Sonntag, 15. März 2015

Lufia II: Tag 15 - Hass und Liebe

Unter dem Meer...
Als wir nach Portravia zurückkamen fielen uns einige Veränderungen im Ort gleich auf. Lexis arbeitete bereits daran sein Versprechen gegenüber Dupla umzusetzen. Dies erfreute auch die Bewohner der Stadt. Ich hoffte nur dass er nicht vergessen hatte sich auch um unser Schiff zu kümmern. Aber als ich das Labor betrat, bemerkte ich dass meine Befürchtungen nicht zutrafen. Das Schiff wartete bereits auf uns und Lexis gab uns eine kurze Einweisung wie wir es bedienen mussten. Zudem gab er uns den Hinweis nach Baleara zu reisen. Dorthin sollte Amon Gerüchten zufolge unterwegs sein.

Ob es noch einen anderen Weg gibt?
In Baleara hörte ich zahlreiche Gerüchte die sich um den Tempel im Süden der Insel rankten. Nahezu jeder der Dorfbewohner hatte Angst vor diesem Ort und dies zeigte sich mir in den Geschichten die ich zu hören bekam. Was aber besonders interessant für uns war, war das eine Lichtkugel in der Nähe des Tempels gesehen worden war. Zudem hieß es dass dieser Ort etwas mit einem legendärem Schwert zu tun hatte. Selbst wenn Letzteres nicht zutreffen sollte, lohnte es sich die Dämonen an diesem Ort zu vernichten und wenn es nur dazu diente die Menschen in Sicherheit zu wissen. Gemeinsam machten wir uns zu dem alten Tempel auf. Allerdings stellten wir schnell fest dass wir nicht sehr weit hinein konnten. Teile des Tempels waren eingestürzt und versperrten uns den Weg. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft der mich gleich an das Meer denken ließ. Doch der Tempel lag in den Bergen der Insel. Gab es etwa eine Verbindung zwischen dem Meer und diesem Ort? Dieser Gedanke lohnte sich zu überprüfen und wir eilten zum Schiff zurück. Zum ersten Mal nutzten wir nun die neue Funktion unseres Schiffes und hofften gleichzeitig dass die Forscher in Portravia nicht zuviel versprochen hatten und alles so funktionierte wie es sollte. Aber unsere Bedenken waren ungerechtfertigt. Bald schon entdeckten wir einen Tunnel unter dem Meer und mit dem U-Boot erreichten wir den Eingang trockenen Fußes. Bald stellten wir fest dass der ganze Tempel sehr baufällig war. Dies lag wahrscheinlich daran dass sich keiner mehr um diesen Ort kümmerte. Tief im Inneren des Tempels trafen wir auf einen Geist der voller Hass auf alles Lebende war. Dieser Geist stand kurz davor dem Tempel in den er offenbar gesperrt war verlassen zu können. Doch gemeinsam konnten wir seine Flucht verhindern. Artea segnete diesen und alle weiteren Geister im Tempel mit dem heiligen Licht, so dass sie Ruhe und Frieden finden konnten, vorausgesetzt sie würden das Geschenk annehmen. Was wir jedoch nicht fanden war eine Spur von Amon und so kehrten wir enttäuscht nach Baleara zurück.

Ein Treffen mit Folgen
In der Stadt trafen wir ein weiteres Mal auf Iris die bereits auf uns zu warten schien. Dies war auch der Fall, doch kaum hatte sie mich gebeten mit mir unter vier Augen zu sprechen reagierte Selan sehr seltsam. Sie war hochgradig eifersüchtig. So hatte ich meine geliebte Frau noch nie reagieren sehen und war völlig perplex. Iris hingegen war amüsiert und forderte Selan auf ihre Treue mir gegenüber zu beweisen. Dazu sollten wir den Turm der Wahrheit bei der Stadt Durinea aufsuchen. Dort befand sich ein Spiegel der angeblich immer die Wahrheit zeigte. Dort wollte Iris uns wiedertreffen. Damit stand unser nächstes Ziel fest, denn Selan war nicht bereit einen anderen Ort zuerst aufzusuchen.

Beim Spiegel
Kaum in Durinea angekommen blieb uns gerade noch genug Zeit uns mit neuen Vorräten auszurüsten bevor wir den Turm aufsuchten. Auf der höchsten Etage des Turms trafen wir ein weiteres Mal auf Iris. Bevor Selan und ich den Raum des Spiegels betraten, fragte Selan weshalb Iris ursprünglich mit mir reden wollte. Iris gab zu wissen zu wollen was ich für Selan wirklich empfand. Daher hatte sie uns auch zu dem Turm gelotst. Denn der Spiegel sollte uns in dieser Hinsicht die Wahrheit zeigen. Aber bevor wir vor das Artefakt traten gab ich Selan zu verstehen dass ich ihr immer vertrauen würde, egal ob sie im Spiegel zu sehen war oder nicht. Diese Worte gaben Selan ihr Vertrauen in mich zurück und wir waren beide der Meinung nicht mehr auf den Spiegel angewiesen zu sein. Doch bevor wir zu unseren Freunden zurück konnten, erschienen diese bei uns. Wie wir erfuhren waren einige Monster im Anmarsch die wir besser gemeinsam bekämpfen sollten. Als der Kampf zu Ende war stellten wir recht schnell zwei Dinge fest: zum einen war Iris wieder einmal verschwunden und zum Anderen war der Spiegel zerbrochen. Mit neuem Vertrauen zu Selan kehrten wir in die Stadt zurück. Doch hatte ich ein seltsames Gefühl, fast so als ob ich Iris nicht mehr wiedersehen würde.

Sonntag, 8. März 2015

Lufia II: Tag 14 - Menschen und Elfen

Mirko untersucht das Schiff
Auf der Spur Amons erreichten wir ein kleines Dorf namens Triesta. Einige der Bewohner hatten die Lichtkugel Amons gesehen und berichteten uns dass sie im Südosten ins Meer gestürzt war. Dort sollte es auch eine größere Stadt geben die für sein Labor und seine Erfinder bekannt war. In Portravia, so der Name der Stadt, wurde an sogenannten Unterseebooten geforscht, teilte uns Lexis mit. Offenbar war er mit einem der Forscher dort befreundet. Diese Stadt bot also für uns gleich doppelt ein lohnendes Ziel und wir brachen dorthin auf. Doch wie wir feststellten waren unsere Erwartungen wieder einmal völlig anders. Die ganze Stadt hatte große Umweltprobleme, die weitgehend von dem Labor verursacht wurden. Die meisten Bewohner der Stadt waren über die Verschmutzung zwar alles andere als glücklich, doch keiner unternahm etwas dagegen. Im Labor trafen wir auf Lexis Freund Mirko. Dieser bot uns an unser Schiff umzurüsten, damit es auch unter Wasser fahren konnte. Sollte sich Amon wirklich im Meer verbergen mussten wir ihm irgendwie folgen können, also stimmte ich dem Umbau zu. Gerade als es losgehen sollte meldete einer der Forscher das die Pläne gestohlen worden waren. Den Dieb hatte der Forscher gesehen und als ein Elfenkind identifiziert. Ohne die Pläne für den Umbau konnte dieser nicht fertiggestellt werden, daher verfolgten wir das Kind. Ein Kind in der Stadt gab uns einen entscheidenden Hinweis. Seine Freundin war eine Elfe und er traf sie oft auf dem Berg ohne Wiederkehr. Diesen Ort wollte ich mir genauer ansehen.

Tatsächlich fanden wir das Kind dort auf dem Berg. Doch als es uns entdeckte lief es wieder davon. Gleich darauf wurde es von einer Gruppe Monstern angegriffen. Zum Glück für das Kind waren wir rechtzeitig vor Ort und vernichteten die Monster. Aber dankbar war die kleine Elfe trotzdem nicht. Glücklicherweise erschien eine weitere Elfe die das Kind ermahnte seinen Lebensrettern dankbar zu sein. Zudem sprach ihr die Elfe namens Artea weiter zu und ermahnte sie das Stehlen und erzwungene Einsicht genauso falsch waren, auch wenn sie die Gründe des Kindes nachvollziehen konnte. Reumütig gab das Kind die Pläne an Lexis weiter. Dieser versprach ihr auch sich um die Probleme der Stadt zu kümmern und die Gesamtsituation zu verbessern. Lexis verabschiedete sich gleich von uns um die Pläne zurückzubringen und sein Versprechen zu erfüllen. Gleich darauf erschienen weitere Elfen die Artea eine schlechte Nachricht brachten. Eine Lichtkugel war im Dorf erschienen und war zudem voller böser Energie. Obwohl Artea sich nicht sicher war ob er Menschen in sein Dorf bringen sollte, konnten wir ihn von der Dringlichkeit der Situation überzeugen. Mittels Magie brachte die Elfe uns in ihr Dorf nur um dann zu erfahren dass das Licht eine weitere Elfe entführt hatte. Diese konnte in einem nahen Tempel bestimmte Steine lesen und war daher für Amons Pläne sicher wichtig. Artea entschloss sich dazu uns dorthin zu begleiten, da wir ohne eine Elfe den Ort nicht betreten konnten.

Twixas Weigerung
Am Heiligtum des Tempels trafen wir auf Amon und die Elfe Twixa. Diese weigerte sich für Amon die letzte Tür zu öffnen. Und erklärte ihm dass sie ihn nur begleitet hatte um ihn von ihrer Stadt wegzubringen. Amon war jedoch nicht bereit ihr Dorf zu verschonen wenn sie sich weiterhin weigerte. Als Amon uns bemerkte setzte er seine Kräfte gegen uns ein. Doch auch Twixa begann ihre Kraft gegen den Höllenfürsten zu richten um uns zu beschützen. Artea befürchtete das ihre Kraft, an diesem Ort entfesselt, ihr das Leben kosten konnte. Es zeigte sich das Arteas Befürchtungen der Wahrheit entsprachen, dennoch gelang es Twixa Amon zu vertreiben. Mit der Bitte an Artea sich um Dupla zu kümmern, verstarb die Elfe. Voller Trauer und Wut beschloss Artea sich uns anzuschließen, denn auf diese Weise konnte sie Dupla und alle anderen Elfen vielleicht vor den Höllenfürsten beschützen. Zurück im Dorf der Elfen überbrachten wir Dupla die schlechten Nachrichten, doch diese war nach einigem Nachfragen zufrieden dass der Tod ihrer Mutter nicht umsonst gewesen war. Daher vergab sie auch Artea die ihr versprochen hatte ihre Mutter zu retten.

Einer der Elfen erzählte uns dass die Lichtkugel wieder weitergeflogen war. Doch um diese zu verfolgen brauchten wir unser Schiff zurück. Also reisten wir nach Portravia um dort Lexis und Mirko zu treffen.

Samstag, 28. Februar 2015

Lufia II: Tag 13 - Meister des Chaos

Nachdem der Frieden zwischen den Reichen gesichert war öffnete Prinz Leon das Wassertor für uns. Zum Dank für unsere Hilfe erlaubte er uns das Tor so oft zu passieren wie wir mochten ohne die übliche Gebühr dafür zahlen zu müssen. Nun konnten wir einige neue Länder bereisen. Gleich als erstes machten wir im Königreich Arturia halt das südlich von Auralio lag. Hier gab es zwei Gesprächsthemen die momentan im Königreich interessant waren: Die Heirat der hiesigen Prinzessin und ein goldener Mann der im Nordostturm erschienen sein soll. Wie ich erfuhr sollte Prinzessin Sennefer den Sohn eines Kaufmannes namens Eric heiraten, doch hatte sie diesem eine Bedingung gestellt. Bevor sie ihn heiraten wollte, musste er ihr ein Juwel aus dem Nordostturm bringen. Davon war der reiche Kaufmannssohn alles andere als begeistert. Kurz nach der Begegnung mit Eric trafen wir auch auf Sef, den Leibwächter der Prinzessin. Gerüchten zufolge war Sef heimlich in Sennefer verliebt, wagte es jedoch nicht ihr seine Liebe zu gestehen. Sef erzählte uns von dem goldenen Mann im Nordostturm und dass die Anzahl der Monster dort gestiegen sei, seit dessen Auftauchen. Ich hatte zwar eine Ahnung aber Selan sprach meine Vermutung zu erst aus. Bei dem Fremden konnte es sich um einen weiteren Höllenfürsten handeln. Sef wollte dennoch dorthin aufbrechen, denn er wollte das Juwel für Sennefer besorgen. Da wir wegen der Monster und vor allem wegen der Anwesenheit eines Höllenfürsten besorgt waren folgten wir Sef in den Turm.

Der Zweite von Vieren
Nahe der Turmspitze trafen wir auf Sef. Dieser konnte sich durch eine mysteriöse Kraft nicht mehr bewegen. Auf einmal spürte ich eine Kraft die ich schon einmal bemerkt hatte: bei Gades. Nur war dieser hier viel, viel stärker. Nach ein paar Sekunden erschien auch der Mann in Gold, von dem ich bereits gehört hatte. Er stellte sich uns kurz als Amon, Höllenfürst des Chaos, vor. Guy stürzte sich gleich auf unseren Feind und wurde zu unserer aller Überraschung mit einer Handbewegung beiseite geworfen. Amon war wirklich um ein vielfaches stärker als Gades. Zu unserer Überraschung verschwand Amon gleich darauf wieder. Sef, der sich nun wieder bewegen konnte, half uns dabei Guy wieder auf die Beine zu bringen und machte sich im Anschluss wieder auf die Suche nach dem Juwel. Dieses fand sich auch gleich darauf. Allerdings war es zu unserer Enttäuschung kein kostbarer Edelstein, sondern ein einfacher grüner... Stein. Doch Sef bestand darauf das dies das Juwel der Prinzessin war. Gemeinsam mit Sef kehrten wir nach Aturia zurück. Auch wenn wir Sef glaubten, Eric tat es nicht. Voller Enttäuschung gab er Sef den Stein zurück und nahm von einem Diener einen vorbereiteten Saphir an. Ich bezweifelte dass die Prinzessin auf so einen plumpen Trick hereinfallen würde, doch ich konnte das Treffen und die Übergabe des Juwels gleich darauf beobachten. Wie ich mir gedacht hatte war die Prinzessin von der Täuschung nicht beeindruckt. Doch Sef trat gleich darauf an die Prinzessin heran und übergab ihr den Stein aus dem Turm. Wie wir gleich darauf erfuhren war der Stein einst ein Geschenk von Sef an seine Prinzessin und stammte aus der Zeit als beide noch Kinder waren. Zudem zeigte sich dass auch Sennefer in Sef verliebt war, dieser jedoch glaubte dass er unter ihrer Würde war. Die Prinzessin versprach ihm zu warten bis er es sich anders überlegt hatte. Da dies alles im Beisein des Königs geschah, war dieser bereit einen anderen Weg zu suchen sein Reich zu retten.

Amon kennt keine Gnade
Es hätte alles ein so schönes, gutes Ende nehmen können, wäre nicht gleich darauf ein Soldat mit schlechten Nachrichten erschienen: Die Stadt Agurio war zerstört worden! Jeder von uns ahnte wer dafür verantwortlich war, daher eilten wir auch gleich dorthin. Aber die Realität war schlimmer als ich zunächst gedacht hatte. Während Gades nur die Stadt zerstört und die Bewohner am Leben gelassen hatte, hatte Amon keine derartige Rücksicht genommen. Inmitten der Ruinen und der Leichen trafen wir eine alte Bekannte: Iris. Diese machte sich Vorwürfe da sie nicht rechtzeitig vor Ort war. Zudem versuchte sie mich zu überreden nicht mehr gegen die Höllenfürsten vorzugehen. Sie erklärte mir dass ich einfach nicht stärker werden konnte um gegen Amon vorzugehen. Doch nach einem kurzen Gespräch gab sie zu dass es doch einen Weg dazu gab. Dazu musste ich ein legendäres Schwert finden, dass als Lufiaschwert bekannt war. Mehr als den Namen des Schwertes wusste Iris jedoch auch nicht und sie gab zu dass es auch nur eine Legende sein konnte. Nach unserem Gespräch halfen wir Iris die Dorfbewohner anständig zu begraben damit sie in Frieden ruhen konnten. Iris erzählte uns noch im Anschluss das eine Lichtkugel nach Süden geflogen war. Dies konnte nur Amon sein, wie Iris vermutete. Mit endlich einer eindeutigen Spur kehrten wir nach Aturia zurück.

Samstag, 7. Februar 2015

Lufia II: Tag 12 - Frieden in Gefahr

Kleines Juwel mit großer Wirkung
Nun konnten wir mit dem Schiff weitere Königreiche und Inseln besuchen, immer auf der Suche nach neuen Spuren der Höllenfürsten. Doch bald erreichten wir das Wassertor, das den Zugang zur offenen See blockierte. Um es zu Öffnen mussten wir das Königreich Auralio besuchen und den dortigen König um die Öffnung bitten. Der Kanzler des Reiches berichtete uns dass der Prinz des Landes das Tor sicher für uns öffnen lassen würde. Prinz Leon befand sich jedoch zur Zeit mit dem Staatsschatz des Landes, den Feuerrubin, im Nachbarreich Danubia. Dort wollte er das Juwel dem dortigen König schenken, als Zeichen des Friedens der zwischen beiden Ländern herrschen sollte. Da der Besuch des Prinzen länger dauern sollte, mussten wir selbst nach Danubia reisen um uns die Erlaubnis zu holen. Im Nachbarreich Auralios angekommen erfuhren wir einiges über die politische Lage der beiden Länder: Nur durch Prinz Leons Bemühungen war überhaupt an Frieden zu denken. Danubia und Auralio waren seit jeher miteinander verfeindet. Zwar war Auralio ein wesentlich kleineres Reich, aber durch die Kontrolle über das Wassertor dafür umso reicher. Dies war einer der Gründe für den Neid Danubias. Der Andere war die überaus habgierige Königin, gegen die nicht mal ihr Mann ankam. Nur durch den Feuerrubin konnte daher Frieden einziehen, denn diesen begehrte die Königin mehr als alles andere. Dies war eine Tatsache die sowohl der König, wie auch die Prinzessin und zahlreiche andere Bewohner bedauerten. Denn hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich das es auch noch einen anderen Weg zum Frieden gegeben hätte: Die Prinzessin Danubias war heimlich in Prinz Leon verliebt. Nachdem wir einige Gerüchte gehört hatten besuchten wir kurz den Prinzen und konnten einen Blick auf den Feuerrubin werfen: dieser hatte die Form eines kleinen Engels und soll einst von einem Glasbläser erschaffen worden sein. Doch durch die Vorbereitungen im Schloss konnte der Prinz kaum mit uns reden und so wollten wir uns im Gasthaus einquartieren. Doch gleich darauf bemerkten wir einige sehr beschäftigte Männer aus Auralio. Misstrauisch geworden besuchten wir den Prinzen ein weiteres Mal und erfuhren Schreckliches: das Juwel war gestohlen worden! Dies waren in der Tat erschreckende Neuigkeiten, denn ohne den Rubin gab es keinen Frieden. Um doch noch dafür zu sorgen, suchte ich nach Spuren der Diebe. Doch meine Suche blieb erfolglos. Da kam ich auf eine Idee um Zeit zu schinden oder die Diebe aus der Reserve zu locken: Der Feuerrubin war einst von einem Glasbläser hergestellt worden und zufällig kannte ich einen Mann mit diesem Beruf. Mithilfe von Selans Zaubern reisten wir schnell nach Clamento. Jaffar zeigte sich sehr dankbar, zweifelte aber an seinen Fähigkeiten als ich ihn um einen neuen Feuerrubin bat. Erst seine Frau konnte ihn überreden zumindest den Versuch zu wagen. In Ermangelung eines entsprechenden Rubins verwendete Jaffar allerdings rotes Glas. Über das Ergebnis waren sowohl wir als auch Jaffar erstaunt. Jedoch konnten wir mit der Imitation Prinz Leon nicht lange täuschen. Und auch die Königin erkannte die Fälschung auf den ersten Blick als solche. Voller Zorn wollte die Königin gerade wieder den Krieg erklären als Prinzessin Thea dazwischen ging. Aufgebracht erklärte sie das jeder, mit Ausnahme der Herrscher, von dem Diebstahl bereits erfahren hatte. Der König wollte gleich seinen Vertrauten James nach den Dieben suchen lassen, doch gleich darauf erfuhr er dass James verschwunden war. Einige Zeugen hatten gesehen wie er nach Norden unterwegs war. Doch außer einer verlassenen Grotte gab es dort nichts. Dennoch beschlossen auch wir James zu folgen. Immerhin war er die beste Spur zum echten Rubin.

Die Diebe aus Taru
Innerhalb der Grotte hatten wir zuerst Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden. Überall fanden sich Fallen, die mir allerdings recht neu erschienen. Nach einigem Hin- und Hergeirre fanden wir dann doch James. Dieser war gerade dabei den Feuerrubin an den Prinzen Tarus zu übergeben. Taru war das militärisch stärkste Land in der Gegend und lag auf einer schwer zu erreichenden Insel im Norden. Mithilfe des Rubins wollte James sich eine neue Position als Minister in Taru erkaufen. Denn wie es schien war er entweder in Danubia nicht mehr glücklich, oder er wusste mehr als alle Anderen. Konnte es sein das Taru beabsichtigte die Krise um die Höllenfürsten auszunutzen um andere Reiche zu erobern? Ganz sicher würde ich es nicht wissen bis wir James befragt hatten. Doch zuerst wurden wir von den Gesandten aus Taru entdeckt. Nach einer etwas peinlichen Vorstellung durch Guy schickte Prinz Selle aus Taru uns seine Soldaten entgegen. Die Soldaten waren zwar geübte Kämpfer, aber wir waren bereits gegen stärkere Kämpfer angetreten und hatten gesiegt. Der Prinz Tarus hatte die Gelegenheit genutzt und sich durch eine weitere Tür in Sicherheit gebracht und diese verschlossen. Den Verräter James hatte er allerdings auf unserer Seite der Tür zurückgelassen. Während Selan den Feuerrubin an sich nahm, nahmen wir James in Gewahrsam und brachten ihn zum König Danubias zurück. Dieser war nicht erfreut James zu sehen und als er erfuhr was James geplant hatte ließ er diesen einsperren. Nun stand dem Frieden zwischen Auralio und Danubia nichts mehr im Weg. Und wie es schien würden Leon und Thea alles daran setzen dass dieser Frieden ewig hielt. Dann war da noch die habgierige Königin: Nun da sie endlich am Ziel ihrer Träume war, stellte die Königin fest das sie das Juwel gar nicht mehr wollte.

Sonntag, 1. Februar 2015

Lufia II: Tag 11 - Lexis Shaia

Ein seltsamer Erfinder.
In Kythos stellte ich schnell fest dass wir in einer Sackgasse waren. Ohne eine Spur unserer Feinde wanderten wir ziellos durch die Hafenstadt. Ein Mann fragte mich schließlich ob ich nicht Interesse daran hätte ein Schiff zu erwerben. Vielleicht konnten wir jenseits des Meeres auf neue Spuren stoßen, auf jeden Fall war die Besichtigung sicher ein netter Zeitvertreib. Am Hafen erfuhren wir dass das Schiff einem Lexis Shaia, seines Zeichens Erfinder, gehörte. Ich hatte bereits in Kumarbi von ihm gehört. Aber in Kythos war er vor allem für eines berühmt-berüchtigt: für das Versenken von Schiffen. Vielleicht konnte er mir aber bei meinem Problem irgendwie helfen. Es wäre einen Versuch wert, dachte ich mir. Der Erfinder lebte in einer kleinen Höhle nördlich von Kythos und zeigte sich überrascht über unseren Besuch. Doch er nutzte die Gelegenheit auch gleich um uns seine neueste Erfindung vorzustellen: einen Motor. Lexis erklärte uns dass mit dieser Erfindung ein Schiff auch ohne Wind segeln konnte. Guy bezweifelte das dies möglich wäre woraufhin Lexis das Gerät einschaltete. Zu Beginn klappte das Experiment tatsächlich, aber nur bis uns die Erfindung um die Ohren flog. Selan und Guy schlugen mir nun vor Sartos um ein Schiff zu bitten. Daraufhin wurde Lexis auf einmal hellhörig. Offenbar kannte er Sartos bereits. Da er immer neugieriger wurde erzählten wir dass wir das Schiff brauchten um die Höllenfürsten zu verfolgen. Nun zeigte Lexis uns eine weitere Erfindung über die er bereits von den Ereignissen in Gordovan informiert wurde. Jeder von uns durfte das Gerät einmal bedienen um herauszufinden wie viel stärker als ein normaler Mensch wir waren. Von dem Ergebnis war Lexis zunächst sprachlos, denn Guy war etwa fünfmal und Selan achtmal stärker als die meisten anderen Menschen. Bei mir dagegen konnte die Maschine die Stärke angeblich nicht mehr messen. Lexis war von uns dermaßen begeistert dass er sich uns gleich anschließen wollte. Zuerst mussten wir für ihn ein Schiff besorgen, dass dem Motor tragen konnte, denn dies war sein Geschenk an uns. Und so machten wir eine kurzen Abstecher nach Alea um Sartos zu besuchen. Dieser hatte ebenfalls von Lexis Shaia gehört und war bereit uns zu helfen. Doch der Bau des neuen Schiffes würde einige Zeit brauchen. In der Zwischenzeit wollten wir wieder nach Kythos zurück und dort auf ihn warten.

Das Blumenmädchen
Kaum wieder in Kythos angekommen trafen wir eine junge Blumenhändlerin. Selan wollte ihr gerade eine Blume abkaufen als das Mädchen ohnmächtig wurde. Gerade noch so konnte ich verhindern dass sie zu Boden stürzte. Guy half mir gleich das Mädchen namens Lara zu sich nach Hause zu bringen. Dort erzählte sie mir von einer wunderschönen Blume die sie auf dem Berg gesehen hatte. Obwohl Selan ihr riet im Bett zu bleiben, stand Lara gleich wieder auf. Gerade noch so konnten wir sie wieder dorthin zurück bringen, bevor sie wieder umkippte. Damit das Ganze sich nicht ein weiteres Mal wiederholte belegte Selan Lara mit einem Schlafzauber. Zudem wollte ich nach der Blume suchen, denn ohne diese würde Lara wieder aufstehen und nach der Pflanze auf dem nahegelegenen Berg suchen.

Die gesuchte Blume
Die Blume für Lara zu beschaffen war ein richtiger Spaziergang im Vergleich zu anderen Abenteuern die wir bereits erlebt hatten. Lara war überglücklich als sie die Blume wiedersah. Und noch glücklicher war sie als sie hörte das wir die Blume ihr schenkten. Lara bat Selan darum der Pflanze einen Namen zu geben. Selan entschied sich nach kurzem Überlegen für Priphea. Lara versprach Selan eine Blume zu geben, wenn sie einige gezüchtet hatte. Nach kurzer Zeit verließen wir Lara und ihre Geschwister wieder und begaben uns zum Hafen. Während wir auf dem Berg nach der Blume gesucht hatten, konnte Sartos das Schiff bereits fertiggestellt haben. Und tatsächlich war es so. Sartos befand sich gerade auf einer Testfahrt mit dem neuen Schiff als wir am Hafen eintrafen. Lexis hatte das Schiff Excerion getauft und übergab es nun uns. Da er sich unserer Gruppe, wie zuvor von ihm gewünscht, nun auch anschloss, mussten wir nicht für das Schiff bezahlen.  

Sonntag, 25. Januar 2015

Lufia II: Tag 10 - Offene Rechnungen

Seltsame Vorgänge
Mit einigen Tagen Verspätung erreichten wir endlich Narcysus. Wie in Alea wurden auch hier alle Schiffe von einem Unbekannten zerstört. Gerade als wir den eigentlichen Hafen verließen hörten wir eine wunderschöne Flötenmusik. Zu unserem Erstaunen verließen alle jungen, unverheirateten Frauen die Stadt in Richtung Norden. Es schien als würden sie unter irgendeinem Zauber stehen der sie dazu zwang. Guy und Dekar begannen sich gleich darum zu streiten wer die Frauen retten sollte, denn derjenige war sicher dann der Beliebteste. Selan und ich konnten dem Gespräch nicht länger folgen und wir verließen die Beiden. Aber unser Verschwinden wurde schnell bemerkt und unsere Freunde schlossen sich uns schnell wieder an. Gemeinsam folgten wir den Frauen um herauszufinden was hier vor sich ging.

In der Falle
Im nördlichen Turm, der aus irgendeinem Grund Opferturm genannt wurde, fanden wir die Frauen. Dummerweise hatten wir die Falle in dem Raum nicht bemerkt und so wurden wir in einen großen Käfig gefangen. Gleich darauf erschien jener Mann, der für das Verschwinden der Frauen verantwortlich war: Idura. Er war über unser Erscheinen alles andere als erfreut, denn immerhin verhinderten wir die Wiedererweckung Gades. Idura verriet uns, wenn auch unbeabsichtigt, dass es insgesamt vier dieser Höllenfürsten gab. Zum Glück für uns und die Frauen hatte Idura während seiner Ansprache nicht bemerkt das Dekar nicht in der Falle gefangen war. Es hätte mir gleich verdächtig vorkommen müssen als Idura vorzog das Weite zu suchen und die Frauen zurückließ. Idura hatte zwar die Falle deaktiviert aber als Dekar näher zu uns kam, schnappte die Falle wieder zu. Diesmal waren wir alle Vier gefangen. Guy und Dekar lagen sich kurz darauf wieder in den Haaren. Wäre die Situation nicht so ernst gewesen hätte ich sicherlich laut aufgelacht. Der Diener des Höllenfürsten prahlte voller Freude über seinen Sieg, doch damit beging er einen riesigen Fehler. Dekar seinen Zorn auf Idura zuerst gegen den Käfig und bewies einmal mehr dass er einen gewaltigen Dickschädel hatte. Und so geschah es dass der Käfig unter Dekars Angriff zerbrach und wir Idura entgegentreten konnten. Das Gefecht mit unserem Feind war nicht wirklich schwer, denn seit unserem letzten Treffen hatte Idura seine Kampftaktik nicht geändert. Daher dauerte es nicht lange bis dieser die Flucht ergriff. Aber ich hatte das deutliche Gefühl ihn nicht das letzte Mal gesehen zu haben. Leider hatte der Held der Stunde wieder einmal Pech: alle jungen Frauen wurden gleich von ihren Freunden und Verlobten abgeholt. So blieb Dekar allein zurück. Aber er erholte sich gleich wieder von seinem Schock und war bereit uns weiterhin zu folgen. Gemeinsam kehrten wir nach Narcysus zurück. Dort erfuhren wir das Idura sich anscheinend auf dem Weg zu einem Ort namens Kumarbi gemacht hatte. Ich beschloss herauszufinden was er an diesem Ort wollte.

Dekars Opfer
Kumarbi war ein ruhiges, kleines Dörfchen. Es war kaum zu glauben das in der Nähe ein Diener der Höllenfürsten lauerte. Im Dorf selbst war nichts Merkwürdiges vorgefallen. Das einzige Gesprächsthema des Ortes war momentan mehr der verlassene, alte Tempel im Norden. Dort war vor kurzem eine Lichtkugel erschienen. Da Idura sich in einer Lichtkugel fortbewegen konnte, bestand die Möglichkeit dass er sich dort aufhielt. Und wie ich bereits zuvor vermutet hatte, trafen wir Idura im Tempel ein weiteres Mal. Nun war unser Feind allerdings nicht mehr so zuvorkommend wie bisher, denn sein Meister verzieh im seine Fehler nicht mehr. Wie er bereits bei einem früheren Treffen angedeutet hatte war Iduras Meister tatsächlich nicht Gades, sondern Amon, der Höllenfürst des Chaos. Idura wollte sich uns ein letztes Mal stellen und entweder siegen oder untergehen. Entsprechend schlug er in diesem Kampf härter zu als je zuvor. Aber da er diesmal auch nicht an Flucht dachte konnten wir die Sache mit Idura endlich zu Ende bringen. Nach dessen Tod entdeckten wir in einem bisher verschlossenen Raum eine Gefangene unseres Widersachers: Iris. Mithilfe von Selans Zaubern wollten wir diesem Ort endlich entkommen, doch schnell stellten wir fest das uns die Magie nicht wie geplant aus dem Tempel brachte. Bevor wir jedoch den Tempel zu Fuß verließen bebte die Erde. Idura hatte anscheinend dafür gesorgt dass der Tempel zusammenbrach, sollte er sterben. Das alles sah nicht sehr gut für uns aus. Iris hatte schließlich den entscheidenden Hinweis: Da Idura tot war, musste etwas anderes unsere Flucht durch Magie verhindern. Dieses Etwas galt es nun zu finden und zu zerstören. Nach und nach durchsuchten wir die restlichen Räume des Tempels. Schließlich fanden wir eine merkwürdige Kugel. Dekar und Iris machten sich sofort an die Arbeit, um für unsere Flucht zu sorgen. Dabei bewies Dekar einmal mehr seine unglaubliche Kraft. Kaum war die Kugel zerstört erschien ein Monster das Dekar nicht bemerkte bis es zu spät war. Verwundet blieb Dekar neben der Kugel zurück, als der Geist Iduras und einige Monster erschienen. Obwohl ich Dekar in seinem Kampf beistehen wollte, befahl dieser dass wir uns ich Sicherheit bringen sollten, denn der Raum begann zu zerfallen. Zuerst zögerte Iris seinem Wunsch nachzukommen, aber schließlich gab sie nach. Das war das letzte Mal das ich Dekar gesehen hatte. Iris Zauber brachte uns sicher nach Kumarbi, doch sie zweifelte dass sie das Richtige getan hatte und es nicht doch einen Weg gegeben hätte uns alle zu retten. Mit ihren Zweifeln verließ sie uns schließlich um für Dekar zu beten. Jeder andere hätte an dieser Stelle seine Reise abgebrochen, doch ich war nun entschlossener als je zuvor. Die Höllenfürsten und deren Diener hatten gezeigt dass sie gefährlicher waren als wir bisher gedacht hatten und mit diesem Wissen konnte ich sie nicht frei handeln lassen.  

Sonntag, 18. Januar 2015

Lufia II: Tag 9 - Ein Jahr später

Rettung in letzer Sekunde
Ungefähr ein Jahr nach unserer Hochzeit kam ich von meiner Arbeit nach Hause und begrüßte gerade Selan. Diese teilte mir mit das mein Sohn Jeros gerade in seinem Bett lag und schlief. Auf einmal hörten wir ein seltsames Geräusch. Als wir gemeinsam nachsehen entdeckten wir Idura, der unseren Sohn an sich genommen hatte. Er enthüllte uns das er im Auftrag seines Meisters handelte, es sich dabei aber nicht um Gades handelte. Er forderte uns auf zum Leuchtturm in Norden zu eilen, sonst würde es unserem Sohn schlecht ergehen. Dann verschwand er und nahm unseren Sohn mit! Zusammen eilten Selan und ich so schnell wir konnten zu dem Turm. Dort erwartete uns Idura schon. Zuerst benutzte er unseren Sohn als Druckmittel gegen uns, damit wir ihn nicht angriffen. Er enthüllte uns dass jemand daran interessiert sei, dass meine Blutlinie verschwand. Daher wollte Idura zuerst mich loswerden und im Anschluss Jeros töten. Bevor es jedoch zum Schlimmsten kam, erschien Iris und rettete unseren Sohn vor Idura. Dieser hatte mit einer solchen Aktion nicht gerechnet und war völlig überrumpelt, was wir zum Angriff nutzten. Erschrocken ergriff Idura nach kurzer Zeit die Flucht. Erleichtert schloss Selan unseren Sohn in die Arme. Ich selbst nutzte die Zeit um mit Iris zu sprechen. Diese berichtete mir dass meine Reise noch nicht zu Ende sei. Eigentlich wäre es mein Schicksal gewesen nach der Rettung Pandorias zu sterben, doch ich lebte und hatte sogar einen Sohn. Daher ging mein Kampf weiter, doch Iris konnte mir nicht sagen wer hinter alldem steckte. Mit der Voraussage, dass ich es eines Tages erfahren würde, verließ Iris uns. Selan verstand zwar dass ich zu einer weiteren Reise aufbrechen musste, bestand jedoch darauf mich zu begleiten. Dies war aber nicht mein Wunsch. Ich wollte dass sie und unser Sohn in Sicherheit warten würden. Trotz meiner Bitte ließ Selan sich nicht von mir überzeugen und beschloss mich weiterhin zu begleiten. Jeros ließen wir schweren Herzens bei Selans Tante in Pandoria zurück.

Zwei Freund erwarten uns.
Nun galt es Idura zu verfolgen, bevor er wieder gegen meine Familie vorgehen konnte. Einige Bewohner Pandorias hatten gesehen wie ein seltsames Licht den Turm verlassen hatte und zur Hafenstadt Alea aufbrach. Diese Stadt lag östlich von Rusalka, daher mussten wir das Wüstenreich ein weites Mal durchqueren. Kurz überlegte ich ob wir Dekar aufsuchen oder Guy eine Nachricht senden sollten, doch ich ließ meine Idee wieder fallen. Beide hatten schon mehr geleistet als sie hätten müssen und sich die Ruhe mehr als verdient. Ich hatte aber nicht damit gerechnet dass die Beiden uns auf dem Weg nach Alea bereits erwarten würden. Nun würden wir doch zu viert weiterreisen, worüber ich doch sehr froh war. Zudem war es mit den beiden Kämpfern alles andere als langweilig. Besonders zu denken gab mir Dekars Liebeserklärung an sein Schwert.

Der Aurabaum
In Alea stellte sich uns allerdings gleich ein neues Problem. Wir konnten Idura nicht weiterverfolgen, denn dieser hatte alle Schiffe der Hafenstadt versenkt. Doch die Bewohner der Stadt hofften dass der Zimmermann Sartos das Problem beheben konnte. Dieser befand sich gerade im Norden in den Bergen um Holz zu suchen und hatte von dem Vorfall sicherlich noch nichts mitbekommen. Was mich jedoch störte war das Gerücht das der Mann der die Schiffe zerstört hatte dorthin aufgebrochen war. Irgendwie wirkte Idura nicht wie ein Mann der einfach so Schiffe zerstörte, aber wer konnte es sonst gewesen sein? Zudem sollte Idura ja inzwischen jenseits des Meeres sein. Die einzige andere Person die so etwas tun würde und die ich kannte war tot. In jedem Fall brauchten wir die Hilfe von Sartos. Daher brachen wir gleich in die Berge auf. Nach einer Weile des Suchens fanden wir ihn und klärten ihn über die Situation auf. Nun erzählte er uns dass er auf der Suche nach dem Aurabaum war, denn aus dessen Holz könne er das beste Schiff der ganzen Welt bauen. Doch der Baum wurde von einem starken Monster bewacht. Wir waren anscheinend gerade im richtigen Moment aufgetaucht um Sartos zu helfen. Nun konnte Sartos sich an die Arbeit machen. Als Erstes wollte er ein paar starke Männer aus Alea zur Hilfe holen. Da die Rückreise lange dauern konnte, nutze Selan einen Zauber um uns in die Hafenstadt zurückzubringen. 

Das Schiff ist fertig.
Nun galt es für uns zu warten bis Sartos das neue Schiff fertiggestellt hatte. Guy und Dekar verließen uns um sich alleine in der Stadt um zusehen und um ganz nebenbei ein wenig mit dem Frauen hier zu flirten. Nach ein paar Tagen des Wartens war Sartos mit seiner Arbeit fertig und das Schiff fertiggestellt. Sartos bot uns an entweder nach Gruberia oder nach Narcysus zu bringen die beide auf dem Kontinent Afrasia lagen. Gruberia war für eine besondere Attraktion bekannt: die Ahnenhöhle! Doch da die Stadt auf einer Insel lag, würde Idura sich sicher nicht dort verbergen. Vielleicht hatten wir später einmal die Gelegenheit die Ahnenhöhle aufzusuchen. Vorerst würden wir jedoch nach Narcysus reisen.