Sonntag, 29. März 2015

Lufia II: Tag 17 - In die Lüfte

Ob es noch einen anderen Weg gibt?
Niedergeschlagen segelten wir mit unserem Schiff ziellos durch die Gegend. Irgendwann beschloss ich in Portravia zu stoppen und mich mit Lexis zu treffen. Vielleicht hatte der Erfinder eine Idee wie wir auf die schwebende Insel gelangen konnten. Tatsächlich hatte Lexis bereits an Plänen gearbeitet mit denen unser Schiff erneut umgebaut werden konnte. Mit dem erneuten Umbau wären wir in der Lage zu fliegen um die, von ihm getaufte, Todesinsel zu erreichen. Für den Umbau bräuchte Lexis einen stärkeren Motor, doch um selbst einen zu bauen fehlte ihm die Zeit. Glücklicherweise hatte Lexis auch bereits für einen solchen Fall eine Idee. Im abgeschotteten Taru, so vermutete er, gab es vielleicht einen entsprechenden Motor, da das Reich über leistungsstarke Panzer verfügte. Doch wie Lexis gehört hatte war das Land darauf aus einen großen Krieg zu starten um die Welt zu erobern. Auf eine Bitte von uns würden wir also keinen Motor aus Taru erhalten. Guy schlug vor uns einfach einen Motor zu „leihen“. Nach kurzem Überlegen fiel uns ein dass in der Nordhöhle Danubias ein Weg nach Taru zu finden war. Also brachen wir dorthin auf. Doch bald schon stellten wir fest das wir die Höhle nicht weiter durchqueren konnten. Die einzige Brücke die wir hätten benutzen müssen war völlig zerstört. Doch dann entdeckten wir etwas dass uns bisher nicht aufgefallen war. Das Wasser das den Graben füllte war salzig und roch nach Meer. Konnte es eine Verbindung unter Wasser geben? Dies lohnte sich zu untersuchen und wir eilten zu unserem Schiff zurück. Nach einer kurzen Tauchfahrt fanden wir einen Weg unter Wasser in die Nordhöhle. Dort legten wir neben der zerstörten Brücke an und legten den restlichen Weg nach Taru zu Fuß zurück.

Unerwartete Begegnung
Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet gleich nach unserer Ankunft von den Soldaten Tarus gefangen genommen zu werden. Kurz darauf fanden wir uns in einer Gefängniszelle wieder die wir mit zwei weiteren Gefangenen teilten. Sehr zu meiner Überraschung erkannte ich die Beiden wieder: es waren Berti und Boris, denen ich vor langer Zeit in Lunaria begegnet war. Wieder einmal hatten die Beiden versucht die Krone eines Reiches zu stehlen, hatten aber bei ihrem Vorhaben keinen Erfolg. Nach einer Herausforderung Guys öffneten die Diebe die Zellentür indem sie das Schloss knackten. Gleich darauf waren die Beiden auch schon wieder verschwunden. Ich hoffte für sie, dass sie nicht wieder eingefangen wurden. Aber meine Hoffnung täuschte mich, schon einen Raum weiter traf ich die Diebe wieder, umgeben von vier Soldaten Tarus. Nach einem kurzen Geplänkel befreiten wir Berti und Boris und sorgten zudem für einen freien Fluchtweg. 

Rettung in letzer Sekunde
Als wir den Keller des Schlosses hinter uns gelassen hatten stellten wir fest das die beiden Diebe ein weiteres Mal gefangen genommen worden waren. Diesmal wollte der Prinz des Reiches sie allerdings persönlich bestrafen und hatte einen der Panzer herholen lassen. Dies konnten wir auf keinen Fall zulassen, also mischten wir uns gleich in das Getümmel. Prinz Selle erkannte uns gleich wieder und brachte uns mit Guys peinlicher Vorstellung in der Nordhöhle in Verbindung. Für damals und unsere heutige Begegnung wollte der Prinz uns endgültig vernichten, in dem er seinen Leuten befahl uns zu töten. Nachdem dieser Versuch fehlgeschlagen war, schickte er uns seinen Panzer entgegen, unwissend dass er uns damit sogar einen Gefallen tat. Als wir die Kriegsmaschine fachgerecht auseinander genommen hatten, nahmen wir den Motor gleich an uns. Es zeigte sich das Prinz Selle ein sehr schlechter Verlierer, war als er im Anschluss versuchte uns mitsamt seinem Schloss zu vernichten. Er hatte nur nicht bei seinem Plan bedacht dass Selan uns einfach mit einem Zauber in Sicherheit bringen konnte. Daher flog nun das ganze Schloss Tarus in die Luft. Aber von nun an konnten sich die Königreiche in der Nähe von Taru sicherer fühlen, da dieses nahezu zerstört war. Ich fragte mich nur was mit Berti und Boris geschehen war. Andererseits waren die Beiden zäher als sie aussahen. Auf jeden Fall war es für uns nun an der Zeit Lexis aufzusuchen und den Motor abzuliefern.

Lexis und Mirko hatten inzwischen auch die Pläne für den Umbau vollendet und machten sich sogleich ans Werk. Die Beiden arbeiteten rasend schnell und bereits nach kurzer Zeit waren sie fertig. Nun konnten wir also auch durch die Lüfte fliegen. Gleich darauf erhielten wir die Nachricht dass die Todesinsel sich über dem Dorf Kirvan auf der Insel Dasch befand und dort verharrte. Zudem berichtete man uns das die Todesinsel starke Winde umgaben. Selbst mit unserem Luftschiff konnten wir sie nicht erreichen. Auf jeden Fall war es besser sich in Kirvan einmal umzusehen, wenn die Höllenfürsten in der Nähe waren.  

Sonntag, 22. März 2015

Lufia II: Tag 16 - Feuer und Wasser

In Chadda
In Durinea überlegten wir uns wohin wir als nächstes reisen sollten. Einer der älteren Einwohner berichtete uns von einer Stadt unter Wasser, doch wo diese genau lag wusste er allerdings nicht. Dafür konnte er uns verraten dass der Dorfälteste von Chadda eventuell mehr wusste. Zudem erfuhren wir dass auch Iris sich anscheinend auf den Weg dorthin befand. Damit stand unser Ziel fest. Als wir Chadda erreichten, erfuhren wir von den Problemen der Stadt. Es schien als würde der Vulkan der Insel kurz vor einem Ausbruch stehen und der Dorfälteste befand sich bereits vor Ort um diese Katastrophe zu verhindern. Dies schien ein unmögliches Unterfangen zu sein bis ich erfuhr dass ein Drache im Vulkan lebte und diesen beeinflussen konnte. Einen Drachen zu töten klang für mich einfacher als den Vulkan selbst zu stoppen, also eilten wir dem Ältesten hinterher.

Es geht heiß zur Sache.
Tief im Inneren des Berges trafen wir den alten Mann. Doch dieser wollte uns zuerst wegschicken, da er uns nicht kannte und fürchtete das wir dem Drachen zu Opfer fallen würden. Bevor wir ihm irgendetwas erklären konnten, erschien jedoch die riesige Echse und griff uns an. Im Gegenzug zu den Rätseln des Vulkans selbst war der Drache keine Herausforderung an uns und so bewiesen wir uns nun auch als Drachentöter. Nun ging dem Ältesten ein Licht auf und er identifizierte uns als die Kämpfer die gegen die Höllenfürsten vorgingen. Er riet uns nach Aquataria zu reisen, doch genaueres wollte er uns erst in Chadda verraten. Als wir den Ältesten in seinem Haus besuchten erzählte er dass die Königin der Nixenstadt etwas über den Aufenthaltsort des Lufiaschwertes wissen könnte. Doch um diese Stadt erreichen zu können benötigten wir einen besonderen Gegenstand den er uns auch gleich aushändigte. Es war eine sehr wertvolle Perle, die als Schlüssel verwendet werden musste. Ich hatte zuerst Bedenken etwas so wertvolles an mich zu nehmen, doch der Älteste beteuerte die Perle nicht mehr zu benötigen. Dennoch wollte ich sie ihm gerne zurückgeben wenn die ganze Sache vorüber war. Da wir auch über ein entsprechendes Schiff verfügten konnten wir die Stadt nun ohne Probleme erreichen. Wir gingen also wieder auf Tauchfahrt.

Die Stadt unter dem Meer.
Die Lage der Stadt hatte uns der Älteste zwar beschrieben, aber er hatte uns nicht verraten wie wir unter Wasser außerhalb des Schiffes atmen konnten. Doch bald zeigte sich dass meine Sorgen unbegründet waren. In der Stadt gab es genug Luft zum Atmen für uns, denn nur ein Teil lag unter Wasser. Die Meermenschen waren überrascht uns zu sehen. Zum Teil waren sie neugierig auf uns und zum Teil ließen sie uns wissen dass wir unerwünscht waren. Dennoch besuchten wir den Palast um mit der Königin zu sprechen. Die Königin hatte einige Fragen an uns und war glücklich zu hören dass es dem Ältesten gut ging. Wie bereits der Älteste zuvor ahnte sie dass wir gegen die Höllenfürsten kämpften. Sie erzählte uns von einem funkelnden Schwert in einem Unterwassertempel, wusste aber nicht ob es sich dabei wirklich um das Lufiaschwert handelte. Bevor wir uns jedoch weiterunterhalten konnten erschien ein Bote der der Königin eine schlechte Nachricht überbrachte: Die Strömungen des Meeres hatten sich offenbar verändert und rissen jede Nixe mit, die in sie hineingeriet. Zudem wurde die Prinzessin des kleinen Reiches vermisst. Man vermutete sie in einer Höhle in die die Strömungen führten. Zudem war bekannt dass sich dort ein Geisterschiff befand dass die Nixen fürchteten. Die Königin wollte keinen Suchtrupp mit dieser gefährlichen Situation alleine lassen und verließ eilig den Palast. Selan befürchtete dass die Königin sich auf den Weg zu besagter Höhle befand. Falls die Monster des Geisterschiffes wirklich so stark waren würden wir vielleicht bei der Suche nach der Prinzessin von Hilfe sein.

Rettung naht.
Vorsichtig untersuchten wir die Höhle und trafen gleich darauf auf Mutter und Tochter die zwar in Sicherheit waren, die Höhle jedoch nicht mehr verlassen konnten. Doch gleich darauf entdeckten wir auch das Geisterschiff das uns auch angriff. Zum Glück für uns waren die alten Balken des Schiffes schon recht morsch und auch Feuer vertrug sich nicht mit dem alten Holz. So konnten wir das Geisterschiff nun endgültig versenken. Zur Überraschung der Königin eilten auch gleich darauf mehrere Meermenschen herbei die sich um die Beiden Sorgen gemacht hatten. Auch entgegen dem königlichem Befehl hatten sie sich auf die Suche nach ihrer Königin und Prinzessin gemacht. Es schien als sei mit dem Versenken des Schiffes auch die Strömung des Meeres wieder normal geworden, jedoch nur um sich gleich darauf noch ein weiteres mal zu verändern. Die Meermenschen wurden von der neuen Strömung gleich mitgerissen. 

Daos und das Lufiaschwert
Mithilfe unseres Schiffes folgten wir ihnen, bis wir zu einem alten Unterwassertempel gelangten. Gleich darauf spürten wir eine böse Kraft die uns vertraut war: ein Höllenfürst war in der Nähe! Einige der Nixen wollten den Tempel untersuchen um einen Ausgang zu finden und wurden von Blitzen vernichtet als sie sich dem Gebäude nährten. Voller Wut verlangte die König zu wissen was hier vor sich ging und eine Stimme antwortete ihr. Nur Auserwählte dürften den Tempel betreten, alle anderen müssten sterben. Bevor die Königin etwas dummes tun konnte, versetzte Selan sie mit einem Zauber in Tiefschlaf. Ich bat die Prinzessin darum einen Fluchtweg für die Beiden zu suchen, während wir den Tempel aufsuchten. Bald darauf stießen wir auf das Schwert von dem wir bereits gehört hatten. Als ich mich ihm näherte begann das Schwert einen merkwürdigen Ton von sich zu geben. Der Reihe nach testen wir wem das Singen des Schwertes gegolten hatte. Bevor ich das Schwert allerdings an mich nehmen konnte erschien der Höllenfürst den wir bereits gespürt hatten. Anderes als erwartet war es aber nicht Amon. Der Fremde stellte sich gleich als Daos vor und behauptete der Herr der Höllenfürsten zu sein. Wie er behauptete, gab das Schwert nur dann einen Ton von sich wenn jemand es führen konnte. Doch bevor ich die Waffe ergreifen konnte verschwand das Schwert mit einem höhnischen Lachen von Daos. Gleich darauf nutzte er seine Macht um uns aus dem Tempel zu zaubern und gemeinsam landeten wir wieder in Chadda.

Chaddas Schicksal ist besiegelt!
Gleich darauf wurde es dunkel in der Stadt und am Himmel entdeckten wir eine schwebende Insel. Sekunden später vernahmen wir Daos Stimme und er ließ mehrere Feuerstrahlen auf die wehrlose Stadt niedergehen. Diese vernichteten sowohl die Stadt als auch ihre Bewohner. Ich begriff nun dass Daos uns seine Stärke demonstrieren wollte und anderes als Gades und Amon nicht unbedingt körperliche Kraft benötigte. Wütend brüllte ich eine Herausforderung in den Himmel. Doch Daos zeigte sich davon unbeeindruckt. Stattdessen gab er mir zu verstehen dass er uns auf der Insel erwarten würde. Doch wie sollten wir dorthin gelangen? Fliegen konnten wir nicht und so blieb uns vorerst nur der Rückzug.

Sonntag, 15. März 2015

Lufia II: Tag 15 - Hass und Liebe

Unter dem Meer...
Als wir nach Portravia zurückkamen fielen uns einige Veränderungen im Ort gleich auf. Lexis arbeitete bereits daran sein Versprechen gegenüber Dupla umzusetzen. Dies erfreute auch die Bewohner der Stadt. Ich hoffte nur dass er nicht vergessen hatte sich auch um unser Schiff zu kümmern. Aber als ich das Labor betrat, bemerkte ich dass meine Befürchtungen nicht zutrafen. Das Schiff wartete bereits auf uns und Lexis gab uns eine kurze Einweisung wie wir es bedienen mussten. Zudem gab er uns den Hinweis nach Baleara zu reisen. Dorthin sollte Amon Gerüchten zufolge unterwegs sein.

Ob es noch einen anderen Weg gibt?
In Baleara hörte ich zahlreiche Gerüchte die sich um den Tempel im Süden der Insel rankten. Nahezu jeder der Dorfbewohner hatte Angst vor diesem Ort und dies zeigte sich mir in den Geschichten die ich zu hören bekam. Was aber besonders interessant für uns war, war das eine Lichtkugel in der Nähe des Tempels gesehen worden war. Zudem hieß es dass dieser Ort etwas mit einem legendärem Schwert zu tun hatte. Selbst wenn Letzteres nicht zutreffen sollte, lohnte es sich die Dämonen an diesem Ort zu vernichten und wenn es nur dazu diente die Menschen in Sicherheit zu wissen. Gemeinsam machten wir uns zu dem alten Tempel auf. Allerdings stellten wir schnell fest dass wir nicht sehr weit hinein konnten. Teile des Tempels waren eingestürzt und versperrten uns den Weg. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft der mich gleich an das Meer denken ließ. Doch der Tempel lag in den Bergen der Insel. Gab es etwa eine Verbindung zwischen dem Meer und diesem Ort? Dieser Gedanke lohnte sich zu überprüfen und wir eilten zum Schiff zurück. Zum ersten Mal nutzten wir nun die neue Funktion unseres Schiffes und hofften gleichzeitig dass die Forscher in Portravia nicht zuviel versprochen hatten und alles so funktionierte wie es sollte. Aber unsere Bedenken waren ungerechtfertigt. Bald schon entdeckten wir einen Tunnel unter dem Meer und mit dem U-Boot erreichten wir den Eingang trockenen Fußes. Bald stellten wir fest dass der ganze Tempel sehr baufällig war. Dies lag wahrscheinlich daran dass sich keiner mehr um diesen Ort kümmerte. Tief im Inneren des Tempels trafen wir auf einen Geist der voller Hass auf alles Lebende war. Dieser Geist stand kurz davor dem Tempel in den er offenbar gesperrt war verlassen zu können. Doch gemeinsam konnten wir seine Flucht verhindern. Artea segnete diesen und alle weiteren Geister im Tempel mit dem heiligen Licht, so dass sie Ruhe und Frieden finden konnten, vorausgesetzt sie würden das Geschenk annehmen. Was wir jedoch nicht fanden war eine Spur von Amon und so kehrten wir enttäuscht nach Baleara zurück.

Ein Treffen mit Folgen
In der Stadt trafen wir ein weiteres Mal auf Iris die bereits auf uns zu warten schien. Dies war auch der Fall, doch kaum hatte sie mich gebeten mit mir unter vier Augen zu sprechen reagierte Selan sehr seltsam. Sie war hochgradig eifersüchtig. So hatte ich meine geliebte Frau noch nie reagieren sehen und war völlig perplex. Iris hingegen war amüsiert und forderte Selan auf ihre Treue mir gegenüber zu beweisen. Dazu sollten wir den Turm der Wahrheit bei der Stadt Durinea aufsuchen. Dort befand sich ein Spiegel der angeblich immer die Wahrheit zeigte. Dort wollte Iris uns wiedertreffen. Damit stand unser nächstes Ziel fest, denn Selan war nicht bereit einen anderen Ort zuerst aufzusuchen.

Beim Spiegel
Kaum in Durinea angekommen blieb uns gerade noch genug Zeit uns mit neuen Vorräten auszurüsten bevor wir den Turm aufsuchten. Auf der höchsten Etage des Turms trafen wir ein weiteres Mal auf Iris. Bevor Selan und ich den Raum des Spiegels betraten, fragte Selan weshalb Iris ursprünglich mit mir reden wollte. Iris gab zu wissen zu wollen was ich für Selan wirklich empfand. Daher hatte sie uns auch zu dem Turm gelotst. Denn der Spiegel sollte uns in dieser Hinsicht die Wahrheit zeigen. Aber bevor wir vor das Artefakt traten gab ich Selan zu verstehen dass ich ihr immer vertrauen würde, egal ob sie im Spiegel zu sehen war oder nicht. Diese Worte gaben Selan ihr Vertrauen in mich zurück und wir waren beide der Meinung nicht mehr auf den Spiegel angewiesen zu sein. Doch bevor wir zu unseren Freunden zurück konnten, erschienen diese bei uns. Wie wir erfuhren waren einige Monster im Anmarsch die wir besser gemeinsam bekämpfen sollten. Als der Kampf zu Ende war stellten wir recht schnell zwei Dinge fest: zum einen war Iris wieder einmal verschwunden und zum Anderen war der Spiegel zerbrochen. Mit neuem Vertrauen zu Selan kehrten wir in die Stadt zurück. Doch hatte ich ein seltsames Gefühl, fast so als ob ich Iris nicht mehr wiedersehen würde.

Sonntag, 8. März 2015

Lufia II: Tag 14 - Menschen und Elfen

Mirko untersucht das Schiff
Auf der Spur Amons erreichten wir ein kleines Dorf namens Triesta. Einige der Bewohner hatten die Lichtkugel Amons gesehen und berichteten uns dass sie im Südosten ins Meer gestürzt war. Dort sollte es auch eine größere Stadt geben die für sein Labor und seine Erfinder bekannt war. In Portravia, so der Name der Stadt, wurde an sogenannten Unterseebooten geforscht, teilte uns Lexis mit. Offenbar war er mit einem der Forscher dort befreundet. Diese Stadt bot also für uns gleich doppelt ein lohnendes Ziel und wir brachen dorthin auf. Doch wie wir feststellten waren unsere Erwartungen wieder einmal völlig anders. Die ganze Stadt hatte große Umweltprobleme, die weitgehend von dem Labor verursacht wurden. Die meisten Bewohner der Stadt waren über die Verschmutzung zwar alles andere als glücklich, doch keiner unternahm etwas dagegen. Im Labor trafen wir auf Lexis Freund Mirko. Dieser bot uns an unser Schiff umzurüsten, damit es auch unter Wasser fahren konnte. Sollte sich Amon wirklich im Meer verbergen mussten wir ihm irgendwie folgen können, also stimmte ich dem Umbau zu. Gerade als es losgehen sollte meldete einer der Forscher das die Pläne gestohlen worden waren. Den Dieb hatte der Forscher gesehen und als ein Elfenkind identifiziert. Ohne die Pläne für den Umbau konnte dieser nicht fertiggestellt werden, daher verfolgten wir das Kind. Ein Kind in der Stadt gab uns einen entscheidenden Hinweis. Seine Freundin war eine Elfe und er traf sie oft auf dem Berg ohne Wiederkehr. Diesen Ort wollte ich mir genauer ansehen.

Tatsächlich fanden wir das Kind dort auf dem Berg. Doch als es uns entdeckte lief es wieder davon. Gleich darauf wurde es von einer Gruppe Monstern angegriffen. Zum Glück für das Kind waren wir rechtzeitig vor Ort und vernichteten die Monster. Aber dankbar war die kleine Elfe trotzdem nicht. Glücklicherweise erschien eine weitere Elfe die das Kind ermahnte seinen Lebensrettern dankbar zu sein. Zudem sprach ihr die Elfe namens Artea weiter zu und ermahnte sie das Stehlen und erzwungene Einsicht genauso falsch waren, auch wenn sie die Gründe des Kindes nachvollziehen konnte. Reumütig gab das Kind die Pläne an Lexis weiter. Dieser versprach ihr auch sich um die Probleme der Stadt zu kümmern und die Gesamtsituation zu verbessern. Lexis verabschiedete sich gleich von uns um die Pläne zurückzubringen und sein Versprechen zu erfüllen. Gleich darauf erschienen weitere Elfen die Artea eine schlechte Nachricht brachten. Eine Lichtkugel war im Dorf erschienen und war zudem voller böser Energie. Obwohl Artea sich nicht sicher war ob er Menschen in sein Dorf bringen sollte, konnten wir ihn von der Dringlichkeit der Situation überzeugen. Mittels Magie brachte die Elfe uns in ihr Dorf nur um dann zu erfahren dass das Licht eine weitere Elfe entführt hatte. Diese konnte in einem nahen Tempel bestimmte Steine lesen und war daher für Amons Pläne sicher wichtig. Artea entschloss sich dazu uns dorthin zu begleiten, da wir ohne eine Elfe den Ort nicht betreten konnten.

Twixas Weigerung
Am Heiligtum des Tempels trafen wir auf Amon und die Elfe Twixa. Diese weigerte sich für Amon die letzte Tür zu öffnen. Und erklärte ihm dass sie ihn nur begleitet hatte um ihn von ihrer Stadt wegzubringen. Amon war jedoch nicht bereit ihr Dorf zu verschonen wenn sie sich weiterhin weigerte. Als Amon uns bemerkte setzte er seine Kräfte gegen uns ein. Doch auch Twixa begann ihre Kraft gegen den Höllenfürsten zu richten um uns zu beschützen. Artea befürchtete das ihre Kraft, an diesem Ort entfesselt, ihr das Leben kosten konnte. Es zeigte sich das Arteas Befürchtungen der Wahrheit entsprachen, dennoch gelang es Twixa Amon zu vertreiben. Mit der Bitte an Artea sich um Dupla zu kümmern, verstarb die Elfe. Voller Trauer und Wut beschloss Artea sich uns anzuschließen, denn auf diese Weise konnte sie Dupla und alle anderen Elfen vielleicht vor den Höllenfürsten beschützen. Zurück im Dorf der Elfen überbrachten wir Dupla die schlechten Nachrichten, doch diese war nach einigem Nachfragen zufrieden dass der Tod ihrer Mutter nicht umsonst gewesen war. Daher vergab sie auch Artea die ihr versprochen hatte ihre Mutter zu retten.

Einer der Elfen erzählte uns dass die Lichtkugel wieder weitergeflogen war. Doch um diese zu verfolgen brauchten wir unser Schiff zurück. Also reisten wir nach Portravia um dort Lexis und Mirko zu treffen.

Samstag, 28. Februar 2015

Lufia II: Tag 13 - Meister des Chaos

Nachdem der Frieden zwischen den Reichen gesichert war öffnete Prinz Leon das Wassertor für uns. Zum Dank für unsere Hilfe erlaubte er uns das Tor so oft zu passieren wie wir mochten ohne die übliche Gebühr dafür zahlen zu müssen. Nun konnten wir einige neue Länder bereisen. Gleich als erstes machten wir im Königreich Arturia halt das südlich von Auralio lag. Hier gab es zwei Gesprächsthemen die momentan im Königreich interessant waren: Die Heirat der hiesigen Prinzessin und ein goldener Mann der im Nordostturm erschienen sein soll. Wie ich erfuhr sollte Prinzessin Sennefer den Sohn eines Kaufmannes namens Eric heiraten, doch hatte sie diesem eine Bedingung gestellt. Bevor sie ihn heiraten wollte, musste er ihr ein Juwel aus dem Nordostturm bringen. Davon war der reiche Kaufmannssohn alles andere als begeistert. Kurz nach der Begegnung mit Eric trafen wir auch auf Sef, den Leibwächter der Prinzessin. Gerüchten zufolge war Sef heimlich in Sennefer verliebt, wagte es jedoch nicht ihr seine Liebe zu gestehen. Sef erzählte uns von dem goldenen Mann im Nordostturm und dass die Anzahl der Monster dort gestiegen sei, seit dessen Auftauchen. Ich hatte zwar eine Ahnung aber Selan sprach meine Vermutung zu erst aus. Bei dem Fremden konnte es sich um einen weiteren Höllenfürsten handeln. Sef wollte dennoch dorthin aufbrechen, denn er wollte das Juwel für Sennefer besorgen. Da wir wegen der Monster und vor allem wegen der Anwesenheit eines Höllenfürsten besorgt waren folgten wir Sef in den Turm.

Der Zweite von Vieren
Nahe der Turmspitze trafen wir auf Sef. Dieser konnte sich durch eine mysteriöse Kraft nicht mehr bewegen. Auf einmal spürte ich eine Kraft die ich schon einmal bemerkt hatte: bei Gades. Nur war dieser hier viel, viel stärker. Nach ein paar Sekunden erschien auch der Mann in Gold, von dem ich bereits gehört hatte. Er stellte sich uns kurz als Amon, Höllenfürst des Chaos, vor. Guy stürzte sich gleich auf unseren Feind und wurde zu unserer aller Überraschung mit einer Handbewegung beiseite geworfen. Amon war wirklich um ein vielfaches stärker als Gades. Zu unserer Überraschung verschwand Amon gleich darauf wieder. Sef, der sich nun wieder bewegen konnte, half uns dabei Guy wieder auf die Beine zu bringen und machte sich im Anschluss wieder auf die Suche nach dem Juwel. Dieses fand sich auch gleich darauf. Allerdings war es zu unserer Enttäuschung kein kostbarer Edelstein, sondern ein einfacher grüner... Stein. Doch Sef bestand darauf das dies das Juwel der Prinzessin war. Gemeinsam mit Sef kehrten wir nach Aturia zurück. Auch wenn wir Sef glaubten, Eric tat es nicht. Voller Enttäuschung gab er Sef den Stein zurück und nahm von einem Diener einen vorbereiteten Saphir an. Ich bezweifelte dass die Prinzessin auf so einen plumpen Trick hereinfallen würde, doch ich konnte das Treffen und die Übergabe des Juwels gleich darauf beobachten. Wie ich mir gedacht hatte war die Prinzessin von der Täuschung nicht beeindruckt. Doch Sef trat gleich darauf an die Prinzessin heran und übergab ihr den Stein aus dem Turm. Wie wir gleich darauf erfuhren war der Stein einst ein Geschenk von Sef an seine Prinzessin und stammte aus der Zeit als beide noch Kinder waren. Zudem zeigte sich dass auch Sennefer in Sef verliebt war, dieser jedoch glaubte dass er unter ihrer Würde war. Die Prinzessin versprach ihm zu warten bis er es sich anders überlegt hatte. Da dies alles im Beisein des Königs geschah, war dieser bereit einen anderen Weg zu suchen sein Reich zu retten.

Amon kennt keine Gnade
Es hätte alles ein so schönes, gutes Ende nehmen können, wäre nicht gleich darauf ein Soldat mit schlechten Nachrichten erschienen: Die Stadt Agurio war zerstört worden! Jeder von uns ahnte wer dafür verantwortlich war, daher eilten wir auch gleich dorthin. Aber die Realität war schlimmer als ich zunächst gedacht hatte. Während Gades nur die Stadt zerstört und die Bewohner am Leben gelassen hatte, hatte Amon keine derartige Rücksicht genommen. Inmitten der Ruinen und der Leichen trafen wir eine alte Bekannte: Iris. Diese machte sich Vorwürfe da sie nicht rechtzeitig vor Ort war. Zudem versuchte sie mich zu überreden nicht mehr gegen die Höllenfürsten vorzugehen. Sie erklärte mir dass ich einfach nicht stärker werden konnte um gegen Amon vorzugehen. Doch nach einem kurzen Gespräch gab sie zu dass es doch einen Weg dazu gab. Dazu musste ich ein legendäres Schwert finden, dass als Lufiaschwert bekannt war. Mehr als den Namen des Schwertes wusste Iris jedoch auch nicht und sie gab zu dass es auch nur eine Legende sein konnte. Nach unserem Gespräch halfen wir Iris die Dorfbewohner anständig zu begraben damit sie in Frieden ruhen konnten. Iris erzählte uns noch im Anschluss das eine Lichtkugel nach Süden geflogen war. Dies konnte nur Amon sein, wie Iris vermutete. Mit endlich einer eindeutigen Spur kehrten wir nach Aturia zurück.

Samstag, 7. Februar 2015

Lufia II: Tag 12 - Frieden in Gefahr

Kleines Juwel mit großer Wirkung
Nun konnten wir mit dem Schiff weitere Königreiche und Inseln besuchen, immer auf der Suche nach neuen Spuren der Höllenfürsten. Doch bald erreichten wir das Wassertor, das den Zugang zur offenen See blockierte. Um es zu Öffnen mussten wir das Königreich Auralio besuchen und den dortigen König um die Öffnung bitten. Der Kanzler des Reiches berichtete uns dass der Prinz des Landes das Tor sicher für uns öffnen lassen würde. Prinz Leon befand sich jedoch zur Zeit mit dem Staatsschatz des Landes, den Feuerrubin, im Nachbarreich Danubia. Dort wollte er das Juwel dem dortigen König schenken, als Zeichen des Friedens der zwischen beiden Ländern herrschen sollte. Da der Besuch des Prinzen länger dauern sollte, mussten wir selbst nach Danubia reisen um uns die Erlaubnis zu holen. Im Nachbarreich Auralios angekommen erfuhren wir einiges über die politische Lage der beiden Länder: Nur durch Prinz Leons Bemühungen war überhaupt an Frieden zu denken. Danubia und Auralio waren seit jeher miteinander verfeindet. Zwar war Auralio ein wesentlich kleineres Reich, aber durch die Kontrolle über das Wassertor dafür umso reicher. Dies war einer der Gründe für den Neid Danubias. Der Andere war die überaus habgierige Königin, gegen die nicht mal ihr Mann ankam. Nur durch den Feuerrubin konnte daher Frieden einziehen, denn diesen begehrte die Königin mehr als alles andere. Dies war eine Tatsache die sowohl der König, wie auch die Prinzessin und zahlreiche andere Bewohner bedauerten. Denn hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich das es auch noch einen anderen Weg zum Frieden gegeben hätte: Die Prinzessin Danubias war heimlich in Prinz Leon verliebt. Nachdem wir einige Gerüchte gehört hatten besuchten wir kurz den Prinzen und konnten einen Blick auf den Feuerrubin werfen: dieser hatte die Form eines kleinen Engels und soll einst von einem Glasbläser erschaffen worden sein. Doch durch die Vorbereitungen im Schloss konnte der Prinz kaum mit uns reden und so wollten wir uns im Gasthaus einquartieren. Doch gleich darauf bemerkten wir einige sehr beschäftigte Männer aus Auralio. Misstrauisch geworden besuchten wir den Prinzen ein weiteres Mal und erfuhren Schreckliches: das Juwel war gestohlen worden! Dies waren in der Tat erschreckende Neuigkeiten, denn ohne den Rubin gab es keinen Frieden. Um doch noch dafür zu sorgen, suchte ich nach Spuren der Diebe. Doch meine Suche blieb erfolglos. Da kam ich auf eine Idee um Zeit zu schinden oder die Diebe aus der Reserve zu locken: Der Feuerrubin war einst von einem Glasbläser hergestellt worden und zufällig kannte ich einen Mann mit diesem Beruf. Mithilfe von Selans Zaubern reisten wir schnell nach Clamento. Jaffar zeigte sich sehr dankbar, zweifelte aber an seinen Fähigkeiten als ich ihn um einen neuen Feuerrubin bat. Erst seine Frau konnte ihn überreden zumindest den Versuch zu wagen. In Ermangelung eines entsprechenden Rubins verwendete Jaffar allerdings rotes Glas. Über das Ergebnis waren sowohl wir als auch Jaffar erstaunt. Jedoch konnten wir mit der Imitation Prinz Leon nicht lange täuschen. Und auch die Königin erkannte die Fälschung auf den ersten Blick als solche. Voller Zorn wollte die Königin gerade wieder den Krieg erklären als Prinzessin Thea dazwischen ging. Aufgebracht erklärte sie das jeder, mit Ausnahme der Herrscher, von dem Diebstahl bereits erfahren hatte. Der König wollte gleich seinen Vertrauten James nach den Dieben suchen lassen, doch gleich darauf erfuhr er dass James verschwunden war. Einige Zeugen hatten gesehen wie er nach Norden unterwegs war. Doch außer einer verlassenen Grotte gab es dort nichts. Dennoch beschlossen auch wir James zu folgen. Immerhin war er die beste Spur zum echten Rubin.

Die Diebe aus Taru
Innerhalb der Grotte hatten wir zuerst Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden. Überall fanden sich Fallen, die mir allerdings recht neu erschienen. Nach einigem Hin- und Hergeirre fanden wir dann doch James. Dieser war gerade dabei den Feuerrubin an den Prinzen Tarus zu übergeben. Taru war das militärisch stärkste Land in der Gegend und lag auf einer schwer zu erreichenden Insel im Norden. Mithilfe des Rubins wollte James sich eine neue Position als Minister in Taru erkaufen. Denn wie es schien war er entweder in Danubia nicht mehr glücklich, oder er wusste mehr als alle Anderen. Konnte es sein das Taru beabsichtigte die Krise um die Höllenfürsten auszunutzen um andere Reiche zu erobern? Ganz sicher würde ich es nicht wissen bis wir James befragt hatten. Doch zuerst wurden wir von den Gesandten aus Taru entdeckt. Nach einer etwas peinlichen Vorstellung durch Guy schickte Prinz Selle aus Taru uns seine Soldaten entgegen. Die Soldaten waren zwar geübte Kämpfer, aber wir waren bereits gegen stärkere Kämpfer angetreten und hatten gesiegt. Der Prinz Tarus hatte die Gelegenheit genutzt und sich durch eine weitere Tür in Sicherheit gebracht und diese verschlossen. Den Verräter James hatte er allerdings auf unserer Seite der Tür zurückgelassen. Während Selan den Feuerrubin an sich nahm, nahmen wir James in Gewahrsam und brachten ihn zum König Danubias zurück. Dieser war nicht erfreut James zu sehen und als er erfuhr was James geplant hatte ließ er diesen einsperren. Nun stand dem Frieden zwischen Auralio und Danubia nichts mehr im Weg. Und wie es schien würden Leon und Thea alles daran setzen dass dieser Frieden ewig hielt. Dann war da noch die habgierige Königin: Nun da sie endlich am Ziel ihrer Träume war, stellte die Königin fest das sie das Juwel gar nicht mehr wollte.

Sonntag, 1. Februar 2015

Lufia II: Tag 11 - Lexis Shaia

Ein seltsamer Erfinder.
In Kythos stellte ich schnell fest dass wir in einer Sackgasse waren. Ohne eine Spur unserer Feinde wanderten wir ziellos durch die Hafenstadt. Ein Mann fragte mich schließlich ob ich nicht Interesse daran hätte ein Schiff zu erwerben. Vielleicht konnten wir jenseits des Meeres auf neue Spuren stoßen, auf jeden Fall war die Besichtigung sicher ein netter Zeitvertreib. Am Hafen erfuhren wir dass das Schiff einem Lexis Shaia, seines Zeichens Erfinder, gehörte. Ich hatte bereits in Kumarbi von ihm gehört. Aber in Kythos war er vor allem für eines berühmt-berüchtigt: für das Versenken von Schiffen. Vielleicht konnte er mir aber bei meinem Problem irgendwie helfen. Es wäre einen Versuch wert, dachte ich mir. Der Erfinder lebte in einer kleinen Höhle nördlich von Kythos und zeigte sich überrascht über unseren Besuch. Doch er nutzte die Gelegenheit auch gleich um uns seine neueste Erfindung vorzustellen: einen Motor. Lexis erklärte uns dass mit dieser Erfindung ein Schiff auch ohne Wind segeln konnte. Guy bezweifelte das dies möglich wäre woraufhin Lexis das Gerät einschaltete. Zu Beginn klappte das Experiment tatsächlich, aber nur bis uns die Erfindung um die Ohren flog. Selan und Guy schlugen mir nun vor Sartos um ein Schiff zu bitten. Daraufhin wurde Lexis auf einmal hellhörig. Offenbar kannte er Sartos bereits. Da er immer neugieriger wurde erzählten wir dass wir das Schiff brauchten um die Höllenfürsten zu verfolgen. Nun zeigte Lexis uns eine weitere Erfindung über die er bereits von den Ereignissen in Gordovan informiert wurde. Jeder von uns durfte das Gerät einmal bedienen um herauszufinden wie viel stärker als ein normaler Mensch wir waren. Von dem Ergebnis war Lexis zunächst sprachlos, denn Guy war etwa fünfmal und Selan achtmal stärker als die meisten anderen Menschen. Bei mir dagegen konnte die Maschine die Stärke angeblich nicht mehr messen. Lexis war von uns dermaßen begeistert dass er sich uns gleich anschließen wollte. Zuerst mussten wir für ihn ein Schiff besorgen, dass dem Motor tragen konnte, denn dies war sein Geschenk an uns. Und so machten wir eine kurzen Abstecher nach Alea um Sartos zu besuchen. Dieser hatte ebenfalls von Lexis Shaia gehört und war bereit uns zu helfen. Doch der Bau des neuen Schiffes würde einige Zeit brauchen. In der Zwischenzeit wollten wir wieder nach Kythos zurück und dort auf ihn warten.

Das Blumenmädchen
Kaum wieder in Kythos angekommen trafen wir eine junge Blumenhändlerin. Selan wollte ihr gerade eine Blume abkaufen als das Mädchen ohnmächtig wurde. Gerade noch so konnte ich verhindern dass sie zu Boden stürzte. Guy half mir gleich das Mädchen namens Lara zu sich nach Hause zu bringen. Dort erzählte sie mir von einer wunderschönen Blume die sie auf dem Berg gesehen hatte. Obwohl Selan ihr riet im Bett zu bleiben, stand Lara gleich wieder auf. Gerade noch so konnten wir sie wieder dorthin zurück bringen, bevor sie wieder umkippte. Damit das Ganze sich nicht ein weiteres Mal wiederholte belegte Selan Lara mit einem Schlafzauber. Zudem wollte ich nach der Blume suchen, denn ohne diese würde Lara wieder aufstehen und nach der Pflanze auf dem nahegelegenen Berg suchen.

Die gesuchte Blume
Die Blume für Lara zu beschaffen war ein richtiger Spaziergang im Vergleich zu anderen Abenteuern die wir bereits erlebt hatten. Lara war überglücklich als sie die Blume wiedersah. Und noch glücklicher war sie als sie hörte das wir die Blume ihr schenkten. Lara bat Selan darum der Pflanze einen Namen zu geben. Selan entschied sich nach kurzem Überlegen für Priphea. Lara versprach Selan eine Blume zu geben, wenn sie einige gezüchtet hatte. Nach kurzer Zeit verließen wir Lara und ihre Geschwister wieder und begaben uns zum Hafen. Während wir auf dem Berg nach der Blume gesucht hatten, konnte Sartos das Schiff bereits fertiggestellt haben. Und tatsächlich war es so. Sartos befand sich gerade auf einer Testfahrt mit dem neuen Schiff als wir am Hafen eintrafen. Lexis hatte das Schiff Excerion getauft und übergab es nun uns. Da er sich unserer Gruppe, wie zuvor von ihm gewünscht, nun auch anschloss, mussten wir nicht für das Schiff bezahlen.