Freitag, 27. November 2015

Emerald Dragon: Tag 9 - Siege und Niederlagen

Der Weise vom Berge
Mit neuen Vorräten im Gepäck erreichten wir den Berg auf dem Husulnum, der Weise, lebte. Saoshyant warnte uns vor den Monstern auf dem Berg. Diese waren dem Einfluss von Draugwand ausgesetzt und daher aggressiver als an anderen Orten. Zudem hatte der Bogenschütze von riesigen Skorpionen gehört, die es angeblich hier gab. Nachdem wir eine Hängebrücke überquerten, konnten wir uns von dem Wahrheitsgehalt des Gerüchts überzeugen, als wir auf die Kreaturen trafen. Diese bewachten den Weg zum Haus des Weisen. Obwohl die Skorpione zu dritt auftraten, konnten sie uns dennoch kaum aufhalten. Ich war überrascht als sich Husulnum traf, dieser wusste einiges über die Welt, das mir noch unbekannt war. Unter anderem wusste er das die fünf Schätze die ich sammeln sollte, ursprünglich dazu dienten den Smaragddrachen wiederzubeleben. Zudem befand sich laut dem Weisen die Klaue des schwarzen Drachen in der Hand Garcias. Dies machte das Sammeln der Schätze schwerer als geplant. Was mich allerdings verwunderte war die Information das Husulnum ein Freund des Smaragddrachen war. Auch zur Avesta und Garcia wusste der Weise einiges zu berichten. Da Dämonen unter normalen Umständen nicht in dieser Welt lebten, blieb nur die Vermutung das Irgendjemand die Dämonen beschworen hatte. Doch wer dieser Jemand war wusste Husulnum nicht. Die Avesta hingegen war einst ein Werkzeug der Horus gewesen, die sich nach dem Krieg mit den Drachen in den Westen zurückgezogen hatten. Mit Hilfe der Avesta hatten die Horus den Westen des Landes in eine riesige Wüste verwandelt, doch aus welchem Grund war ebenfalls unbekannt. Was Garcia mit einem solchen Artefakt anfangen wollte, wollte ich mir gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall konnten die Dämonen damit unglaublich viel Schaden anrichten. Aber die Beste Nachricht verriet uns Husulnum erst am Ende und mit dieser hatte niemand gerechnet: Hathram war noch immer am Leben! Der Weise enthüllte uns das der Kristall den Ostracon gezeigt hatte nur eine Fälschung war. Der echte Kristall befand sich sicherlich an einem sicheren Ort versteckt. Möglicherweise in Draugwand. Oh wie gerne hätte ich diese Nachricht gleich Farna überbracht, doch wo diese sich aufhielt wusste ich nicht. Sollten wir den Kristall finden, sollten wir ihn Waramul, einen berühmten Arzt, in Virgil übergeben. Zumindest riet uns dies der Weise. Als Dank für unseren Besuch und unsere Neugier übergab uns der Weise einen gesegneten Pfeil mit dem wir die Barriere um Draugwand zerstören konnten. Unser nächstes Ziel stand damit fest. Zudem erhielten wir von einem Boten die Nachricht das Khosraw uns in Harerud erwartete.

Letzte Vorbereitungen
Seltsamerweise hatte der Widerstand einen Hang dazu sich immer in Kneipen zu treffen. Oder vielleicht lag dies an einer persönlichen Vorliebe Khosraws. Dieser teilte uns mit dass die Vorbereitungen für den Sturm auf die feindliche Festung abgeschlossen waren. Da auch Khosraw einiges mit Ostracon zu klären hatte, schloss er sich für den Angriff wieder unserer Gruppe an. Noch einmal deckten wir uns als Vorbereitung wieder mit frischen Vorräten ein.

Karshwals Opfer
An der Festung Draugwand angekommen hielt Khosraw nochmals eine kurze Ansprache an seine Leute bevor Saoshyant mit dem gesegneten Pfeil die Barriere zerstörte. Dann begann der Sturm des Widerstands auf die Festung, bei dem wir uns erst noch zurückhielten. Erst als Khosraws Leute die Tore der Festung geöffnet hatten, waren wir am Zug. Da die meisten der feindlichen Einheiten außerhalb der Festung kämpften, war das Innere weitgehend unbewacht. Draugwand stellte sich als ein kleines Labyrinth heraus, doch die Orientierung fiel uns nicht weiter schwer. Doch Ostracon hatten wir immer noch nicht gefunden. Bald blieb uns nur noch der östliche Teil der Festung, von dem eine Treppe in ein altes Kellergewölbe führte. Ich hatte das Gefühl das wir unserem Feind näher kamen als wir uns hindurch kämpften. Vor einer auffälligen Tür trafen wir sicherheitshalber nochmals Vorbereitungen. Dies war auch gut gewesen, denn in diesem Raum trafen wir endlich auf Ostracon. Dieser amüsierte sich gerade zu über unser Eindringen, und rief seine Gefolgsleute herbei. Diese hatte ich alle schon einmal getroffen und besiegt, doch nun hatte Ostracon sie als Zombies wiederbelebt. Zudem unterstützte er seine Diener erstmals im Kampf. Ich wusste zwar nicht was Ostracon sich davon versprach, verstand aber, dass dieser nicht mehr flüchten würde. Gerade als der Kampf sich zu unseren Gunsten entwickelte, rief Ostracon Garcia an. Er bat um mehr Mach als er bereits besaß um uns zu vernichten. Schlecht für uns war allerdings die Tatsache das Garcia ihm seinen Wunsch erfüllte. Und bevor ich mich versah richtete Ostracon seine neue Macht gegen mich. Um ein Haar wäre ich durch Ostracons Hand gestorben, doch in letzter Sekunde hatte mich Karshwal beiseite gestoßen. Diese Tat hatte jedoch für Karshwal selbst tödliche Folgen. Und so blieb es an uns Vieren Ostracon aufzuhalten. Doch bald schien es als hätte Ostracon bereits mit dem Tod Karshwals den Großteil seiner Kraft aufgebraucht. Oder hatte Garcia seinen Untergebenen bereits aufgegeben? Zumindest kam es mir so vor und nach einer kurzen Zeit fiel Ostracon unseren Waffen zum Opfer.

Garcias Schachzug
Nach dem Kampf nahm ich etwas an mich, das äußerst wertvoll war: Hathrams Kristallgefängnis. Auch Saoshyant fand seinen Bogen wieder, den Ostracon gestohlen hatte. Dennoch hatte der Sieg einen bitteren Beigeschmack. Khosraw bedauerte Karshwals Tod und bezeichnete ihn als Helden der Stunde. Da konnte ich ihm nur zustimmen. Gerade als wir den Ort des Kampfes verlassen wollten, hörten wir eine seltsame Stimme. Als wir uns umdrehten sahen wir zum ersten Mal Garcia, den Dämonenkönig, der Ostracons Leiche die Avesta entnahm. Ich war ein Narr gewesen, als ich Ostracon nicht nach dem Artefakt durchsucht hatte. Doch nun war es dafür zu spät und Garcia verschwand so plötzlich wie er aufgetaucht war. Dennoch zeigte er uns kurz darauf über welche Kraft er nun dank der Avesta verfügte. Mithilfe des Artefakts hob er den Palast der Dämonen, welcher sich bis dato im Meer befunden hatte, in den Himmel, so dass er fliegen konnte. Zudem versenkte Garcia eine kleine Insel, samt Stadt, im Meer. Dies waren keine guten Aussichten für die Zukunft, sollte der Dämonenkönig nicht bald fallen.  

 Garcia, König der Dämonen und Besitzer der Avesta

Freitag, 20. November 2015

Emerald Dragon: Tag 8 - Verluste

Eine Falle, was auch sonst.
Auf dem Weg zur Festung trafen wir einige Gesandte der Dämonenarmee die die Avesta für Ostracon in Empfang nehmen sollten. Doch da diese nicht den schwarzen Kristall, indem Hathram gefangen war, bei sich trugen, verzichteten wir auf die Übergabe. Die Gesandten versuchten daraufhin erfolglos die Avesta mit Gewalt zu erhalten. Allerdings zeigte uns dieser Hinterhalt nur zu gut, dass Ostracon nicht im Entferntesten daran dachte uns den Kristall zu übergeben. Dennoch mussten wir zumindest den Versuch wagen Hathram zu befreien, daher begaben wir uns auch zu der Festung die Ostracon genannt hatte. Diese lag recht abgelegen auf einer kleinen Insel. Als wir eintrafen gerieten wir wieder in einen Hinterhalt. Doch diesmal hatten wir damit gerechnet. Kaum hatten wir die Festung betreten hörten wir die Stimme unseres Feindes. Dieser gab an sich an sein Versprechen halten zu wollen, sollten wir es schaffen die Avesta zu ihm zu bringen. Als wir die Festung nach einer Treppe durchsuchten, trafen wir auf eine junge Frau die von der Dämonenarmee gefangen gehalten wurde. Dies konnten wir natürlich nicht durchgehen lassen, daher befreiten wir die Frau. Doch kaum hatten wir dies getan, stellte sie sich als Dämonin und Dienerin von Ostracon heraus, die uns ablenken und töten sollte. Aber auch diese Situation war für uns kein Hindernis. 

Farnas schlimmster Tag
Auf dem Dach der Festung trafen wir endlich Ostracon an, der gelangweilt mit dem schwarzen Kristall spielte. Nachdem er uns daran erinnert hatte, das der Kristall sehr zerbrechlich war, übergaben wir ihm notgedrungen die Avesta. Statt uns aber wie erwartet den Kristall zu übergeben, warf Ostracon diesen hoch in die Luft, sodass er in zahlreiche kleine Splitter zerbrach als er auf dem Boden aufschlug. Die Splitter fielen teilweise direkt in das Wasser um die Festung. Anschließend stellte sich uns Ostracon selbst zum Kampf um die Kraft seines neuen Armes zu testen. Doch wie sich gleich darauf herausstellte reichte selbst Garcias Geschenk nicht aus um uns zu vernichten. Bevor wir Ostracon jedoch töten konnten, verschwand dieser mit den höhnischen Worten dass er die Avesta zu seinem König auf die Burg Draugwand brachte. Ich wollte meinem Feind so schnell wie möglich hinterher, doch Farna hatte andere Pläne. Nach dem Verlust Hathrams wollte sie nicht weiterkämpfen. Dies war für mich verständlich, hatte sie doch in den letzten Tagen viele Verluste erlitten: Bagin, die Wahrheit über ihre Herkunft und nun noch Hathram. Daher wollte sie eine Weile allein bleiben und überlegen was sie nun tun sollte. Mit ein wenig Widerwillen ließ ich sie daher auf dem Dach der Festung zurück.

Ein Sturm steht bevor
Außerhalb der Festung trafen wir auf Karshwal, der Khosraw die Nachricht überbrachte das der Widerstand sich in Hvovi sammelte. Khosraw beschloss uns nun ebenfalls zu verlassen um den Angriff auf Burg Draugwand vorzubereiten. Stattdessen sollte Karshwal uns von nun an begleiten. Karshwal setzte für uns eine neue Aufgabe fest: Garcia hatte um seine Burg ein Schild gelegt, das vor einem Angriff erst außer Kraft gesetzt werden musste. Er hoffte das wir weiter westlich in der Stadt Harerud etwas herausfinden konnten.

Das Gesetz des Waldes oder Zufall?
In Harerud trafen wir als erstes auf einen kleinen Jungen der Rache für seinen Vater wollte. Dieser war von der Dämonenarmee ermordet worden. Da er als Werkzeug für seine Rache einen Bogen gewählt hatte, musste er aber erst einmal lernen damit umzugehen. Yaman, der sich mit diesen Waffen auskannte, gab dem Kind einige Ratschläge, damit es sich nicht selbst verletzte. In der Kneipe der Stadt erfuhren wir das es hier nur noch Frauen und Kinder gab, da die Männer alle im Kampf gegen die Dämonenarmee gefallen waren. Die einzigen Ausnahmen waren Saoshyant, Champion des Windes, und ein Mann der sich nun als Dorfchef aufspielte. Ersteren konnten wir in der örtlichen Arena antreffen. Saoshyant befand sich auf der Suche nach starken Kämpfern, denen er einen Weg in die Burg der Dämonen zeigen konnte. Im Gegenzug brauchte er eine Gruppe um den Berg in der nähe der Stadt zu besteigen. Genaueres wollte er uns gerade außerhalb der Arena erklären als etwas Unerwartetes geschah. Ein Pfeil kam angeflogen und traf Yaman in die Brust! Der Bogenschütze stellte sich als der selbe Junge heraus dem Yaman erst kurz zuvor einige Tipps gegeben hatte. Auch wenn er es schaffte das Kind noch zu überzeugen dass ihm nichts geschehen war, hielt die Täuschung nicht lange genug an und wir konnten die Verletzung deutlich erkennen. Yaman war der Meinung das dies die Strafe dafür war das Gesetzt der Dardarwa gebrochen zu haben und dass er dieses Schicksal verdiente. Dennoch war Yaman der Meinung, dass Richtige getan zu haben und dass er bis zuletzt nichts bereute. Nach seinem Tod begruben wir unseren Freund gemeinsam auf dem Friedhof der Stadt. Saoshyant bat uns noch einmal ihn zu begleiten. Den Grund dafür erläuterte er uns nun näher: Die Dämonenarmee hatte es geschafft ihm seinen Bogen zu stehlen und nach Draugwand zu bringen. Saoshyants Lehrer, Husulnum, der auf dem Berg lebte, kannte einen Weg die Barierre um die Burg zu zerstören. Doch ohne seine Waffe war Saoshyant als Kämpfer eingeschränkt und brauchte deshalb Hilfe.

 Saoshyant, Champion des Windes


Donnerstag, 12. November 2015

Emerald Dragon: Tag 7 - Gegen allen Widerstand

Es könnte eine Falle sein...
Wie Karshwal vorhergesagt hatte trafen wir in Kildale überall die Ritter der Dämonenarmee an. In der Kneipe erkundigten wir uns beim Barkeeper gerade nach der Lage in der Stadt als wir eine laute Stimme hörten. Diese forderte uns auf zum Platz in der Mitte der Stadt zu kommen. Anscheinend wusste die Dämonenarmee bereits von unserem Eintreffen. An einem Baum in der Mitte der Stadt trafen wir auf den alten Tapp. Dieser war an den Baum gefesselt worden. Doch bevor wir ihn befreien konnten erschienen feindliche Truppen. Das dies eine Falle war war uns bereits von vornherein klar gewesen. Auch wenn die Feinde uns zahlenmäßig weit überlegen waren, konnten wir uns gut gegen sie verteidigen. Anschließend brachten wir Tapp in sein Haus. Dort schien es als würde er an seinen Wunden sterben, bis eine Bewohnerin der Stadt mit einer Flasche Wein erschien. Dieser ließ Tapp wieder zu Kräften kommen. Der alte Mann versorgte uns anschließend mit neuen Nachrichten aus Ervad. Die Dämonenarmee hatte das Land bereits eingenommen. Hathram sollte, so hatte er es gehört, von einigen Soldaten gefangen genommen und anschließend getötet worden sein. Farna reagierte äußerst wütend auf Tapps Worte und wäre fast auf den alten Mann losgegangen, doch Khosraw schaffte es sie davon abzuhalten. Das Beste das wir tun konnten war so schnell wie möglich nach Ervad zu reisen.

In der Festung von Zham trafen wir einen weiteren von Khosraws Leuten. Dieser erzählte uns das Karshwal und dessen Leute die Festung verlassen vorgefunden hatten. Doch als diese weiter vorgedrungen waren hatte sich plötzlich ein Tor geschlossen und die Truppen voneinander getrennt. Das Schlimmste befürchtend, eilten wir durch die Festung hindurch. In einer der Zellen der Festung trafen wir den Kommandanten der Festung. Dieser hatte neben dem Schlüssel eine Botschaft von Ostracon für uns. Ostracon erwartete uns in der Villa von Baron Farward. Mit dem Schlüssel konnten wir zu Karshwal gelangen. Dieser bekam von Khosraw nun die Anweisung die Festung zu verteidigen und zu halten, während wir nach Ervad weiterreisten.

Ostracons "Angebot"
Ervad war tatsächlich komplett verlassen als wir eintrafen. Ich hoffte nur das die Bewohner dieser riesigen Stadt rechtzeitig entkommen waren. Die andere Möglichkeit, wohin die Bewohner verschwunden waren, wollte ich mir gar nicht erst vorstellen. Dennoch gingen wir vorsichtig vor als wir langsam zu der Villa gingen. Immerhin rechneten wir alle mit einem Hinterhalt. In der Villa selbst war mit einer Ausnahme alles unverändert. Auf einem der Tische lagen die Baupläne des Gebäudes und auf diesen war ein geheimer Keller eingezeichnet. Auch wenn wir eine Falle Ostracons erwarteten, war dies unser einziger Hinweis. Da wir nur eine ungefähre Ahnung hatten wo der Eingang zu diesem Keller war, durchsuchten wir einen angrenzenden Raum und schließlich fand Farna den Durchgang. Als wir den Keller durchsuchten, sammelten wir ein paar Schätze des Barons ein. An und für sich war das ja kein Diebstahl, denn der Baron war ja des Verrats überführt. In einem weiteren Raum wurden wir erst einmal eingeschlossen und wurden bewegungsunfähig. Wie vermutet war es eine Falle Ostracons. Dieser erschien auch gleich und enthüllte seinen neuen Arm. Diesen hatte er von Garcia erhalten und mit ihm weitere Kräfte. Ostracon demontierte auch gleich dieses Geschenk seines Herren am gefangenem Hathram. Dieser wurde in eine Kugel eingeschlossen und die Kugel wiederum verkleinert, bis sie in Ostracons Hand passte. Damit lag Hathrams Leben nun in der Hand unseres Feindes. Da wir uns nicht bewegen konnten hatten wir auch keine Möglichkeit diese Situation zu ändern. Doch statt wie erwartet nahm Ostracon keine Rache an uns. Stattdessen bot er uns an einen Auftrag für Garcia zu erledigen. Dabei sollten wir für ihn die Avesta, ein Relikt der alten Götter, aus dem Wald von Dadarwa besorgen. Damit überraschte er mich ein wenig. Denn bisher hatte ich gedacht das es bei der ganzen Aktion in Hvovi und dem Wald um die Befreiung Gomez ging. Auf die Frage was mit Hathram geschah wenn wir ihm die Avesta brachten, lachte Ostracon nur laut und verschwand ohne die Frage zu beantworten. Somit blieb uns keine weitere Wahl was die Sache anging. Anschließend konnten wir uns wieder bewegen und fanden uns in dem Raum wieder in dem die Sache begann. Noch einmal vernahm ich Ostracons Stimme. Dieser informierte mich das er in der Festung von Mithra Mir warten würde, allerdings nicht sehr lange. Niedergeschlagen verließen wir die Villa. Wieder in der Stadt stellten wir gleich fest das die Bewohner Ervads zurückgekehrt waren. Dies war wenigstens eine gute Nachricht. Diese Chance nutzten wir um unsere Vorräte aufzufüllen bevor wir wieder in den Wald zogen.

Yaman setzt sich durch
Da die Festung von Apath von Khosraws Leuten erobert worden war, konnten wir sie diesmal ohne Tricks oder Kampf durchqueren. Gerade als wir sie verlassen wollten, kam uns ein bekanntes Gesicht entgegen: Yaman. Dieser hatte erkannt das er das Unrecht an den Bewohnern Nanais am Besten wiedergutmachen konnte indem er den Dämonenkönig Garcia bekämpfte. Deshalb hatte er nach uns gesucht, denn alleine konnte er wenig ausrichten. Auch für uns waren damit die Chancen, die Avesta zu finden gestiegen. Da nur der Älteste der Dadarwa wusste wo wir das Relikt finden konnten hatten wir mit Yaman besseren Erfolg dies zu erfahren. Im weiteren Gespräch konnten wir Farna endlich dazu bringen das sie Hathram nicht mehr Prinz nannte, sondern seinen Namen aussprach. Denn endlich verstand sie das der Status eines Menschen unbedeutend war im Vergleich zu den Gefühlen füreinander. Zwar mochten das nicht alle einsehen, aber für einige wenige war es ein Riesenschritt, insbesondere für Hathram und Farna. Mit Yaman an der Seite reisten wir nun weiter ins Dorf der Dadawa um den Ältesten zu treffen. Dieser zeigte sich überrascht und zugleich wütend seinen Sohn wieder zu treffen. Yaman bat seinen Vater um das Erbe seiner Familie, doch dieser zeigte sich uneinsichtig. Erst als Yaman drohte auch Gewalt anzuwenden verriet der Älteste wo sich der gewünschte Gegenstand, eine Karte, verbarg. Mit dieser kehrten wir in den Wald zurück.

Die Avesta und ein Drachenskelett
Der Weg durch den Wald war – trotz Karte – nicht einfach zu finden. Ein paarmal liefen wir im Kreis oder verliefen uns völlig. Doch irgendwie fanden wir dann doch noch den Weg in den verborgenen Schrein. Im Inneren trafen wir auf eine seltsame Frau, die sich als Fuwal, die Fee vorstellte. Die Frau gab an den Wald zu versorgen, zudem behauptete sie uns zu erzählen was wir wissen wollten. Als ich sie nach der Avesta fragte, sagte mir Fuwal dass sich diese tatsächlich im Schrein befand. Allerdings befand sie sich im Untergrund des Schreines und dieser war vor zweitausend Jahren von einem goldenen Drachen versiegelt worden. Dies lies mich aufhorchen. Zudem befragte ich sie nach den alten Göttern. Von diesen wusste Fuwal dass es sich um einen Stamm namens Horus handelte, die angeblich lange vor den Drachen in Isbahn lebten. Zudem sollten sie einst in der Lage gewesen sein, mächtige Zauber ohne Worte benutzen zu können. Konnte dies der Grund sein weshalb Garcia die Avesta wollte? Doch darüber nachzugrübeln brachte uns nicht weiter. Wir brauchten die Avesta dringend und so gewährte und Fuwal den Zugang zum Untergrund. Dort mussten wir ein kleines Rätsel lösen um weiter vorzudringen. In einem kleinen Raum fanden wir die Avesta schwebend auf einem Podest vor. Dies war aber nicht das einzige besondere in diesem Raum. Neben der Avesta lag das Skelett eines Drachens am Boden. Ich fragte mich ob es sich beim dem Skelett um den goldenen Drachen gehandelt haben konnte. Als ich die Avesta berührte geschah etwas unerwartetes: das Skelett erwachte zu neuem Leben um das Relikt zu verteidigen. Auch wenn es schwierig war einen Artgenossen, auch wenn er tot war, zu vernichten, blieb mir keine andere Wahl. Nach dem Ende des Drachens nahm ich die Avesta endgültig an mich. Doch noch etwas Anderes erregte unsere Aufmerksamkeit. Etwas das golden glänzte und unglaublich wichtig war: die goldenen Fänge! Damit hatten wir schon drei der fünf Schätze zusammen. Gut gelaunt verließen wir den Wald und beschlossen als nächstes Ostracon zu treffen.

Freitag, 14. August 2015

Emerald Dragon: Tag 6 - In die Wälder

In den verbotenen Wäldern
Als wir in Dadarwa eintrafen begaben wir uns gleich in das Haus des Ältesten. Diesem übergaben wir gleich den Brief von Khosraw. Doch auch dies ließ den Ältesten nicht einlenken. Denn es war dem Volk von Dadarwa verboten zum Dorf Nanai zu reisen und anderen davon zu erzählen. In dieser Hinsicht blieb der Älteste weiterhin verschlossen. Doch dessen Sohn, Yaman, schien anderer Meinung zu sein. Offen kritisierte er seinen Vater für das strikte befolgen von uralten Regeln, wenn das ganze Land in Gefahr war. Yaman schlug uns vor nach Nanai zu führen, auch wenn dies eine Verbannung von seinem Volk nach sich zog. Im nahen Wald zeigte Yaman uns auch warum niemand außer den Dadarwa den Weg nach Nanai fand. Über dem ganzen Wald lag ein Zauber der einige der Pfade tarnte und als verwachsen und unpassierbar erschienen ließ. Auch ohne den Zauber auf dem Wald war der Weg nicht unbedingt einfach zu finden. Nach einer Weile stoppte uns Yaman, da er uns etwas über Nanai erzählen wollte. Vor Yamans Geburt erschienen sowohl der Dämonenkönig Garcia und dessen Handlanger Gomez. Doch als Gomez eines Tages über das Dorf Nanai herfiel, versiegelten die Bewohner Dadarwas den Wald, Nanai und auch Gomez, damit letzterer für immer im Wald gefangen blieb. Dies war auch der Grund warum niemals jemand nach Nanai reisen durfte. Damit Nanai weiterhin vor Gomez verschont blieb, mussten sie diesem dauernd neue Opfer darbringen. Yaman war beschämt darüber das Dadarwa Nanai einfach so im Stich gelassen hatte und wollte dringend etwas an der Situation ändern. Wenn er konnte, wollte er den Versuch unternehmen Gomez zu töten.

Der verletzte Dämon Gomez
In Nanai angekommen suchten wir eine Spur von unserem alten Gefährten Bagin. Doch bald erfuhren wir dass dieser bereits weitergezogen war. Doch die Bewohner verrieten uns dass er auf dem Weg zu Gomez Höhle war um diesen zu töten. Ich hoffte wir konnten rechtzeitig zu ihm gelangen, bevor Bagin etwas Dummes tat. Um in Gomez Höhle zu gelangen, mussten wir noch tiefer in den Wald vordringen. Bald erreichten wir den Unterschlupf der Kreatur und tasteten uns vorsichtig vorwärts. Kurz darauf entdeckten wir das Wesen, das uns ebenfalls sofort wahrnahm und verschwand. Doch es schien so als wäre es verletzt, denn als es vor uns flüchtete, hinterließ es eine eindeutige Spur. Dennoch mussten wir vorsichtig sein, denn das Blut der Kreatur brannte wie Säure. Nachdem wir Gomez quer durch sein Versteck gejagt hatten, trafen wir irgendwann auf Bagin. Wir waren überrascht als Farna ihn Vater nannte, denn bisher hatte sie über ihre Verwandtschaft mit dem Magier geschwiegen. Tamryn begriff recht schnell das Bagin bereits mit Gomez gekämpft hatte und dieser daher verwundet war. Dennoch waren wir schockiert als wir feststellten, dass Bagin schwer verletzt war. Kaum noch bei Kräften bat mich Bagin um Vergebung. Auch wusste er genau wie es um ihn selbst stand, da seine Wunden zu tief waren. Schließlich gestand er Farna dass er zwanzig Jahre zuvor selbst Mitglied der Dämonenarmee war. Während einer Schlacht gegen Ervad wurde er verwundet und wäre fast gestorben. Doch in letzter Sekunde wurde er von einem Mann namens Phytoma gerettet. Phytoma sollte in Nanai Gomez als Opfer übergeben werden. Doch es war ihm noch einmal mit seinem Kind, damals noch ein Baby, die Flucht gelungen. Dieses Kind nahm Bagin anschließend bei sich auf und nannte es Farna. Anschließend suchten die beiden Freunde nach der Kraft Gomez zu töten, dabei verlor Phytoma in der Orvingston-Höhle sein Leben. Bagin nutzte nach der Geschichte noch einmal seine letzte Kraft und übertrug seine Magie in den Kristall, damit wir gegen Gomez soviel Kraft hatten wie möglich. Aus Rache und aus dem tiefen Wunsch das Leid in den Wäldern zu beenden, suchten wir noch einmal nach Gomez, um ihn endgültig niederzustrecken. Da die Kreatur bereits schwer verwundet war, fiel uns der Kampf leicht. Obwohl Farna im Anschluss anmerkte dass sie in Ordnung war, merkte ich dass sie unter dem Verlust Bagins und dessen Geständnis litt. Dennoch wollte sie so schnell wie möglich zurück nach Ervad da sie sich Sorgen um Hathram machte. Auf dem Weg aus dem Wald durchquerten wir erneut Nanai. Die Bewohner des Ortes konnten die gute Nachricht zunächst kaum glauben, freuten sich aber unglaublich das ihr Leid endlich beendet war. Yaman entschloss sich, in dem Dorf zu bleiben um für die Bewohner für die Taten seines Volkes zu entschädigen. Dies bedauerten wir sehr, da Yaman sich als zuverlässiger Kämpfer erwiesen hatte.

Der Kampf um die Festung beginnt
Damit wir zurück nach Ervad gelangen konnten benötigten wir Khosraws Hilfe um die Festung von Apath zu durchqueren. Dieser hatte bereits einen Plan ausgearbeitet um die Festung zu erobern. Wir mussten ihn dabei jedoch ein wenig unterstützen. Doch damit dies gelingen konnte, wollte er uns den besten seiner Schwertkämpfer zur Seite stellen: sich selbst! Dies waren großartige Aussichten, denn nur zu dritt wäre uns das Unternehmen schwer gefallen. Zu Viert reisten wir nun zur Festung um uns dem Angriff anzuschließen. Bereits am Tor wurden wir Zeuge wie Khosraws Leute vorgingen: getarnt als feindliche Einheiten fielen sie von hinten über die Feinde her. Karshwal, einer von Khosraws besten Leuten, führte die Truppen des Widerstands an. Dieser verriet uns, dass ein weiterer von Ostracons Dienern in der Festung Wache stand. Khosraw ermahnte seine Leute keine unnötigen Risiken einzugehen, denn er wollte anschließend mit allen zusammen feiern. Kurz darauf bewies unser neuer Begleiter seinen ausgeprägten Dickkopf indem er mit diesem eine verschlossene Tür einrannte. Allerdings hatten Tamryn und ich eher den Eindruck dass die Tür gar nicht abgeschlossen war. Dennoch durchsuchten wir die Festung vorsichtig und immer auf der Hut vor einem Hinterhalt. Nach kurzer Zeit trafen wir auf Ostracons Handlanger Bacita, der sich nicht lange zum Kampf bitten lies. Obwohl er den Ruf eines gefürchteten Schwertkämpfers hatte, war Bacita nicht gut genug gegen mich. Mit seinen letzten Kräften verriet er mir höhnisch, das Ostracon von Garcia neue Kräfte erhalten hatte. Dies lies mich aufhorchen und ich beschloss so schnell wie möglich zurück nach Ervad zu eilen. Auch Karshwal hatte beunruhigende Nachrichten: die Dämonenarmee hatte Kildale erreicht und auch den alten Tapp gefangen genommen.  




Yaman, Sohn des Ältesten von Dadarwa und Bogenschütze



 Karshwal, Mitglied des Widerstands und rechte Hand Khosraws

Dienstag, 4. August 2015

Emerald Dragon: Tag 5 - Der Widerstand

Khosraw, Anführer des Widerstands
Da ich mein Versprechen gegenüber Tapp halten wollte, machten wir einen kurzen Zwischenstopp in Hvovi. Diese Stadt war größer als Kildale und erinnerte mich mehr an Ervad. Von den Bewohnern der Stadt wurden wir jedoch gewarnt der Festung im Norden näherzukommen. Dort hatte die Dämonenarmee und auch Ostracon ihr Hauptquartier eingerichtet. Bis wir Bagin gefunden hatten, wollte ich diesen Ort auf alle Fälle meiden. Doch hörte ich auch das Osracon dort den Ältesten von Dadarwa folterte um an dessen Geheimnisse zu gelangen. Zuerst galt es jedoch den Brief an Khosraw abzugeben. Daher suchten wir die Kneipe auf wie uns Tapp aufgetragen hatte. Nachdem wir dem Barkeeper informiert hatten dass uns Tapp geschickt hatte, ermöglichte dieser uns ein Treffen mit Khosraw. Nachdem ich ihm den Brief überreicht hatte fragte ich ob er etwas über Bagin gehört hatte. Dies verneinte er, jedoch erkannte der Anführer des Widerstands Hathram. Doch bevor wir uns weiter unterhalten konnten, erfuhren wir das die Truppen der Dämonenarmee bereits die Kneipe durchsuchten. Gemeinsam mit Khosraw flüchteten wir durch einen Geheimgang. In einem weiteren Versteck erklärte der alte Kämpfer uns das wir die Hilfe der Bewohner Dadarwas bräuchten wenn wir Bagin durch den Wald folgen wollten. Diese kannten einen geheimen Weg in den Wald, den sie jedoch keinem Fremden verraten wollten. Khosraw riet uns den Ältesten aus Ostracons Händen zu befreien. Vielleicht würde dieser Beweis der Freundschaft uns den Weg in den Wald weisen. Der Kämpfer hatte bereits einen Plan wie er den Ältesten aus der Gefangenschaft befreien wollte, doch dazu benötigte er unsere Hilfe. Während seine Kämpfer die Feinde ablenkten, sollten wir uns in die Festung schleichen, den Ältesten befreien und wenn möglich soviel Schaden anrichten wie möglich.

Ostracon, rechte Hand Garcias
Zurück in der Stadt stellten wir schnell fest das Khosraws Plan zu funktionieren schien, denn die meisten Wachen am feindlichen Hauptquartier waren verschwunden. Doch bevor wir die Basis des Feindes betraten, begannen Farna und Hathram sich über das richtige Vorgehen zu streiten. Dazu kam wie üblich das Farna sich weigerte Hathram mit seinem Namen anzusprechen. Tamryn und ich verfolgten das Gespräch kurz, bevor wir uns entschlossen alleine hineinzugehen. Doch dazu kam es erst gar nicht, denn unsere zwei Gefährten schlossen sich uns sofort wieder an als sie unser Vorhaben bemerkten. 

Eine Feindschaft fürs Leben entsteht.
Kurz nach dem Eintreten in die Basis konnten wir ein Gespräch belauschen, das mir verriet das Ostracon sich nach wie vor irgendwo hier aufhielt. Gleich darauf wurden wir jedoch entdeckt. Jedoch waren unsere Gegner nicht wirklich eine Gefahr für uns und so erkundeten wir das Hauptquartier weiter. Zum Glück für uns war es nicht sonderlich groß und nach kurzer Zeit fanden wir die Gefängniszelle des Ältesten. Doch dieser war nicht alleine, sondern Ostracon befand sich bei ihm. Dieser drohte dem Ältesten gerade damit sein Volk nach und nach zu töten, sollte dieser nicht endlich seine Fragen beantworten. Als Ostracon auch den Sohn des Ältesten bedrohte platzte mir der Kragen und ich stürmte in das Gefängnis. Mein Schwert verletzte Ostracon schwer bevor dieser auch nur ahnte was vor sich ging. Während diesem Angriff verlor Ostracon einen Arm. Doch bevor ich Ostracon endgültig vernichten konnte, erschien einer von dessen Untergebenen namens Elm. Diese Chance nutzte Ostracon um zu fliehen. Danach mussten wir uns erst einmal mit dem Magier beschäftigen. Anschließend befreite Hathram den Ältesten von seinen Ketten. Doch dieser verschwand ohne ein Wort des Dankes und ließ uns alleine zurück. Auch wenn Ostracon entkommen war, waren dies gute Nachrichten die wir Khosraw überbringen konnten.

Eine überfällige Feier?
Khosraw hatte uns bereits ungeduldig erwartet, denn die Nachricht von Ostracons Flucht hatte die Stadt schon lange vor uns erreicht. Fröhlich lud er uns zu einer Feier ein um die neugewonnene Freiheit in Hvovi zu feiern. Doch noch während wir feierten erreichte uns eine schlechte Nachricht. Anscheinend aus Rache führte Ostracon die Haupstreitmacht der Dämonenarmee gegen Ervad. Während des ersten Angriffs war bereits der Schwertkämpfer Sada getötet worden und es war nur noch eine Frage der Zeit bis auch die Festung von Zham wieder in Feindeshand fiel. Hathram bat Khosraw um Hilfe damit er die Festung von Apath durchqueren konnte. Denn er hatte beschlossen seiner Heimat so schnell wie möglich zu Hilfe zu kommen. Als ich ihm erneut meine Hilfe anbot, lehnte er jedoch überraschend ab. Denn wir mussten ja immer noch nach Bagin und dem verschwundenen Kristall suchen. Dies hatte ich in all der Aufregung jedoch fast vergessen. Farna sollte uns weiterhin begleiten, auch wenn diese gleich dagegen protestierte. Hathram ließ sich jedoch auf keine Diskussion ein und verschwand gleich darauf mit einem von Khosraws Leuten. Der Anführer des Widerstands übergab uns daraufhin einen Brief, den wir wiederum zum Ältesten von Dadarwa bringen sollten. Er hoffte dass dieser nun bereit wäre uns zumindest etwas zu helfen.  

Donnerstag, 9. Juli 2015

Emerald Dragon: Tag 4 - Auf den Spuren Bagins

Was uns hier wohl erwartet?
In Kildale erfuhren wir das wir Bagin anscheinend knapp verpasst hatten. Dort hatte er sich in der Kneipe nach einer weiteren Höhle erkundigt. Die Höhle von Srosh, für die sich Bagin interessiert hatte, lag in den Bergen im Süden. Angeblich befand sich dort ein Schatz der magische Kräfte verstärken konnte. Der Magier wollte sich diesen wohl augenscheinlich holen, aber ich hatte den Verdacht dass es sich dabei um einen der fünf Schätze handeln konnte von denen der Silberdrache berichtet hatte. Zudem wollte ich von Bagin wissen, warum er uns so plötzlich verlassen hatte. Daher stockten wir noch einige Vorräte auf und eilten dem Magier hinterher. Ich hoffte dass wir ihn unterwegs irgendwann einholen würden. Doch ich hatte mich getäuscht. Es schien als wäre der Magier, trotz seines Alters, wesentlich schneller als er aussah. Als wir die Höhle endlich erreichten, entdeckten wir die Überreste eines riesigen Felsbrockens. Offenbar war diese Höhle genauso verschlossen gewesen, wie die des Silberdrachens. Und anscheinend war sie auf die gleiche Weise geöffnet worden. Zu viert betraten wir die Höhle, doch bereits nach ein paar wenigen Schritten erkannte ich dass es sich dabei nicht um ein natürliches Höhlensystem handelte, sondern um ein von Menschenhand geschaffenes. Im Inneren gab es ein kleines Labyrinth, das zudem mit einer Falle gesichert war. Trat ich auf eine falsche Bodenplatte, spuckten Drachenstatuen Feuer aus und beförderten mich zurück zum Eingang. Bald hatte ich jedoch herausgefunden auf welche Platten ich bedenkenlos treten konnte und auf welche nicht. So arbeiteten wir uns nach und nach durch das Labyrinth und fanden irgendwann eine auffällig platzierte Truhe. Als wir diese neugierig öffneten, fanden wir aber keinen Schatz, sondern nur einen Brief von Bagin. In diesem entschuldigte sich Bagin für sein Verschwinden und berichtete uns auch von seinem Freund, mit dem er vor zwanzig Jahren den Umgang mit Magie erlernen wollte. Dafür suchten sie die Ovingston-Höhle auf um den purpurnen Kristall zu finden mit dessen Hilfe sie ihr Ziel erreichen wollten. Doch beide waren zu jung um wirklich Gefahren einschätzen zu können. So kam es das Bagins Freund dort in der Höhle verstarb. Dies sei das Skelett gewesen das wir dort gefunden hatten. Der Magier hatte uns vom Eingang der Höhle, durch das Echo, aus belauschen können dass wir den Ring seines Freundes an uns genommen hatten. Inzwischen hatte Bagin verstanden das der Kristall sich nicht in der Orvingston-Höhle befunden hatte, sondern hier. Mit dem Kristall im Gepäck wollte Bagin nun nach Süden, in den Wald von Dadarwa reisen, um die Menschen dort von einem Dämon namens Gomez zu befreien. Dies war anscheinend der Grund gewesen warum Bagin und sein Freund die Magie erlernen wollte. Zwar versprach er uns mit dem Kristall zurück zu kommen, doch es schien mir sicherer dem Magier zu folgen. Hathram, Farna und Tamryn schienen der gleichen Ansicht zu sein. Doch um in den Wald zu gelangen mussten wir erst einen Weg finden die Festung von Arpath durchqueren zu können. Auf die Truppen aus Ervad konnten wir diesmal nicht zählen. Hathram schlug vor uns in Kildale einmal genauer umzuhören.

Unter Feinden
Wieder in der Stadt, erfuhren wir dass ein alter Mann namens Tapp nach uns suchte. Ich fragte mich was dieser wohl von uns wollte. Daher suchten wir ihn auf. Doch als wir Tapp fanden, wollt er uns nicht direkt sagen was er wollte. Aber versteckt gab er uns den Hinweis dass wir ihm eine Flasche Wein besorgen sollten. Diese erstanden wir beim örtlichen Händler und brachten sie zu dem alten Mann. Nun sprach Tapp auf einmal offen mit uns und gab uns zu verstehen dass er zur Widerstandsgruppe aus dem Süden gehörte. Zudem hatte Tapp von unserem Problem mit der Festung. Dabei wollte er uns helfen, doch dafür mussten wir einen Brief mit uns nehmen, den wir jemanden namens Khosraw übergeben sollten. Dieser sollte sich in der Bar in Hvovi aufhalten. Als ich Tapps Bitte zustimmte, erklärte er mir das ich im Laden eine Rüstung der Dämonenarmee abholen konnte. Mit dieser konnte ich ungesehen durch die Festung laufen. Ich kam Tapps Ratschlag sofort nach, denn es war sicher besser als sich durch die komplette Festung kämpfen zu müssen. Für die Wachen der Festung nutzte ich meinen Auftrag als Ausrede, damit sie mich durchließen. Doch als Empfänger für den Brief nannte ich Ostracon. Dieser Name öffnete mir sofort den Durchgang. Es schien als hätte jeder der Soldaten Angst vor dem Mann. Ich fragte mich warum dies so war. Gerade als ich dachte die Festung erfolgreich durchquert zu haben fragte mich eine übereifrige Wache tatsächlich nach so etwas wie einem Passwort. Da ich dieses natürlich nicht hatte, gab ich schnellstens Fersengeld. Auf unserer Flucht wurde unsere Verkleidung jedoch beschädigt, daher entsorgten wir sie schnell in der Landschaft. Aber das Wichtigste hatten wir geschafft. Wir hatten die Festung von Apath hinter uns gelassen und wurden nicht weiter verfolgt.  

Dienstag, 23. Juni 2015

Emerald Dragon: Tag 3 - Merkwürdige Gerüchte

Eine verschlossene Höhle
Kildale erinnerte mich ein wenig an Urvan. Wie ich von einigen Dorfbewohner hörte hatte die Dämonenarmee das Dorf aufgegeben und sich in die Festung von Arpath zurückgezogen. Dass die Bewohner hier nicht das gleiche Schicksal erlitten hatten wie die von Urvan lag an ihrem rechtzeitigem Rückzug zur Ovingston-Höhle. Dort hatten die Menschen sich verborgen, auch wenn einige von ihnen ein seltsames Grollen gehört hatten. Wenn ich mehr über diese Geschichte hören wollte, musste ich den Barkeeper in der Kneipe befragen, sagte man mir. Zudem eignete sich dieser Platz wunderbar um unsere nächsten Schritte zu planen. Der Barkeeper erzählte uns das ein Felsbrocken den Zugang zur Ovingston-Höhle verschloss. Zudem wusste er auch dass ein Monster innerhalb der Höhle lebte, er selbst vermutete einen Drachengeist. Dies ließ mich aufhorchen. Der Barkeeper war sich aber nicht ganz sicher, er wandte ein dass es auch ein Monster sein konnte, dass der Dämonenkönig beschworen haben konnte. Bagin hatte ebenfalls aufmerksam zu gehört und schlug uns vor die Höhle genauer zu untersuchen.

Ein unerwarteter Bewohner
Als wir vor der Höhle ankamen entdeckten wir zuerst den Felsbrocken der den Zugang blockierte. Bagin schlug vor ihn mit seiner Magie zu zerstören und wir akzeptierten seinen Vorschlag. Kaum befanden wir uns in der Höhle, als Bagin uns bat ihn etwas ausruhen zu lassen. Wir sollten solange ohne ihn die Höhle erkunden. Da ich ihn gut verstehen konnte ließen wir ihn zurück. Nach einer Weile entdeckten wir das Skelett eines Menschen am Boden liegen und als wir es genauer untersuchten fand Farna einen merkwürdigen Ring. Als sie ihn genauer untersuchte entdeckte sie eine Gravur auf der Innenseite des Rings. Phytoma konnte sie gerade so entziffern, doch was es bedeutete konnte sie uns nicht verraten. Obwohl Hathram ihr vorschlug den Ring zurückzulassen, hatte Farna Bedenken deswegen. Sie hatte das Gefühl das dieser Ring für sie wichtig wäre und fragte uns ob es nicht besser wäre sie würde ihn behalten. Ich konnte ihr in dieser Hinsicht keinen Rat geben und so folgte sie ihrem Gefühl und nahm den Ring an sich. Bald darauf entdeckten wir einen unterirdischen See. Doch wie es schien hatten wir eine Sackgasse erreicht und noch keine Spur von besagtem Monster gesehen. Auf einmal bemerkte Tamryn etwas dass ich unter dem Wasser bewegte und als Hathram es sich ansehen wollte, bebte kurz die Erde und er stürzte in den See hinab. Farna war zutiefst bestürzt als der Prinz nicht gleich wieder auftauchte. Doch gleich darauf erschien er wieder und er war nicht alleine. Auf dem Kopf eines riesigen Drachen wurde er aus dem See gehoben und sprang gleich wieder zu uns auf festen Boden. Als der Drache gleich darauf sein Wort an uns richtete waren Farna und Hathram sehr überrascht darüber dass dieser reden konnte. Für Tamryn und mich war das jedoch nichts neues. Ich selbst war nur überrascht davon das hier in diesem Land tatsächlich noch ein Drache in seiner eigentlichen Gestalt lebte. Dies sollte doch aufgrund des Fluches unmöglich sein. Ich hatte den Verdacht dass es sich bei ihm um den Smaragddrachen handeln konnte und fragte ihn gleich danach. Daraufhin reagierte der Drache recht wütend und verlangte zu wissen woher ich diesen Namen kannte. Ich enthüllte ihm, Hathram und Farna mein Geheimnis und gab mich zu erkennen. Als ich ihn um Hilfe gegen die Dämonenarmee bat, gab er zu nicht der Smaragddrache zu sein, sondern der Silberdrache. Hätte ich in der Dunkelheit besser sehen können, hätte ich das vielleicht schon an der Schuppenfarbe erkennen können. Doch auch so war er keine große Hilfe für mich, wie er sagte. Denn der größte Teil seiner magischen Kraft hatte für die Erschaffung der silbernen Schuppe verwendet. Als ich ihn nach dem Verbleib des Smaragddrachen fragte zögerte er die Antwort erst etwas hinaus. Doch dann gab er zu das dieser bereits verstorben war. Er gab mir den Auftrag die etwas zu suchen dass er als Smaragdgnade bezeichnete. Dies waren Schätze die in ganz Isbahn von den fünf alten Drachen verteilt worden waren. Einen davon hatte ich bereits in Draguria erhalten: die silberne Schuppe. Des weiteren gab es noch den purpurnen Kristall, die goldenen Fänge, die Klaue des schwarzen Drachens und das Horn des roten Drachens. Sollte ich es schaffen diese fünf Schätze zu finden würden Menschen und Drachen ein Wunder erleben. Doch um was es sich dabei handelte verschwieg er mir. Aber er verriet mir noch dass die Kräfte das Dämonenkönigs nutzlos wären, könnte ich die Schätze sammeln. Dann tauchte er wieder in die Tiefen des Sees und verschwand aus unserer Sicht. Hathram und Farna wollten mich bei der Suche nach den Schätzen unterstützen, denn für sie war es der schnellste und beste Weg den Dämonenkönig zu bezwingen. Mit endlich einem Ziel vor Augen, eilten wir zum Eingang der Höhle zurück um uns dort mit Bagin zu treffen. Als wir dort ankamen stellten wir fest dass dieser verschwunden war. Er hatte nur seinen Stab, den er immer bei sich führte, zurückgelassen. Farna hatte den Verdacht dass Bagin in die Stadt zurückging um sich dort besser ausruhen zu können. Da wir keine andere Spur von Bagin hatten zogen wir uns nach Kildale zurück.