Donnerstag, 6. März 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 9 - Eine ungewöhnliche Rettung

Gut getarnt!
Wir beschlossen, Ivan zu helfen Lord Hammet zu befreien. Hammet wurde ja immer noch in Lunpa von Dodonpa gefangen gehalten, obwohl Lady Layana das Lösegeld bereits vor einiger Zeit bezahlt hatte. Das Geschenk von Lord Babi konnte uns hier sogar von großem Nutzen sein. Durch eine Höhle gelangten wir schließlich in die Stadt. Dort erfuhren wir von den Bewohnern, dass die Sicherheits-vorkehrungen in der Diebesfestung verstärkt worden waren. Bei einem Besuch bei den hiesigen Händlern erfuhren wir, dass diese ihre Waren nur an Dodonpas Leute verkaufen durften. Von freier Marktwirtschaft hatte Dodonpa wohl nie etwas gehört. Mithilfe des Tarnballs schlichen wir uns in die Festung. Die meisten der Wachen konnten wir zwar umgehen, aber ein paar wollten herausfinden wer von uns stärker war. Das hätten sie mal besser gelassen. In einem der Räume erfuhren wir von ein paar Leuten, wohl Bedienstete, dass die unteren Zellen nur noch für die Räuber zugänglich sind. Gut, wer will da auch freiwillig hin. In weiteren Räumen begegneten wir Dodonpas Frau und Sohn, sowie dessen Vater Donpa. Von Donpas Dienerin erfuhren wir dass Dodonpa als Kind verhätschelt wurde und alles bekam was er wollte. Das soll wohl der Grund sein warum er ein böser Räuber wurde. Wobei ich mir auch keine guten Räuber vorstellen kann. In der tiefsten Gefängniszelle trafen wir schließlich auf Hammet. Leider kurz danach auch auf Dodonpa. Als er als habgieriger Bösewicht – als was denn sonst? – bezeichnet wurde, zog dieser an einem geheimen Hebel in der Zelle. Ja, in der Zelle. Macht auch soviel Sinn. Darauf öffnete sich eine Wand und ein riesiger Molch kam zum Vorschein. 

Wie kam er da nur drunter?
Nach dem Kampf bemerkten wir das Dodonpa sich unter dem Monster befand. Hammet meinte nur, dass er versucht hatte uns hinterrücks zu erstechen. Das Monster war vor uns, Dodonpa hinter uns und ist nun UNTER dem Monster. Wie soll das passiert sein? Ist das Monster etwa in seinem letzten Moment mit einem Salto über uns gesprungen und hat den lausigen Dieb unter sich begraben? Darauf hin begann der Feigling laut zu jammern und zu heulen, er könne nicht mehr aufstehen. Hammet war bereit diesem alle seine Taten zu verzeihen, wovon Garet und ich nicht gerade begeistert waren. Allerdings waren Ivan und Mia wiedermal anderer Meinung und überredeten mich dazu ebenfalls zu verzeihen. Garet war zumindest der Meinung Dodonpa hier einzusperren und überraschend bekam er von Donpa Unterstützung. Wie auch immer der alte Mann mit Krückstock so schnell herunterkam. Da Donpa befürchtete nicht mehr alle Räuber unter Kontrolle zu bekommen, bat er uns heimlich aus der Festung abzuhauen. Nur zu gern, ist nicht wirklich gemütlich hier.

Endlich vereint!
In der Höhle die aus Lunpa herausführt begegneten wir einem von Hammets Leuten, der uns anbot uns nach Kalay zu bringen. Da ich noch einmal kurz zu Donpa wollte, schlug ich das Angebot aus. Daraufhin waren Garet, Ivan und Mia ein wenig beleidigt. Zumindest Mia konnte mit Donpas Geschenk besänftigt werden, hielt der doch in einem Raum einen Merkur-Dschinn als Haustier. Dann machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Kalay. Dort trafen wir noch einmal auf Hammet und Layana. Hammet gab uns den Rat mit dem Schamanen-Stab nach Hesperia zu reisen. Dort würden wir einen wichtigen Gegenstand zur Rettung der Welt erhalten. Layana wiederum war nicht allzu freundlich, hatten wir mit Hammets Rettung Saturos und Menardi einen großen Vorsprung gegeben. Andererseits hätten die auch so mittlerweile am Ende der Welt sein können, bei den riesigen Umwegen die wir machen mussten. Im Tunnel unter Kalay wurden für uns die Tore geöffnet, damit wir dort alle Schätze plündern konnten.

Schlechte Nachrichten
Daraufhin reisten wir dann endlich wieder nach Tolbi um uns an der Brücke mit Iodem zu treffen. Nach einer kurzen Reise erreichten wir den kleinen Ort Suhalla. Dort trafen wir in einem Haus ein paar verwundete Soldaten die die Aufgabe hatten Cosma zurück nach Lalivero zu bringen. Offenbar hatten die Soldaten nicht viel Erfolg. Immerhin konnten sie uns noch verraten dass die Sandstürme von Monstern verursacht wurden und mit Wasser zum erliegen gebracht werden konnten. Was wiederum die Monster verärgert hatte. Außerdem meinten Sie, dass sie eine andere Gruppe gesehen hätten. Sicher waren es andere Reisenden. Iodem beschloss auf unserem Weg durch die Wüste auch nach Cosma zu suchen.

Dienstag, 4. März 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 8 - Der Tag des Wettkampfs

Tolbis Sehenswürdigkeiten
Heute kamen wir endlich in Tolbi an. Wir staunten nicht schlecht, denn in jeder Ecke gab es etwas zu entdecken. Neben dem Brunnen gab es auch ein kleines Casino und natürlich die große Arena. Doch diese konnten wir nicht besuchen, da alle Plätze wegen Colloso besetzt waren. Also besichtigten wir die Stadt weiter. Dabei begegneten wir ein paar verzweifelten Soldaten die auf der Suche nach einem Mann waren. Aber es war keiner den wir kannten. Verzweifelt wandten sich die Soldaten wieder von uns ab und suchten in der Richtung aus der sie kamen weiter. Die andere Richtung wäre besser gewesen. Da wart ihr noch nicht und so. Wir wollten uns kurz im Palast nach Hinweisen erkundigen. Halt nach Spuren suchen denen wir nachgehen konnten. Doch das einzige was wir erfuhren war das Babi, Herrscher von Tolbi vermisst wurde. Auf einem Gang trafen wir dessen rechte Hand Iodem, der gerade mit zwei Soldaten sprach. Wir bekamen mit, dass Babi wohl öfters in der sogenannten Höhle von Altmiller verschwand. Meist nur für kurze Zeit, doch diesmal war er länger als sonst mit. Das wollten wir uns doch einmal näher ansehen, immerhin bestand die Möglichkeit dass wieder jemand entführt worden war. In einem der Zimmer trafen wir noch auf ein junges Mädchen aus Lalivero. Das Mädchen, Cosma, soll in Lalivero eines Tages vom Himmel gefallen sein, seitdem wurde sie dort besonders verehrt. Cosma war von Babi als Geisel genommen worden, damit die Bewohner Laliveros ihm beim Bau eines Leuchtturms halfen.

Im Schatten verborgen
In der Höhle stellten wir schnell fest das es dort immer dunkler wurde je weiter wir vordrangen. Auf einmal stolperten wir über etwas Merkwürdiges. Dort im Schatten lag offenbar jemand. Der Fremde war unsichtbar und konnte sich einiger Zeit nicht mehr bewegen. Da er selbst nicht dazu in der Lage war, bat er uns aus dem Innern der Höhle einen Trank zu holen. Gesagt, getan. Kaum bekam die merkwürdige Gestalt den Trank, ging es ihr wieder besser und sie trat aus dem Schatten heraus. Während eines kleinen Gesprächs nutzte Ivan wieder einmal seine Fähigkeit des Gedankenlesens. Dabei kam heraus das der Fremde vor uns niemand anderer war als der vermisste Babi. Aufgrund eines Missverständnisses hielt uns Babi erst für Lemurianer. Aber nachdem er unserer fragenden Gesichter sah nahm er die Behauptung schnell zurück. Er wollte sich noch weiter mit uns unterhalten, aber da kamen tatsächlich noch ein paar Soldaten aus Tolbi daher. Sie überredeten Babi dass er schnell in die Stadt müsse um wenigstens beim Finale Colossos anwesend zu sein. Daraufhin hatte Babi die Idee uns am Finale teilnehmen zu lassen. Dies entsetzte sowohl die Soldaten als auch uns. Hätte Saturos davon erfahren, er hätte Babi am liebsten umgebracht. Der hätte liebend gerne teilgenommen, war aber zuspät zur Anmeldung erschienen. Also durfte er nur zuschauen. Glücklicherweise gab es für uns alle noch Plätze. Die Soldaten fürchteten Probleme, da wir nicht an den Vorrunden teilgenommen hatten, doch Babi bestand darauf uns als seine Retter teilnehmen zu lassen. Wir sollten vor der Arena warten. So verließen wir die Höhle.

Ein Sieg!
An der Arena angekommen, wurden wir gleich in das Innere geführt. Dort wurde uns offenbart dass nur ich am Finale teilnehmen sollte. Garet war darüber nicht erfreut, hatte er sich doch darüber gefreut ebenfalls teilnehmen zu dürfen. Meinen Freunden wurde allerdings erlaubt mich anzufeuern. Da noch nie zuvor ein Teilnehmer von Babi erwählt worden war, war dies ein besonderer Wettkampf. Und da ich im Finale einstieg, durfte ich mir das Ganze auch erst einmal in Ruhe ansehen. Jede Runde bestand aus einem kleinen Parcours und einem Kampf am Ende. Wer zuerst in der Mitte ankam durfte sich die bessere Ausrüstung nehmen, die dort lag. Beim Besichtigen fiel uns auf, dass jeder von uns mich tatsächlich im Finale unterstützen konnte. Da unsere Psynergy für andere Menschen unsichtbar blieb, konnten meine Freunde für mich Abkürzungen erschaffen oder mir den Parcours anderweitig erleichtern. Es war mir also so möglich zu schummeln. Ivan kam auf die Idee, dass genau das die Absicht Babis gewesen sein könnte, immerhin wollte der unsere Psynergy sehen. Also gab jeder von uns in den drei Wettkämpfen sein Bestes und am Ende ging ich sogar als Sieger von Colosso hervor. Herzlichen Glückwunsch! Ich habe den Kampf im Publikum verfolgen können. Jenna hat dich sogar lautstark angefeuert, während Kraden versucht hat jeden Kampf zu analysieren. Alex hat Saturos irgendwie aus der Arena bringen können, bevor er von deiner Teilnahme erfahren konnte.

Empfang bei Lord Babi
Nach dem Sieg wurde ich erst mal ohnmächtig und erwachte in einem Bett in Babis Palast wieder. Meine Freunde waren bei mir und gemeinsam besuchten wir Babi. Der war über meinen Sieg sehr erfreut. In einem Gespräch enthüllte er uns mehr über Lemuria. Dies war eine geheimnisvolle Insel die weit im östlichen Ozean lag. Dort wäre er eines Tages mit seinem Freund, dem Dieb Lunpa, angespült worden. Auf Lemuria erhielt er einen Trank mit dem er ungewöhnlich lange leben konnte. Dies war auch der Grund dafür, dass er über hundert Jahre alt wurde. Da dieser Trank langsam ausging machte er sich auf die Suche nach Lemuria, doch er konnte die Insel nicht wieder finden. Der gesamte Teil des Meeres in dem Lemuria lag, befand sich unter dichtem Nebel und die Meeresströmungen waren kaum zu durchqueren. Deshalb lies er in Lalivero einen Leuchtturm bauen, damit die Seeleute sich daran orientieren konnten. Gleichzeitig sandte er Kraden nach Vale um mithilfe der Alchemie den gleichen Trank herstellen zu können. Da Kraden nun allerdings entführt worden war hatte sich dies als Fehlschlag erwiesen. Seine Bitte an uns war nach Lemuria zu suchen, den Trank zu beschaffen und damit zurückzukehren. Aber für uns gab es immer noch etwas Wichtigeres zu tun. Erst als wir erfuhren, dass der Venus-Leuchtturm südlich von Lalivero lag, konnte er uns überzeugen erst die Welt und dann ihn zu retten. Iodem sollte uns bei der Reise nach Lalivero begleiten und bei der Zugbrücke im Süden auf uns warten. Babi verließ uns und begab sich in sein Zimmer. Dort entdeckten wir den Gegenstand, mit dem Babi sich in der Höhle unsichtbar gemacht hatte. Obwohl der Gegenstand für Babi sehr wertvoll war, überließ er ihn uns. Mir fiel gleich ein guter Verwendungszweck dafür ein. Aber dazu später mehr.

Sonntag, 2. März 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 7 - Kalay und das Meer von Karagol

Lebendige Großstadt
Kalay war wirklich groß. Aber Ivan bestand darauf das die Stadt Tolbi noch im einiges größer und interessanter wäre. Da wir immer noch unsere Freunde retten wollten, versuchten wir Hinweise über sie zu bekommen. Das einzige Gesprächsthema war jedoch der Wettkampf Colosso in Tolbi. Da von Kalay zahlreiche Reisegruppen dorthin reisten, fanden wir keine Spur von unseren Feinden. Dabei sind Saturos und Menardi doch schon sehr auffällig gekleidet, während Jenna und Kraden gerade so als Großvater und Enkelin durchgehen könnten. Da fällt mir ein, wozu brauchen die Beiden eigentlich Kraden? Dass sie Jenna entführt haben verstehe ich noch. Gut Jenna ist meine Schwester und diente den Beiden dazu dass ich nichts gegen sie unternehme. Aber bei Kraden bin ich nicht sicher. Ich glaube sie dachten das sein Wissen nützlich für sie wäre. Doch durch sein dauerhaftes, neugieriges Verhalten hätte Saturos fast dazu veranlasst ihn oder sich selbst vom Merkur-Leuchtturm zu stürzen.

Empfang bei Lady Layana
Nach kurzer Zeit fanden wir uns an Lord Hammets Palast wieder. Vielleicht hatte dieser etwas für uns Nützliches gehört. Leider wurden unsere Hoffnungen gleich darauf wieder zerstört. Lady Layana, die Frau Hammets, teilte uns gleich mit, dass der immer noch in Lunpa gefangen gehalten wurde. Und das obwohl das Lösegeld bereits vor einiger Zeit bezahlt wurde. Die Soldaten von Kalay wollten nur zu gerne Lunpa angreifen um Hammet zu befreien, doch Layana war strikt dagegen. Durch ein Versehen verriet sie jedoch ein Geheimnis, das Hammet ihr anvertraut hatte. Ivan wurde Hammet in einem Dorf weit im Südwesten anvertraut, nach dem dieser von den Dorfbewohnern gerettet wurde. Zusammen mit Ivan erhielt Hammet den Schamanen-Stab, den wir immer noch dabei haben. Welche Bedeutung der Stab hatte, wusste sie nicht, da Hammet ihr dieses Wissen nicht preisgab. Jedoch wusste sie noch von einer Prophezeiung die Ivan betraf. Diese besagte dass Ivan eine Gruppe von drei Reisenden begleiten sollte, nachdem der Aleph-Berg ausgebrochen war. Mehr wusste sie leider nicht. Da sie uns entschieden verboten hatte Lord Hammet aus Lunpa zu retten gab es für uns in Kalay wenig zu tun. Wir hatten die Wahl wieder nach Norden zu reisen, um bekannte Orte aufzusuchen, oder nach Westen über das Meer von Karagol. Bei der Abreise aus Kalay begegneten wir eine dieser Touristengruppen die offenbar auch das Schiff nehmen wollten. Am Hafen konnten wir die Tickets für die Reise kaufen.

Die Überfahrt
Auf dem Schiff konnten wir ein kurzes Gespräch zwischen dem Kapitän und seinen Leuten belauschen. Offenbar war das Ersatzschiff aus Tolbi noch nicht angekommen, was auf einen Monsterangriff schließen lies. Die Monster waren bei der Überquerung nicht das Problem. Denn seit kurzem waren im Meer weit mehr und stärkere Monster als zuvor unterwegs. Der Kapitän wollte dennoch das Meer überqueren, was die bereits ungeduldige Reisegruppe erfreute. Wie verrückt können die Leute eigentlich sein? Nach einem Angriff können sie froh sein wenn sie noch leben, aber sie würden sich eher darüber aufregen den Wettkampf zu verpassen. Dieses Verhalten ging soweit, dass zwei Kämpfer, Ouranos und Sean glaube ich, zum Kapitän liefen um ihn zu überreden, sofort abzulegen. Wir eilten hinterher um eventuell zu helfen. Doch die Sorge der Zwei war unbegründet, denn der Kapitän vertraute auf den Schutz seines Talismans, einen kleinen Anker. Aber was war das? Der Talisman war nicht mehr an seinem Platz. Der Kapitän war darüber bestürzt und wollte ohne diesen nicht auslaufen. Uns blieb nichts anderes übrig als das Schiff von oben bis unten zu durchsuchen und tatsächlich fanden wir was wir suchten. Gleich nach der Übergabe des Talismans wurden wir auch angeworben die Ruderer während der Überfahrt zu beschützen, während Ouranos und Sean sich um das Deck kümmern sollten. Das sollte eigentlich auch mit einschließen, dass überhaupt Monster bis zu uns vordringen sollten. Aber die Beiden schafften es mehrmals nicht dies zu verhindern und die Feinde kamen immer wieder zu den Ruderern. Glücklicherweise wurden diese nur bewusstlos geschlagen, statt getötet. Da uns dann ein Ruderer fehlte, musste einer der Touristen ran. Darüber war die Reisegruppe nicht erfreut, aber was blieb ihnen schon übrig, wollten sie Colosso noch lebendig erreichen.


Land in Sicht
Irgendwann war dann tatsächlich Land in Sicht und der nächste Hafen wurde angesteuert. Während ein Teil der Reisegruppe überstürzt aufbrach, eilten die Helfer, die uns beim rudern halfen, so schnell wie möglich hinterher. Bis auf ein junges Mädchen, die sich über das Training hinterher freute, war der Rest weniger begeistert. Auf jeden Fall lag vor uns Tolbi. Wieder hofften wir hier Hinweise auf Saturos und Menardi zu erhalten. Wie mögen die nur das Meer überquert haben? Und wo war das Ersatzschiff geblieben? Das Ersatzschiff auf das euer Kapitän wartete, war das Schiff das wir benutzten. Leider sank es, als Menardi ihren Kräften freien Lauf lies als sie ein paar Monster während der Überfahrt bekämpften. Nur dank Alex sind wir nicht ertrunken.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 6 - Erst zuviel, dann zuwenig Wasser

Ein lebender Wasserspeier
Kaum in Altin angekommen, wurden wir schon mit einem hiesigen Problem konfrontiert. Die ganze Stadt war überflutet. Leider bedeutete das für uns, dass wir die Minen nicht betreten konnten. Von einem Bewohne erfuhren wir, dass die Schutzstatuen von Altin plötzlich angefangen hatten Wasser zu speien. Davor litt Altin unter Wasserknappheit. Soviel Pech muss man auch erst mal haben. Erst gar kein Wasser, dann zu viel. Eigentlich wollten wir nur endlich unsere Feinde einholen um unsere Freunde zu retten, aber es blieb uns keine andere Wahl. Wir mussten die Minen durchqueren. Nach kurzer Erkundung fanden wir erst eine der Statuen. Als diese getötet wurde, floss durch den Boden der Mine einiges an Wasser ab und ein Teil der Mine wurde wieder begehbar. Dort fanden wir noch drei weitere der Wasserspeier. Einer von ihnen trug noch einen nützlichen Gegenstand bei sich, mit dem er Dinge in die Luft levitieren konnte. Nachdem das erledigt war, konnten wir den Stollen suchen, der uns den Weg zum Tempel ermöglichte.

Meisterin Hama vom Lama-Tempel
Auf der anderen Seite der Berge angekommen, erspähten wir bald den Tempel des Lama in der Ferne. Dort trafen wir auf Meisterin Hama, die uns offenbar bereits erwartet hatte. Sie erzählte uns das die von uns gesuchte Gruppe die Lama-Wüste bereits durchquert hatte. Damit wir dazu in der Lage wären, wollte sie Ivan eine neue Psynergy beibringen. Doch auf einmal hielt sie inne. Der Grund war schnell erklärt: vor kurzem hatte sie versucht einer Schülerin dieselbe Fähigkeit beizubringen, war aber gescheitert. Gleich darauf stellte sich heraus das die Schülerin Feizhi war, denn diese störte unser kleines Aufeinandertreffen. Feizhi berichtete dass sie die Fähigkeit tatsächlich erst nicht anwenden konnte. Seit sie von einem glänzenden Stein, der vom Himmel fiel, getroffen wurde, hatte sie die Gabe Dinge vorherzusehen. Da sie auf der verschütteten Straße nicht weiter gekommen war, hatte sie ebenfalls den Weg durch die Minen genommen. Sie wollte Meisterin Hama um Hilfe bei der Suche nach Hsu bitten. Ich glaube ihr Vater hätte wohl trotz eines Weltuntergangs behauptet dass es diesem Hsu gutginge. Hama wollte gerade mit Feizhi hinausstürmen, als ihr noch etwas einfiel. Kurz wandte sie sich Ivan zu und übertrug ihm die Psynergy Enthüller. Dazu ließ sie noch die Bemerkung fallen, dass sie froh sei, dass Ivan inzwischen so stark sei. Was für eine merkwürdige Sache, waren sich die Beiden nie zuvor begegnet.

Hsu in der Klemme
Da wir niemandem zurücklassen konnten, der unsere Hilfe benötigte, eilten wir den beiden Frauen hinterher. Meine Meinung scheint eh niemanden zu interessieren, da ich eh dauernd von mindestens einem meiner drei Begleiter freundlich umgestimmt werde. Mit Enthüller fanden wir dann auch einen Weg durch den Steinschlag. Hsu lag unter einem herabgefallenen Stein. Aber der Felsbrocken war zu schwer um ihn anzuheben. Hier zahlte sich unser Abenteuer in Altin aus, hatten wir dort doch einen nützlichen Gegenstand gefunden. Dieser Gegenstand erlaubte es uns den Stein in die Luft zu levitieren. Zum Glück waren die beiden Frauen dann in der Lage Hsu darunter hervorzuziehen. Zurück im Tempel dankte uns Meisterin Hama für unsere Hilfe, wenn auch mit etwas Missfallen, da dadurch der Vorsprung von Saturos und Menardi sich weiter vergrößert hatte. Wo mögen die wohl inzwischen sein? Ich hatte es ja versprochen zu schreiben: Saturos und Menardi haben einen hundsmiserablen Orientierungsinn. Ohne Alex hätten die Beiden nichtmal die Straße gefunden. Im Ernst: Sie haben fast drei Jahre gebraucht um von Vale in ihre Heimat und zurück zu kommen. Wäre Alex nicht hin und wieder verschwunden, wären wir innerhalb kürzester Zeit am Leuchtturm angekommen. Ivan hatte eigentlich vor Hama nach der Bedeutung ihrer geheimnisvollen Worte zu fragen. Aber er ließ es sein, da er spürte dass die Meisterin es ihm sicher irgendwann verraten würde. 

Geheimnisvolle Steinkreise
Unser weiterer Weg führte also geradewegs durch die Lama-Wüste. Dort konnten wir mit Ivans neuer Gabe in manchen Steinkreisen Wasser finden, mit dem wir uns in dieser Hitze abkühlen konnten. Fast wünschte ich, wir könnten wieder zuhause in Vale sein und ein kühles Bad nehmen. Ich habe mich zu dem Zeitpunkt wieder nach der Kälte bei Imil gesehnt. Zum Glück hatte Alex die Möglichkeit sich selbst, Kraden, Jenna und mich mit Wasser zu versorgen. Saturos und Menardi hatten dagegen keine Probleme. Das könnte auch daran gelegen haben das Beide erfahrene Mars-Adepten sind. Ich freue mich auf eine kurze Rast am Meer von Karagol. Nachdem wir alle unsere Sachen durchgeschwitzt hatten, kamen wir auch glücklicherweise wieder in kühlere Gefilde. Vor uns lag Ivans Heimat, die Stadt der Händler, Kalay. Ich war neugierig darauf zu erfahren wie Ivan vor seiner Reise gelebt hatte.

Montag, 24. Februar 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 5 - Ein böser Wald und die Stadt der Seide

Rettung in letzer Sekunde
Als wir an der Barrikade von Bilibin vorbei kamen, entdeckten wir einen der verfluchten Menschen im Fluss. Da dieser von den reißenden Fluten weggespült worden wäre, nutzte ich kurz meine Psynergy und holte den Armen aus dem Wasser. Wir erfuhren aus dessen Gedanken, dass eine Reisegruppe vorbei gekommen war und einer der Reisenden hatte voller Wut den Baum umgeworfen. Saturos war zu dem Zeitpunkt für keinen von uns ansprechbar. Da der noch an seiner Niederlage knabberte, ließ er einfach seine Wut an allem aus was ihm über den Weg lief. 

Der Wald lebt
Als wir den Wald von Kolima erreichten, besuchten wir Tret, den Baum, und heilten mit dem Hermes-Wasser seine Wunden. Damit retteten wir ihn und den ganzen Wald vor dem Tod. Begeistert von unserer Freundlichkeit hob Tret den Fluch auf Kolima auf und die Menschen wurden zurückverwandelt. Nachdem der Fluch zurückgenommen wurde, konnten wir den Fluss im Osten über eine Zugbrücke überqueren.


Der Mönch von Fuchin
Nach einer kurzen Strecke machten wir im Fuchin-Tempel eine kurze Rast. Als Ivan wiedermal einer alten Angewohnheit folgte und unerlaubt die Gedanken fremder Menschen las, wurde er vom alten Mönch Nyunpa dabei erwischt. Zur Rede gestellt erfuhr er von unserem Ziel. Doch zu unserer Überraschung war vor kurzem im Süden ein „böser“ Wald gewachsen. Diesen sollten wir nur mit einem Geschenk durchqueren können. Dieses Geschenk mussten wir uns allerdings erst in einer Prüfung erarbeiten. Nachdem wir auch diese Hürde gemeistert hatten, klärte uns Nyunpa über dessen Zweck auf. Mithilfe der Kugel war einer von uns in der Lage eine sogenannte Kraftwelle zu entfesseln und damit Gegenstände in der Entfernung zu beeinflussen. Im bösen Wald von Mogall konnten wir damit Monster aufschrecken, damit sie uns während ihrer Flucht Richtung Ausgang führen konnten. Alex hatte es uns zumindest ein wenig einfacher gemacht, indem er mit jeden von uns einmal über den Fluss teleportiert ist. Danach lag er mindestens einen Tag flach. Aber dadurch konnten wir den Wald von Mogall umgehen.

Im Wald von Mogall
Dem Rat des alten Möchs folgte ich dennoch gemischten Gefühlen. Im Wald fielen uns sofort die aushöhlten Baumstümpfe auf. Sofort waren wir uns einig hier einmal die Kraftwelle anzuwenden. Und siehe da: Ein Monster sprang hervor und flüchtete bei unserem Anblick. Natürlich beherzigten wir die Worte des Mönchs und ließen uns von den Waldbewohnern führen. Als wir den Ausgang des Waldes erreicht hatten, war ich mehr als erleichtert. Nur noch einige Schritte trennten uns von unserer nächsten Station, der Stadt der Seide, Xian.

Streit in der Familie
Wieder einmal besuchten wir die Dorfbewohner und plünderten nebenbei ihre Schätze aus. Und wie immer bemerkte das kein Mensch. In der hiesigen Kampfschule setzte ich aus Spaß die Kraftwelle gegen einen Baumstamm ein. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass die Schüler dann dermaßen aus dem Häuschen geraten. Alle meinten ich hätte eine Kraft namens Chi eingesetzt und das dies nur Kung Fu-Kämpfer könnten. Einer der Schüler stürmte los um einen Meister Feh zu holen. In dem Moment stürmte ein junges Mädchen aus Meister Fehs Zimmer, verfolgt von eben diesem. Beide waren offenbar am streiten. Wie wir erfuhren hatte sie seit kurzem sonderbare Visionen, davon eine erst vor kurzem. Angeblich wäre wohl ein gewisser Hsu betroffen, der eigentlich schon längst wieder in Xian sein sollte. Meister Feh hielt das Alles nur für wirres Gerede und Zufälle. Das Mädchen, Feizhi, war Meister Fehs Tochter. Da er ihr unmissverständlich klar machte, dass sie von ihm keine Hilfe zu erwarten hatte, verließ sie wütend die Kampfschule. Der Meister ließ sich davon nicht weiter stören und begutachtete das Training seiner Schüler. Am Baumstamm angekommen, war er verwundert wer den den umgeworfen hatte. Die Schüler zeigten auf mich und ich musste für Feh noch einmal die Kraftwelle anwenden. Überrascht von meiner Fähigkeit ließ Feh einige Erklärungen über Chi und Qi folgen, wonach wir kein Chi verwendet hätten. Aber das war ja von Anfang an klar. Bevor wir ihn, die Kampfschule und Xian verließen, gab er uns den Rat den Tempel des Lama aufzusuchen. Dort sollten wir mit Meisterin Hama sprechen. Am Eingang von Xian trafen wir auf Feizhi, die unsicher war, ob sie wirklich alleine in den Westen reisen sollte.

Sackgasse
Da der direkte Weg zum Tempel durch einen Steinschlag versperrt war, musste unsere Gruppe den Weg durch die Minen von Altin wählen. Feizhi blieb zurück und wollte einen Weg durch die Felsen suchen, da Hsu diese Straße hätte nutzen müssen. Bald erreichten wir die Stadt Altin.

Samstag, 22. Februar 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 4 - Im eisigen Norden

In Eis und Schnee
Zurück in Bilibin deckten wir uns für die Reise nach Norden ein. Immerhin soll es dort kalt sein. Könnte aber auch nur ein Gerücht sein. In Vale war es, mit Ausnahme des Sturms vor drei Jahren, immer sonnig und warm. Etwas Anderes kannte ich nicht. Und wechselnde Jahreszeiten ebenfalls nicht. Nach kurzer Zeit reisten wir also gen Norden. Und hinter einer Höhle lag er nun: mein erster Schnee! Garet ging es ähnlich wie mir. Ivan dagegen war auf seinen Reisen mit Hammet schon etwas herumgekommen. Doch so langsam wurde uns kälter und bevor wir erfroren, konnten wir eine kleine Stadt erreichen. Das Städtchen Imil war etwa genauso verschlafen wie Vale, nur mit Schnee. Hier ging gerade eine Grippewelle um. Als wir uns im Dorf umsahen machten wir Bekanntschaft mit der Heilerin Mia, die versuchte den Menschen zu helfen. Offenbar eine Merkur-Adeptin. Auf einmal erstrahlte ein helles blaues Licht. Als Mia es erblickte rannte sie auf den Leuchtturm zu.

Hilfe für Mia
Dort kam sie an einigen Stellen nicht alleine weiter und sie beschloss mit uns zur Spitze zu steigen. Unterwegs erfuhren wir, dass ihr Clan eine besondere Aufgabe hatte. Diese bestand darin zu verhindern, dass jemand das Leuchtfeuer entzündete. Dürfte einer Heilerin echt schwer fallen. Doch eigentlich wäre sie auch nicht allein für den Leuchtturm verantwortlich. Ein gewisser Alex, ein weiterer Merkur-Adept, sollte ihr dabei helfen. Einen Alex kenne ich zwar, aber das kann eigentlich nicht möglich sein. Doch er ist es. Ich weiß zwar auch nicht warum er uns auf der Reise zum Entfachen der Leuchtfeuer begleitet, aber er war uns öfters eine große Hilfe.

Der Weg auf die Spitze
Der Merkur-Leuchtturm glich keinem Gebäude das wir bisher gesehen hatte. Überall gab es innerhalb des Gebäudes Teiche, Wasserfälle und Wasserleitungen. Aber da der Merkur das Element des Wassers verkörperte wunderte das keinen von uns. Der Bau des Leuchtturms wäre ohne Psynergy wohl nicht möglich gewesen und hatte mindestens Jahrzehnte gebraucht. Damit war er ein beeindruckendes Beispiel für die Nutzung der Alchemie. Leider war inzwischen einige Wege im Gebäude zum Teil zerfallen. Inzwischen fragte ich mich welche Katastrophe die Alchemie hervorgebracht hatte damit es notwendig war sie zu versiegeln. Vielleicht wusste Kraden etwas mehr darüber. Ich werde ihn fragen sobald wir ihn befreit haben. Immerhin bergen die Leuchttürme sicher das eine oder andere Geheimnis. Interessant waren vor allem die Wasserfälle, denn sie verbargen den Pfad nach oben und einige versteckte Räume.

Kampf auf dem Leuchtturm
Als wir auf der Spitze des Leuchtturms ankamen war das Leuchtfeuer tatsächlich bereits entzündet. Wir konnten nur noch zusehen, wie Menardi mit unseren Freunden einen Aufzug nach unten nahm. In dem Moment trat Saturos hinter dem Leuchtfeuer hervor und seine Absichten waren nicht wirklich freundlich gesinnt. Doch irgendetwas schien nicht zu stimmen. Nach einem kurzem, mit Waffen ausgetragenem Disput lag Saturos am Boden. In dem Moment erschien Alex und klärte uns über die Eigenschaften der Leuchtfeuer auf. Da Saturos ein Mars-Adept ist, wurde er vom Leuchtfeuer des Merkur geschwächt, während Mia wiederum davon gestärkt wurde. Leider bemerkten wir zu spät, dass Alex uns mit seiner Erklärung von Saturos ablenkte, der sich in der kurzen Zeit halbwegs erholt hatte. Bei dem langen Gelaber ist das ja auch kein Wunder. Bevor einer von uns reagieren konnte, teleportierte Alex sich und Saturos zum Aufzug, mit dem sie sofort verschwanden.

Der Brunnen fließt wieder
Da Mia nun keine Aufgabe in Imil hattte und enttäuscht darüber war, dass Alex ihren Klan und ihre Aufgabe verraten hatte, beschloss sie uns ebenfalls zu helfen. Damit wären wir also zu viert.

Zurück am Fuß des Leuchtturms bemerkten wir, dass eine, seit langer Zeit ausgetrocknete Quelle wieder zu sprudeln begonnen hatte. Mia nannte es das Hermes-Wasser, das in der Lage sein sollte, jede Verletzung zu heilen. Da wir auch Tret und Kolima nicht vergessen hatten, nahmen wir etwas davon mit. Bevor wir jedoch wieder nach Kolima reisten, rasteten wir diese Nacht noch in Imil.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Das Golden Sun - Tagebuch: Tag 3 - Der Baum des Fluches

Ein Überlebender aus Kolima
Wie wir heute in Bilibin erfahren haben, waren einige Dorfbewohner angsterfüllt. Aber weder hatten sie vor uns Angst, noch vor einer gewissen anderen Reisegruppe. Ihre Furcht galt dem Schicksal einer Stadt weiter im Osten. In Kolima, so hieß dieser Ort, hatte ein Fluch angeblich alle Bewohner in Bäume verwandelt. Da ich das nicht glauben konnte, wurde ich zu dem Baum am Stadtrand geschickt. Tatsächlich konnte man mit viel Fantasie eine menschliche Gestalt darin erkennen. Doch Ivan bestätigte die Geschichte, indem er einfach die Gedanken des Baumes las. Für den Fluch wurden Lord und Lady McCoy verantwortlich gemacht, denn der Fluch begann, als Holz für Lady McCoys neuen Palast benötigt wurde. 

Der Lord von Bilibin
Wir besuchten Lord McCoy um mehr darüber zu erfahren und um zu helfen. Doch der Lord achtete nur auf unser Alter und warf uns fast wieder aus seinem Anwesen. Der Hauptmann der Wachen war jedoch der Meinung das man dessen Hilfe nicht bräuchte. Die Hilfe McCoys wäre nur ein Schlüssel für eine Barrikade gewesen. Jedenfalls waren wir der Meinung es McCoy so richtig zu zeigen, indem wir den Fluch brachen. Moment war da nicht noch was anderes? Sollten wir nicht zuerst die Welt retten oder so? Was bringt es die Welt zu retten, wenn hinterher keiner mehr lebt? Da wir keine Ahnung hatten wo wir zunächst hin sollten konnten wir genauso gut auch helfen. Wir brachen jedenfalls nach Kolima auf.

Das verfluchte Kolima
Im Dorf der Holzfäller angekommen, sahen wir überall seltsame Bäume, wie den in Bilibin. Auf einmal fiel eine merkwürdig schimmernde Substanz vom Himmel und keiner von uns war in der Lage sich zu bewegen. Ich hatte so eine Ahnung, dass uns das selbe Schicksal ereilen würde, wie die Menschen in Kolima, wenn wir die Substanz berührten. Doch aus irgendeinem Grund kam es nicht so weit. Irgendetwas schirmte uns ab. Ivan war überzeugt davon, dass es Schutz war, den wir allerdings nicht aktiv beeinflussen konnten, sondern der nur auftrat, wenn wir in Gefahr waren. In dem Dorf bekamen wir nur durch Ivans Gabe heraus, dass der Grund für den Fluch im Wald zu finden war. Offenbar hatte ein Holzfäller, der sich etwas Gold von Lord McCoy verdienen wollte, versucht einen heiligen Baum zu fällen. Dies hatte der Baum den Menschen der Gegend allerdings übel genommen und so hatte sein Fluch jeden Bewohner und Reisenden getroffen.

Tret schweigt
Im Wald von Kolima erfuhren wir mehr über die ganze Geschichte. Der heilige Baum hört auf den Namen Tret und hatte nur durch einen vom Himmel gefallenen Stein die Kraft einen Fluch zu sprechen. Vom Baum Arborandra erfuhren wir auch das Tret normalerweise sanftmütig und freundlich war. Da Tret von der Axt schwer verletzt war, drohte er daran zu sterben. Durch seinen Tod starb auch der gesamte Wald. Und da die Dorfbewohner als Bäume Teil des Waldes wurden, sollten auch sie sterben. 

In den Blättern verborgen
Auf der Suche nach einer Lösung begaben wir uns ins Innere Trets. Auch Trets Äste mussten wir aufsuchen um einen Weg zu finden. Dabei stellten wir schnell fest das der Weg gar nicht so einfach zu finden war. Durch die dicht mit Blättern bewachsene Baumkrone konnten wir den Weg zum wahren, sanften Tret kaum finden. Aber es war erstaunlich was sonst noch alles im und auf einem Baum verbergen konnte.


Arborandras Hinweis
Nach einigem Hoch und Runter konnten wir Tret überzeugen den Fluch zurück zu nehmen, doch dieser scheiterte aber daran. Arborandra erwähnte dass nur ein bestimmtes Wasser, das früher am Merkur-Leuchtturm im Norden zu finden war, Tret heilen könnte. Doch das Wasser wäre wohl inzwischen nicht mehr zu bekommen. Ein Leuchtturm? Könnte das nicht auch das Ziel von Saturos und Menardi sein? Und fast wären sie daran vorbei marschiert. Unser nächstes Ziel stand fest: Am Leuchtturm das Wasser zu holen und gleichzeitig die Welt zu retten!