Mittwoch, 30. April 2014

Arabian Nights: Tag 2 - Helden auf Diebestour

Der Garten des Palastes
Was Abdul vergessen hatte uns mitzuteilen war dass das Anwesen ein Palast war. Dumm war nur das ich gleich als sich die ersten Personen näherten wieder einmal stolperte und zu Boden fiel. Ich bin mir sicher das Ifrit nicht sehr erfreut darüber war. Doch ein merkwürdiger Junge rette mich im letzten Moment. Ich sah Prinzessin Salalah vorbeilaufen, die von einem alten Mann verfolgt wurde. Dieser versuchte sie zu mehr Unterricht zu überreden. Der Junge stellte sich als Harty vor und schien aus demselben Grund hier zu sein wie wir. Bevor wir etwas unternehmen konnten lief Harty davon und wir fanden ihn erst vor dem Kristall wieder. Ifrit schien den Stein zu kennen und er wollte Harty noch ein Warnung zurufen, doch es war zu spät. Kaum hatte Harty den Kristall von seinem Platz genommen bebte die Erde und ein Geheimgang öffnete sich. Aus diesem kam ein riesiges Raubtier. Offenbar war dies eine Falle gegen Diebe. Gegen Ifrits Kampfkünste hatte das Tier wenig Chancen. Harty war jedoch über unsere Hilfe erstaunt, denn er hatte nicht damit gerechnet. Ich erklärte ihm das ich ihm dafür danken wollte, das er mich gerettet hatte. Doch er sagte nur das meine Entdeckung ihm den Diebstahl erschwert hatte. Ifrit lies sich gleich den Kristall von Harty geben und stellte fest das es einer der magischen Kristalle war die seine Kräfte versiegelten. Er entzog dem Stein die magische Energie. Leider zerstörte er damit den Kristall und zurück blieb nur ein kleiner Stein. Damit konnte ich meine Halskette nicht von Abdul zurückbekommen. Bevor ich weiter überlegen konnte, hörte ich die Palastwachen näherkommen. Doch Harty rettete die Situation und brachte uns schnell in Sicherheit. Wir wollten gerade zu Abdul zurück als Harty uns fragte ob wir nicht auch an den anderen Kristallen Interesse hätten. Der Dieb hatte davon gehört das es weitere dieser Kristalle gab, ähnlich dem von der Prinzessin. Deshalb wollte er uns begleiten. Außerdem war er der Meinung uns etwas zu schulden.

Harty, der Dieb
Wie ich erwartet hatte war Abdul nicht erfreut als wir ihm den Kristall nicht übergeben konnten. Zwar versuchte eine Wache Ifrit wieder in Ketten zu legen, aber er konnte die Ketten diesmal sofort sprengen. Auch Abdul wurde gleich Bewusstlos geschlagen, so das ich meine Halskette wieder an mich nehmen konnte. Ich glaube jedoch das es besser wäre eine Weile meiner Heimat fern zu bleiben. Aber es gab ja auch noch für Ifrit ein paar weitere Kristalle zu finden. Dann erst konnte er mir vielleicht meinen Wunsch erfüllen. Bevor wir zu neuen Zielen aufbrechen konnten, wollten wir noch kurz unsere Vorräte aufstocken. Ich hörte von einem mysteriösen Kult nordöstlich von hier. Diese sollten angeblich einen Dschinn anbeten. Vielleicht war dies irgendwann einmal von Interesse. Bevor wir die Stadt verlassen wollten, wollten wir eine Nacht im örtlichen Hotel verbringen. Mitten in der Nacht wurde ich von Ifrit und Harty geweckt. Denn Harty hatte versucht sich den Ring anzusehen und war dabei von Ifrit erwischt worden. Der Dieb hatte bereits von ähnlichen Schätzen gehört in denen Dschinns versiegelt waren. Als Harty ein paar Schätze und die ihnen innewohnenden Dschinns aufzählte war Ifrit außer sich. Denn dies bedeutete das nach seiner Gefangennahme jemand alle anderen Dschinns auf ähnliche Weise versklavt hatte. Ich gestatte Harty meinen Ring anzusehen, trotz Ifrits Protest. Harty schlug mir vor am nächsten Tag in die Stadt nordöstlich von hier zu reisen. Denn der dortige Waffenhändler konnte mir vielleicht weiterhelfen. Den Rest der Nacht konnte ich durchschlafen ohne noch einmal geweckt zu werden.

Sonntag, 27. April 2014

Arabian Nights: Tag 1 - Die Reise beginnt

Shukran, Waisenmädchen
In meiner kleinen Heimatstadt fand ich, Shukran, einen merkwürdigen, alten Ring. Zuerst wusste ich nicht was ich damit soll, doch eine Stimme forderte mich dazu auf ihn an einen Ort ohne andere Menschen mitzunehmen. Ich kehrte ein wenig verwirrt nach Hause zurück. Dort erschien Ifrit aus dem Ring und fragte mich nach meinem Wunsch. Denn er musste nur noch meinen Wunsch erfüllen, dann hätte er die tausend Wünsche voll und würde wieder frei sein. Nach kurzem überlegen fiel mir etwas ein: Ich wünschte mir Frieden für mein Land. Gegen die Missernten und das heiße Wetter konnte auch Ifrit nicht helfen, aber gegen die überall einfallenden Monster schon. Ifrit war über meinen Wunsch mehr als erstaunt. Denn bisher hatten alle seine früheren Herren entweder Reichtum oder ewige Jugend von ihm verlangt. Er war sich zwar nicht sicher ob er meinen Wunsch erfüllen kann, denn der Großteil seiner Kraft wurde in der Vergangenheit von einem gewissen Suleiman versiegelt. Dennoch sagte Ifrit zu. Aber allzu weit konnte er sich nicht von dem Ring entfernen, daher müsste ich ihn begleiten. Ich freute mich sehr über die Zusage und schlug als erstes Ziel die südliche Wüste vor. Doch die Wachen am Tor ließen uns nicht vorbei. Denn das Gesetz sah vor dass wir eine Erlaubnis von den örtlichen Behörden brauchen um die Stadt verlassen zu dürfen. Doch ich hatte keine solche Erlaubnis. Die Wachen waren bereit uns vorbeizulassen, doch sie verlangten gierig die Halskette die ich trug. Damit bin ich nicht einverstanden, denn die Halskette ist das letzte Andenken an meine verstorbene Mutter. Ifrit unterbrach das Gespräch indem er die Wachen niederschlug. Daraufhin konnten wir die südliche Wüste aufsuchen. Inmitten des Labyrinths aus Treibsand fanden wir eine Höhle. Neben Zombies, kleinen Feuerelementaren und weiteren Monstern trafen wir auf eine gigantische Spinne. Diese griff uns an, denn sie vermutete das wir zu einem anderen Mann gehörten. Nach dem Kampf konnten wir leider keine weiteren Antworten von der Spinne bekommen. Doch die Kreatur war der Anführer der Monster in der südlichen Wüste gewesen. Und ohne ihren Anführer waren die restlichen Kreaturen zwar noch immer hier, aber sie waren dafür nicht mehr so aggressiv.

Ifrit, der Herr der Dschinns
Als wir wieder in die Stadt zurückkehren waren die zwei Wachen wieder erwacht. Sie erkannten Ifrit und einer von ihnen rannte los um Verstärkung zu holen. Ein dicker Mann namens Abdul erschien mit den Wachen und wollte sichergehen das wir festgenommen werden. Denn mit dem unerlaubten Verlassen der Stadt hatten wir das Gesetz verstoßen. Das die Monster durch uns besiegt wurden glaubte mir Abdul nicht. Denn um die Monster zu vernichten wäre seiner Meinung nach eine Armee nötig gewesen und nicht ein Kind und ein Kraftprotz. Ifrit rief mir zu dass ich fliehen sollte. Doch ich stolperte und wurde sofort von den Wachen festgenommen. Ifrit wurde gleich danach gefesselt. Dann wurden wir beide ins Gefängnis gebracht. Der Dschinn schaffte es zwar seine Fesseln zu sprengen, jedoch scheiterte er an den Gitterstäben. Er erklärte mir das seine Kraft von Suleiman in Kristalle versiegelt wurde. Diese wurden danach in der ganzen Welt verteilt. Während wir noch überlegten wie wir dem Gefängnis entkommen können erschien Abdul wieder. Er war bereit uns freizulassen wenn wir uns bereit erklären ihm einen Gefallen zu tun. Er möchte dass wir ihm einen Kristall beschaffen von dem sich der bisherige Besitzer nicht trennen wollte. Ifrit war über den Vorschlag wütend, denn er wollte nicht von Abdul als Dieb missbraucht werden. Ich stimmte dem Vorschlag jedoch zu, denn ich wollte nicht den Rest meines Lebens im Gefängnis verbringen. Außerdem fühlte ich mich schuldig, weil Ifrit wegen meiner Tollpatschigkeit gefangen wurde. Ifrit hielt mir vor das ich es nicht alleine schaffen würde. Daher wollte er mich trotz seiner Bedenken begleiten. Bevor wir jedoch aufbrechen konnten, griff sich Abdul meine Halskette. Damit wollte er sicherstellen das wir mit dem Kristall zurückkommen.

Donnerstag, 24. April 2014

Arabian Nights: Es war einmal...

Es war einmal...
... zu einer Zeit als Menschen und Dschinns noch Seite an Seite lebten, war Ifrit der Herr aller Dschinns. Bis eines Tages der Magier Suleiman in Ifrits Palast erschien. Suleiman forderte Ifrit zum Kampf heraus. Ifrit war sich seiner Sache so sicher das er gegen den Rat seines Freundes Majnun das Duell annahm. Der Herr der Dschinns begann den Kampf, doch seine Angriffe zeigten keine Wirkung gegen den Magier. Suleiman hingegen benötigte nur einen Zauber um Ifrit zu unterwerfen und ihn zu seinen Sklaven zu machen. Lange Zeit musste Ifrit nun als Sklave bei Suleiman arbeiten. Durch einen Vertrag war er an Suleiman gebunden. Wollte er seine Freiheit zurückhaben musste er entweder Suleiman im Kampf besiegen oder von diesem freigelassen werden. Im Kampf hatte Ifrit bisher keine Chance gehabt und der Magier dachte nicht daran ihn gehen zu lassen. Eines Tages schickte Suleiman Ifrit auf einen Botengang. Während Ifrits Abwesenheit nutzte eine unbekannte Person die Gunst der Stunde. Sie griff Suleiman mit einer antiken Magie an und verletzte ihn tödlich. Suleiman war erschrocken darüber. Auch schien er den Angreifer zu kennen. Als Ifrit zurückkam war das Haus verwüstet und über allem hing dichter Rauch. Er fand den verwundeten Suleiman und verlangte wütend zu wissen wer ihm dies angetan habe. Denn der Unbekannte hatte Ifrits Chance zerstört Suleiman im Kampf zu bezwingen. Suleiman behielt den Namen jedoch für sich, denn angeblich wäre sein Feind viel zu mächtig, selbst für Ifrit. Der Dschinn wollte zwar den Angreifer verfolgen, doch Suleiman nutzte seine letzte Kraft um Ifrit daran zu hindern. Er band Ifrit an einen Ring und nahm ihm die Chance zur Freiheit. Stattdessen muss der Dschinn nun 1000 Wünsche erfüllen um frei zu sein. Nach dieser Tat starb Suleiman und Ifrit verblieb im Ring. Bis zum heutigen Tag...

Arabian Nights: Vorwort

Was würdet ihr euch wünschen wenn ihr genau einen Wunsch frei hättet?
Reichtum? Ewiges Leben? Oder doch etwas ganz Anderes? Vielleicht sogar etwas von dem alle Menschen etwas hätten? Letzteres ist genau das womit der Dschinn Ifrit nicht gerechnet hatte als er dem jungen Mädchen Shukran einen Wunsch erfüllen soll. Die Kleine wünscht sich nämlich nicht weniger als Frieden und Sicherheit für ihr ganzes Land und damit ist Ifrit auch gleich ganz gewaltig überfordert. Dennoch geht er mit unglaublicher Energie daran ihren Wunsch zu erfüllen. Doch auch er ahnt noch nicht das sie Beide bald feststellen werden das sich dieser Wunsch nicht allzu leicht erfüllen wird.

Eine der Städte
So weit erst einmal zu der Handlung. Was wie eine Geschichte aus 1.001 Nacht klingt wird auch tatsächlich in einer orientalisch wirkenden Welt erzählt. So sind in den Dörfern und Städten zum Beispiel überall Häuser mit Flachdächern und Sand zu entdecken. Und statt des üblichen Königs gibt es hier halt einen Sultan. Alleine dadurch unterscheidet sich Arabian Nights schon von anderen Spielen des SNES. Aber das war auch noch längst nicht alles: Je nachdem wie man sich im Spielverlauf entscheidet kann die Handlung gegen Ende eine andere Wendung bekommen. Daher ist ein großer Teil des Spiels völlig optional. Zum Beispiel müssen die Dschinns nicht alle vom Spieler rekrutiert werden um das Spiel zu beenden. Andererseits sind die auch leicht zu übersehen wenn man nicht regelmäßig mit den Stadtbewohnern spricht oder die Welt nicht absucht. Denn von alleine schließen sich nur zwei der Gruppe an. Wie in manch anderen Rollenspielen üblich bekommt man nicht immer einen direkten Hinweis wie es weitergeht. Stattdessen muss man immer wieder seine Informanten – üblicherweise die Bewohner der Welt – befragen. Normalerweise wird man dann in das ein oder anderen Dungeon geschickt.

Ein Dungeon mit Rätseleinlage
In manchen Dungeons wird das Geschehen mit mehr oder minder schweren Rätseln aufgelockert. Die Meisten sind nach kurzem Herumprobieren auch schnell gelöst. Doch das es auch anders geht zeigt ein Kerzenrätsel in einem der Tempel. Irgendwann hatte ich das dann per Zufall gelöst. Neben den gelegentlichen Rätseln wird jedoch auch oft gekämpft.

Der Kampf kann beginnen
Im Kampf ist das Spiel wie gewohnt rundenbasiert, das heißt man wählt seine Züge und nachdem alle ausgewählt und bestätigt wurden werden sie ausgeführt. Neu sind hier auch die „Karten“ mit denen man das Kampffeld für einige Runden beeinflussen kann. So gibt es „Karten“ die die Gruppe heilen können, allen Gegnern bestimmten Elementschaden zufügen oder auch bestehlen können. Doch Vorsicht: das Ganze geht auch umgekehrt! Und bisweilen können die Gegner mit diesen Karten recht hohen Schaden austeilen. Und wenn wir gerade beim Kampf sind, hier ist auch einer der großen Kritikpunkte des Spiels: Die viel zu hohe Rate an Zufallskämpfen. Zwar dauern die Kämpfe normal nicht allzu lange, dafür kann einem nach drei Schritten schon der nächste erwarten.

Da das Spiel 1996 nur in Japan als „Arabian Nights: Sabaku no Seirei Ou“ erschien möchte ich mich an dieser Stelle einmal kurz bei den Übersetzern bedanken. Ich wünsche auch allen viel Spaß an dem folgenden Tagebuch. Und wie zuvor gilt für den Leser: wer Arabian Nights selbst spielen will sollte nur weiterlesen wenn er bereit ist Spoiler hinzunehmen.  

Dienstag, 22. April 2014

Das Golden Sun Tagebuch - Die vergessene Epoche: Tag 18 - Die Goldene Sonne

Abschied von Prox
Am nächsten Tag traf ich mit Isaac und Kraden noch einmal Puelle und das Oberhaupt von Prox. Diese dankten mir für meine Hilfe. Auch erzählten die Beiden mir von einem goldenen Licht das anscheinend über Vale entstanden war. Kraden vermutete das dies die Goldene Sonne war die der Alte Weise erwähnt hatte. Auch bekam ich die Einladung Prox jederzeit besuchen zu können, denn die Bewohner waren mir und meinen Freunden sehr dankbar. Aber ich freute mich zu sehr mit meinen Eltern wieder nach Hause zurückkehren zu können. Ja, meine Eltern und auch Isaacs Vater sind am Leben. Offenbar hatte das Feuer des Mars-Leuchtturms ihren Lebenswillen verstärkt. Jetzt da ich wieder zurück nach Vale reise denke ich an meine Reise die vor drei Jahren begonnen hatte. Aber ich mache mir auch ein wenig Sorgen was nun in Vale vor sich gehen mag. Ich werde es bald erfahren.

Tag 18 – Nachtrag von unbekanntem Schreiber
(während der Rückreise nach Vale aufgefundene Seite im Tagebuch – evtl. vom Alten Weisen?)

Alex erklettert den Aleph-Berg
Nicht alles läuft nach Alex Plan.
Bald wird die Goldene Sonne erstrahlen. Meine Versuche Felix und seine Freunde aufzuhalten sind gescheitert. In diesem Moment klettert der Merkur-Adept Alex den Aleph-Berg. Dort will er sich unendliche Macht sichern. Wäre ich jemand anderer würde er mir fast leidtun dass seine Bemühungen enttäuscht werden. Aber die Macht der Goldenen Sonne ist zu groß für einen derartig egoistischen Menschen. Daher habe ich heimlich Vorkehrungen getroffen. Er ist wütend als ich ihm mitteilte dass er nur einen Teil der Macht erhielt. Und er will mir nicht glauben. Also beweise ich es ihm und werfe ihn mit Leichtigkeit zu Boden. Doch dadurch dass ich Isaac und Felix beobachtet habe weiß ich nun das Menschen sich auch ändern können. Daher gebe ich Alex eine Chance zur Flucht. Der Aleph-Berg stützt unter uns ein. Überlebt er, ist es wohl Schicksal. Wenn nicht... Aber ich frage mich ob er wohl überleben wird, aber die Chance ist zu klein. Für eine Weile sollte ich Isaac und Felix nicht über den Weg laufen. Vor allem nicht der heißblütigen Jenna, denn die könnte besonders nachtragend sein. Vielleicht verstehen sie irgendwann warum ich so gehandelt habe wie ich es tat. Und hoffentlich sehen wir uns eines Tages wieder.

Tag 18 - Wieder in nach Vale


Meine Rückkehr war nicht das was ich erhofft hatte. Vale, meine Heimat, existierte nicht mehr. Der Aleph-Berg war in die Erde eingesunken und hatte Vale, dass am Fuß des Berges lag, mit sich gerissen. Garet war erschüttert, denn er dachte seine Familie wäre noch im Dorf gewesen. Gleich darauf hörte ich jedoch einen Ruf der auf das Gegenteil schließen lies. Garets Großmutter erzählte gleich das der Alte Weise sie an einen sicheren Ort gebracht hatte. Und zwar jeden aus Vale. Auch Dora war gekommen um uns zu begrüßen. Sie war geschockt neben Isaac auch ihren verlorenen Mann Kyle wiederzusehen. Zwar war das Dorf zerstört. Aber Häuser konnte man wieder aufbauen. Alle freuten sich über unsere Rückkehr. Und hätte es tatsächlich noch ein Dorf gegeben, hätten wir wohl bis in die Nacht gefeiert. Das haben wir zwar auch getan. Und während dem Feiern haben wir geplant wie das neue Vale aussehen würde und wo es lag. In einem war ich mir aber ganz sicher: Mit der Rückkehr der Alchemie begann ein neues Zeitalter. Und es würden noch viele Überraschungen auf uns warten! Vielleicht würde eine von ihnen mich eines Tages dazu bringen dieses Tagebuch fortzuführen.

Ein erschreckender Ausblick
Garets Familie







Eine wiedervereinte Familie
Die Reise ist zu Ende



Freitag, 18. April 2014

Das Golden Sun Tagebuch - Die vergessene Epoche: Tag 17 - Feuer und Eis

Sorge in Prox
Endlich ist es soweit. Meine Reise ging zu Ende. Als ich Prox heute morgen verlassen wollte stieß ich auf eine Gruppe Dorfbewohner die überlegten was sie nun unternehmen sollten. Dinaria und Hagartio hatten das Leuchtfeuer noch immer nicht entzündet. Daher machten sich das Oberhaupt und Puelle, der Anführer der Krieger, sorgen. Doch das Oberhaupt wollte niemanden mehr zum Leuchtturm gehen lassen. Über Isaacs Anwesenheit waren alle überrascht, doch keiner machte Isaac den Vorwurf Saturos und Menardi getötet zu haben. Im Gegenteil: Sie alle waren überzeugt das Isaac richtig gehandelt hatte und das er tapfer gegen die Beiden gekämpft hatte. Diese Tatsache überzeugte das Oberhaupt es uns zu überlassen in den Leuchtturm zu gehen und das Feuer zu entzünden.

Noch war alles gefroren
Nun lag der Mars-Leuchtturm also vor mir. Obwohl Mars das Feuer repräsentierte war im Inneren des Leuchtturms alles gefroren. Ich vermutete das dies nicht so sein sollte. Und das ich das Feuer im Inneren ebenfalls entzünden musste um zur Spitze zu gelangen. Außerdem mussten Dinaria und Hagartio hier irgendwo sein. Da die Beide sicher nicht glücklich sein würden mich hier zu sehen bereitete ich mich auch auf einen Kampf vor. Immer wieder wurde ich im Inneren von großen Eisblöcken in meinem Fortschritt verlangsamt. Denn ich musste mir für jeden eine Möglichkeit suchen ihn zu beschädigen damit er weg gesprengt werden konnte. Bald fand ich ein weiteres Juwel mit dem ich die Gabe erlernte mich zu teleportieren. Jedoch funktionierte dies nur auf bestimmten, runden Bodenplatten.

Zwei Drachen...
Bald entdeckte ich zwei Drachen die im Eis eingefroren waren. Da ich den Eisblock nicht umgehen konnte setze ich einen Mechanismus in Gang der das Eis soweit zerbrach das ich den Rest weg sprengen konnte. Die Drachen waren aber keineswegs dankbar, sondern griffen mich gleich an. Nach dem Kampf verwandelten sich die Drachen in Menschen. Es waren die vermissten Kämpfer aus Prox: Dinaria und Hagartio. Zuerst konnten sie sich nicht daran erinnern warum sie hier waren. Jedoch kam ihre Erinnerung schnell wieder zurück. Aber sie bemerkten auch dass sie nun langsam durch die Verletzungen starben. 
... stellen sich zum Kampf!
Beide sahen nun ein dass sie das Leuchtfeuer nicht entzünden konnten und vertrauten mir nun ihren Auftrag und den Mars-Stern an. Zu gerne hätten die Beiden das Leuchtfeuer strahlen sehen. Ich hoffte ihnen zumindest ihren letzten Wunsch erfüllen zu können. Den Stern brauchte ich auch gleich um mit ihm das Feuer des Leuchtturms zurückzuholen und das Eis zu schmelzen. Nun musste ich wieder nach oben und mir den richtigen Weg suchen. Es galt nun vier Seitentürme aufzusuchen und vier Wandbilder zu aktivieren bevor ich auf die Spitze konnte. Hier wurden nun verschiedene Psynergyen von allen Adepten benötigt. Mir schien es so als wären spätestens hier Dinaria und Hagartio ohne Hilfe gescheitert. Als ich alle vier Seitentürme erkundet hatte, erschien im zentralen Raum eine weitere Teleporter-Platte die mich auf die Spitze führte.

Begegnung mit dem Alten Weisen
Auf der Spitze begrüßte mich eine Stimme gleich als Verräter. Es war der Alte Weise aus Vale, den Isaac kannte. Ich selbst hatte ihn nur als einen schwebenden Felsen mit Auge in Erinnerung. Er war nicht sehr erfreut darüber das ich soweit gekommen war. Selbst als wir ihm unsere Beweggründe darstellten, lies er sich nicht von uns überzeugen. Auch das Argument, dass wir gemeinsam sicherstellen wollten, das die Alchemie niemals wieder für böse Zwecke missbraucht würde überzeugte ihn nicht. Im Gegenteil: Er berichtete mir das in diesem Moment ein Merkur-Adept mit dem ich gereist war den Aleph-Berg erklom. Es war Alex. Ich hatte mich schon gefragt wo er steckte. Alex war auf dem Aleph-Berg um die Macht der Goldenen Sonne zu erhalten die dort erscheinen würde wenn alle Leuchtfeuer brannten. Da der alte Weise mich auch mit diesem Grund nicht aufhalten konnte, beschwor er einen dreiköpfigen Drachen der mich stoppen sollte. Ich wollte aber jetzt kurz vor dem Ende meiner Reise nicht einfach aufgeben, also stürzte ich mich in den Kampf. Kraden rief mir noch kurz zu dass ich nicht gegen den Drachen kämpfen durfte, aber es war bereits zu spät.

Der letzte Kampf...
Nach langem und harten Kampf ging der Drache schließlich zu Boden und enthüllte... unsere vermissten Eltern! Selbst Aarons und Mias Heilkräfte konnten bei unseren Eltern kaum eine Wunde heilen. Die Reise zur Erleuchtung der Leuchttürme hatte ich nur begonnen um meine Eltern und Isaacs Vater zu retten und nun starben sie alle. Der Alte Weise hatte Glück nicht mehr anwesend zu sein, denn sonst hätten meine Freunde Rache an ihm genommen. Ich frage mich nur wo er hin ist. Aber nun entzündete ich das letzte Leuchtfeuer, wenn auch nur um meine Eltern zu ehren die heute sterben würden. Und um nebenbei die Welt zu retten.

... forderte große Opfer.
Während das Leuchtfeuer stärker wurde überlegte jeder von uns warum gerade er hier stand. Isaac und Garet waren vom Alten Weisen beauftragt worden gerade dieses Ereignis zu verhindern und um ihre Freunde zu retten. Ivan und Mia hatten sie begleitet um das Entfachen der Leuchtfeuer ebenfalls zu stoppen. Cosma war zuerst eine Gefangene gewesen. Aaron hatte ich durch die Flutwelle getroffen die ihn aus Lemuria forttrug. Und Jenna und ich wollten zuerst unsere Eltern retten. Bevor ich überlegen konnte was nun zu tun sei hörten wir eine Nachricht von Mias Schülern aus Imil. Diese wurde irgendwie über die Leuchttürme übertragen. Es war nur eine kurze Nachricht: Alle Menschen mussten sich nun von den Leuchttürmen fernhalten, denn es drohte Gefahr. Die Warnung hatten die Schüler in einem Traum von einem merkwürdigen Felsen erhalten. Dies konnte nur der Alte Weise gewesen sein. Hatte er etwa begriffen das er mich nicht aufhalten konnte und versuchte er nun den Schaden so gering wie möglich zu halten? Ich konnte es nicht mit Gewissheit sagen. Auch Meisterin Hama hatte vom Alten Weisen eine Nachricht erhalten. Sie tröstete Jenna damit, dass sie niemals die Hoffnung aufgeben sollte. Selbst Saturos und Menardi hatten alle in ihren Absichten getäuscht. Dies wäre auch beim Alten Weisen möglich. War es möglich dass dieser Drache nur dazu gedient hatte ihm selbst noch etwas Zeit zu verschaffen damit er alle warnen konnte? Auch das würde ich nie erfahren wenn ich ihm nicht danach fragen konnte. Denn in diesem Moment brach das Siegel der Alchemie!

Mittwoch, 16. April 2014

Das Golden Sun Tagebuch - Die vergessene Epoche: Tag 16 - Die Macht des Feuers

Abschied von Contigo
Am nächsten Morgen brach ich mit meinen neuen und alten Freunden auf um Dinaria und Hagartio zu verfolgen. Am Strand an dem ich das Schiff zurückgelassen hatte gab es für mich eine Überraschung. Meisterin Hama hatte ihr Versprechen eingelöst und mir ein Geschenk gemacht. An Aarons Schiff befanden sich nun Flügel. Mit ihnen und der Psynergy der Aolis-Jade konnten wir nun schweben. Auch übergab mir Meisterin Hama ein Geschenk an Isaac. Es war von Lord Hammet aus Kalay. Da ich Isaacs Tagebuch gelesen hatte wusste ich auch wofür es war. Mein erster Flug war unglaublich. Unterwegs erzählte mir Cosma von ihren Hoffnungen. Sie wollte die Reise mit mir machen um herauszufinden woher sie kam. Denn in ihrer Heimat Lalivero hieß es sie sei als Kind vom Himmel gefallen. Nun war sie enttäuscht darüber nichts erfahren zu haben. Zumindest bis Kraden ihr seine Geschichte erzählte. Kraden wuchs in einem kleinen, armen Dorf auf bis Lord Babi ihn nach Tolbi holte. Dadurch zeigte er Cosma was für ein Glück sie hatte Faran als Vater zu haben, denn außer seinen Eltern die er seitdem nicht wieder gesehen hatte, hatte Kraden niemanden. Diese Geschichte tröstete Cosma.

Eine Wand aus Eis
Da ich genau wusste wohin Dinaria und Hagartio unterwegs waren wollte ich sie einholen. Doch weit kam ich nicht. In den nördlichen Regionen der westlichen See versperrte mir eine unüberwindbare Eiswand den Weg nach Prox. Bevor ich hier weiterkam musste ich etwas suchen mit dem ich das Eis brechen konnte. Da ich in den bisher besuchten Orten noch nichts gefunden hatte was mir nun weiterhalf, hielt ich Ausschau nach neuen Städten und Dörfern. Bald hatte ich ein kleines Städtchen namens Loho entdeckt. Dieser Ort erwies sich als echter Volltreffer. In Loho betrieb man Bergbau und hatte in einer alten Ruine eine antike Kanone gefunden. Die Bewohner wollten mir die Kanone gerne geben, aber dafür sollte ich ihnen eine Wand einreisen. Denn bisher hatten die Bergleute nur die Waffe selbst gefunden, aber weder Munition noch nichts um die Kanone zu zünden. Da die Waffe aus einer antiken Ruine stammte war es möglich das Psynergy benutzt werden musste. Doch keine unserer Psynergyen brachte mich hier weiter. Da kam mir ein weiterer Gedanke: ich hatte bisher drei besondere Berge besucht und immer eine neue Psynergy erhalten. Nur ein Berg fehlte noch: Der Magma-Felsen. Mit meinem Schiff fuhr ich nochmal die Küsten der Kontinente in der westlichen See ab.

Eine letzte Bergtour
Ich fand den Berg tatsächlich. Er befand sich auf dem Kontinent Gondowan. Wären die Berge nicht gewesen hätte man ihn von der Suhalla-Wüste aus erreichen können. In einer kleinen Siedlung hatte ich erfahren das der Berg ein großer Vulkan war. Dennoch musste ich ihn aufsuchen. Es wurde immer heißer je näher ich dem Berg kam. Wieder gab es Statuen die denen am Bora-Felsen ähnelten, doch die hier warfen Feuerbälle. Manche mussten erst mit der Psynergy aus dem Turm von Tundaria aktiviert werden damit sie es taten, aber so öffneten sich mir weitere Pfade. Ich muss gestehen ich hatte es vermisst auf Berge klettern zu können und neues zu entdecken. Und auch freute ich mich auf die Aussicht die ich auf der Spitze des Berges hatte, auch wenn das nicht mein eigentliches Ziel war. Enttäuscht stellte ich fest das ich diesmal nicht ganz nach oben musste um einen Eingang zu finden.

Es wird heiß...
Im Inneren musste ich zuerst eine Möglichkeit finden die Lava in einige Räume zu leiten. Über ein paar Platten die auf der Lava schwammen konnte ich weiter gelangen. Verglichen mit den anderen Bergen war dieser hier recht leicht zu durchqueren. Die einzige Schwierigkeit war das man Leitern übersehen konnte wenn die Lava in den Räumen war. Irgendwann fand ich dann die zentrale Kammer. Wie vermutet musste Jenna hier die Hand auf die Schrifttafel legen um eine neue Psynergy zu lernen. Darauf hatte diese seit langem gewartet. Und auch gleich beim Rückweg wurde ihre neue Gabe getestet. Mit der neuen Psynergy konnte Jenna kleine Flammen manipulieren. Mir kam auch der Gedanke dass die Psynergy auch bei der Kanone funktionieren könnte. Unterwegs fand ich noch eine Magma-Kugel die ich gefahrlos mitnehmen konnte. Sollte andere Munition bei der Eiswand im Norden nicht wirken, konnte es vielleicht diese Kugel hier. Mit Jennas neuer Psynergy und der Magma-Kugel kehrte ich nach Loho zurück. Nun konnte ich testen was ich bisher nur vermutete. Mit der Magma-Kugel als Munition konnte ich die Kanone benutzen. Und riss gleich die Wand damit ein um die Waffe behalten zu können. Da die Kanone zu schwer war um sie herum zutragen trugen die Bergleute sie gleich zu meinem Schiff. Jetzt konnte ich endlich versuchen Prox zu erreichen.

Ankunft in Prox
Prox lag noch weiter im Norden als Imil und es war unglaublich kalt. Daher verwundete es mich auch nicht das aus Prox einige Hitzköpfe kamen. Auch wenn manche das sicher nicht glauben wollen nach dem sie mit Saturos, Menardi, Dinaria und Hagartio zu tun hatten: Die Mehrzahl der Bewohner dieses Ortes war friedlich. Den Erzählungen nach wurde vor etwas mehr als drei Jahren eine Gruppe Gesandter nach Vale geschickt um die Priester von dem nahenden Untergang zu berichten. Jedoch schenkten die Priester den Nachrichten kein Gehör, sodass die Gesandten ins Heiligtum von Sol eingebrochen waren. Jedoch kamen bis auf Zwei alle von ihnen um. Als ich zuerst von dieser Geschichte gehört hatte wollte ich ihr keinen Glauben schenken. Jedoch zeigte man mir den nahenden Zerfall. Die Gaia-Fälle verschlangen Jahr für Jahr mehr von Land im Norden. Selbst der Mars-Leuchtturm würde bald in der Tiefe verschwinden. Um die Welt zu retten gab es nur noch sehr wenig Zeit. Dinaria und Hagartio waren bereits zum Leuchtturm unterwegs. Jedoch schon seit einigen Tagen und noch immer war das Leuchtfeuer nicht entzündet. Es schien so als hätte Meisterin Hama mit ihren Befürchtungen recht behalten. Doch bevor ich Dinaria und Hagartio folgte wollte ich die Nacht hier in Prox verbringen. Ich freute mich darauf mit Jenna unsere Eltern zu treffen. Jedoch waren sie nicht zu finden. Auch die Bewohner die uns zuvor betreuten konnten es mir nicht verraten. Ich machte mir zwar Sorgen, dennoch konnte ich nichts tun als zu warten und den Mars-Leuchtturm aufzusuchen.