Samstag, 25. April 2015

Emerald Dragon: Ein Review

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Was hat man in Rollenspielen nicht schon alles gesehen? Wie oft hat man ganze Königreiche und die Welt gerettet? Wie oft hat man zum Beispiel eine Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet? Tatsächlich bietet Emerald Dragon genau das, nur eben... etwas anders als sonst. Denn statt gegen einen bösen Drachen zu kämpfen, spielt man hier einen. Und besagte Prinzessin ist hier die beste Freundin, der man einst versprochen hat zu helfen wenn sie einen braucht.

Bevor man jetzt aber denkt dass man immer als Drache herumläuft, sollte euch gesagt sein, dass das nicht so ist. Man ist zwar ein Drache, aber aufgrund eines uralten Fluches kann man die Drachengestalt nur kurzfristig annehmen. Doch worum geht es in Emerald Dragon überhaupt? Äonen vor Spielbeginn gab es einen großen Krieg zwischen Drachen und einem Volk namens Horus. Gegen Ende des Krieges verfluchten die Horus die Drachen, sodass diese starben wenn sie ihr heiliges Land betraten. Dies führte dazu dass die Drachen ihr heiliges Land verlassen mussten und in der Ferne eine neue Heimat fanden. Lange Zeit verging in denen die Drachen keinen Kontakt mit ihrem Land hatten. Doch eines Tages strandete und versank vor ihrer Küste ein Segelschiff. Aus dem Schiff konnte nur eine Überlebende geborgen werden: ein kleines Mädchen dass Tamryn getauft wurde. Denn zu ihrem Leidwesen konnte sich das Kind an nichts erinnern. Das hielt sie aber nicht davon ab glücklich mit den Drachen zu leben. Besonders freundete sie sich mit dem Drachen Atrushan an. Doch eines Tages beschloss Tamryn in das Land der Menschen Ishbahn, das ehemalige heilige Land der Drachen, zurückzukehren. Atrushan, der sie nicht begleiten konnte, schenkte seiner Freundin eines seiner Hörner und ein Versprechen. Sollte sie jemals darauf einen Ton spielen würde er es hören und ihr zu Hilfe eilen. Dann verließ Tamryn die Drachen und lange Zeit hörte man nichts von ihr, bis eines Tages...

Traditionsgemäß sucht man jetzt einen Ort nach dem anderen auf und löst dort das ein oder andere Problem. Dabei begegnet man auch anderen, sehr unterschiedlich gestalteten, Charakteren die sich sogar der Gruppe anschließen. Da wären unter anderem ein Prinz und seine Leibwächterin, die Mitglieder einer Widerstandsgruppe oder ein verrückter Wissenschaftler. Anderes als in anderen Spielen haben die wechselnden Gruppenmitglieder ein festes Level. Nur Atrushan und Tamryn erhalten nach Kämpfen Erfahrungspunkte. Und in den Kämpfen selbst kann auch nur Atrushan gesteuert werden. 

Der Kampfbildschirm
Wobei die Kämpfe gegen Monster ein wenig anderes funktionieren als sonst. Zwar läuft alles wie gewohnt in Runden ab, aber das war es auch schon. Freunde und Feinde stehen sich im Kampfbildschirm gegenüber und sobald eine Runde beginnt kann Atrushan sich bewegen. Dabei gibt ein Rahmen vor wie weit man gehen kann, vorwärts, rückwärts und zu beiden Seiten. Sollte die Bewegung nicht ausreichen um zu einem Feind zu gelangen ist die Runde ohne Aktion beendet und man muss bis zum nächsten Zug warten. Erreicht man den Fein kann man ihn per Tastendruck angreifen, wie oft hängt von der verbleibenden Bewegung ab. Man könnte sogar zu einem Feind laufen, ihn angreifen und sich anschließend zurückziehen. Nachdem Atrushan seinen Zug beendet hat sind sowohl Feinde als auch Freunde am Zug. Und hier liegt auch der größte Negativpunkt des ganzen Spieles begraben. Bis man wieder an der Reihe ist können je nach Gegnerzahl sogar zehn Runden vergehen ohne das man etwas tun kann. Das kann man zwar noch zu Beginn verkraften, aber sobald dann aber noch die Gruppenzauber dazu kommen, und fünf von zehn Gegnern damit um sich werfen, wird es lange dauern. Zum Glück für den Spieler funktioniert die KI der Begleiter ganz gut. Die Heiler heilen wenn tatsächlich Not an Mann ist und der Rest schlägt bevorzugt auf bereits geschwächte Feinde ein. Wem das noch nicht reicht, kann per Menü sogar das Ziel seiner Begleiter einstellen. Allzu schwer sind die Kämpfe dann jedoch nicht, bis auf die bereits genannten Gruppenzauber. Doch wenn man erst einmal herausgefunden hat, das Atrushan pro Runde unzählige Heilkräuter verwenden kann ohne dass dies als Bewegung gezählt wird, wird das Ganze noch einmal viel leichter. Zudem kann Atrushan sich in Kämpfen auch in seine Drachenform verwandeln, eine nette Fähigkeit auf die man allerdings auch verzichten kann.

Zudem gibt es auch außerhalb der Kämpfe einige nette Funktionen die ich gerne auch in anderen Spielen gehabt hätte. Zum einen gibt es den Menüpunkt „Chat“ mit dem man seine Gruppe nach dem nächsten Ziel fragen kann. Dabei bekommt man aber nicht einfach nur einen Hinweis wie „Gehe dorthin“, sondern ein kleines Gespräch mit allen anwesenden Gruppenmitgliedern, die sogar nochmals erklären warum man dorthin geht. Gerade wenn man ein Spiel lange nicht mehr weitergeführt hat ist das sicher immer gut zu wissen.

Es gibt sogar ein paar Casinos im Spiel mit denen man seine Zeit verbringen kann. Dies ist zwar nicht notwendig, kann aber dazu führen dass man ein erweitertes Ende zu sehen bekommt. Gerade was die Spielzeit angeht ist die auch nicht allzu lang, selbst wenn man sich viel Zeit lässt kann man das Ende in ca. zwanzig Stunden erreichen. Auch ist Emerald Dragon eines der wenigen Super Nintendo-Spiele die über etwas Sprachausgabe verfügen, selbst wenn das nur einige gesprochene Namen beinhaltet.

Sonntag, 19. April 2015

Lufia II: Tag 19 - Das Ende?

Ein unerwartetes Wiedersehen
Lexis war bereit unser Schiff zu reparieren, doch dazu benötigte er etwas Zeit. Inzwischen sollten wir uns ausruhen. Ich wollte die Gelegenheit nutzen um mit Selan alleine sprechen zu können. Ich wollte Selan bitten in Portravia auf mich zu warten. Doch davon wollte sie gar nichts hören. Ich konnte sie gut verstehen, dennoch machte ich mir Sorgen was uns auf der Todesinsel erwarten würde. Nach kurzer Zeit begaben wir uns wieder zu Guy und Artea die bereits die Siegesfeier geplant hatten. Inzwischen war auch das Schiff repariert worden und wir besuchten das Labor erneut. Die Reparaturen an dem Schiff waren gerade noch rechtzeitig fertiggestellt worden, denn die Todesinsel stand kurz davor sich wieder zu befreien. Doch bevor wir mit dem Schiff davonfliegen konnten erschienen zahlreiche Monster in Portravia. Dies hing zweifelsfrei mit unseren Feinden zusammen, die verhindern wollten das wir ihren Unterschlupf erreichten. Doch auch wenn Lexis beteuerte das wir gehen sollten, konnte und wollte ich die Menschen der Stadt nicht alleine zurücklassen. Da hörte ich auf einmal eine Stimme die ich schon lange nicht mehr gehört hatte, denn ich hatte gedacht dass diese Person tot sei. Es schien nicht einmal der Tod konnte Dekar festhalten, denn der stürzte sich gleich ins Gefecht und verschaffte uns die nötige Zeit. Gleich darauf konnten wir sehen wie der Bann um die Todesinsel brach und die Höllenfürsten das Feuer eröffneten. Leider traf einer der Lichtstrahlen unser Schiff, doch diesmal hatte Lexis vorgesorgt und etwas für den Notfall eingerichtet. So erreichten wir endlich den Palast der Todesinsel.

Gades, ...
... Amon, ...
... Daos stellen sich zum Kampf.
... Erim, und...
Nachdem wir eingetroffen waren, konnten wir erst einmal nichts sehen. Der ganze Palast war völlig dunkel und nirgends brannte eine Kerze. Selan schaffte es mit einem Zauber dafür zu sorgen dass wir etwas sehen konnten. Nachdem wir uns erst einmal orientiert hatten hörten wir Daos Stimme, die uns aufforderte zu ihm zu kommen. Gleich darauf trafen wir ein weiteres mal auf Gades. Ohne viele Worte nahm er gleich den Kampf gegen uns auf. Doch so schnell wie er erschienen war, schickten wir ihn wieder zu den Toten zurück. Ich ahnte dass wir nach und nach alle Fürsten würden bekämpfen müssen, doch das war mir ganz recht. Kurz bewunderte ich die Pracht des Palastes bevor wir auf den nächsten der Vier trafen. Amon stellte sich uns entgegen und folgte kurz darauf ein weiteres Mal Gades. Nach einigen Meter Fußweg überquerten wir eine Brücke. Hier begegneten wir zum ersten Mal der Höllenfürstin und Meisterin des Todes Erim. Ich war mir nicht sicher, aber irgendetwas an ihr kam mir bekannt vor. Erim bestätigte mir dass sie für die Wiederbelebung Gades und Amons verantwortlich war. Mit anderen Worten: solange Erim lebte waren die Höllenfürsten unsterblich, daher musste sie um jeden Preis sterben. Die blauhaarige Höllenfürstin war von einem andren Kaliber als Gades und Amon. Doch bald darauf hatten wir auch sie niedergerungen. Jetzt blieb nur noch einer übrig: Daos. Dieser hatte uns bereits erwartet und nach einem kurzen Gespräch in dem er einen gewissen Arek erwähnte griff er uns an. Doch ich war mir sicher das wir auch diese letzte Begegnung heil über stehen würden.

Nachtrag von Guy:
Die Todesinsel stürzt ab.
Leider ging dieser letzte Kampf nicht so gut aus wie von meinem Freund Maxim erhofft. Mit seiner letzten Kraft verband Daos seine Kräfte mit denen der bereits verstorbenen Höllenfürsten und richtete diese gegen uns. Anscheinend hatten die Vier nun erst verstanden wie stark eine Gemeinschaft von Freunden werden konnte. Auch wenn es deren letzte Kraft war, konnten sie damit noch immer die Welt zerstören. Maxim gab jedoch auch weiterhin nicht auf und bat uns um unsere Kräfte. Und mit einer letzten Kraftanstrengung konnten wir die Höllenfürsten ein letztes Mal besiegen. Auch wenn Artea und ich kaum einen Kratzer abbekommen hatten gab es jemanden der zu schwer verletzt war um die Todesinsel noch verlassen zu können. Selan verließen kurz darauf die Kräfte und starb in Maxims Armen. Kurz darauf begann die Todesinsel zu beben und der Palast einzustürzen. Anscheinend konnte die Insel ohne ihre Herren selbst nicht existieren. Doch durch das Beben wurden wir von Maxim und Selan getrennt. Maxim rief uns noch zu so schnell wir konnten zu fliehen. Nach kurzem Zögern überzeugte ich Artea, dass es besser war zu fliehen. Es gab nichts was ich jetzt noch für Maxim tun konnte und das würde mir für den Rest meines Lebens zu schaffen machen. Vom Boden aus konnte ich noch erkennen wie die Todesinsel abstützte. Zuerst schien es als würde sie genau auf Pandoria fallen, doch dann änderte sie auf einmal die Richtung. Ich war und bin mir sicher das dies nur Maxim getan haben konnte. Die Todesinsel stürzte weit im Westen ins Meer, in der Nähe eines Königreiches namens Alekia, auf den Kontinent Westland. Vielleicht würde ich irgendwann mit Artea dorthin reisen um sicherzugehen dass dort alles ruhig war. Vielleich konnte ich sogar Lexis zu dieser Reise überreden. Doch zuerst musste ich nach Tanbel zurück und alles für die Siegesfeier vorbereiten. Und zudem noch Jessy beruhigen, die sich sicherlich große Sorgen gemacht hatte. Wer weiß was die Zukunft noch alles für uns bereithielt. Aber ohne Maxim und Selan hätte es diese Zukunft wohl nie gegeben.

Sonntag, 5. April 2015

Lufia II: Tag 18 - Geheimnisvolle Türme

Gades, ...
In Kirvan angekommen suchten wir als erstes den Dorfältesten auf. Dieser erzählte uns von der Geschichte des Dorfes. Seine Vorfahren hatten von den Höllenfürsten drei Artefakte erhalten, die die Menschen der Insel verborgen halten sollten. Je eines der Artefakte befand sich in einem der Türme auf den Inseln Dasch, Isch und Inschel. Und jedes von ihnen war so versiegelt dass selbst die Höllenfürsten nicht herankämen. Nur drei junge Frauen konnten mir dabei helfen die Gegenstände zu erlangen. Gemeinsam mit einem der drei Mädchen begannen wir den Aufstieg auf den Turm in der Nähe der Stadt. Die Türme waren anders als die die wir bisher besucht hatten. Jeder von ihnen reichte bis in die Wolken und war sehr verwinkelt aufgebaut. Dies war wohl ein weiterer Schutz für das Siegel. Auf der Spitz des ersten Turmes trafen wir auf einen der Höllenfürsten, doch zu unserer Überraschung war es weder Amon noch Daos sondern der bereits getötete Gades. Doch wie konnte das sein? Gades selbst erklärte es uns. Der vierte Höllenfürst, beziehungsweise Höllenfürstin, namens Erim hatte ihn von den Toten zurückgeholt. Und nun wollte Gades Revanche. Doch bereits einmal hatten wir ihn getötet, warum sollte dies nicht ein zweites Mal möglich sein. Im Kampf zeigte sich dass Gades lange Ruhepause ihm nicht gutgetan hatte. Mit einem Lächeln und seiner Warnung wegen Erim verstarb Gades ein zweites Mal. Doch wie sollten wir Erim erreichen, die sich sicher auf der Todesinsel befand? Das Mädchen namens Lisa hatte im Anschluss eine Idee wie wir vielleicht doch die Todesinsel erreichen konnten. Sie bat mich darum das Siegel der Rüstung zu brechen. Gerne kam ich ihrer Bitte nach und nahm die Götterrüstung an mich. Im Anschluss trat sie selbst auf die Platte und bat mich darum ihre Schwestern auf die anderen Türme zu bringen. Dort konnten sie gemeinsam mit der restlichen Kraft des Siegels den Sturm um die Todesinsel bannen.

... Amon, und ...
Zurück in Kirvan schloss sich uns nun das Mädchen Marie an, die auf die Insel Inschel wollte. Hier erwartete uns auf der Spitze des Turmes jemand der uns schon lange ausgewichen war: Amon. Anders als Gades verzichtete er auf lange Reden und griff uns gleich an. Allerdings erwartete ihn das selbe Schicksal wie sein Kollege einen Turm zuvor. Gleich darauf bat mich Marie das Siegel des Turmes zu brechen und ich erhielt den Götterhelm. Nun galt es noch einmal Kirvan aufzusuchen und den verbliebenen Turm zu betreten.

... Daos warten auf den Türmen.
Ich erwartete bereits auf bei dem Siegel entweder auf Daos oder aber auf die mysteriöse Erim zu treffen. Doch zu meiner Überraschung trafen wir hier... auf niemanden. Dies roch gerade zu nach einer Falle. Der Höllenfürst Daos erschien allerdings erst nachdem ich auch das letzte Siegel gebrochen hatte. Daos hatte selbst zuvor versucht das Siegel zu brechen war aber daran gescheitert. Doch nun da ich auch den Götterschild an mich genommen hatte verlangte er die drei Artefakte von mir. Seiner Meinung nach hatte ich kein Recht darauf, da er und nicht ich Träger des Lufiaschwertes war. Mit einem Angriff setzte er zwar meine Freunde außer Gefecht, doch so leicht gab ich mich nicht geschlagen. Während unseres Zweikampfes geschah jedoch etwas mit dem niemand gerechnet hatte: das Lufiaschwert wandte sich gegen seinen Träger und flog zu mir. Daos war davon so überrascht dass er den Rückzug antrat. Dennoch befürchtete ich dass er seine Wut einfach an der nächsten Stadt auslassen würde. Doch Klara, die sich uns in Kirvan angeschlossen hatte, war nicht einfach so bereit die Höllenfürsten entkommen zu lassen. Zu dritt erschufen die Mädchen einen Schild der die Todesinsel an der Flucht hinderte. Erst als die Todesinsel sich nicht mehr bewegen konnte sprach Klara wieder mit uns. Es schien als hätte einer der Höllenfürsten unser Schiff zerstört, sodass wir die Todesinsel auch weiterhin nicht erreichen konnten. Doch dafür hatten wir ja einen genialen Erfinder in Portravia.

Sonntag, 29. März 2015

Lufia II: Tag 17 - In die Lüfte

Ob es noch einen anderen Weg gibt?
Niedergeschlagen segelten wir mit unserem Schiff ziellos durch die Gegend. Irgendwann beschloss ich in Portravia zu stoppen und mich mit Lexis zu treffen. Vielleicht hatte der Erfinder eine Idee wie wir auf die schwebende Insel gelangen konnten. Tatsächlich hatte Lexis bereits an Plänen gearbeitet mit denen unser Schiff erneut umgebaut werden konnte. Mit dem erneuten Umbau wären wir in der Lage zu fliegen um die, von ihm getaufte, Todesinsel zu erreichen. Für den Umbau bräuchte Lexis einen stärkeren Motor, doch um selbst einen zu bauen fehlte ihm die Zeit. Glücklicherweise hatte Lexis auch bereits für einen solchen Fall eine Idee. Im abgeschotteten Taru, so vermutete er, gab es vielleicht einen entsprechenden Motor, da das Reich über leistungsstarke Panzer verfügte. Doch wie Lexis gehört hatte war das Land darauf aus einen großen Krieg zu starten um die Welt zu erobern. Auf eine Bitte von uns würden wir also keinen Motor aus Taru erhalten. Guy schlug vor uns einfach einen Motor zu „leihen“. Nach kurzem Überlegen fiel uns ein dass in der Nordhöhle Danubias ein Weg nach Taru zu finden war. Also brachen wir dorthin auf. Doch bald schon stellten wir fest das wir die Höhle nicht weiter durchqueren konnten. Die einzige Brücke die wir hätten benutzen müssen war völlig zerstört. Doch dann entdeckten wir etwas dass uns bisher nicht aufgefallen war. Das Wasser das den Graben füllte war salzig und roch nach Meer. Konnte es eine Verbindung unter Wasser geben? Dies lohnte sich zu untersuchen und wir eilten zu unserem Schiff zurück. Nach einer kurzen Tauchfahrt fanden wir einen Weg unter Wasser in die Nordhöhle. Dort legten wir neben der zerstörten Brücke an und legten den restlichen Weg nach Taru zu Fuß zurück.

Unerwartete Begegnung
Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet gleich nach unserer Ankunft von den Soldaten Tarus gefangen genommen zu werden. Kurz darauf fanden wir uns in einer Gefängniszelle wieder die wir mit zwei weiteren Gefangenen teilten. Sehr zu meiner Überraschung erkannte ich die Beiden wieder: es waren Berti und Boris, denen ich vor langer Zeit in Lunaria begegnet war. Wieder einmal hatten die Beiden versucht die Krone eines Reiches zu stehlen, hatten aber bei ihrem Vorhaben keinen Erfolg. Nach einer Herausforderung Guys öffneten die Diebe die Zellentür indem sie das Schloss knackten. Gleich darauf waren die Beiden auch schon wieder verschwunden. Ich hoffte für sie, dass sie nicht wieder eingefangen wurden. Aber meine Hoffnung täuschte mich, schon einen Raum weiter traf ich die Diebe wieder, umgeben von vier Soldaten Tarus. Nach einem kurzen Geplänkel befreiten wir Berti und Boris und sorgten zudem für einen freien Fluchtweg. 

Rettung in letzer Sekunde
Als wir den Keller des Schlosses hinter uns gelassen hatten stellten wir fest das die beiden Diebe ein weiteres Mal gefangen genommen worden waren. Diesmal wollte der Prinz des Reiches sie allerdings persönlich bestrafen und hatte einen der Panzer herholen lassen. Dies konnten wir auf keinen Fall zulassen, also mischten wir uns gleich in das Getümmel. Prinz Selle erkannte uns gleich wieder und brachte uns mit Guys peinlicher Vorstellung in der Nordhöhle in Verbindung. Für damals und unsere heutige Begegnung wollte der Prinz uns endgültig vernichten, in dem er seinen Leuten befahl uns zu töten. Nachdem dieser Versuch fehlgeschlagen war, schickte er uns seinen Panzer entgegen, unwissend dass er uns damit sogar einen Gefallen tat. Als wir die Kriegsmaschine fachgerecht auseinander genommen hatten, nahmen wir den Motor gleich an uns. Es zeigte sich das Prinz Selle ein sehr schlechter Verlierer, war als er im Anschluss versuchte uns mitsamt seinem Schloss zu vernichten. Er hatte nur nicht bei seinem Plan bedacht dass Selan uns einfach mit einem Zauber in Sicherheit bringen konnte. Daher flog nun das ganze Schloss Tarus in die Luft. Aber von nun an konnten sich die Königreiche in der Nähe von Taru sicherer fühlen, da dieses nahezu zerstört war. Ich fragte mich nur was mit Berti und Boris geschehen war. Andererseits waren die Beiden zäher als sie aussahen. Auf jeden Fall war es für uns nun an der Zeit Lexis aufzusuchen und den Motor abzuliefern.

Lexis und Mirko hatten inzwischen auch die Pläne für den Umbau vollendet und machten sich sogleich ans Werk. Die Beiden arbeiteten rasend schnell und bereits nach kurzer Zeit waren sie fertig. Nun konnten wir also auch durch die Lüfte fliegen. Gleich darauf erhielten wir die Nachricht dass die Todesinsel sich über dem Dorf Kirvan auf der Insel Dasch befand und dort verharrte. Zudem berichtete man uns das die Todesinsel starke Winde umgaben. Selbst mit unserem Luftschiff konnten wir sie nicht erreichen. Auf jeden Fall war es besser sich in Kirvan einmal umzusehen, wenn die Höllenfürsten in der Nähe waren.  

Sonntag, 22. März 2015

Lufia II: Tag 16 - Feuer und Wasser

In Chadda
In Durinea überlegten wir uns wohin wir als nächstes reisen sollten. Einer der älteren Einwohner berichtete uns von einer Stadt unter Wasser, doch wo diese genau lag wusste er allerdings nicht. Dafür konnte er uns verraten dass der Dorfälteste von Chadda eventuell mehr wusste. Zudem erfuhren wir dass auch Iris sich anscheinend auf den Weg dorthin befand. Damit stand unser Ziel fest. Als wir Chadda erreichten, erfuhren wir von den Problemen der Stadt. Es schien als würde der Vulkan der Insel kurz vor einem Ausbruch stehen und der Dorfälteste befand sich bereits vor Ort um diese Katastrophe zu verhindern. Dies schien ein unmögliches Unterfangen zu sein bis ich erfuhr dass ein Drache im Vulkan lebte und diesen beeinflussen konnte. Einen Drachen zu töten klang für mich einfacher als den Vulkan selbst zu stoppen, also eilten wir dem Ältesten hinterher.

Es geht heiß zur Sache.
Tief im Inneren des Berges trafen wir den alten Mann. Doch dieser wollte uns zuerst wegschicken, da er uns nicht kannte und fürchtete das wir dem Drachen zu Opfer fallen würden. Bevor wir ihm irgendetwas erklären konnten, erschien jedoch die riesige Echse und griff uns an. Im Gegenzug zu den Rätseln des Vulkans selbst war der Drache keine Herausforderung an uns und so bewiesen wir uns nun auch als Drachentöter. Nun ging dem Ältesten ein Licht auf und er identifizierte uns als die Kämpfer die gegen die Höllenfürsten vorgingen. Er riet uns nach Aquataria zu reisen, doch genaueres wollte er uns erst in Chadda verraten. Als wir den Ältesten in seinem Haus besuchten erzählte er dass die Königin der Nixenstadt etwas über den Aufenthaltsort des Lufiaschwertes wissen könnte. Doch um diese Stadt erreichen zu können benötigten wir einen besonderen Gegenstand den er uns auch gleich aushändigte. Es war eine sehr wertvolle Perle, die als Schlüssel verwendet werden musste. Ich hatte zuerst Bedenken etwas so wertvolles an mich zu nehmen, doch der Älteste beteuerte die Perle nicht mehr zu benötigen. Dennoch wollte ich sie ihm gerne zurückgeben wenn die ganze Sache vorüber war. Da wir auch über ein entsprechendes Schiff verfügten konnten wir die Stadt nun ohne Probleme erreichen. Wir gingen also wieder auf Tauchfahrt.

Die Stadt unter dem Meer.
Die Lage der Stadt hatte uns der Älteste zwar beschrieben, aber er hatte uns nicht verraten wie wir unter Wasser außerhalb des Schiffes atmen konnten. Doch bald zeigte sich dass meine Sorgen unbegründet waren. In der Stadt gab es genug Luft zum Atmen für uns, denn nur ein Teil lag unter Wasser. Die Meermenschen waren überrascht uns zu sehen. Zum Teil waren sie neugierig auf uns und zum Teil ließen sie uns wissen dass wir unerwünscht waren. Dennoch besuchten wir den Palast um mit der Königin zu sprechen. Die Königin hatte einige Fragen an uns und war glücklich zu hören dass es dem Ältesten gut ging. Wie bereits der Älteste zuvor ahnte sie dass wir gegen die Höllenfürsten kämpften. Sie erzählte uns von einem funkelnden Schwert in einem Unterwassertempel, wusste aber nicht ob es sich dabei wirklich um das Lufiaschwert handelte. Bevor wir uns jedoch weiterunterhalten konnten erschien ein Bote der der Königin eine schlechte Nachricht überbrachte: Die Strömungen des Meeres hatten sich offenbar verändert und rissen jede Nixe mit, die in sie hineingeriet. Zudem wurde die Prinzessin des kleinen Reiches vermisst. Man vermutete sie in einer Höhle in die die Strömungen führten. Zudem war bekannt dass sich dort ein Geisterschiff befand dass die Nixen fürchteten. Die Königin wollte keinen Suchtrupp mit dieser gefährlichen Situation alleine lassen und verließ eilig den Palast. Selan befürchtete dass die Königin sich auf den Weg zu besagter Höhle befand. Falls die Monster des Geisterschiffes wirklich so stark waren würden wir vielleicht bei der Suche nach der Prinzessin von Hilfe sein.

Rettung naht.
Vorsichtig untersuchten wir die Höhle und trafen gleich darauf auf Mutter und Tochter die zwar in Sicherheit waren, die Höhle jedoch nicht mehr verlassen konnten. Doch gleich darauf entdeckten wir auch das Geisterschiff das uns auch angriff. Zum Glück für uns waren die alten Balken des Schiffes schon recht morsch und auch Feuer vertrug sich nicht mit dem alten Holz. So konnten wir das Geisterschiff nun endgültig versenken. Zur Überraschung der Königin eilten auch gleich darauf mehrere Meermenschen herbei die sich um die Beiden Sorgen gemacht hatten. Auch entgegen dem königlichem Befehl hatten sie sich auf die Suche nach ihrer Königin und Prinzessin gemacht. Es schien als sei mit dem Versenken des Schiffes auch die Strömung des Meeres wieder normal geworden, jedoch nur um sich gleich darauf noch ein weiteres mal zu verändern. Die Meermenschen wurden von der neuen Strömung gleich mitgerissen. 

Daos und das Lufiaschwert
Mithilfe unseres Schiffes folgten wir ihnen, bis wir zu einem alten Unterwassertempel gelangten. Gleich darauf spürten wir eine böse Kraft die uns vertraut war: ein Höllenfürst war in der Nähe! Einige der Nixen wollten den Tempel untersuchen um einen Ausgang zu finden und wurden von Blitzen vernichtet als sie sich dem Gebäude nährten. Voller Wut verlangte die König zu wissen was hier vor sich ging und eine Stimme antwortete ihr. Nur Auserwählte dürften den Tempel betreten, alle anderen müssten sterben. Bevor die Königin etwas dummes tun konnte, versetzte Selan sie mit einem Zauber in Tiefschlaf. Ich bat die Prinzessin darum einen Fluchtweg für die Beiden zu suchen, während wir den Tempel aufsuchten. Bald darauf stießen wir auf das Schwert von dem wir bereits gehört hatten. Als ich mich ihm näherte begann das Schwert einen merkwürdigen Ton von sich zu geben. Der Reihe nach testen wir wem das Singen des Schwertes gegolten hatte. Bevor ich das Schwert allerdings an mich nehmen konnte erschien der Höllenfürst den wir bereits gespürt hatten. Anderes als erwartet war es aber nicht Amon. Der Fremde stellte sich gleich als Daos vor und behauptete der Herr der Höllenfürsten zu sein. Wie er behauptete, gab das Schwert nur dann einen Ton von sich wenn jemand es führen konnte. Doch bevor ich die Waffe ergreifen konnte verschwand das Schwert mit einem höhnischen Lachen von Daos. Gleich darauf nutzte er seine Macht um uns aus dem Tempel zu zaubern und gemeinsam landeten wir wieder in Chadda.

Chaddas Schicksal ist besiegelt!
Gleich darauf wurde es dunkel in der Stadt und am Himmel entdeckten wir eine schwebende Insel. Sekunden später vernahmen wir Daos Stimme und er ließ mehrere Feuerstrahlen auf die wehrlose Stadt niedergehen. Diese vernichteten sowohl die Stadt als auch ihre Bewohner. Ich begriff nun dass Daos uns seine Stärke demonstrieren wollte und anderes als Gades und Amon nicht unbedingt körperliche Kraft benötigte. Wütend brüllte ich eine Herausforderung in den Himmel. Doch Daos zeigte sich davon unbeeindruckt. Stattdessen gab er mir zu verstehen dass er uns auf der Insel erwarten würde. Doch wie sollten wir dorthin gelangen? Fliegen konnten wir nicht und so blieb uns vorerst nur der Rückzug.

Sonntag, 15. März 2015

Lufia II: Tag 15 - Hass und Liebe

Unter dem Meer...
Als wir nach Portravia zurückkamen fielen uns einige Veränderungen im Ort gleich auf. Lexis arbeitete bereits daran sein Versprechen gegenüber Dupla umzusetzen. Dies erfreute auch die Bewohner der Stadt. Ich hoffte nur dass er nicht vergessen hatte sich auch um unser Schiff zu kümmern. Aber als ich das Labor betrat, bemerkte ich dass meine Befürchtungen nicht zutrafen. Das Schiff wartete bereits auf uns und Lexis gab uns eine kurze Einweisung wie wir es bedienen mussten. Zudem gab er uns den Hinweis nach Baleara zu reisen. Dorthin sollte Amon Gerüchten zufolge unterwegs sein.

Ob es noch einen anderen Weg gibt?
In Baleara hörte ich zahlreiche Gerüchte die sich um den Tempel im Süden der Insel rankten. Nahezu jeder der Dorfbewohner hatte Angst vor diesem Ort und dies zeigte sich mir in den Geschichten die ich zu hören bekam. Was aber besonders interessant für uns war, war das eine Lichtkugel in der Nähe des Tempels gesehen worden war. Zudem hieß es dass dieser Ort etwas mit einem legendärem Schwert zu tun hatte. Selbst wenn Letzteres nicht zutreffen sollte, lohnte es sich die Dämonen an diesem Ort zu vernichten und wenn es nur dazu diente die Menschen in Sicherheit zu wissen. Gemeinsam machten wir uns zu dem alten Tempel auf. Allerdings stellten wir schnell fest dass wir nicht sehr weit hinein konnten. Teile des Tempels waren eingestürzt und versperrten uns den Weg. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft der mich gleich an das Meer denken ließ. Doch der Tempel lag in den Bergen der Insel. Gab es etwa eine Verbindung zwischen dem Meer und diesem Ort? Dieser Gedanke lohnte sich zu überprüfen und wir eilten zum Schiff zurück. Zum ersten Mal nutzten wir nun die neue Funktion unseres Schiffes und hofften gleichzeitig dass die Forscher in Portravia nicht zuviel versprochen hatten und alles so funktionierte wie es sollte. Aber unsere Bedenken waren ungerechtfertigt. Bald schon entdeckten wir einen Tunnel unter dem Meer und mit dem U-Boot erreichten wir den Eingang trockenen Fußes. Bald stellten wir fest dass der ganze Tempel sehr baufällig war. Dies lag wahrscheinlich daran dass sich keiner mehr um diesen Ort kümmerte. Tief im Inneren des Tempels trafen wir auf einen Geist der voller Hass auf alles Lebende war. Dieser Geist stand kurz davor dem Tempel in den er offenbar gesperrt war verlassen zu können. Doch gemeinsam konnten wir seine Flucht verhindern. Artea segnete diesen und alle weiteren Geister im Tempel mit dem heiligen Licht, so dass sie Ruhe und Frieden finden konnten, vorausgesetzt sie würden das Geschenk annehmen. Was wir jedoch nicht fanden war eine Spur von Amon und so kehrten wir enttäuscht nach Baleara zurück.

Ein Treffen mit Folgen
In der Stadt trafen wir ein weiteres Mal auf Iris die bereits auf uns zu warten schien. Dies war auch der Fall, doch kaum hatte sie mich gebeten mit mir unter vier Augen zu sprechen reagierte Selan sehr seltsam. Sie war hochgradig eifersüchtig. So hatte ich meine geliebte Frau noch nie reagieren sehen und war völlig perplex. Iris hingegen war amüsiert und forderte Selan auf ihre Treue mir gegenüber zu beweisen. Dazu sollten wir den Turm der Wahrheit bei der Stadt Durinea aufsuchen. Dort befand sich ein Spiegel der angeblich immer die Wahrheit zeigte. Dort wollte Iris uns wiedertreffen. Damit stand unser nächstes Ziel fest, denn Selan war nicht bereit einen anderen Ort zuerst aufzusuchen.

Beim Spiegel
Kaum in Durinea angekommen blieb uns gerade noch genug Zeit uns mit neuen Vorräten auszurüsten bevor wir den Turm aufsuchten. Auf der höchsten Etage des Turms trafen wir ein weiteres Mal auf Iris. Bevor Selan und ich den Raum des Spiegels betraten, fragte Selan weshalb Iris ursprünglich mit mir reden wollte. Iris gab zu wissen zu wollen was ich für Selan wirklich empfand. Daher hatte sie uns auch zu dem Turm gelotst. Denn der Spiegel sollte uns in dieser Hinsicht die Wahrheit zeigen. Aber bevor wir vor das Artefakt traten gab ich Selan zu verstehen dass ich ihr immer vertrauen würde, egal ob sie im Spiegel zu sehen war oder nicht. Diese Worte gaben Selan ihr Vertrauen in mich zurück und wir waren beide der Meinung nicht mehr auf den Spiegel angewiesen zu sein. Doch bevor wir zu unseren Freunden zurück konnten, erschienen diese bei uns. Wie wir erfuhren waren einige Monster im Anmarsch die wir besser gemeinsam bekämpfen sollten. Als der Kampf zu Ende war stellten wir recht schnell zwei Dinge fest: zum einen war Iris wieder einmal verschwunden und zum Anderen war der Spiegel zerbrochen. Mit neuem Vertrauen zu Selan kehrten wir in die Stadt zurück. Doch hatte ich ein seltsames Gefühl, fast so als ob ich Iris nicht mehr wiedersehen würde.

Sonntag, 8. März 2015

Lufia II: Tag 14 - Menschen und Elfen

Mirko untersucht das Schiff
Auf der Spur Amons erreichten wir ein kleines Dorf namens Triesta. Einige der Bewohner hatten die Lichtkugel Amons gesehen und berichteten uns dass sie im Südosten ins Meer gestürzt war. Dort sollte es auch eine größere Stadt geben die für sein Labor und seine Erfinder bekannt war. In Portravia, so der Name der Stadt, wurde an sogenannten Unterseebooten geforscht, teilte uns Lexis mit. Offenbar war er mit einem der Forscher dort befreundet. Diese Stadt bot also für uns gleich doppelt ein lohnendes Ziel und wir brachen dorthin auf. Doch wie wir feststellten waren unsere Erwartungen wieder einmal völlig anders. Die ganze Stadt hatte große Umweltprobleme, die weitgehend von dem Labor verursacht wurden. Die meisten Bewohner der Stadt waren über die Verschmutzung zwar alles andere als glücklich, doch keiner unternahm etwas dagegen. Im Labor trafen wir auf Lexis Freund Mirko. Dieser bot uns an unser Schiff umzurüsten, damit es auch unter Wasser fahren konnte. Sollte sich Amon wirklich im Meer verbergen mussten wir ihm irgendwie folgen können, also stimmte ich dem Umbau zu. Gerade als es losgehen sollte meldete einer der Forscher das die Pläne gestohlen worden waren. Den Dieb hatte der Forscher gesehen und als ein Elfenkind identifiziert. Ohne die Pläne für den Umbau konnte dieser nicht fertiggestellt werden, daher verfolgten wir das Kind. Ein Kind in der Stadt gab uns einen entscheidenden Hinweis. Seine Freundin war eine Elfe und er traf sie oft auf dem Berg ohne Wiederkehr. Diesen Ort wollte ich mir genauer ansehen.

Tatsächlich fanden wir das Kind dort auf dem Berg. Doch als es uns entdeckte lief es wieder davon. Gleich darauf wurde es von einer Gruppe Monstern angegriffen. Zum Glück für das Kind waren wir rechtzeitig vor Ort und vernichteten die Monster. Aber dankbar war die kleine Elfe trotzdem nicht. Glücklicherweise erschien eine weitere Elfe die das Kind ermahnte seinen Lebensrettern dankbar zu sein. Zudem sprach ihr die Elfe namens Artea weiter zu und ermahnte sie das Stehlen und erzwungene Einsicht genauso falsch waren, auch wenn sie die Gründe des Kindes nachvollziehen konnte. Reumütig gab das Kind die Pläne an Lexis weiter. Dieser versprach ihr auch sich um die Probleme der Stadt zu kümmern und die Gesamtsituation zu verbessern. Lexis verabschiedete sich gleich von uns um die Pläne zurückzubringen und sein Versprechen zu erfüllen. Gleich darauf erschienen weitere Elfen die Artea eine schlechte Nachricht brachten. Eine Lichtkugel war im Dorf erschienen und war zudem voller böser Energie. Obwohl Artea sich nicht sicher war ob er Menschen in sein Dorf bringen sollte, konnten wir ihn von der Dringlichkeit der Situation überzeugen. Mittels Magie brachte die Elfe uns in ihr Dorf nur um dann zu erfahren dass das Licht eine weitere Elfe entführt hatte. Diese konnte in einem nahen Tempel bestimmte Steine lesen und war daher für Amons Pläne sicher wichtig. Artea entschloss sich dazu uns dorthin zu begleiten, da wir ohne eine Elfe den Ort nicht betreten konnten.

Twixas Weigerung
Am Heiligtum des Tempels trafen wir auf Amon und die Elfe Twixa. Diese weigerte sich für Amon die letzte Tür zu öffnen. Und erklärte ihm dass sie ihn nur begleitet hatte um ihn von ihrer Stadt wegzubringen. Amon war jedoch nicht bereit ihr Dorf zu verschonen wenn sie sich weiterhin weigerte. Als Amon uns bemerkte setzte er seine Kräfte gegen uns ein. Doch auch Twixa begann ihre Kraft gegen den Höllenfürsten zu richten um uns zu beschützen. Artea befürchtete das ihre Kraft, an diesem Ort entfesselt, ihr das Leben kosten konnte. Es zeigte sich das Arteas Befürchtungen der Wahrheit entsprachen, dennoch gelang es Twixa Amon zu vertreiben. Mit der Bitte an Artea sich um Dupla zu kümmern, verstarb die Elfe. Voller Trauer und Wut beschloss Artea sich uns anzuschließen, denn auf diese Weise konnte sie Dupla und alle anderen Elfen vielleicht vor den Höllenfürsten beschützen. Zurück im Dorf der Elfen überbrachten wir Dupla die schlechten Nachrichten, doch diese war nach einigem Nachfragen zufrieden dass der Tod ihrer Mutter nicht umsonst gewesen war. Daher vergab sie auch Artea die ihr versprochen hatte ihre Mutter zu retten.

Einer der Elfen erzählte uns dass die Lichtkugel wieder weitergeflogen war. Doch um diese zu verfolgen brauchten wir unser Schiff zurück. Also reisten wir nach Portravia um dort Lexis und Mirko zu treffen.