Dienstag, 23. Juni 2015

Emerald Dragon: Tag 3 - Merkwürdige Gerüchte

Eine verschlossene Höhle
Kildale erinnerte mich ein wenig an Urvan. Wie ich von einigen Dorfbewohner hörte hatte die Dämonenarmee das Dorf aufgegeben und sich in die Festung von Arpath zurückgezogen. Dass die Bewohner hier nicht das gleiche Schicksal erlitten hatten wie die von Urvan lag an ihrem rechtzeitigem Rückzug zur Ovingston-Höhle. Dort hatten die Menschen sich verborgen, auch wenn einige von ihnen ein seltsames Grollen gehört hatten. Wenn ich mehr über diese Geschichte hören wollte, musste ich den Barkeeper in der Kneipe befragen, sagte man mir. Zudem eignete sich dieser Platz wunderbar um unsere nächsten Schritte zu planen. Der Barkeeper erzählte uns das ein Felsbrocken den Zugang zur Ovingston-Höhle verschloss. Zudem wusste er auch dass ein Monster innerhalb der Höhle lebte, er selbst vermutete einen Drachengeist. Dies ließ mich aufhorchen. Der Barkeeper war sich aber nicht ganz sicher, er wandte ein dass es auch ein Monster sein konnte, dass der Dämonenkönig beschworen haben konnte. Bagin hatte ebenfalls aufmerksam zu gehört und schlug uns vor die Höhle genauer zu untersuchen.

Ein unerwarteter Bewohner
Als wir vor der Höhle ankamen entdeckten wir zuerst den Felsbrocken der den Zugang blockierte. Bagin schlug vor ihn mit seiner Magie zu zerstören und wir akzeptierten seinen Vorschlag. Kaum befanden wir uns in der Höhle, als Bagin uns bat ihn etwas ausruhen zu lassen. Wir sollten solange ohne ihn die Höhle erkunden. Da ich ihn gut verstehen konnte ließen wir ihn zurück. Nach einer Weile entdeckten wir das Skelett eines Menschen am Boden liegen und als wir es genauer untersuchten fand Farna einen merkwürdigen Ring. Als sie ihn genauer untersuchte entdeckte sie eine Gravur auf der Innenseite des Rings. Phytoma konnte sie gerade so entziffern, doch was es bedeutete konnte sie uns nicht verraten. Obwohl Hathram ihr vorschlug den Ring zurückzulassen, hatte Farna Bedenken deswegen. Sie hatte das Gefühl das dieser Ring für sie wichtig wäre und fragte uns ob es nicht besser wäre sie würde ihn behalten. Ich konnte ihr in dieser Hinsicht keinen Rat geben und so folgte sie ihrem Gefühl und nahm den Ring an sich. Bald darauf entdeckten wir einen unterirdischen See. Doch wie es schien hatten wir eine Sackgasse erreicht und noch keine Spur von besagtem Monster gesehen. Auf einmal bemerkte Tamryn etwas dass ich unter dem Wasser bewegte und als Hathram es sich ansehen wollte, bebte kurz die Erde und er stürzte in den See hinab. Farna war zutiefst bestürzt als der Prinz nicht gleich wieder auftauchte. Doch gleich darauf erschien er wieder und er war nicht alleine. Auf dem Kopf eines riesigen Drachen wurde er aus dem See gehoben und sprang gleich wieder zu uns auf festen Boden. Als der Drache gleich darauf sein Wort an uns richtete waren Farna und Hathram sehr überrascht darüber dass dieser reden konnte. Für Tamryn und mich war das jedoch nichts neues. Ich selbst war nur überrascht davon das hier in diesem Land tatsächlich noch ein Drache in seiner eigentlichen Gestalt lebte. Dies sollte doch aufgrund des Fluches unmöglich sein. Ich hatte den Verdacht dass es sich bei ihm um den Smaragddrachen handeln konnte und fragte ihn gleich danach. Daraufhin reagierte der Drache recht wütend und verlangte zu wissen woher ich diesen Namen kannte. Ich enthüllte ihm, Hathram und Farna mein Geheimnis und gab mich zu erkennen. Als ich ihn um Hilfe gegen die Dämonenarmee bat, gab er zu nicht der Smaragddrache zu sein, sondern der Silberdrache. Hätte ich in der Dunkelheit besser sehen können, hätte ich das vielleicht schon an der Schuppenfarbe erkennen können. Doch auch so war er keine große Hilfe für mich, wie er sagte. Denn der größte Teil seiner magischen Kraft hatte für die Erschaffung der silbernen Schuppe verwendet. Als ich ihn nach dem Verbleib des Smaragddrachen fragte zögerte er die Antwort erst etwas hinaus. Doch dann gab er zu das dieser bereits verstorben war. Er gab mir den Auftrag die etwas zu suchen dass er als Smaragdgnade bezeichnete. Dies waren Schätze die in ganz Isbahn von den fünf alten Drachen verteilt worden waren. Einen davon hatte ich bereits in Draguria erhalten: die silberne Schuppe. Des weiteren gab es noch den purpurnen Kristall, die goldenen Fänge, die Klaue des schwarzen Drachens und das Horn des roten Drachens. Sollte ich es schaffen diese fünf Schätze zu finden würden Menschen und Drachen ein Wunder erleben. Doch um was es sich dabei handelte verschwieg er mir. Aber er verriet mir noch dass die Kräfte das Dämonenkönigs nutzlos wären, könnte ich die Schätze sammeln. Dann tauchte er wieder in die Tiefen des Sees und verschwand aus unserer Sicht. Hathram und Farna wollten mich bei der Suche nach den Schätzen unterstützen, denn für sie war es der schnellste und beste Weg den Dämonenkönig zu bezwingen. Mit endlich einem Ziel vor Augen, eilten wir zum Eingang der Höhle zurück um uns dort mit Bagin zu treffen. Als wir dort ankamen stellten wir fest dass dieser verschwunden war. Er hatte nur seinen Stab, den er immer bei sich führte, zurückgelassen. Farna hatte den Verdacht dass Bagin in die Stadt zurückging um sich dort besser ausruhen zu können. Da wir keine andere Spur von Bagin hatten zogen wir uns nach Kildale zurück. 

Samstag, 23. Mai 2015

Emerald Dragon: Tag 2 - Die Dämonenarmee

Barsom erzählt seine Geschichte
Ich war mir nicht sicher was ich von Ervad erwartet hatte. Jedoch war ich völlig überrascht eine so große Stadt zu sehen die zudem noch dicht bevölkert war. Auch das Schloss war größer als alles was ich bisher gesehen hatte. Als wir die Wache vor dem Tor baten den König wegen des Angriffs auf Urvan sehen zu dürfen wurden wir als Lügner bezichtigt. Anscheinend hatte ein Fürst und Vertrauter des Königs, Baron Fraward, diesen überzeugen können dass die Dämonenarmee noch nicht in das Königreich hatte vordringen können. Daher wurden wir gar nicht erst ins Schloss gelassen. Um dennoch hineinzukommen benötigten wir die Erlaubnis des Barons, die dieser uns wegen unserer „Lügen“ sicher nicht geben würde. Dies kam mir ein wenig seltsam vor. Gemeinsam zogen wir uns erste einmal zurück um die Lage zu überdenken. In der örtlichen Kneipe wollten wir unser weiteres Vorgehen überlegen. Als Barsom sich wieder vom Barmann einen Drink holte, warf Bagin ihm wütend vor die Sache nicht ernst zu nehmen. Doch Barsom beruhigte ihn schnell und begann ihm die Geschichte eines Schwertkämpfers zu erzählen. Dieser Kämpfer war einst der Anführer der Schlosswachen von Ervad gewesen. Als er eines Nachts eine verdächtigte Gestalt aus dem königlichen Schlafzimmer kommen sah beschloss er die Person zu verfolgen. Doch vor dem Anwesen des Barons verlor er die Spur. Der Kämpfer beging den Fehler den Baron auf den Eindringling anzusprechen. Doch dieser ließ den Kämpfer von den Soldaten des Schlosses gefangen nehmen und aus dem Schloss werfen indem er ihnen falsche Begründungen lieferte.

Aug in Aug mit dem Baron
Ich war völlig geschockt von dieser Geschichte und hatte dennoch den Verdacht das Barsom uns hier seine Lebensgeschichte erzählt hatte. Als dieser uns gleich darauf verlassen wollte beschloss Bagin diesen zu begleiten. Barsom wollte zwar alleine gehen, doch Bagin überzeugte ihn mit dem „Ende“ der Geschichte: der Schwertkämpfer sollte seine Rache mit Hilfe eines Magiers bekommen. Als Tamryn und ich uns ihm ebenfalls anschlossen, wusste Barsom zuerst gar nicht was er sagen sollte. Immerhin galt es auch für uns herauszufinden ob der Baron in den Diensten der Dämonenarmee stand oder nicht. Mit ein wenig Gewalt verschafften wir uns Zutritt in das Anwesen des Barons. Nun galt es den entscheidenden Beweis zu finden. Dieses Vorhaben war ein wenig einfacher geplant als es dann tatsächlich war, denn die Villa war riesig. Zwischendurch wurden wir auch immer von merkwürdigen Soldaten angegriffen. Doch irgendwann fanden wir einen Stapel Briefe die wir an uns nahmen. Diese waren von Baron Farward geschrieben worden und hatten als Empfänger die Dämonenarmee. Doch gleich darauf wurden wir von dem Baron überrascht und angegriffen. Während des Kampfes konnte Barsom endlich Rache an seinem Feind nehmen. Als dieser zu Boden gegangen war, erschienen Wachen des Königs die uns für unsere Tat festnehmen wollten. Doch Bagin konnte sie überreden uns zum König vorzulassen um diesem einen Beweis für Farwards Missetat zu übergeben.

Eine Audienz beim König
Der König war glücklich uns zu treffen. Besonders Barsom wurde herzlichst empfangen. Dies freute mich doch sehr. Der König bat ihn sogleich darum wieder seinen alten Posten anzunehmen. Barsom war glücklich darüber dass sein Name endlich reingewaschen war und war bereit die Bitte des Königs zu erfüllen. Zudem wollte der König einige Soldaten nach Urvan entsenden um den Bewohnern ein ordentliches Begräbnis zu geben. Gleich nach diesem Beschluss lernte ich den Prinzen Ervads kennen, Prinz Hathram, der dem König eine interessante Idee unterbreitete. Er wollte eine Spezialeinheit gründen, die der Dämonenarmee von hinten in den Rücken fallen sollte und so deren Fortschritte manipulieren konnte. Hathram bat seinen Vater darum ihn selbst, seine Begleiterin Farna und uns drei diese Einheit sein zu lassen. Dies war zwar ein wenig überraschend, doch ich hatte inzwischen auch den Wunsch die Feinde zu stoppen. Da auch Tamryn in den Vorschlag einwilligte, konnte ich so nebenbei mein Versprechen erfüllen. Der König war bereit Hathrams Wunsch zu erfüllen und sandte uns zuerst nach Norden in die Festung des Schwertkämpfers Sada.

Farna, Begleiterin des Prinzen
Hathram und Farna waren irgendwie ein seltsames Paar. Obwohl feststand dass er irgendwann eine Prinzessin heiraten sollte, konnte er es nicht lassen mit jeder hübschen Frau zu flirten. Ich war mir aber nicht ganz sicher ob das Ganze nicht dazu diente seine Assistentin und Kindheitsfreundin Farna eifersüchtig zu machen. Farna schien dem Prinzen mehr zu bedeuten als dieser bereit war zuzugeben. Allerdings hatte auch Farna einen Weg gefunden den Prinzen zu ärgern und dieser verletzte noch nicht einmal das Protokoll von Ervad. Es war sogar ganz simpel: Farna sprach Hathram immer nur mit „Eure Hoheit“ an was dieser gar nicht hören wollte.

Hathram, Prinz von Ervad
Mit meinen neuen Gefährten reiste ich nun nach Norden zu besagter Festung. Dort trafen wir uns mit Sada der uns einen Überblick über die Gesamtsituation des Landes verschaffte. Ostracon, Stellvertreter des Dämonenkönigs Garcia und derzeitige Führer der feindlichen Armee hatte die Festung von Zham, die den einzigen Zugang zum Königreich Ervad darstellte erobert. Statt das Königreich weiter zu bedrängen, hatte Ostracon seine Truppen genommen und war nach Süden gezogen. Dort sollte es in der Stadt Hvovi eine Widerstandsgruppe geben, die er bekämpfen wollte. So blieb in der Festung von Zham nur Ostracons Untergebener Parago und dessen Kämpfer zurück. Sada schlug nun vor die Chance zu nutzen und die Festung zurückzuerobern. Hathram erkannte ebenfalls die Möglichkeit zu einem Sieg und beschloss Sadas Truppen zu unterstützen, doch er ermahnte den Schwertkämpfer auch nicht vorschnell zu handeln, da auch Parago ein gefährlicher Gegner war.

Gemeinsame Anstrengungen
Wie wir bald feststellten hatte Sada Prinz Hathrams Warnung nicht allzu ernst genommen und war mit einer Einheit seiner Truppen bereits in die Festung vorgedrungen als wir eintrafen. Durch eine Falle waren die restlichen Soldaten von ihrem Anführer abgeschnitten und konnten nicht zu ihm gelangen. Doch es waren bereits von den Soldaten Vorbereitungen getroffen worden um sich einen Weg hinein zu verschaffen. Als das Tor endlich unter den Bemühungen der Soldaten zerstört worden war eilten sie sofort ihrem Anführer Sada hinterher. Wir folgten ihnen zwar so schnell wir konnten, waren aber nicht schnell genug gewesen sie vor einem Hinterhalt schützen zu können. Die Soldaten waren von einigen Dämonen besiegt worden als wir eintrafen. Doch statt getötet zu werden wurden die Soldaten als Gefangene abgeführt. Kurz danach erhielt ich die Möglichkeit sie dennoch zu retten als mir der Gefängnisschlüssel in die Hände fiel. Gleich darauf begegnete ich Sada, der endlich eingesehen hatte dass er alleine gegen Parago nichts ausrichten konnte. Hathram versprach sich um dieses Problem zu kümmern. Parago hielt sich mit einigen Gefolgsleuten in einer der Gefängniszellen der Festung verborgen. Er gab uns gleich zu verstehen dass er vor keinem von uns, insbesondere vor Prinz Hathram, Angst hatte. Ich hoffte nur dass sein Hochmut tatsächlich seinen Fall herbeiführen würde als wir den Kampf gegen ihn begannen. Doch wie ich schnell feststellte waren meine Befürchtungen umsonst und Parago hatte sich als weitaus besserer Kämpfer gegeben als er tatsächlich war. Nach dessen Tod nahm ich den Schlüssel der Festung an mich und wir kehrten zu Sada zurück. Mit dem Ableben Paragos nahmen Ervads Kämpfer die Festung wieder in ihren Besitz. Nun stand uns der Weg frei weiter nach Kildale zu reisen.  

Freitag, 15. Mai 2015

Emerald Dragon: Tag 1 - Eine neue Welt

Barsom, der Schwertkämpfer
Mein Ziel war mir klar: Tamryn finden und ihr helfen, wo immer ich konnte. Doch gerade ersteres stellte mich vor ein kleines Probelm. Ich hatte keine Ahnung wo genau ich war, denn wie alle Drachen seit zweitausend Jahren, hatte ich noch nie einen Fuß beziehungsweise eine Klaue in unser ehemals heiliges Land gesetzt. Erst beim Anblick des Landes hatte ich eine Ahnung wie groß Ishbahn wirklich war. Als Drache hätte ich ja von der Luft aus nach meiner Freundin suchen können. Doch aufgrund des Fluches blieb mir das verwehrt. Damit gab es nur die klassische Methode: Suchen und Finden. So irrte ich ein wenig herum bis ich ein kleines Dorf namens Urvan erreichte. Ich hatte ein wenig die Hoffnung dass es Tamryn einst ähnlich ergangen war und ich hier Hinweise finden konnte. Aber schnell stellte ich fest dass die meisten Menschen nur über das Herannahen der Dämonenarmee redeten, gegen die sich das nahe Königreich Ervad noch halten konnte. Doch bald erfuhr ich vom Dorfältesten das Tamryn in Urvan lebte. Der Älteste hatte ihr ein wenig Magie beigebracht, doch nun war Tamryn auf der Suche nach dem Magier Bagin in einem alten Schrein verschwunden. Ich versicherte dem Alten dass ich nach Tamryn suche würde. Daraufhin übergab mir der Älteste einen Brief, den ich in der örtlichen Kneipe einem Schwertkämpfer namens Barsom geben sollte. Ich traf Barsom tatsächlich in der Kneipe an und als ich ihm den Brief gegeben hatte war Barsom ein wenig über den Ältesten verärgert, schloss sich mir aber gleich an. Da Barsom einen Weg in den Schrein kannte, hätte der Älteste ihn gleich rufen müssen, so erklärte er es mir. Gemeinsam mit dem Schwertkämpfer machte ich mich nun auf den Weg nach Norden.

Die Wahrheit wird enthüllt
Am Schrein angekommen untersuchte Barsom eine der Säulen am Eingang und öffnete einen geheimen Pfad. In der Dunkelheit stellten wir schnell einen unangenehmen Geruch fest. Es stank nach verrottetem Fleisch. Dies war in jedem Fall kein gutes Zeichen. Den Grund dafür fanden wir auch gleich im nächsten Raum. Einige Menschen lagen tot am Boden und waren bereits zum Teil verwest. Als Barsom eine der Leichen genauer untersuchte, stellte er fest dass mit Blut etwas am Boden geschrieben war. Er schätzte dass es sich um einen Fluch handelte, doch bevor er es weiter untersuchen konnte erhoben sich die Toten und kehrten als Zombies ins Leben zurück. Es gelang uns die Untoten zu bekämpfen. Ich hoffte dass die Toten nun ihren Frieden gefunden hatten. Ein Stück weiter entdeckte ich etwas sehr vertrautes: das Horn dass ich Tamryn einst geschenkt hatte. Doch wo war sie selbst? Als ich darauf zueilte übersah ich dummerweise eine Falltüre, die mich direkt einen Stock tiefer beförderte. Ich landete genau in einer Gefängniszelle. Glücklicherweise war ich nicht alleine dort. Meine Mitgefangene erkannte ich gleich darauf als Tamryn. Diese war jedoch erst einmal schockiert über mein Auftauchen. Als ich sie auf mein Versprechen ansprach war sie zutiefst verwirrt. Zuerst begriff ich nicht warum sie mich nicht erkannte, doch dann kam mir der Gedanke dass sie mich nie zuvor als Mensch gesehen hatte. Ich beschloss ihr alles zu erklären, doch zuerst mussten wir hier raus. Die Tür der Zelle war schon sehr verrostet, so das Tamryn sie nicht hatte öffnen können. Ich hingegen war etwas stärker als sie und öffnete das Schloss recht leicht. Nach einer Weile trafen wir dann auch wieder auf Barsom. Tamryn war sehr verwundert ihn hier zu sehen. Dies lag aber mehr daran dass sie Barsom immer nur betrunken in der Kneipe gesehen hatte. Dieser gab Tamryn leicht amüsiert das Horn zurück. Gemeinsam suchten wir nun nach dem Magier Bagin, der ja der Grund für Tamryns Anwesenheit im Schrein war. Bald blieb nur noch ein schweres, verschlossenes Tor übrig, dass wir mit normalen Kräften nicht öffnen konnten. Ich bat Tamryn darum ihre Kräfte einzusetzen und herauszufinden was dahinter lag. Tamryn entdeckte eine große Kraft und stellte schnell fest dass es der Golem, der einst hier versiegelt wurde, langsam erwachte. Dies galt es unter allen Umständen zu verhindern. Doch da wir das Tor nicht öffnen konnten, blieb mir nur eine Wahl: ich legte die silberne Schuppe ab und verwandelte mich wieder in einen Drachen. Mit meiner eigentlichen Kraft konnte ich das Tor öffnen. Doch gleich darauf traf mich der Fluch über dem Land zum ersten Mal in meinem Leben. Schnell nahm ich die Schuppe wieder an mich, doch der Schmerz bleib. Tamryn die mich nun erkannt hatte, heilte mich gleich darauf mit einem Zauber. Sie entschuldigte sich schnell bei mir, denn sie hatte nichts von dem Fluch über Ishbahn gewusst und mich so in Gefahr gebracht. Ich entgegnete ihr das ich dennoch versucht hätte mein Versprechen zu erfüllen. Barsom unterbrach uns jedoch in unserem Gespräch und erinnerte uns daran dass wir Bagin helfen mussten.

Bagin braucht Hilfe
Der Magier wartete bereits hinter dem Tor auf Hilfe. Mit seinen Kräften gelang es ihm bisher den Golem am vollständigen Erwachen zu hindern, doch nun war er am Ende seiner Kraft. Bagin war zwar etwas enttäuscht nur uns Drei zu sehen, doch er nahm unsere Hilfe gerne an um den Golem zu bekämpfen. Gemeinsam konnten wir das Unmögliche vollbringen und den Golem sogar zerstören. Mit Bagin an unserer Seite kehrten wir nach Urvan zurück. Zumindest wollten wir das, denn am Fuß des Schreins erhielten wir die schreckliche Nachricht dass Urvan von der Dämonenarmee angegriffen wurde. Als wir eintrafen bot sich uns ein furchtbarer Anblick: alle Bewohner des Ortes waren getötet worden. Bagin machte uns den Vorschlag nach Ervad zu reisen und den König vor der Armee zu warnen.  

Tamryn, die gute Freundin
Bagin, ein erfahrener Magier 

Samstag, 2. Mai 2015

Emerald Dragon: Vor langer Zeit

Ein fremdes Kind.
Meine Geschichte begann vor langer Zeit in Draguria, dem Land indem die Drachen lebten seitdem sie Ishbahn verlassen hatten. Es war immer sehr ruhig gewesen, bis zu dem Tag an dem ein Schiff der Menschen vor unserer Küste Schiffbruch erlitten hatte. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch ein kleiner Drache, in den Maßstäben der Menschen noch ein Kind. Aber ich war neugierig genug mir das Wrack aus der Nähe anzusehen. Einige der Drachen rätselten wie überhaupt das Schiff zu uns gelangen konnte. Doch da kam einer der älteren Drachen mit einer Überlebenden angeflogen. Sie war noch ein Kind, vielleicht so alt wie ich selbst. Während die Anderen alle zu überrascht oder zu verlegen waren sprach ich das Mädchen an. Zwar war sie ein wenig verwirrt, schien aber keine Angst zu haben. Aber es gab da ein kleines Problem, sie hatte alles vergessen: ihre Herkunft, ihre Reise auf dem Schiff, sogar ihren Namen. Noch während Alle rätselten wie es nun weiterging, erschien der weiße Drache, mein Großvater. Er ermahnte uns dass Kinder, gerade für uns Drachen die nur wenige hatten, etwas sehr Wertvolles seien. Seine Entscheidung in dieser Sache war dennoch sehr überraschend: bis das Mädchen sich erinnerte, sollten die Drachen es aufziehen und es so behandeln als wäre es eine von uns. Er gab dem Mädchen noch einen Namen: Tamryn, das alte Wort der Drachen für „ein reines Herz“. Großvater vertraute das Mädchen anschließend mir an und verschwand dann gleich wieder. Nun stellte ich mich Tamryn erstmals mit meinem Namen vor: Atrushan.

Ein Versprechen wird gegeben.
Fünfzehn Jahre später wurde ich zu meinem Großvater gerufen. Er berichtete mir das Tamryn mich aus Ishbahn gerufen hätte und meine Hilfe brauchte. Tamryn war drei Jahre zuvor in das Land der Menschen zurückgekehrt. Ich erinnere mich an mein letztes Treffen mit ihr. Vor drei Jahren standt Tamryn über der Klippe mit dem Schiffswrack und starrte in die Ferne. Dabei weinte sie. Gleich darauf teilte sie mir ihren Entschluss mit wieder in das Reich der Menschen zurückzukehren. Dort wollte sie ihr Glück finden, denn sie hatte Angst davor es bei uns Drachen nicht zu finden, denn Menschen und wir waren zu verschieden. Ich verstand dass ich sie nicht davon abhalten konnte zu gehen, also tat ich etwas unvorhergesehenes: ich brach eines meiner Hörner ab und übergab es ihr. Sie sollte es mit sich nehmen, zum einem als Andenken und zum anderen konnte sie dem Horn Musiktöne entlocken die ich auch in weiter Ferne hören konnte. Sollte sie je in Not sein, so versprach ich ihr zu Hilfe zu eilen.

Tamryn benutzt das Horn.
Nun, drei Jahre später, hörte ich in der Ferne Tamryns Spiel und wollte zu ihr eilen. Mein Großvater bestärkte mich darin mein Versprechen gegenüber Tamryn einzuhalten. Doch er ermahnte mich auch das über Ishbahn ein Fluch lag, der für uns Drachen gefährlich war. Dennoch kannte er einen Ausweg. Er übergab mir den Schlüssel zum Friedhof der Drachen. Dort sollte sich der Schatz unseres Stammes, die silberne Schuppe befinden, die mich vor dem Fluch schützen konnte. Die Schuppe zu finden war nicht sonderlich schwer. Als ich sie fand und an mich nahm erlebte ich jedoch eine Überraschung: ich wurde in einen Menschen verwandelt. Dies war, wie mein Großvater erläuterte, der einzige Schutz vor dem Fluch der jeden Drachen töten konnte. Großvater ermahnte mich nochmals die Schuppe jemals abzulegen und erinnerte mich auch daran das in Ishbahn nun neben den Menschen auch Monster lebten die mir gefährlich werden konnten. Mit seinen Kräften öffnete Großvater mir den Weg in das Land der Menschen, damit ich dort Tamryn helfen konnte. So begann meine Reise in ein mir fremdes Land.

 Atrushan

 Tamryn

Samstag, 25. April 2015

Emerald Dragon: Ein Review

Logo
Was hat man in Rollenspielen nicht schon alles gesehen? Wie oft hat man ganze Königreiche und die Welt gerettet? Wie oft hat man zum Beispiel eine Prinzessin vor einem bösen Drachen gerettet? Tatsächlich bietet Emerald Dragon genau das, nur eben... etwas anders als sonst. Denn statt gegen einen bösen Drachen zu kämpfen, spielt man hier einen. Und besagte Prinzessin ist hier die beste Freundin, der man einst versprochen hat zu helfen wenn sie einen braucht.

Bevor man jetzt aber denkt dass man immer als Drache herumläuft, sollte euch gesagt sein, dass das nicht so ist. Man ist zwar ein Drache, aber aufgrund eines uralten Fluches kann man die Drachengestalt nur kurzfristig annehmen. Doch worum geht es in Emerald Dragon überhaupt? Äonen vor Spielbeginn gab es einen großen Krieg zwischen Drachen und einem Volk namens Horus. Gegen Ende des Krieges verfluchten die Horus die Drachen, sodass diese starben wenn sie ihr heiliges Land betraten. Dies führte dazu dass die Drachen ihr heiliges Land verlassen mussten und in der Ferne eine neue Heimat fanden. Lange Zeit verging in denen die Drachen keinen Kontakt mit ihrem Land hatten. Doch eines Tages strandete und versank vor ihrer Küste ein Segelschiff. Aus dem Schiff konnte nur eine Überlebende geborgen werden: ein kleines Mädchen dass Tamryn getauft wurde. Denn zu ihrem Leidwesen konnte sich das Kind an nichts erinnern. Das hielt sie aber nicht davon ab glücklich mit den Drachen zu leben. Besonders freundete sie sich mit dem Drachen Atrushan an. Doch eines Tages beschloss Tamryn in das Land der Menschen Ishbahn, das ehemalige heilige Land der Drachen, zurückzukehren. Atrushan, der sie nicht begleiten konnte, schenkte seiner Freundin eines seiner Hörner und ein Versprechen. Sollte sie jemals darauf einen Ton spielen würde er es hören und ihr zu Hilfe eilen. Dann verließ Tamryn die Drachen und lange Zeit hörte man nichts von ihr, bis eines Tages...

Traditionsgemäß sucht man jetzt einen Ort nach dem anderen auf und löst dort das ein oder andere Problem. Dabei begegnet man auch anderen, sehr unterschiedlich gestalteten, Charakteren die sich sogar der Gruppe anschließen. Da wären unter anderem ein Prinz und seine Leibwächterin, die Mitglieder einer Widerstandsgruppe oder ein verrückter Wissenschaftler. Anderes als in anderen Spielen haben die wechselnden Gruppenmitglieder ein festes Level. Nur Atrushan und Tamryn erhalten nach Kämpfen Erfahrungspunkte. Und in den Kämpfen selbst kann auch nur Atrushan gesteuert werden. 

Der Kampfbildschirm
Wobei die Kämpfe gegen Monster ein wenig anderes funktionieren als sonst. Zwar läuft alles wie gewohnt in Runden ab, aber das war es auch schon. Freunde und Feinde stehen sich im Kampfbildschirm gegenüber und sobald eine Runde beginnt kann Atrushan sich bewegen. Dabei gibt ein Rahmen vor wie weit man gehen kann, vorwärts, rückwärts und zu beiden Seiten. Sollte die Bewegung nicht ausreichen um zu einem Feind zu gelangen ist die Runde ohne Aktion beendet und man muss bis zum nächsten Zug warten. Erreicht man den Fein kann man ihn per Tastendruck angreifen, wie oft hängt von der verbleibenden Bewegung ab. Man könnte sogar zu einem Feind laufen, ihn angreifen und sich anschließend zurückziehen. Nachdem Atrushan seinen Zug beendet hat sind sowohl Feinde als auch Freunde am Zug. Und hier liegt auch der größte Negativpunkt des ganzen Spieles begraben. Bis man wieder an der Reihe ist können je nach Gegnerzahl sogar zehn Runden vergehen ohne das man etwas tun kann. Das kann man zwar noch zu Beginn verkraften, aber sobald dann aber noch die Gruppenzauber dazu kommen, und fünf von zehn Gegnern damit um sich werfen, wird es lange dauern. Zum Glück für den Spieler funktioniert die KI der Begleiter ganz gut. Die Heiler heilen wenn tatsächlich Not an Mann ist und der Rest schlägt bevorzugt auf bereits geschwächte Feinde ein. Wem das noch nicht reicht, kann per Menü sogar das Ziel seiner Begleiter einstellen. Allzu schwer sind die Kämpfe dann jedoch nicht, bis auf die bereits genannten Gruppenzauber. Doch wenn man erst einmal herausgefunden hat, das Atrushan pro Runde unzählige Heilkräuter verwenden kann ohne dass dies als Bewegung gezählt wird, wird das Ganze noch einmal viel leichter. Zudem kann Atrushan sich in Kämpfen auch in seine Drachenform verwandeln, eine nette Fähigkeit auf die man allerdings auch verzichten kann.

Zudem gibt es auch außerhalb der Kämpfe einige nette Funktionen die ich gerne auch in anderen Spielen gehabt hätte. Zum einen gibt es den Menüpunkt „Chat“ mit dem man seine Gruppe nach dem nächsten Ziel fragen kann. Dabei bekommt man aber nicht einfach nur einen Hinweis wie „Gehe dorthin“, sondern ein kleines Gespräch mit allen anwesenden Gruppenmitgliedern, die sogar nochmals erklären warum man dorthin geht. Gerade wenn man ein Spiel lange nicht mehr weitergeführt hat ist das sicher immer gut zu wissen.

Es gibt sogar ein paar Casinos im Spiel mit denen man seine Zeit verbringen kann. Dies ist zwar nicht notwendig, kann aber dazu führen dass man ein erweitertes Ende zu sehen bekommt. Gerade was die Spielzeit angeht ist die auch nicht allzu lang, selbst wenn man sich viel Zeit lässt kann man das Ende in ca. zwanzig Stunden erreichen. Auch ist Emerald Dragon eines der wenigen Super Nintendo-Spiele die über etwas Sprachausgabe verfügen, selbst wenn das nur einige gesprochene Namen beinhaltet.

Sonntag, 19. April 2015

Lufia II: Tag 19 - Das Ende?

Ein unerwartetes Wiedersehen
Lexis war bereit unser Schiff zu reparieren, doch dazu benötigte er etwas Zeit. Inzwischen sollten wir uns ausruhen. Ich wollte die Gelegenheit nutzen um mit Selan alleine sprechen zu können. Ich wollte Selan bitten in Portravia auf mich zu warten. Doch davon wollte sie gar nichts hören. Ich konnte sie gut verstehen, dennoch machte ich mir Sorgen was uns auf der Todesinsel erwarten würde. Nach kurzer Zeit begaben wir uns wieder zu Guy und Artea die bereits die Siegesfeier geplant hatten. Inzwischen war auch das Schiff repariert worden und wir besuchten das Labor erneut. Die Reparaturen an dem Schiff waren gerade noch rechtzeitig fertiggestellt worden, denn die Todesinsel stand kurz davor sich wieder zu befreien. Doch bevor wir mit dem Schiff davonfliegen konnten erschienen zahlreiche Monster in Portravia. Dies hing zweifelsfrei mit unseren Feinden zusammen, die verhindern wollten das wir ihren Unterschlupf erreichten. Doch auch wenn Lexis beteuerte das wir gehen sollten, konnte und wollte ich die Menschen der Stadt nicht alleine zurücklassen. Da hörte ich auf einmal eine Stimme die ich schon lange nicht mehr gehört hatte, denn ich hatte gedacht dass diese Person tot sei. Es schien nicht einmal der Tod konnte Dekar festhalten, denn der stürzte sich gleich ins Gefecht und verschaffte uns die nötige Zeit. Gleich darauf konnten wir sehen wie der Bann um die Todesinsel brach und die Höllenfürsten das Feuer eröffneten. Leider traf einer der Lichtstrahlen unser Schiff, doch diesmal hatte Lexis vorgesorgt und etwas für den Notfall eingerichtet. So erreichten wir endlich den Palast der Todesinsel.

Gades, ...
... Amon, ...
... Daos stellen sich zum Kampf.
... Erim, und...
Nachdem wir eingetroffen waren, konnten wir erst einmal nichts sehen. Der ganze Palast war völlig dunkel und nirgends brannte eine Kerze. Selan schaffte es mit einem Zauber dafür zu sorgen dass wir etwas sehen konnten. Nachdem wir uns erst einmal orientiert hatten hörten wir Daos Stimme, die uns aufforderte zu ihm zu kommen. Gleich darauf trafen wir ein weiteres mal auf Gades. Ohne viele Worte nahm er gleich den Kampf gegen uns auf. Doch so schnell wie er erschienen war, schickten wir ihn wieder zu den Toten zurück. Ich ahnte dass wir nach und nach alle Fürsten würden bekämpfen müssen, doch das war mir ganz recht. Kurz bewunderte ich die Pracht des Palastes bevor wir auf den nächsten der Vier trafen. Amon stellte sich uns entgegen und folgte kurz darauf ein weiteres Mal Gades. Nach einigen Meter Fußweg überquerten wir eine Brücke. Hier begegneten wir zum ersten Mal der Höllenfürstin und Meisterin des Todes Erim. Ich war mir nicht sicher, aber irgendetwas an ihr kam mir bekannt vor. Erim bestätigte mir dass sie für die Wiederbelebung Gades und Amons verantwortlich war. Mit anderen Worten: solange Erim lebte waren die Höllenfürsten unsterblich, daher musste sie um jeden Preis sterben. Die blauhaarige Höllenfürstin war von einem andren Kaliber als Gades und Amon. Doch bald darauf hatten wir auch sie niedergerungen. Jetzt blieb nur noch einer übrig: Daos. Dieser hatte uns bereits erwartet und nach einem kurzen Gespräch in dem er einen gewissen Arek erwähnte griff er uns an. Doch ich war mir sicher das wir auch diese letzte Begegnung heil über stehen würden.

Nachtrag von Guy:
Die Todesinsel stürzt ab.
Leider ging dieser letzte Kampf nicht so gut aus wie von meinem Freund Maxim erhofft. Mit seiner letzten Kraft verband Daos seine Kräfte mit denen der bereits verstorbenen Höllenfürsten und richtete diese gegen uns. Anscheinend hatten die Vier nun erst verstanden wie stark eine Gemeinschaft von Freunden werden konnte. Auch wenn es deren letzte Kraft war, konnten sie damit noch immer die Welt zerstören. Maxim gab jedoch auch weiterhin nicht auf und bat uns um unsere Kräfte. Und mit einer letzten Kraftanstrengung konnten wir die Höllenfürsten ein letztes Mal besiegen. Auch wenn Artea und ich kaum einen Kratzer abbekommen hatten gab es jemanden der zu schwer verletzt war um die Todesinsel noch verlassen zu können. Selan verließen kurz darauf die Kräfte und starb in Maxims Armen. Kurz darauf begann die Todesinsel zu beben und der Palast einzustürzen. Anscheinend konnte die Insel ohne ihre Herren selbst nicht existieren. Doch durch das Beben wurden wir von Maxim und Selan getrennt. Maxim rief uns noch zu so schnell wir konnten zu fliehen. Nach kurzem Zögern überzeugte ich Artea, dass es besser war zu fliehen. Es gab nichts was ich jetzt noch für Maxim tun konnte und das würde mir für den Rest meines Lebens zu schaffen machen. Vom Boden aus konnte ich noch erkennen wie die Todesinsel abstützte. Zuerst schien es als würde sie genau auf Pandoria fallen, doch dann änderte sie auf einmal die Richtung. Ich war und bin mir sicher das dies nur Maxim getan haben konnte. Die Todesinsel stürzte weit im Westen ins Meer, in der Nähe eines Königreiches namens Alekia, auf den Kontinent Westland. Vielleicht würde ich irgendwann mit Artea dorthin reisen um sicherzugehen dass dort alles ruhig war. Vielleich konnte ich sogar Lexis zu dieser Reise überreden. Doch zuerst musste ich nach Tanbel zurück und alles für die Siegesfeier vorbereiten. Und zudem noch Jessy beruhigen, die sich sicherlich große Sorgen gemacht hatte. Wer weiß was die Zukunft noch alles für uns bereithielt. Aber ohne Maxim und Selan hätte es diese Zukunft wohl nie gegeben.

Sonntag, 5. April 2015

Lufia II: Tag 18 - Geheimnisvolle Türme

Gades, ...
In Kirvan angekommen suchten wir als erstes den Dorfältesten auf. Dieser erzählte uns von der Geschichte des Dorfes. Seine Vorfahren hatten von den Höllenfürsten drei Artefakte erhalten, die die Menschen der Insel verborgen halten sollten. Je eines der Artefakte befand sich in einem der Türme auf den Inseln Dasch, Isch und Inschel. Und jedes von ihnen war so versiegelt dass selbst die Höllenfürsten nicht herankämen. Nur drei junge Frauen konnten mir dabei helfen die Gegenstände zu erlangen. Gemeinsam mit einem der drei Mädchen begannen wir den Aufstieg auf den Turm in der Nähe der Stadt. Die Türme waren anders als die die wir bisher besucht hatten. Jeder von ihnen reichte bis in die Wolken und war sehr verwinkelt aufgebaut. Dies war wohl ein weiterer Schutz für das Siegel. Auf der Spitz des ersten Turmes trafen wir auf einen der Höllenfürsten, doch zu unserer Überraschung war es weder Amon noch Daos sondern der bereits getötete Gades. Doch wie konnte das sein? Gades selbst erklärte es uns. Der vierte Höllenfürst, beziehungsweise Höllenfürstin, namens Erim hatte ihn von den Toten zurückgeholt. Und nun wollte Gades Revanche. Doch bereits einmal hatten wir ihn getötet, warum sollte dies nicht ein zweites Mal möglich sein. Im Kampf zeigte sich dass Gades lange Ruhepause ihm nicht gutgetan hatte. Mit einem Lächeln und seiner Warnung wegen Erim verstarb Gades ein zweites Mal. Doch wie sollten wir Erim erreichen, die sich sicher auf der Todesinsel befand? Das Mädchen namens Lisa hatte im Anschluss eine Idee wie wir vielleicht doch die Todesinsel erreichen konnten. Sie bat mich darum das Siegel der Rüstung zu brechen. Gerne kam ich ihrer Bitte nach und nahm die Götterrüstung an mich. Im Anschluss trat sie selbst auf die Platte und bat mich darum ihre Schwestern auf die anderen Türme zu bringen. Dort konnten sie gemeinsam mit der restlichen Kraft des Siegels den Sturm um die Todesinsel bannen.

... Amon, und ...
Zurück in Kirvan schloss sich uns nun das Mädchen Marie an, die auf die Insel Inschel wollte. Hier erwartete uns auf der Spitze des Turmes jemand der uns schon lange ausgewichen war: Amon. Anders als Gades verzichtete er auf lange Reden und griff uns gleich an. Allerdings erwartete ihn das selbe Schicksal wie sein Kollege einen Turm zuvor. Gleich darauf bat mich Marie das Siegel des Turmes zu brechen und ich erhielt den Götterhelm. Nun galt es noch einmal Kirvan aufzusuchen und den verbliebenen Turm zu betreten.

... Daos warten auf den Türmen.
Ich erwartete bereits auf bei dem Siegel entweder auf Daos oder aber auf die mysteriöse Erim zu treffen. Doch zu meiner Überraschung trafen wir hier... auf niemanden. Dies roch gerade zu nach einer Falle. Der Höllenfürst Daos erschien allerdings erst nachdem ich auch das letzte Siegel gebrochen hatte. Daos hatte selbst zuvor versucht das Siegel zu brechen war aber daran gescheitert. Doch nun da ich auch den Götterschild an mich genommen hatte verlangte er die drei Artefakte von mir. Seiner Meinung nach hatte ich kein Recht darauf, da er und nicht ich Träger des Lufiaschwertes war. Mit einem Angriff setzte er zwar meine Freunde außer Gefecht, doch so leicht gab ich mich nicht geschlagen. Während unseres Zweikampfes geschah jedoch etwas mit dem niemand gerechnet hatte: das Lufiaschwert wandte sich gegen seinen Träger und flog zu mir. Daos war davon so überrascht dass er den Rückzug antrat. Dennoch befürchtete ich dass er seine Wut einfach an der nächsten Stadt auslassen würde. Doch Klara, die sich uns in Kirvan angeschlossen hatte, war nicht einfach so bereit die Höllenfürsten entkommen zu lassen. Zu dritt erschufen die Mädchen einen Schild der die Todesinsel an der Flucht hinderte. Erst als die Todesinsel sich nicht mehr bewegen konnte sprach Klara wieder mit uns. Es schien als hätte einer der Höllenfürsten unser Schiff zerstört, sodass wir die Todesinsel auch weiterhin nicht erreichen konnten. Doch dafür hatten wir ja einen genialen Erfinder in Portravia.