Mittwoch, 31. Mai 2023

Mystic Quest Legend - Tag 3: Ich freue mich auf ein Bad... oh... halt...

Foresta im Wandel
Ich konnte kaum glauben was ich sah, als ich wieder nach Foresta kam. Der ganze Wald strahlte in schönstem Grün. Und auch die Menschen hatten ihre Jugend wieder. Lag das an dem Kristall, den ich in der Knochenhöhle gesehen hatte? Auf jeden Fall gefiel mir der vitale Wald wesentlich besser. Nachdem der Wald geheilt war, sollte das bei Kalia auch bald so sein. Immerhin hatte ich das Kraftelixier in der Tasche. So eilte ich zu ihrem Haus. Kalia lag in ihrem Bett und hatte schon Pläne für ihre Genesung geschmiedet. Ich übergab ihr freudig das Heilmittel. Sie erzählte mir, dass sie Spencer in Aquaria besuchen wollte.Da ich in Foresta in eine Sackgasse gelangt war und ich immer noch nach Hause wollte, beschloss ich ebenfalls nach Aquaria zu reisen. Daher beschrieb Kalia mir den Weg dorthin. Der Pfad sollte mich durch den Focus-Turm führen.

Die Türen im Turm
Erst als ich vor dem Focus-Turm stand, wurde mir seine enorme Größe tatsächlich bewusst. Große Teile des Turms lagen noch über der Wolkendecke, während seine Fundamente tief in die Erde reichten. Die Kellergeschosse des Turms waren auch nicht so kunstvoll ausgestattet und gemauert. Sie erweckten eher den Eindruck einer großen Höhle. Allein war ich auch hier nicht. Nach kurzer Zeit lief ich dem alten Mann von dem Berg wieder über den Weg. Er gab mir den Rat in Aquaria nach Phobia zu suchen, nannte aber keinen Grund dafür. Das war auch alles was er mir zu sagen hatte, bevor er wieder verschwand. Wieso waren alte Leute nur so schnell? Ein Stockwerk höher tat sich mir ein Problem auf. Der Raum hatte zwar drei Türen, aber alle waren fest verschlossen. Während ich noch überlegte, spielte ich mit ein paar Münzen. Doch dann viel mir eine herunter und kullerte fast bis zu einer der Türen. Gerade als ich die Münze aufhob hielt ich inne. Die Tür vor mir war mit dem selben Symbol verziert wie die Münze. Dann fiel mir wieder ein, dass ich diese Münze unter den Schätzen der Knochenhöhle gefunden hatte. Ich hob also die Münze vor die Tür und diese öffnete sich für mich. Nun konnte ich meinen Weg fortsetzten. Ein Stockwerk höher fand ich dann eine Schatztruhe die einen neuen Zauber für mich bereithielt. Der Feuerfluch war ein Glücksfund für mich, denn Magie konnte man nicht genug haben. Ich setzte meinen Weg durch den Turm fort.

Eis und Schnee überall
Irgendetwas schien in diesem Landstrich gar nicht zu stimmen. Wo die Wälder um Foresta zuvor krank waren, lag Aquaria in tiefem Schnee. Überall bildeten sich riesige Eiskristalle und versperrten mir den Weg. Bald sah ich in der Ferne einen der sogenannten Tempel. Ich beschloss mich dort etwas aufzuwärmen und bog dorthin ab. Dort traf ich eine junge Frau, die sich mir als Phobia vorstellte. Das war doch wirklich mal Glück für mich. Oder hatte der Alte irgendwie nachgeholfen? Sie erzählte mir, dass Aquaria komplett eingefroren war und die Bewohner durch die lange, unnatürliche Kälte erkrankten. Zu allem Überfluss war ihr Großvater – zufällig Spencer – durch das Eis und den Schnee eingesperrt. Phobia hatte ungefähr eine Ahnung was der Stadt helfen konnte, dazu brauchten wir aber erst einmal einen Schatz aus der nahen Winterhöhle.

Jemand hat den Kühlschrank
offen gleassen!
Unterwegs kamen wir in Aquaria vorbei. Die Stadt war etwas größer als Foresta und mit Bächen und Teichen übersät. Leider war alles eingefroren, so das aus meinem Bad nichts wurde. Schade ich hatte mich schon darauf gefreut den Sand aus der Knochenhöhle loszuwerden. Es wurde einiges geboten. Richtige Händler konnten angetroffen werden und boten nützliche Dinge an. Sogar ein Hotel gab es. Wir nutzten die Möglichkeit uns in Phobias Haus auszuruhen. Sie erzählte mir das Spencer einen Tunnel unter dem Haus gegraben hätte der eingestürzt wäre. Danach wurde alles eingefroren und so ist ihr Großvater gefangen. Doch sie hatte einen Plan der nun konkreter wurde. Mit dem Schatz aus der Winterhöhle konnten wir in den Lebens-Tempel gelangen, in dem Feuerwasser zu finden war. Sie hoffte darauf das dieses Wasser in der Lage war die Stadt zu retten.

Klettern will gelernt sein!
Phobia zufolge war die Höhle auch in den heißesten Sommermonaten eiskalt. Überall war es spiegelglatt. Ich musste aufpassen wohin ich trat. Dazu kamen einiges an Monstern, die in der Höhle lebten. Meine Begleiterin erwies sich als große Hilfe. Sie benutzte eine Krallenwaffe im Kampf. Entfernt erinnerte die Waffe mich an Tristans Greifhaken aus der Knochenhöhle. Phobias Version war allerdings nicht so vielseitig. Dennoch war die Kralle eine große Hilfe wie ich bald feststellte. Trotz aller Vorsicht fiel ich eine Wand herab und landete krachend auf dem Eis. Meine Freundin konnte sich mit der Kralle noch an der Wand festhalten und kletterte unversehrt zu mir herunter. Damit mir das nicht ein weiteres mal passieren sollte, schenkte sie mir ihre Waffe. Nun enthüllte sie, dass sie auch eine sehr gute Bogenschützin war und Feinde mit Pfeilen regelrecht durchlöcherte. Leider kannte sie auch noch einen flachen (und alten) Witz von den Stadtwachen mit dem Pfeil im Knie. Bevor Phobia noch weitere Witze zum Besten geben konnten, entdeckten wir etwas Merkwürdiges. Ein riesiger Krake hatte es sich auf einer verdächtig wertvoll aussehenden Kiste bequem gemacht. Mit Axt, Pfeilen und etwas Feuermagie konnten wir den achtarmigen Banditen zu Calamares am Stiel verarbeiten. In der Kiste befand sich der gesuchte Schatz. Der Libra-Opal sollte uns nun Zugang zum Lebens-Tempel ermöglichen. Vorher wollten wir unsere Vorräte noch in Aquaria auffüllen. Zudem wurde mir langsam aber sicher kalt. Ein warmes Bett würde mir auch guttun.

Sonntag, 28. Mai 2023

Mystic Quest Legend - Tag 2: Ich hasse Sand!

Hilfe, Überfall!
Mit Kalia im Schlepptau reiste ich nun wieder in die Tiefen des Geisterwaldes. Die Axt, die Kalia mitgenommen hatte, erwies sich als ein nützliches Werkzeug. Mit ihrer Hilfe konnten Bäume, die den Weg blockierten, gefällt werden. Die Krankheit des Waldes sollte nicht das einzige Problem bleiben, denn große Anzahlen an Monstern bevölkerten das Gehölz. Meine Begleiterin fällte weitere Bäume als es passierte! Erneut wurde ich von einem stierartigen und axttragenden Monster überfallen. Wie machen die das bloß? Sind Stiere jetzt auch Meister im Anschleichen? Oder schlimmer: Ninjas? Doch das war noch nicht einmal das Hinterhältigste! Anscheinend hatte das Vieh seiner Waffe auch noch Gift aufgetragen. Damit gelang es ihm Kalia zu treffen und zu vergiften. Das lies sie aber nicht davon abhalten, gegen unseren Gegner anzugehen. Der Stier setzte sich mit seiner Axt und einem Alpenjodler (!) zur Wehr, konnte aber nicht gegen uns ankommen. Nach dem Kampf brach Kalia zusammen und wurde von ihrer Mutter abgeholt. Diese hatte anscheinend einen sechsten Sinn für ihre Tochter. Ich wurde gebeten, dass Kraftelexier aus dem Sand-Tempel zu holen. Ein Nein ließen Beide nicht gelten. Dafür bekam ich die Axt meiner Begleiterin. Juhu! Nun konnte ich wehrlose Bäume umhacken! Und... nunja... nicht ganz so harmlose Feinde.

Die ominösen Schlachtfelder
Bald stellte ich fest, dass irgendwer sich die Mühe gemacht hatte, an jeder Weggabelung Schilder aufzustellen. So konnte ich mich gar nicht verirren. Wie praktisch... Bald kam ich an einem weiteren Schild vorbei. Mit einem seltsamen Korb darunter. Darauf stand das es eine Belohnung für jeden gäbe der mindestens zehn Runden mit einigen Monstern überstehen würde. In dem Korb wäre der passende Monsterköder. Als Lohn winkten Kampferfahrung, Gold oder andere Gegenstände. An passenden Stellen sollten weitere Schilder auf diese „Schlachtfelder“ hinweisen. Ich dachte mir, dass ein Versuch nicht schaden würde. Außerdem wollte ich meine neue Axt ausprobieren.

Gestatten: Tristan
Mein neues Spielzeug stellte sich als recht effektiv gegen einige Arten von Monstern heraus. Alles in allem gefiel mir die Idee der Schlachtfelder recht gut. Ich beschloss mir weitere anzusehen und zu meistern. Bald fand ich den Weg zum Sand-Tempel. Unter „Tempel“ hatte ich mir etwas eindrucksvolleres vorgestellt als ich letztendlich fand. Es stellte sich heraus, dass der Tempel nur eine Höhle mit einer Kiste an Vorräten war. Ich öffnete also gutgelaunt eine Truhe. Aber das Ganze war nur ein Schuss in den Ofen. Ein beliebtes Sprichwort dass in meiner Heimat ein berühmtes Diebesduo (oder war es ein Trio?) öfters zum Besten gaben. Die Kiste war nämlich leer! Genauso leer wie der ganze Tempel! Nun... ganz so leer war er dennoch nicht. Ein junger Mann kam zu mir und fragte mich was ich wohl suche. Ich klärte ihn über mein Ziel auf. Er stellte sich mir dann als Tristan vor und wusste, dass das Kraftelixier in der Knochenhöhle zu finden sein sollte. Mir war nicht ganz klar warum man ein Heilmittel von einer Höhle in eine noch Tiefere und Gefährlichere bringen sollte. Tristan bot sich mir als neue Begleitung an. Und mit einem Augenzwinkern gestand er mir, dass er Interesse an den weiteren Schätzen der Knochenhöhle hätte. Dann also auf gen Norden!

Ein explosives Angebot
Ach ja, ich hatte noch gar nicht erwähnt dass der Sand-Tempel in einer riesigen Wüste lag. Leider galt das auch für die Knochenhöhle. Diese führte weit unter die Erde und war mit Sand gefüllt. Dazu kamen noch die ein oder anderen Felder mit Treibsand, die jeglichen Fortschritt erschwerten. Tristan stellte sich als großartiger Kämpfer heraus, mit einer Spezialisierung auf Wurfsterne. So konnte ich auf die Gegner zustürmen, während Tristan alle aus der Ferne bekämpfte. In der Knochenhöhle waren gigantische Knochen zu sehen. Von welcher Tierart die waren wollte ich lieber nicht wissen. Und überall war Sand! Hatte ich schon den Sand erwähnt? Ich hasse Sand! Der kratzt immer so in der Rüstung wenn er hineinkommt. Ich würde wohl danach ein langes Bad brauchen. Nach einigen Schritten war der Weg zu Ende. Es sah aus, als wäre der Gang eingestürzt. Ich wollte schon umkehren um mein Abenteuer zu beenden, als Tristan etwas aus der Tasche zog und anzündete. Es war eine Bombe! Er schien sich um Verletzungen durch eine Explosion keine Sorgen zu machen und legte das Teil in aller Seelenruhe ab. Tatsächlich wäre diese Bombe nur stark genug um Gänge freizuräumen oder Gegner zu treffen. Wie auch immer das gehen sollte? Meine Bedenken hielten Tristan nicht davon ab mir einige Bomben zu verkaufen. Schulterzuckend schlug ich zu.

Er bittet zum Tanz!
In den tiefsten Tiefen der Knochenhöhle trafen wir auf ein seltsames Skelett aus blutroten Knochen. Es war einige Meter größer als wir beide zusammen. Zudem schien es einige Schatzkisten zu bewachen. In einer davon war hoffentlich das Kraftelixier. Wenn es keiner wieder woanders versteckt hatte. Das rote Skelettmonster hatte uns allerdings schon entdeckt und griff mit seinen Klauen an. Ich steckte mein Schwert in die Scheide und zog meine Axt. Wo das Schwert nur Leere oder Knochen getroffen hätte, konnte die Axt sogar die Knochen des Glut Steppers zerbrechen. Nach kurzer Zeit was das Skelett recht wütend. Es ignorierte die zerbrochenen Knochen und warf sogar seine Rippen nach uns. Auch hatte es eine sehr einschüchternde Attacke mit der keiner gerechnet hatte. Die Disko-Musik, die er irgendwie auflegte, hatte eine sehr einschläfernde Wirkung. Tristan hatte irgendwann eine Eingebung: da das Skelett recht untot aussah versuchte er es mit seinem Lebenszauber einfach zu heilen. Die Wirkung setzte augenblicklich ein und verwandelte unseren Feind zu Staub.

Kristall der Erde
Während Tristan anschließend die Kisten plünderte, erschien ein leuchtender Kristall. Mein Begleiter schien davon weniger beeindruckt und testete zuerst seine neue Waffe: eine Art Greifhaken. Danach übergab er mir das Kraftelixier, dass wohl in derselben Kiste verborgen war. Alles in allem war die Ausbeute unseres Abenteuers recht großzügig: ein neues Schild, ein neuer Zauber der Erdbeben hervorrief, eine alte Münze mit seltsamen Symbol, das Kraftelixier und ein leuchtender Kristall. Ich denke ich werde in Foresta zuerst alles einmal in Ruhe sortieren. Daher verließen wir die Knochenhöhle. Tristan verabschiedete sich am Eingang der Höhle von mir und zog wieder alleine los. Ich hingegen würde zu Kalia zurückkehren, in der Stadt ausschlafen und ein langes Bad nehmen. Und zur Info: Ich hasse Sand!

Freitag, 26. Mai 2023

Mystic Quest Legend - Tag 1: Ich habe keinen Plan...

 ... was hier eigentlich los ist! Kaum war ich noch in meiner Heimatstadt beim Angeln und schwupps... bin ich hier! Wo auch immer hier ist! Also es war so: Nachdem ich hier gelandet bin (wie auch immer), sah ich vor mir einen riesigen Berg. Ich konnte gerade noch einen alten Mann in der Ferne erkennen. Da weit und breit niemand anderes zu entdecken war, beschloss ich ihm zu folgen. Gleichzeitig erhoffte ich mir einen guten Ausblick vom Gipfel.

Traute Dreisamkeit
Leider ging mein schöner Plan nach hinten los. Anscheinend war der ganze Berg nicht allzu stabil, denn bei jedem Schritt bebte die Erde. Der alte Mann rief mir noch zu mich zu beeilen. Und nach einem beherzten Sprung über einen Spalt in der Erde war ich in Sicherheit. Keinen Moment zu früh, denn die Hälfte des Berges brach hinter mir zusammen. Ich machte mich gleich danach daran, mich umzusehen. Meine Hoffnung war, dass ich irgendetwas sehen konnte, das mir sagte wo ich war. Doch leider... war das gesamte Land unter uns von dicken und undurchdringlichen Wolken bedeckt. Nur ein Turm ragte durch die Wolkendecke. Der alte Mann nannte ihn den Focus-Turm (von dem ich noch nie gehört hatte). Dann erzählte mir der Mann, dass es meine Aufgabe wäre, das Land vom Bösen zu befreien. Dies wäre in einer uralten Prophezeiung niedergeschrieben. (Sonst geht es dem alten Knaben noch gut, oder? Ich und ein Held? Nie im Leben.) Bevor ich auch noch etwas dazu sagen konnte, griff uns ein riesiger Stier... Monster... Was-auch-immer heimtückisch an. (Wie konnte sich das Vieh nur an uns anschleichen? Hat es vielleicht Hufe aus Watte?) Natürlich durfte ich das Monster bekämpfen, der Alte hielt sich vornehm zurück! So zog ich denn mein Schwert (nicht das ich was anderes gehabt hätte) und begann das Stier-Monster zu vermöbeln. Nach kurzer Zeit löste es sich in Luft auf. Nach ein paar weiteren kryptischen Antworten sagte mir der Mann, dass er im Geisterwald auf mich warten würde und flog (!) davon.

Der Wald ist krank!
So macht ich mir die Mühe den Berg wieder herunterzuklettern. Vom Fuß des Berges konnte ich in der Ferne einen Wald erkennen. Ich bewegte mich darauf zu, als ich nach einigen hundert Metern ein lautes Getöse hinter mir hörte. Der Berg auf dem ich gerade noch stand war vollkommen in sich zusammen und in eine Klippe hinunter gestürzt. Ich wandte mich also wieder dem Wald zu. Als ich näher kam bemerkte ich seltsames. Der Wald wirkte unnatürlich, als ob alle Bäume krank wären. Und nicht nur die Bäume: auch Büsche und das Gras. Alles hatte einen kränklichen braunen Farbton angenommen. Bald bemerkte ich dass ich nicht alleine war: der alte Mann wartete tatsächlich auf mich. Er bestätigte das dies der Geisterwald war und dann... lies er mich wieder allein zurück. Doch er war nicht der einzige Mensch hier im Wald. Kurz nach der Begegnung mit ihm traf ich einen weiteren alten Mann, der mich bat einen Felsen beiseite zu schieben. Gesagt getan, bedankte sich der Alte bei mir und bat mich um einen weiteren Gefallen. Ich sollte in der nahen Stadt Foresta (noch nie gehört) ein Mädchen namens Kalia suchen und ihr einen Ast aus dem Wald mitbringen. Das mit der Stadt hörte sich doch sehr verlockend an. Vielleicht konnte mir dort jemand weiterhelfen.

Kalia schließt sich mir an!
Wieso hatte ich das nicht kommen sehen? Foresta war nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Teil des Waldes. So war es auch kein Wunder, dass die Stadt genauso krank wie der Wald war. Einige Dörfler erzählten mir, dass sie eigentlich viel jünger wären. Als ob jemand dem Wald und seinen Bewohnern die Lebenskraft entziehen würde. Auf alle Fälle waren die Leute hier total nett und erlaubten mir kostenlos zu übernachten und den Inhalt der Truhen mitzunehmen (sie würden sie eh wieder auffüllen). In einer der Kisten war sogar etwas nützliches: einen Folianten der Magie, ein sogenannter Kraftzauber (dieser würde es mir in Notfällen erlauben meine Lebenskraft wieder aufzufrischen). Ein sehr sinnvoller Zauber. Ansonsten bekam ich aus den Leuten wenig hilfreiches heraus. In einem weiteren Haus traf ich dann auf Kalia und ihre Mutter. Kalia war die Tochter von einem gewissen Max. Als ihr Blick auf den Ast fiel, griff sie nach einer Axt um sich mir anzuschließen. Aber... wozu? Das warum wurde mir gleich klar. Kalia wollte in den Geisterwald und die Bäume untersuchen. Gleichzeitig wollte sie mir helfen durch den Wald zu reisen. Somit hätten wir zwei Fliege mit einem Hammer erschlagen... oder war das ein Besen? Ich stimmte dem Plan zu, wollte aber noch eine Nacht in Foresta verbringen.

Montag, 28. Januar 2019

Lufia – The Legend Returns: Tag 7 - Das Königreich Alstadt

Das Piratenschiff
Als erstes suchten wir am Hafen nach einem geeignetem Schiff um uns nach Alstadt zu schleichen. Am Hafen trafen wir einen Jungen namens Nicky. Der Junge war bereit uns zu helfen und schien auch Deckard zu kennen. Da der Pirat aber nicht anwesend war, versuchte Nicky uns alleine zu helfen. Nach einer Weile wurde unser Schiff von einem Kriegsschiff Alstadts abgefangen und angegriffen. Aus sicherer Entfernung feuerte die Besatzung des feindlichen Schiffes mit seinen Kanonen nach uns. Nicky wusste weder ein noch aus und wir waren noch zu weit weg um das Schiff entern zu können. Kurz darauf erschien ein weiteres Schiff. Dieses hatten wir bereits zweimal zuvor gesehen und kannten auch den Piraten der es steuerte. Deckard bot an, dass wir uns auf sein Schiff retten konnten, doch ich lehnte ab. Mit meinen Freunden sorgte ich dafür das Nicky etwas an Selbstvertrauen gewann. Der Junge hatte daraufhin einen genialen Einfall: das Schlachtschiff war zwar groß, dafür aber sehr langsam. Sein Schiff hingegen war schnell und wendig. Auf diese Weise konnten wir dem Kanonenfeuer ausweichen und in die Nähe des Kriegsschiffs gelangen. Nach einem Treffer verlor Nicky das Bewusstsein und das feindliche Schiff wollte uns entern. Deckard kam uns nun zu Hilfe und es kam zu einem Kampf. Mit der Hilfe des Piraten gelang es uns das feindliche Schiff zu versenken. Nun kümmerten wir uns erst einmal um Nicky. Ich bat den Jungen nach Cobe zurückzusegeln. Er kam meiner Bitte nur zögerlich nach und stimmte erst völlig zu als Deckard erklärte uns zu begleiten. Da unsere Reise den Piraten sehr interessierte und nicht langweilig wurde, schloss er sich unserer Gruppe an.

Der wahre Drahtzieher

Mit Deckards Schiff gelangten wir endlich nach Alstadt. Der Geheimgang war gut verborgen, aber wohl nicht gut genug. Ein Soldat, der uns aufhalten wollte, erkannte die Prinzessin und bat uns um Hilfe. Wir sollten den Minister Deraf stoppen, der seltsame Waffen sammelte und die Wachen einen Krieg befürchteten. Diese Informationen waren uns nicht neu, dennoch sagten wir unsere Hilfe zu. In einer alten Waffenkammer deckten wir uns mit einigen neuen Waffen ein, bevor wir unseren Weg in das Schloss fortsetzten. Ich hatte zwar schon Geschichten darüber gehört was sich alles in ungenutzten Kellern an Monstern ansammeln konnte, wollte diese aber nie glauben. Nachdem wir uns den Weg freigekämpft hatten, gelangten wir ins eigentliche Schloss. In Melfis ehemaligem Zimmer lebte ein junges Mädchen das der Prinzessin sehr ähnlich sah. Daher glaubten die Soldaten wohl dass die Prinzessin das Schloss nie verlassen hatte. Das Mädchen stellte sich als Rino vor und erzählt das sie von Deraf betrogen worden war und nun die Prinzessin spielen musste. Unter Tränen wünschte sie sich nach Hause. Melfis versprach ihr sich darum zu kümmern, bat jedoch noch um ein wenig Zeit. Im Thronsaal stellten wir endlich den verräterischen Minister. Er gab offen und ohne Umschweife zu dass er den König langsam vergiftet hatte. Seit einem merkwürdigen Blitzeinschlag, von dem wir bereits gehört hatten, hatte der Minister große Macht. Diese wollte er uns gleich demonstrieren. Nach einem kurzen Schlagabtausch unterbrach Deraf den Kampf und eilte davon. Wegen seiner Ultra-Waffe war er sich des Sieges sicher. Ich hatte ein schlechtes Gefühl, also eilte ich ihm hinterher. Wie ich befürchtet hatte versuchte Deraf die Waffe gegen uns einzusetzen. Bevor es jedoch wirklich Gefährlich wurde, explodierte das Gerät. Der Minister kam noch einmal schwer verletzt auf die Beine, bevor er sterbend zusammenbrach. Gleich darauf hatte ich wieder ein seltsames Gefühl und eine neue Stimme erklang. Sie war herablassend und verachtend. Der Mann zu der Stimme erschien gleich darauf und er bezeichnete Deraf als Versager der leicht ein ganzes Land hätte zerstören sollen. Auf meine Frage nach dem Warum gab der Fremde an dass es keinen Grund gab. Das hatte ich schon einmal von Gades gehört. Nun stellte sich der Fremde als Amon, Höllenfürst des Chaos vor. Er lud uns ein ihn in seinem Turm zu besuchen und verschwand wieder. Auch wenn der wahre Drahtzieher hinter der ganzen Angelegenheit verschwunden war, waren Alstadts Kriegsbemühungen nun gescheitert. Melfis wollte uns auch weiterhin begleiten. In der Stadt konnten wir uns nun auch frei bewegen und uns umsehen. Vor einem Gasthaus stoppte ich und besorgte uns ein Zimmer.

Sonntag, 13. Januar 2019

Lufia – The Legend Returns: Tag 6 - Reise zum Turm der Illusion

Eine unerwartete Begegnung

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, hörten wir unangenehme Gerüchte in der Stadt. Angeblich marschierte die Armee von Alstadt auf die Hafenstadt Tomis zu. Einige der Soldaten sollten zum Turm der Illusion aufgebrochen sein um dort eine geheime, sehr mächtige Waffe zu bergen. Zudem soll vor kurzem ein Blitz in ebenjenen Turm eingeschlagen sein. Konnte dies alles Zufall sein? Ich hatte das Gefühl dringend den Turm besuchen zu müssen. Von einer Frau in der Stadt erfuhr ich dass wir den Copley-Wald durchqueren mussten um den Turm zu erreichen. Im Wald herrschte eine seltsame Atmosphäre und ich fühlte mich unwohl. Irgendwann fiel Seena auf dass wir uns im Kreis bewegten. Zuerst hatte ich die Hoffnung dass sie sich täuschte, doch nach einer Weile kam es zum Streit zwischen uns. Seena verließ wütend unsere Gruppe. Da im Wald einige starke Monster unterwegs waren, folgten wir ihr. Kurz darauf trafen wir Seena wieder, doch sie war nicht alleine: ein großes, behaartes Ungetüm war bei ihr. Da Seena verletzt war ging ich vom schlimmsten aus und stellte mich schützend vor sie. Gerade wollte ich das haarige Etwas angreifen, da bekam ich einen Schlag von hinten. Seena schützte das Ungetüm vor mir und berichtete dass es sich um einen Waldgeist handeln würde der sie gerettet hatte. Der Geist stellte sich kaum verständlich als Moose vor. Als wir überlegten weshalb Seena und ich überhaupt gestritten waren erzählte Randolf vom Turm. Seit dort der Blitz eingeschlagen hatte, hatte sich einiges auf dem Kontinent zum Schlechteren verändert. Dei vermutete dass sich dort ein weiterer Höllenfürst aufhalten könnte. Da wir bisher nichts von einem weiteren gehört hatten, konnte es gut sein dass dieser hier vorsichtiger vorging als Gades. Moose wollte uns zum Turm begeleiten. Da wir jede Hand und jede Pfote brauchen konnten hieß ich ihn in der Gruppe willkommen. Zudem fand ich ein wenig brauchbares Holz für den Architekten Gantz, dass ich ihm schnell überbringen wollte. Mittels eines kleinen Zaubers war das auch kein Problem und Gantz begann sofort damit Lamikas Haus wieder aufzubauen. Danach kehrte ich zum Turm der Illusion zurück.

Die antike Waffe
Das Innere des Turms ähnelte dem Turm des Todes. Alles war genauso verfallen wie zuvor. Es kam mir so vor als hätten die Menschen Angst gehabt diese Orte zu reparieren. Langsam arbeiteten wir uns immer höher hinauf. Nach einigen Stockwerken entdeckten wir etwas, das wie eine riesige Kanone aussah. Wir waren aber nicht die ersten die diese Waffe erreicht hatten. Truppen aus Alstadt hatten sie bereits gesichert. Unter ihnen befand sich ein General namens Gohl. Dieser begrüßte uns höhnisch lachend und verachtend gab er zu erkennen das er Melfis niemals als Königin akzeptieren würde. Zusammen mit seinen Gefolgsleuten wollte er die Gefahr die die Prinzessin dennoch für Deraf darstellte beseitigen. Er hatte jedoch seine Stärke deutlich überschätzt. Nach dem Kampf entdeckten wir das der General uns auch abgelenkt hatte: die Waffe war verschwunden! Irgendwie hatten es die Truppen des Königreichs geschafft die riesige Kanone, die Gohl als Ultra-Waffe bezeichnet hatte, unbemerkt abzutransportieren. Das Ziel der Truppen war ohne Zweifel Alstadt. Da ich nicht zulassen konnte dass Deraf über eine derart mächtige Waffe verfügte, wollte ich sofort hinterher und verließ den Turm. Kurz vor dem Königreich entdeckten wir jedoch etwas das uns innehalten ließ: das Königreich war abgeriegelt und die Grenzen streng bewacht. Melfis schlug uns vor mit einem Schiff vom Meer zu kommen. Von dort konnten wir einen Geheimgang erreichen, den nur die Königsfamilie kannte. Dieser Vorschlag klang ganz gut und wir suchten das kleine Städchen Cobe auf. Hier gab es einen kleinen Hafen von dem wir aufbrechen konnten. Vorerst deckten wir uns nochmals mit Vorräten und neuen Waffen ein und rasteten im örtlichen Gasthaus.

Sonntag, 14. Mai 2017

Lufia – The Legend Returns: Tag 5 - Piraten, Piraten!

Wer entert hier wen?
Nach einer Nacht in der Herberge von Tomis, stellte ich Nachforschungen an. Eine Frau verriet mir das Gerücht dass jemand in der Stadt für die Piraten spionierte. Sie gab mir den Tipp dass ich einfach mit dem nächsten Schiff mitfahren sollte, da die Piraten es sicher überfallen wollten. Von einer weiteren Frau bekam ich die Tickets für das nächste Schiff. Sie riet mir jedoch ab, da sie sich Sorgen um uns machte. Auch sie hatte die Gerüchte über den nächsten Überfall gehört. Da wir die Piraten treffen wollten, nahmen wir die Tickets dankbar an und versicherten ihr dass wir uns um das Problem kümmern wollten. Ihr Sohn Keit war überzeugt davon dass es in der Welt auch gute Piraten gab. Was er genau damit meinte verriet er allerdings nicht. Am Dock der Stadt begaben wir uns auf das Schiff. Zuerst sah es nach einer ruhigen Seefahrt aus und ich zweifelte daran dass die Piraten auftauchen würden. Bald stellte ich fest dass ich mich geirrt hatte. Zu meiner Freude stellte ich fest das Irren tatsächlich menschlich war: auch die Piraten hatten gedacht leichte Beute vor sich zu haben. Aima belehrte sie eines besseren. Nun war es umgekehrt und wir enterten das feindliche Schiff. Unter Deck fanden wir nach kurzer Suche den Kapitän der Piraten. Er gab zu dass er Waffen an Alstadt lieferte, auch wenn es gegen das Gesetz war. Angeblich hatte er den Auftrag dazu vom Königreich erhalten. Melfis vermutete Deraf hinter der ganzen Angelegenheit. Da die Piraten nun aufgeflogen waren, wollten sie kurzen Prozess mit uns machen. Und wieder hatte sich jemand geirrt. Nach unserem Sieg überlegten wir kurz was wir mit den Waffen und dem Schiff machen wollten. Die Waffen wollten wir entsorgen, daher wollten wir zurück nach Tomis segeln.

Der seltsame Pirat
Gerade als wir auf unser eigenes Schiff zurückkehren wollten, fiel uns ein weiterer Segler auf der sich schnell näherte. Das neue Schiff wurde von einem uns unbekannten Mann gesteuert der uns für Piraten hielt. Da wir ihm nicht klarmachen konnten, dass es nicht so war, gingen wir in Deckung. Der Fremde Seefahrer wollte uns rammen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, fiel mir die riesige Axt auf, die am Bug des Schiffes befestigt war. Dies war wirklich absurd. Aber das neue Schiff hatte genug Fahrt aufgenommen um sich durch das Piratenschiff durchzuschneiden. Das restliche Piratenschiff begann gleich darauf zu sinken, und wir konnten uns noch auf unseren Segler retten. Damit war auch das Problem mit den Waffen gelöst, denn dort wo sie nun waren, konnte sie keiner erreichen. Wir segelten anschließend nach Tomis zurück und planten unseren nächsten Schritt. Melfis vermutete im Hauptquartier der Piraten noch mehr Waffen. Doch bevor wir dorthin konnten, mussten wir erst herausfinden wo dieses lag.

Ein gutes Versteck
Keit gab uns den entscheidenden Hinweis auf das Versteck der Piraten. Dieses lag auf einer Insel in der Nähe. Ohne ein Schiff konnten wir es aber nicht erreichen. Glücklicherweise gab es ja noch das Schiff mit dem wir schon einmal gesegelt waren. Zudem verriet er den Namens des Piraten der uns angegriffen hatte: Deckard. Als wir die Insel erreichten sahen wir zuerst kein Versteck. Als die Ebbe einsetzte verstand ich jedoch dass die Piraten eine sehr gut versteckte Höhle benutzten. Ohne Keits Hinweis wäre ich niemals darauf gekommen.

Der Kapitän und die Prinzessin
Wir arbeiteten uns immer tiefer in die Höhle vor. Gerade als wir ein paar Schatzkisten untersuchen wollten, öffnete sich eine versteckte Fallgrube. Diese beförderte uns geradewegs in eine Zelle. Der Anführer der Piraten erschien und verhöhnte uns, aber nur kurz. Als er Melfis sah, verliebte er sich Hals über Kopf in sie und holte die Prinzessin aus der Zelle. Bevor er mit ihr verschwand, befahl er seinen zwei Spießgesellen sich um uns zu kümmern. Da die Beiden aber nicht allzu dumm waren überließen sie die Sache einem riesigen Krokodil und wollten nur zusehen. Das Tierchen tat mir fast ein wenig leid, aber es stand zwischen uns und der Rettung der Prinzessin. Die zwei Piraten bekamen natürlich alles mit und ergriffen schnell die Flucht. Wir folgten Melfis und den Piraten tiefer in die Höhle bis wir sie irgendwann stellten. Durch eine Unachtsamkeit seitens Randolf erfuhren die Piraten wen sie da eigentlich entführt hatten. Der Anführer nahm die Prinzessin nach einem kurzem Kampf als Geisel und verschwand. Mittels eines Teleporters folgten wir ihm zur Anlegestelle. Dort hatte der Pirat Keit niedergeschlagen und war mit seinem Schiff geflohen. Nachdem Seena sich um Keit gekümmert hatte, nahmen wir mit unserem eigenem Schiff die Verfolgung auf. Das Schiff des Piraten konnte jedoch schneller segeln als wir und es sah so aus als könnten wir sie nicht einholen. Gerade als ich sicher war die Prinzessin nie wieder zu sehen entdeckte ich einen Neuankömmling. Es war das Schiff das uns schon einmal begegnet war und dem Piraten Deckard gehörte. Dieser beschloss mit der Erlaubnis von Melfis das feindliche Schiff zu rammen. Wir mussten uns nur beeilen unsere Freundin wieder einzusammeln bevor sie im Meer verschwand. Gerade als wir dachten den anderen Piraten losgeworden zu sein, erschien er wieder und rief einen riesigen Kraken. Dieser sollte uns mit unserem Schiff versenken. Wieder kam Deckard uns zur Hilfe. Mit einem gewaltigen Sprung gelangte unser neuer Freund auf unser Schiff und schloss sich unserem Kampf an. Zusammen waren wir stark genug unseren Feind zu besiegen und in die Tiefen des Meeres zu schicken. Deckard verließ uns wieder und segelte davon. Wir selbst kehrten nach Tomis zurück und suchten ein Gasthaus auf.  

Montag, 17. April 2017

Lufia – The Legend Returns: Tag 4 - Es kann nur einen geben? Nein!

Es wird abgerechnet!
Nach einer ausgiebigen Rast überprüften wir nochmals unsere Waffen und Vorräte. Auch das Erlernen einiger alten Texte konnte sicher nicht schaden. Dann machten wir uns auf den Turm des Todes zu besteigen. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Stockwerk das Gades bei unserer ersten Begegnung verwüstet hatte. Da er hier nicht anzutreffen war, nahmen wir die Treppen im hinteren Teil des Raumes und stiegen weiter nach oben. Auf einer Plattform auf der Spitze des Turmes trafen wir dann auf den Höllenfürsten. Nach einem kurzen Gespräch kam es zum Kampf. Hier zeigte es sich dass Gades seinen Titel zurecht erhalten hatte. Der Kampf war lang und hart, aber schließlich gewannen wir die Oberhand. Dennoch verhöhnte Gades uns noch im Tod und verriet uns dass es vier Höllenfürsten gab! Noch dazu könnte Gades jederzeit wiederbelebt werden! Diese Neuigkeiten musste ich erst einmal verdauen. Seena machte den Eindruck diese Nachrichten bereits gekannt zu haben und bezog sich auf die Kriege um die Todesinsel. Bereits damals sollte es schon vier Höllenfürsten gegeben haben. Meine Begleiterin gab zudem zu bedenken dass Gades als der Schwächste der Vier galt. Sie äußerte ihre Vermutung dass das Ziel der Vier die Todesinsel sein würde. Dei witterte bereits Schätze in Hülle und Fülle. Aima hatte ihr Ziel der Rache zwar erreicht, aber sie wollte uns dennoch weiterhin begleiten. Von Siantao konnten wir den Kontinent Lidal per Schiff erreichen und nach dem nächsten Höllenfürsten suchen.

Auf dem Weg zu neuen Ufern
Auch wenn es ein wenig schmerzte den Leuten in Siantao nicht helfen zu können machte mich ihre Hoffnung ein wenig fröhlicher. Die Bewohner der Stadt waren viel fröhlicher gestimmt seit sie die Nachricht von Gades Ableben erreicht hatte. Die Fähre nach Lidal war das erste gewesen dass sie repariert hatten. Die Reise übers Meer verlief ohne Probleme. In der Hafenstadt Caan in der wir anlegten sah die Sache schon anderes aus. Die Menschen in der Stadt waren äußerst misstrauisch und unfreundlich. Gerüchte über das Königreich Alstadt und seine militärischen Eroberungen machten die Runde. Als Fremde wurden wir deswegen besonders misstrauisch beäugt. Außer ein paar neue Waffen gab es in Caan auch nichts zu holen. Daher wollten wir diese gerade verlassen als ein Soldat in die Stadt gebracht wurde. Der Soldat war nicht mehr der Jüngste. Was ihm aber wirklich zu schaffen machte war die Schwertwunde an seiner Seite. Seena konnte ihm mit einem Heilzauber helfen. Obwohl dem Soldaten bewusst war dass die Wunde noch nicht gänzlich verheilt war, wollte er unbedingt die Stadt verlassen. Er wollte eine Prinzessin retten. Nun horchte ich auf. Seena hingegen wollte unbedingt dass der Soldat sich ausruhte. Irgendwann schritt ich ein und hielt meine Begleiterin auf, worauf der Soldat die Stadt wieder verließ. Da Seena sich immer noch Sorgen machte, eilten wir ihm hinterher.

Ein verletzter Soldat erscheint
Der Mann der den Soldaten nach Caan gebracht hatte gab einen wichtigen Hinweis wo wir suchen konnten. Das Ziel des alten Mannes könnte ein Leuchtturm im Nordosten der Stadt sein. Dorthin brachen wir auf. Nachdem wir einige Stockwerke hinter uns gelassen hatten, trafen wir tatsächlich auf den Soldaten. Dieser befand sich gerade im Kampf gegen ein riesiges Monster. Jedoch machte ihm seine Wunde schwer zu schaffen und er ging zu Boden. Seena bat mich darum, dass ich mich um das Monster kümmerte. Währenddessen wollte sie sich um den alten Mann kümmern. Gesagt, getan. Als wir mit dem Monster fertig waren, ging es dem alten Soldaten schon wieder besser. Er bedankte sich bei uns dass wir ihm nun schon zum zweiten Male das Leben gerettet hatten. Damit es nicht irgendwann zu einem dritten Mal kommen konnte, bot ich ihm an bei der Rettung der Prinzessin zu helfen. Nach einigem Überlegen nahm der Soldat unsere Hilfe an. Er stellte sich uns nun auch vor: sein Name war Randolf und er war der Hauptmann der königlichen Garde der Prinzessin Melfis.

Auf zur Rettung der Prinzessin
Bald erreichten wir die oberste Plattform des Leuchtturms. Und wie ich schnell feststellte war die Prinzessin etwas anders als ich mir vorgestellt hatte. Für gewöhnlich war es die Prinzessin die immer gerettet wurde. Doch Melfis bekämpfte mutig ein weiteres riesiges Ungeheuer. Und zwar alleine! Gleich darauf schlossen wir uns ihrem Kampf an, da sie um Hilfe bat. Schnell stellte ich fest dass die Prinzessin einige nützliche Heilzauber beherrschte. Zu sechst war das Monster schnell Geschichte. Melfis bedankte sich bei uns und begann auf Nachfrage zu erzählen was sie eigentlich im Leuchtturm suchte. Sie erzählte das der Minister Deraf sie betrogen hatte. Obwohl einst ein guter Mann hatte der Minister die Macht an sich gerissen und begonnen den Kontinent zu erobern. Randolf wollte weitere Nachforschungen über Deraf anstellen bevor sie nach Alstadt zurückkehren wollten. Ich bot ihnen an sich uns anzuschließen. Immerhin konnte es sein dass einer der anderen Höllenfürsten hinter den Veränderungen auf Lidal steckte. Melfis schlug vor dass wir zuerst die Vorgänge bei den Piraten untersuchten, denn das Königreich erhielt immer mehr Waffen. Die Piraten konnten also die Lieferanten sein. Gerüchten zufolge wurden regelmäßig Schiffe überfallen die den Hafen von Tomis verließen. Daher war es gut möglich, dass die Piraten irgendwo in der Nähe lauerten. Daher brachen wir zur Hafenstadt Tomis auf.

 Randolf, ein altgedienter und pflichtbewusster Soldat