Mittwoch, 19. Juli 2023

Mystic Quest - Tag 2: Eine holde Dame in Nöten

Ein Mädchen in Not
Ich machte mich früh wieder auf den Weg. Mein Ziel waren immer noch die Wasserfälle. Langsam streifte ich durch ein Wäldchen, als ich Hilfeschreie hörte. Schnell beschleunigte ich meine Schritte und konnte in Entfernung zwei Reisende sehen. Einer von ihnen ging gerade zu Boden als ich eingriff. Doch nach dem ich die Monster vertrieben hatte, stellte ich fest das ich zu spät gekommen war. Hasim, Begleiter und Beschützer, eines jungen Mädchens drohte in ihren Armen zu sterben. Er hatte gerade noch die Kraft mich um zwei Gefallen zu bitten. Das Mädchen sollte unbedingt nach Wendel gebracht werden und zweitens Bogard aufsuchen. Was für ein Zufall! Dann verstarb Hasim entgültig. Mara, so der Name des Mädchens, war recht schüchtern, beherrschte aber einen starken Heilzauber. Diesen konnte sie immer bei Bedarf auf mich anwenden. Ich musste sie nur darum bitten. Mit Maras Hilfe beerdigten wir ihren Begleiter und dann setzten wir unseren Weg fort.

Bei Bogard
Irgendwann erreichten wir die Wasserfälle. In der Ferne, nahe einer Klippe konnte ich ein kleines Häuschen entdecken. Über Lianen konnten wir dorthin gelangen. Ein mürrischer, alter Mann lebte dort. Zuerst hatte ich Angst, dass er mich mit seinem Krückstock verprügeln würde, aber dann entdeckte er Mara. Beziehungsweise dass was sie bei sich trug. Bogard identifizierte es als das Mana-Amulett. Mara erzählte, dass es ein Geschenk ihrer Mutter war, wusste aber wenig darüber. Der Alte begann nun von seiner Vergangenheit als Gemma-Ritter zu erzählen. Damals versuchte das Reich Vandol die Welt mittels des Mana-Baumes zu erobern. Bogard und andere kämpfte damals dagegen an, aber vergeben. Nur mithilfe einer Frau konnte Vandol aufgehalten werden. Jene Frau trug dieses Amulett. Er vermutete nun, dass Dark Lord nach ihr im ganzen Land suchen würde. Daher sollte ich Mara schnellstmöglich nach Wendel zu Cibba begleiten. Dort würde sie sicher sein. Damit ich den Weg dorthin gehen konnte, übergab Bogard mir eine Spitzhacke.

Tanzende Händler
Diese kam bald zum Einsatz. Sie war tatsächlich ein nützliches Werkzeug. Allerdings mit einem großen Hacken. Ich würde sie nur ein paarmal benutzen können, bevor sie zerbrach. In einigen Läden konnte ich jedoch neue Exemplare erwerben. Es wäre daher immer von großem Vorteil einige dabeizuhaben. Von daher hatte ich Glück, als ich an einem Händler vorbeikam, der einige verkaufte. Zusätzlich verkaufte mir der Händler eine Axt und einige Einweg-Schlüssel. Mit der Axt ersetzte ich schnell mein Übungsschwert. Und die Einweg-Schlüssel konnten alle Türen öffnen. Allerdings immer nur einmal, danach war der Schlüssel Schrott. Ich steckte alles in meine Tasche. Wer wusste schon wozu das Zeug einmal gut sein würde. Hinter dem Laden begann ein Sumpf. So mussten wir uns langsam durch den Morast wagen.

Übernachtung mit Überraschung 
Wir wurden müde, als wir in der Ferne eine Art Schloss entdeckten. In der Hoffnung, dort über Nacht unterzukommen, hielten wir darauf zu. In der Eingangshalle wartete eine Art Butler. Er hieß uns freundlich willkommen und empfahl uns eines der freien Zimmer. Doch eine Tür hielt er verschlossen, mit dem Hinweis, dass nur ein Herr Lee hindurch durfte. In einem der Nachbarzimmer hielten sich ebenfalls Reisende auf. Sie erzählten mir, dass der Butler einen merkwürdigen Spiegel in einer Höhle versteckt halten sollte. Den Schlüssel dazu bewachten riesige Eidechsen in ihrem Nest. Doch den Grund dafür wussten sie nicht. Nun ja, das war zwar merkwürdig, aber noch kein Grund für Misstrauen. Mara suchte sich dann in unserem Zimmer ein Bett aus und legte sich hin. Ich tat kurz darauf dasselbe. Bevor wir einschliefen übergab Mara mir ein Zauberbuch mit der Lebensmagie. Sie hielt es für sicherer, wenn wir beide den Zauber beherrschten. Ich stimmte ihr nur zu gerne zu. Dann schliefen wir langsam ein.

Ich war mir nicht sicher, doch ich glaubte im Schlaf Geräusche gehört zu haben. Aber ich schlief weiter. Am nächsten Morgen wachte ich energiegeladen wieder auf und wollte gleich weiterreisen. Doch mit Schrecken stellte ich fest, dass von Mara keine Spur zu sehen war. Vielleicht war sie beim Frühstück oder bei den anderen Reisenden. Ich begann zuerst das Zimmer, dann den Rest des Schlosses zu durchsuchen. Die Reisenden halfen mir bei der Suche. Irgendwann fragte ich den Butler am Eingang nach ihr. Dieser verhielt sich wieder sehr seltsam und beharrte darauf keine Frau zu kennen. Zudem lies er mich nicht hinter der verschlossenen Tür nachsehen. Vielleicht konnte mir der geheimnisvolle Spiegel im Sumpf hier weiterhelfen. Unzufrieden verließ ich das Schloss wieder.

Mittwoch, 12. Juli 2023

Mystic Quest - Tag 1: Endlich in Freiheit!

Gladiator aus Zwang
Hallo, schön euch kennenzulernen! Mein Name ist Alec und ich schreibe dieses Tagebuch für mich und für euch. Einst war ich ein Söldner. Erfahren im Schwertkampf stellte ich mich allerlei Monstern für bare Münze. Nach einem misslungenem Auftrag, wurden meine Gefährten und ich in ein Verließ unter der Burg des Dark Lord gebracht. Dort musste jeder früher oder später in der Arena für dessen Unterhaltung als Gladiator kämpfen. Meistens gegen Monster, manchmal auch gegeneinander. Weigerte man sich, wurde nicht nur man selbst schwer bestraft, sondern alle im Kerker. Nahezu jede erdenkliche Strafe die unseren Wächtern einfiel wurde durchgezogen. Freunde wurden auf diese Weise gegen einen immer wieder eingesetzt. Am Besten war es sich mit niemanden anzufreunden. Dumm nur, dass ich mich nicht an irgendwelche Regeln hielt. Nahezu die ganze Bevölkerung des Kerkers kannte mich.

Eines Tage kämpfte ich erfolgreich in der Arena gegen ein riesiges Monster. Mein Lohn für den Sieg: ein weiterer Tag am Leben zu bleiben. Als ich wieder in den Kerker kam, wartete eine schlechte Nachricht auf mich. Im Vorkampf war mein bester Freund Willy schwer verletzt worden und drohte demnächst zu versterben. Er schwor mich darauf ein, unseren geheimen Fluchtplan zu wagen. Nachdem ich in Freiheit kam, sollte ich die Gemma-Ritter aufsuchen. Jenen mystischen Ritterorden, die geschworen hatten den Mana-Baum zu beschützen. Ein gewisser Bogard, der an den Wasserfällen lebte, sollte mehr wissen. Denn Willy hatte erfahren, dass der Dark Lord eben jenen Baum bald erreichen würde. Und das wäre verheerend. Denn der Baum sollte all jenen Wünsche erfüllen, die zu ihm vordringen konnten. Nicht auszudenken, was ein Tyrann wie Dark Lord sich wünschen würde! Dann starb Willy in meinen Armen.

Zwei Schurken
Ich schloss meinem Freund noch die Augen und salutierte vor ihm. Dann nahm ich meine Übungswaffe und machte mich auf den Weg in die Arena. Unterwegs wünschte mir Amanda, eine weitere Freundin viel Glück. Denn der Plan, den Willy einst erdacht hatte, würde allen von uns die Freiheit ermöglichen. Der Weg führte durch die Arena an einem der Monster vorbei. Ein Mitgefangener opferte sich, um unbemerkt von den Wachen das Tor in den Monsterpferch zu öffnen. Von dort aus könnte ich von den Burgmauern herunterklettern. Meine Flucht gelang wie geplant. Jenseits der Mauern wandte ich mich einem kleinen See zu. Doch zu früh gefreut. Dark Lord und Julius, dessen rechte Hand, befanden sich dort. Hinter einem Baum verborgen, belauschte ich ihre Pläne. Julius erzählte gerade, dass der Schlüssel zum Mana-Baum von einem Mädchen getragen wurde. Seine Leute waren bereits auf der Suche nach ihr. Dark Lord räumte der Suche die höchste Wichtigkeit ein. Dann verschwand Julius mit einem Zauber. Das waren alles hochinteressanten Neuigkeiten. Doch dann verließ mich mein Glück, als der Dark Lord mich entdeckte. Da ein Kampf aussichtslos erschien, nahm ich meine Beine in die Hand. Bis zu einer sehr hohen Klippe. Dort stellte mein Peiniger mich und drängte mich über den Rand. Ich fiel lange in die Tiefe.

In die Tiefe
Dort kam ich dann irgendwann im hohen Gras zu mir. Kurz untersuchte ich alles. Beim Sturz hatte ich mir keine ernsthafte Verletzung zugezogen. Lediglich der Zustand meiner – jämmerlichen – Rüstung war besch... eiden. Da würde ich wohl einen Ersatz brauchen. Weil ich aber nichts anderes in Reichweite hatte, musste die Ausrüstung fürs Erste reichen. In der Ferne konnte ich Rauch erkennen. Ein Anzeichen für eine Siedlung, wie ich hoffte. Unterwegs dorthin bekämpfte ich einige Monster. Wahrscheinlich würde ich für jeden getöteten Feind eine Art Kopfgeld bekommen. 

Toppel
Im Weiler angekommen, wurde ich willkommen geheißen. Toppel war nicht besonders groß. Ein paar Häuschen, ein Hotel und ein paar Händler hatten sich hier niedergelassen. Einer der Händler verkaufte mir einen neuen Helm aus Eisen. Dieser war schon beim Ansehen stabiler als mein eigener. Also tauschte ich ihn flux aus. Die Dorfbewohner erzählten mir von einem alten Mann, der bei den Wasserfällen leben sollte. Dies klang verdächtig nach Bogard. Morgen würde ich den Weg dorthin wagen. Die erste Nacht in Freiheit wollte ich in dem kleinen Weiler verbringen.

Montag, 3. Juli 2023

Mystic Quest Legend - Tag 11: Ich suche neue Abenteuer...

Der Alte offenbart sich!
Nach langem Kampf war es uns gelungen, den Dämonenkönig auf der Spitze des Focus-Turms zu vernichten. Mit ihm verschwanden alle Monster im Land spurlos. Phobia und ich hatten nun einen Grund zum Feiern. Bevor wir dem Turm und allem darin den Rücken kehren konnten, erschien ein unerwarteter Besucher. Es war der alte Mann, der mir immer wieder während meiner Reise begegnet war. Genau jener alte Mann, der der Prophezeihung immer wieder nachgeholfen hatte. Bei ihm handelte es sich mitnichten um einen alten, verkalkten Greis, sondern um den fünften Kristall! Niemand hatte mir zuvor verraten, dass es nicht vier sondern fünf Kristalle gab. Er dankte uns für die Rettung des Landes. Mit seinen besten Wünschen schickte er uns zurück zu unseren Freunden. Und mir wünschte er viel Glück bei meiner Heimkehr. Stimmt! Da war ja noch was!

Abschied von Allen
Bevor ich mich aber an meine Rückkehr nach Hause machte, besuchte ich nochmals alle Orte und Freunde die ich gewonnen hatte. Kalia und Max waren zwischenzeitlich nach Foresta zurückgegangen. Als ich Max meine weiteren Pläne verriet, übergab mir dieser für meine Reisen sein wertvollstes Gut. Nein, nicht Kalia! Das Schiff sollte mich nun an weiter entfernte Ziele bringen. In Aquaria traf ich mich ein letztes Mal mit Spencer. Dieser hatte sich von Tristan getrennt und überprüfte seinen Tunnel. Rubens hatte sich nach Feuerburg zurückbegeben und übte sich in der Live-Band im Hotel. Auf Windias Pier schließlich hatten sich alle Freunde nochmals versammelt. Hier trennte sich dann auch Phobia von mir, denn sie wollte in ihrer Heimat bleiben. Nur Tristan glänzte durch Abwesenheit. Jeder verabschiedete sich nochmals ausgiebig von mir. Dann ging ich auf das Schiff. Mein Schiff! 

Wohin der Wind uns führt!
Allein segelte ich dem Horizont entgegen. Halt... ganz allein war ich doch nicht. Als ich den Horizont nicht mehr sehen konnte, zeigte sich der vermisste Tristan dann doch. Er hatte sich heimlich auf das Schiff geschmuggelt, weil er mich begleiten wollte. Natürlich nur im Interesse aller Schätze auf dem Weg. Immerhin wurde mir nicht langweilig währen der Reise. Dann endlich stellte Tristan mir eine Frage, die niemand zuvor gestellt hatte: Wie lautet eigentlich mein Name? Ich sah ihn erstaunt an. Dann zuckte ich die Schultern. Das war letztendlich egal. Jeder würde sich bei mir nur als „Krieger des Lichts“ erinnern.

Dienstag, 27. Juni 2023

Mystic Quest Legend - Tag 10: Ich treib es auf die Spitze...

Der kleine Bruder...
Das Schiff war zwischenzeitlich repariert worden und leistete uns gute Dienste. Vorsichtig segelten wir die Klippen entlang, bis wir den Weg fanden, den Rubens uns beschrieben hatte. Als wir hineingingen erkannte ich den Ort wieder. Es war jener Raum indem Rubens und ich erstmals von der dunklen Seite des Turms erfahren hatten. Nur konnten wir jetzt tiefer hinein gelangen. Die Fundamente des Turms erinnerten mich sehr an die Knochenhöhle. Starker Treibsand erschwerte uns das vorankommen. Doch mit einigen Bomben und des Greifhakens konnten wir uns einen Weg bahnen. Vor der Treppe erwartete uns ein riesiges Skelett. Im ersten Moment dachte ich der Glut Stepper wäre erneut wiederauferstanden. Doch ich hatte mich geirrt. Dennoch beherrschte der neue Feind genau die selben Techniken wie jener in der Knochenhöhle. Erfreut stellte ich im Kampf fest, dass Phobia sich neue Zauber erlernt hatte. Zusammen ließen wir einen Haufen Knochen zurück und nahmen die Treppe nach oben.

Steinerner Geselle
Dort fanden wir auch die letzte der Türen für die wir eine der Münzen brauchten. Erleichtert darüber, dass ich die Kiste in Vulturos Turm nicht übersehen hatte, hielt ich die Münze vor die Tür. Als sie sich öffnete konnten wir weiter nach oben. Der nächste große Raum war wie die Eispyramide eingerichtet. Statuen, Schalter und verschlungene Pfade erwarteten uns. Langsam schlitterten wir voran und fanden langsam aber sicher den richtigen Weg. In einem kleinen Raum erwartete uns der nächste Feind. Der Steingolem sah seinem Kollegen aus der Eispyramide recht ähnlich. Wie sein Name schon sagte bestand er allerdings aus Stein. Daher wirkte der Feuerfluch diesmal nicht ganz so stark. Aber dafür gab es ja andere Magie. Die Nebelaura zum Beispiel. Und unsere Waffen natürlich. Nach dem wir unseren Feind zu Geröll verarbeitet hatten, nahmen wir die nächste Treppe nach oben.

Feurige Wut!
Diesmal waren die Hallen des Lavadoms nachgebildet. Komplett mit der Lava. Hüpfend bewegten wir uns durch den riesigen Raum. Der Weg war nicht minder verschlungen wie im unteren Stockwerk. Dafür konnten wir schon von weitem sehen was uns erwartete. Ein entfernter Vetter des Drago Schizo saß auf seiner Plattform. Wieder mit zwei Köpfen. Doch diese stritten sich nicht, sondern funkelten uns böse an. Als wir in Reichweite kamen, empfing uns der Drache mit einem Feuerstrahl. Diesem wichen wir gerade so aus. Anschließend kühlten wir ihn mit dem Wasserfluch immer wieder ab. Dann gaben unsere Waffen ihm den Rest. Die nächste Treppe fanden wir dann auch recht schnell.

Kopie eines Feiglings!
Der nächste Raum war an Vulturos Turm angelehnt. Dünne Pfade führten über tiefe Löcher im Boden. Dort unten entdeckte ich das Leuchten von Lava. Ich erschauderte. Sollten wir hinunterfallen, würden wir wohl in der Lavahalle landen. Vorsichtig balancierten wir den Weg entlang. Doch dann befanden wir uns in einer Sackgasse. Ich war ratlos. Phobia zeigte auf einmal auf etwas, dass ich zuvor für eine Wand gehalten hatte. Tatsächlich war es ein verborgener Pfad. Dort befand sich ein Gang mit zahlreichen Fenstern. Im Zentrum des Raums trafen wir auf Falcono, einem Doppelgänger von Vulturo. Dieser war im Gegensatz zu dem Feigling ein eingebildeter Pfau. Er beherrschte auch einige starke Attacken. Zudem beherrschte auch er den Schild seines Vorgängers. Für uns war er jedoch ein leichtes Spiel, da er sich zu sehr auf seinen Schutz verließ und dachte das wir keine seine hübschen Federn treffen konnten. Da hatte er sich aber gewaltig geirrt. Nachdem wir dem Vogel die Federn gerupft hatten ging es weiter nach oben.

Der ehemalige Held!
Dort ging es sehr ruhig zu. Im Zentrum des Raums fanden wir eine Statue. Und was für eine! Ich war ganz erschrocken! Das war eine Statue von mir! Warum? Auf dem Sockel stand nur „Krieger des Lichts“ geschrieben. Kein Name. Phobia erzählte mir von einer alten Legenden, nach der einst ein Krieger des Lichts das Land gerettet hatte. Das musste wohl der abgebildete Mann sein. Vielleicht war er einst ein Vorfahre von mir gewesen? Das würden wir wohl nie erfahren. Auf einmal hörten wir leise Stimmen. Zuerst wussten wir nicht wer da sprach, doch dann erkannten wir, dass wir die Stimme der vier Kristalle hörten. Diese gaben uns ihren Segen um das Böse im Turm zu vernichten.

Der Dämonenkönig...
Genau dieses Böse wartete bereits einen Raum weiter auf uns, in Gestalt des Dämonenkönigs. Hier waren wir in das Licht der Sterne getaucht und kämpften auf einer Kristallplattform. Zwar sah er nicht allzu stark aus, aber Äußeres kann täuschen. Bereits jetzt zeigte er beeindruckende Attacken und holte hin und wieder mit seinem Zepter aus. Mit einigen Heilzaubern konnten wir das aber noch gut wegstecken. 
... beherrscht vier...

Nach kurzer Zeit zeigte der König uns was wirklich seine Stärke war: er konnte seine Gestalt wechseln. Wo wir gerade noch dachten, dass der Kampf bald zu Ende wären, ließ unser Gegner sich weitere Arme wachsen, die je eine mächtige Waffe trug. Zu allem Übel zeigte er nun, dass er mit einer der Waffen unsere Lebenskraft stehlen und an ihn übertragen konnte. 

... Gestalten und ...
Als wäre all das nicht schon nervig genug, war seine nächste Form, die einer riesigen Spinne. Ich hasse Spinnen! Nun griff er uns mit allerlei Sorten von Spinnweben an. Da ihn das auch nicht retten konnte, wählte er eine weitere Gestalt. 

... verliert dennoch!
Nun war er ein Tintenfisch-Ding. So genau konnte ich mich nicht festlegen. Auf jeden Fall war er hässlich! Phobia und ich arbeiteten gut zusammen. Angriffs- und Heilmagie wechselten wir regelmäßig ab und zwischendrin kamen unsere Waffen zum Einsatz. In diesem gesamten Kampf zeigte sich das Phobia und ich ein sehr gutes Team waren. Der Dämonenkönig hingegen verließ sich nur auf sich selbst. Ein großer Nachteil wie ich fand. Denn ihn selbst konnte nichts und niemand vor uns retten. Und dann...

Donnerstag, 22. Juni 2023

Mystic Quest Legend - Tag 9: Ich segle über den See...

Er ist wieder da!
In Windia herrschte ausgelassene Stimmung als wir wieder ankamen. Die Sturmwinde waren endgültig abgeflaut und ein reges Treiben herrschte bei den Händlern. Ich sprach Otto gerade auf Max an als ein alter Bekannter hereinstürmte: Rubens. Er hatte sich aus seiner misslichen Lage befreien können und den Weg nach Windia endlich gefunden. Zudem hatte er Neuigkeiten dabei. Während seiner Suche hatte er einen unbekannten Weg in den Focus-Turm gefunden. Otto hatte ebenfalls wichtige Nachrichten. Mithilfe eines Vulkansteins konnte er eine Regenbogenstraße bis zu Spencers Tunnel bauen. Eventuell konnten wir dort eine Möglichkeit finden die Wasser aus Aquaria in den trockenen See zu leiten. Rubens wusste dass sein Vater in Feuerburg einen der Steine in seinem Besitz hatte. Kalia bot an in Windia auf uns zu warten. Sie wollte sich auch um Norma kümmern, die tatsächlich heil aus dem Turm entkam.

Alte Bekannte
Der Weg zurück nach Feuerburg verlief ohne Probleme. Arion war froh uns zu sehen. Nur zu gern trennte er sich für uns von einem der seltenen Vulkansteine. Kurz wollte ich noch bei den Händlern vorbei sehen, als ich im Hotel Tristan und Spencer entdeckte. Ich informierte ihn über den Tunneleinsturz und das Phobia auf der Suche nach ihm war. Spencer wollte daraufhin nach Aquaria zurück. Doch zuerst trank er mit Tristan sein Bier fertig. Rubens und ich machten uns auf den Weg zurück nach Windia. Dort überreichten wir Otto den Stein und die Grüße von Arion, woraufhin dieser seine Maschine umbaute. Einige Stunden später, teile der Mann uns mit, dass die neue Brücke fertig war. Nun konnten wir in Spencers Tunnel vordringen.

Wasser marsch!
Als wir im Tunnel ankamen, entdeckte Rubens einige Schwachstellen. Als gebürtigem Feuerburger war das eine leichte Übung für ihn. Mit einer gezielten Jumbobombe konnte er die Felsen zerstören und das Wasser Aquarias würde den Rest erledigen. Gesagt, getan. Ich brachte mich auf einem sehr hohen Felsen in Sicherheit während Rubens die Bombe entzündete. Dann warf er sie und sprang schnell zu mir herauf. Gerade noch rechtzeitig. Denn als die Bombe hochging begann das Wasser sofort sich einen Weg zu bahnen. Unter lautem Getöse zerbrach die Wand endgültig und das kostbare Nass flutete erneut den See. Den nun gefluteten Tunnel konnten wir erforschen, denn Spencer hatte dort wohl auch etwas Wertvolles versteckt. Und tatsächlich: in einer Kiste entdeckten wir den Mobis-Opal. Einen weiteren der Teleportationssteine. Mit diesem sollten wir in der Lage sein zum Pier von Max Schiff vorzustoßen.

Über versteckte Wege...
Als wir auf dem Rückweg waren fiel uns in der Ferne ein Schiff auf. Dieses trieb langsam auf den abgelegenen Pier von Windia zu. Mit viel Glück würde es dort bleiben. Dann konnten wir mit der Suche nach Max beginnen. Kalia würde sich über die Neuigkeiten sicher freuen. Tatsächlich war sie so begeistert von der Nachricht, dass sie am liebsten allein auf das Schiff gestürmt wäre. Ich konnte sie gerade noch davon abhalten. Rubens und ich würden das Schiff durchsuchen und alles an Monstern töten was im Weg war. Zähneknirschend stimmte Kalia dem Plan zu. Damit Max wusste, dass wir Freunde von Kalia waren, gab diese uns zum Beiweis seine Kapitänsmütze mit. Nun galt es das Schiff von Dämonen zu befreien und Max zu retten.

Rubens ist platt!
Auf dem Schiff gab es tatsächlich jede Menge Feinde. Doch gemeinsam räumten wir den Weg frei. Auch in der Takelage trieben sich Monster herum, die wir bekämpften. Irgendwann kamen wir in den Bug des Schiffs. Neben einer Kiste mit der Juwelrüstung trafen wir dort Kapitän Max endlich an. Er wollte uns gerade etwas über die Prophezeiung erzählen als Kalia doch dort erschien. Sie brachte ihren Vater nach Windia. Dort könnten wir uns in Ruhe über alles unterhalten. Gleich darauf brach Rubens neben mir zusammen. Als Feuerburger mochte er keine Schiffe und wurde bei jedem Besuch von einem sofort seekrank. Irgendwie hievte ich ihn vom Schiff wieder herunter. Am Pier kamen mir Spencer und Tristan entgegen. Sie teilten mir mit dass auch Phobia in Windia angekommen war. Gemeinsam halfen sie mir Rubens in die Stadt und in ein Bett zu bringen. Im Hotel trafen wir auf Phobia. Rubens sah sehr mitgenommen aus und wollte nur noch ins Bett. Max befand sich ebenfalls im Hotel. Dort erklärte er mir die Prophezeiung. Die vier Kristalle zu befreien war nicht die ganze Aufgabe des Helden. Auf der Spitze des Focus-Turm befand sich die Wurzel des Übels, die vernichtet werden musste. Um dorthin zu kommen, mussten wir zahlreiche monsterverseuchte Stockwerke durchqueren. Diese nannte er Dämonenfestung um sie vom friedlichen Teil des Turms zu trennen. Dann gab er uns die Erlaubnis sein Schiff zu benutzen. Damit konnten wir jenen Eingang erreichen, den Rubens zuvor entdeckt hatte. Phobia schloss sich mir für diese Aufgabe an. Zuvor galt es noch ein letztes Mal die Vorräte aufzufüllen.

Montag, 19. Juni 2023

Mystic Quest Legend - Tag 8: Ich kann keine Treppen mehr sehen...

Oh... ein Chocobo!
Auf unserem Weg nach Windia konnten wir einen Blick auf den ausgetrockneten See werfen. Der Grund des Sees war so tief unten, dass wir ihn nicht von hier oben sahen. Das auf diese Weise ein Schiff verloren gehen konnte wurde mir so klar. Wahrscheinlich lag es irgendwo am Grund oder war anderweitig aufgelaufen. Ohne Wasser war eine Suche recht sinnlos. Als wir uns Windia näherten fiel uns als erstes der unaufhörliche Wind auf. Es war nicht nur ein laues Lüftchen was uns erwartete sondern fast ein ausgewachsener Sturm. In der Stadt waren alle Fenster dicht verbarrikadiert und die Türen fest verschlossen. Unsere Fortbewegung war durch den Sturm erschwert und mühsam. Nach kurzer Zeit im Freien erreichten wir eine rettende Tür und klopften laut an. Sofort wurden wir hineingelassen und willkommen geheißen. Wie es der Zufall wollte, waren wir in Ottos Labor angekommen. Irgendwie kam mir dieser bekannt vor. Ich wusste nur nicht woher. Doch Otto war in großer Sorge. Seine Tochter Norma hatte sich vor dem Sturm in Vulturos Turm verlaufen. Dieser Turm war mir auch schon aufgefallen. Momentan war er jedoch unerreichbar. Der heftige Wind hatte die Regenbogenstraße dorthin zerstört. Und im Moment konnte keine Neue errichtet werden. Gerüchten zu Folge befand sich der Kristall des Windes auf dem Sturmberg in der Nähe. Kalia wollte dorthin aufbrechen um den Wind zu beruhigen. Ich stimmte ihrem Plan zu, beschloss aber noch kurz die hiesigen Händler zu besuchen.

Hoch und runter...
Mit einem vollen Rucksack begann unsere Bergtour. Oft musste ich an den Anfang meiner Reise denken. Hoffentlich stürzte dieser Berg nicht ein. Bald stellten wir fest, dass nur nach oben zu klettern nicht ausreichte. Der Weg führte auch immer wieder zurück in die Tiefe, war durch zerstörte Hängebrücken oder Felsbrocken versperrt. So ging der Weg mal auf und ab. Und immer wieder blies uns der Wind fast in die Tiefe. Zum Glück für uns bevölkerten kaum Monster den Berg. Wahrscheinlich waren sie vom Winde verweht. In Ordnung, der war wieder schlecht. Als wir endlich auf der Spitze des Berges ankamen, wurden wir bereits erwartet. Der kopflose Ritter Sir Dullahan wartete auf seinem ebenfalls kopflosem Pferd in Angriffshaltung. Als er uns sah – wie auch immer – forderte er uns formal zum Kampf heraus. Mit seinem Pferd versuchte er uns nieder zu reiten und auch sein Schwert verhalf ihm zu großer Reichweite. Doch nach und nach konnten wir erst das Pferd vernichten und dann forderte der Ritter uns zum Kampf am Boden heraus. Unserer Äxte war der Kopflose aber dann doch nicht gewachsen. Als er auf den Boden fiel rechnete ich mit dem erscheinen des vierten Kristalls. Doch nach kurzer Zeit stellte ich enttäuscht fest dass nichts passierte. Nur der Wind begann abzuklingen. Mit letzter Kraft meldete sich Sir Dullahan noch einmal zu Wort. Er erzählte uns, dass der Kristall von Vulturo gestohlen worden war und sich nun in dessen Turm befindet. Gleichzeitig war der Ritter von Vulturo mit einem Zauber belegt worden, sodass er ihm dienen musste. Zufrieden mit seiner Befreiung verstarb der einst edle Ritter.

Noch ein Turm
Nun mussten wir aus zwei Gründen in den Turm. Zum einen wartete Norma auf ihre Rettung und zum anderen der Kristall. Wir eilten zurück zu Otto nach Windia. Dort hatten die Bewohner der Stadt bereits bemerkt, dass der Wind nicht mehr so stark wehte. Notdürftig reparierten sie Sturmschäden an ihren Häusern. Auch Otto war dabei Sachen zu reparieren. In seinem Fall war es aber die Maschine für die Regenbogenstraße. Er gab uns noch einen nützlichen Rat mit auf den Weg. Zudem überlegte ich woher ich Otto kannte. Dann fiel es mir ein: er sah einem bekannten Wissenschaftler in meiner Heimat ähnlich. Dr. Wiley oder so ähnlich. Gemeinsam mit Kalia nutzte ich die neue Regenbogenstraße sogleich und wir betraten den Turm.

Norma ist in Sicherheit
Im Turm trafen wir gleich im Eingangsbereich auf die vermisste Norma. Erfreut machte sie sich gleich auf den Heimweg. Nun machten wir uns an die Erkundung des Turms. Schon nach verdächtig kurzer Zeit trafen wir auf Vulturo. Doch statt uns zu bekämpfen, beschimpfte er uns nur und verschwand dann. Nun wusste ich auch was Otto mit Fahrstuhl meinte. Solange dieser sich bewegen konnte, dachte Vulturo nicht an einen Kampf. Um den Feigling bekämpfen zu können, mussten wir sein Fluchtmittel blockieren. Dazu mussten wir einige Schalter im Turm finden und umlegen. Laut Otto sollte auf jedem zweiten Stockwerk einer zu finden sein. Dummerweise führten die Treppen im Turm meistens auf das übernächste Stock. Um auf die restlichen Etagen zu kommen mussten wir erst einen Weg finden. Zudem ließ der Angsthase seinen Turm sehr gut von Monstern bewachen. Wir mussten uns also vorwärts den Weg freikämpfen. Unter den Schätzen des Turms fand ich zwei sehr wertvoll: die Flammenaura und das Juwelenschwert. Gerade Letzteres wurde schnell meine neue Lieblingswaffe. Es schnitt durch nahezu jedes Material und stumpfte gleichzeitig nicht ab.

Der Feigling im Kampf
Nachdem wir kurz auf der Spitze des Turms angekommen waren, fanden wir schnell wieder eine Treppe die abwärts führte. Zum Glück für uns genau in das richtige Stockwerk. Der Schalter war auch schnell gefunden und mit einem gezielten Axtschlag umgelegt. Nun konnte Vulturo ein Stockwerk weniger anfahren. Dann suchten wir die nächste Treppe. Unterwegs sahen wir den gesuchten Feigling kurz wieder. Doch nach weiteren Verhöhnungen war er auch schon wieder weg. So suchten wir Stockwerk um Stockwerk ab und bald hatten wir alle Schalter umgelegt. Nun galt es den Flüchtenden wieder zu finden. Durch unsere Suchaktion war der Turm inzwischen frei von Monstern. So ging die Suche viel schneller. Irgendwann standen wir vor Vulturo, der panisch auf ein paar Tasten hämmerte. Doch so sehr er es auch wollte, er kam nicht vom Fleck. Nun blieb ihm nichts mehr anderes übrig als sich uns im Kampf zu stellen. Leider hatte er noch das ein oder andere Ass im Ärmel. Mithilfe seiner Flügel konnte er einen Schild erschaffen, der sämtliche Magie auf uns reflektierte. Zudem konnte er starke Winde beschwören um uns zu schaden. Doch nach und nach lernten wir die Pausen in seinen Schilden zu nutzen und dann die Magie anzuwenden. Ansonsten halfen Schwert und Axt weiter.

Endlich... der Letzte
Nach Vulturos Niederlage untersuchten wir kurz den Fahrstuhl. Auf einer der Tasten stand Notfall und wir drückten sie. Der Aufzug setzte sich wieder in Bewegung und brachte uns zur Spitze des Turms. Hier erschien nun der letzte der vier Kristalle. In einer nahen Kiste fand ich eine weitere der Münzen. Nun war ich doch neugierig. Ich hatte keine weitere Tür im Focus-Turm gesehen. Wofür war diese Münze wohl gut? Dafür blieb später immer noch Zeit. Kalia und ich verließen anschließend den Turm. Immerhin hatten wir alles erreicht, wofür wir kamen. Otto in Windia würde sich über die Nachrichten sicher freuen.

Donnerstag, 15. Juni 2023

Mystic Quest Legend - Tag 7: Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht...

Unbequeme Wahrheit
Während Rubens mit mir weiterzog führte uns unser Weg wieder zum Focus-Turm. Mit der neuen Münze könnten wir nun die letzte der Türen öffnen. Den Weg nach draußen fanden wir recht schnell. Was mich mehr reizte waren die Treppen die zu den Fundamenten des Turms führten. Neugierig stiegen wir hinunter. Vor uns lag ein riesiges Gewölbe, doch was mich mehr erschreckte waren die Bewohner. Überall lauerten Monster. Dies hat mich tiefer getroffen als ich zugeben wollte. Für die Bewohner des Landes bedeutete der Turm Hoffnung, Beständigkeit und Sicherheit. Vor unseren Augen zeigte sich jedoch das der Turm von innen verfault war und die Menschen sich nur noch in falscher Sicherheit wogen. Rubens war völlig aufgelöst. Doch von dem Platz an dem wir standen, konnten wir nichts ausrichten. Dies blieb ein Problem für ein anderes Mal. In einer Kiste befand sich ein weiterer Zauber für mich: der Luftfluch. Wir setzten unseren Weg nach Windia fort. Schweigsam von dem eben Gelernten.

Übermut tut selten gut!
Die Straße führte zu einer alten und baufälligen Hängebrücke. Überall waren Löcher in den Holzstämmen, sodass wir aufpassen mussten, wohin wir traten. Ranken führten immer wieder in die Tiefe. Rubens war recht mürrisch. Wobei das untertrieben war. Er war wütend. Und als er ein einsames Monster entdeckte, begann er es ohne Vorwarnung anzugreifen. Doch mein Begleiter hatte sich übernommen und wurde die Brücken hinuntergeschleudert! Allein stellte ich mich dem Monster. Nachdem ich es bezwungen hatte, suchte ich mir die nächste Ranke die nach unten führte. Ich entdeckte meinen Freund. Er war in Sicherheit, jedoch für mich unerreichbar. Rubens legte mir nah allein weiter zu reisen. Doch da kam ein alter Bekannter des Weges: Tristan. Er bot sich als neue Begleitung für mich an. Gerne nahm ich seinen Vorschlag an. Rubens rief mir noch hinterher, dass er mich in Windia wieder treffen würde. Ungern ließ ich ihn zurück.

Eine grummelige Eiche
Wir kamen in einen wunderschönen, alten Wald. Laut Straßenschild handelte es sich um den „Lebendigen Wald“. Wow. Erst ein totkranker Geisterwald und nun ein Lebendiger. Überall versperrten uns Bäume den Fortschritt. Mit meiner Axt konnte ich uns aber einen Weg bahnen. So kamen wir an einem alten Lagerplatz vorbei. Dieser musste von einem Holzfäller errichtet worden sein, denn ihn einem Baumstumpf steckte eine Axt. Ich sah mir die herrenlose Waffe an und bemerkte dass sie aus hochwertigem Material gefertigt worden war. Vorsichtig nahm ich sie an mich und holte probeweise ein paar mal mit ihr aus. Zufrieden zogen wir weiter. Von weitem hörten wir auf einmal ein seltsames Geräusch. Als wir uns weiter umsahen stellten wir fest dass die Töne von einem riesigen Baum kamen. Es hörte sich an wie ein Seufzen. Merkwürdig war auch dass der Baum ein Gesicht hatte. Nur leider ignorierte er uns komplett. Wenn wir nur mit Bäumen reden könnten. Tristan hatte jedoch eine Idee. Wir kannten doch jemanden der das konnte: Kalia aus Foresta. Laut meinem Begleiter war Kalia endlich zu ihrem Besuch in Aquaria gekommen. Daher führte der Weg zurück in die Stadt des Wassers. Unterwegs kamen wir wieder zu der Hängebrücke. Doch von Rubens fehlte jede Spur. Sicher hatte er einen anderen Weg gefunden.

Auf Schatzsuche
Es war eine Wohltat wieder in Aquaria zu sein. Ich nahm mir die Zeit und blickte auf das Grün um mich herum. Kaum zu glauben, dass vor kurzem alles unter Schnee und Eis verborgen war. Unterwegs nahm ich ein paar Blumen für Phobia mit und eilte zu ihrem Haus. Meine Freundin begrüßte mich überschwänglich. Tatsächlich hatte Kalia den Weg nach Aquaria gefunden. Doch laut Phobia schlief ihre Freundin gerade. Um mir die Wartezeit zu verkürzen schickte sie mich zu ihrem Großvater Spencer. Dieser hatte wohl Neuigkeiten für mich. Zusammen mit Tristan durchquerte ich den Tunnel. Spencer war nicht wirklich mit seinem Projekt weitergekommen. Anscheinend waren die Felsen nun zu hart um weiter zu graben. Ohne die Hilfe von Otto aus Windia würde Spencer nicht weiterkommen. Was für ein Zufall. Wieder einmal deckte sich mein Ziel mit einem anderen meiner Bekannten. Dann entdeckte Spencer Tristan. Auf einmal diskutierten Beide über Gold und Schätze und vergessen war der Grund warum wir hier waren. Tristan und Spencer machten sich sofort auf ein eigenes Abenteuer zu erleben und nebenbei um Reichtümer zu finden. Zum Abschied überreichte mein Freund mir jene Krallenwaffe, die er einst in der Knochenhöhle an sich nahm. Damit würde ich Abgründe überqueren können. Dann waren sowohl Tristan als auch Spencer auf und davon. Davon zeigte sich allerdings Phobia nicht sehr begeistert, die gerade zu mir stieß. Wütend trat sie gegen einige Stützpfeiler. Meine Frage, ob das klug war, hatte sie wohl überhört. Kurz darauf krachte es heftig und wir rannten davon. Hinter uns stürzte der Tunnel ein und war unpassierbar. Phobia war über sich erschrocken und verfolgte gleich ihren Großvater um ihn über den Einsturz zu informieren. Ich nutze die Chance nach Kalia zu sehen.

Versprochen ist versprochen
Als Kalia erfuhr, dass ich nach Windia reiste, schloss sie sich mir gleich an. Auch sie hoffte auf Ottos Hilfe um ihren Vater zu retten. Außerdem war sie an der alten Eiche im Wald interessiert. Unterwegs erzählte ich Kalia von allem was seit ihrer Vergiftung vorgefallen war. Wie vermutet traf die Wahrheit über den Focus-Turm auch sie hart. Irgendwann standen wir wieder vor der heiligen Eiche und meine Begleiterin begann eine Gespräch mit ihr. So erfuhr ich dass der Baum im Inneren von Monstern verseucht war. Wenn wir alle Monster vernichten würden, würde uns die Eiche ein ganzes Stück nach Windia tragen. Das war doch mal ein Angebot. Sogleich machten wir uns an die Rettung der Eiche. Im Inneren zeigte sich dass das heilige Gewächs nicht ganz Unrecht hatte. Überall sah ich Monster. Es würde eine ganze Weile dauern alle zu vernichten, aber das war der Deal. Auch Tristans Geschenk erwies uns eine große Hilfe. Mit seiner Hilfe kamen wir weiter nach oben im Baum. Zwischenzeitlich mussten wir uns auch einen Weg durch ein Feld von Pilzen bahnen, die hier fröhlich überall wuchsen. Auch der Kisten-Verteiler war wieder fleißig unterwegs gewesen. Über die Felsenaura, die ich in einer der Kisten fand, freute ich mich ungemein. Nun konnte ich Meteore schleudern, ganz wie der legendäre Held Sephiroth! Nach und nach wurden es weniger Gegner, bis sich uns eine Chimäre in den Weg stellte. Drei Köpfe und ein bissiger Schlangen-Schwanz machten uns das Leben schwer. Unsere Zauber und Äxte schafften das Problem jedoch elegant aus dem Weg. Wie versprochen nahm uns die Eiche dann in ihre Äste auf und trug uns ein ganzes Stück nach Windia. Hinter dem Wald richteten Kalia und ich uns ein Lager für die Nacht ein.