Mittwoch, 12. Juni 2024

Terranigma - Eintrag 6: Nur Fliegen ist schöner

König der Vögel
Ich kehrte ins Paradies der Vögel zurück. Diese waren überglücklich wieder den Himmel erobern zu können. Doch es gab noch ein weiteres Problem, dass die Tiere beschäftigte: der Wind wehte nicht mehr. Weiter oben an der Klippe lebten die Königsvögel. Auf dem höchsten Felsen wachte Dumbar, der weise Anführer der Vögel, auf mich. Er bat mich mit einer der Möwen zu fliegen. Diese sollte mich nach Orkania bringen. Dort sollte ich nach dem Wind sehen. Gesagt, getan. So stand ich vor einer weiteren Höhle. In dieser war nur ein tiefer Abgrund. Zuerst wusste ich nicht was ich tun sollte. Doch dann entdeckte ich in der Tiefe etwas glänzen. Da ich nicht hinunter konnte nahm ich ein paar Steine und warf sie hinab. Das war wohl das Richtige. Denn ich hörte die Stimme des Windes, der sich bei mir für das Wecken bedankte. Dann spürte ich wie der Wind aus der Grube aufstieg um über die Welt zu wehen. Mit der Möwe kehrte ich in das Paradies zurück.

Dumbar war über meinen Erfolg sehr erfreut. Er überreichte mir ein weiteres magisches Amulett. Er erlaubte mir mit den Möwen zu reisen. Eine davon flog einen Ort namens Safarium an. Dort sollten Tiere aller Art leben. Das klang spannend und ich wollte diesen Ort unbedingt sehen. Diesmal flog die Möwe unglaublich weit. Das Ziel der Reise lag auf dem Kontinent Afrika. Als wir Safarium erreichten, war die Möwe geschockt. Alle Tiere fehlten. Wahrscheinlich waren deren Seelen immer noch irgendwo gefangen. So verließ ich Safarium um mich umzusehen.

Wasser marsch!
Weiter im Süden fand ich ein weiteres Tal, bevölkert mit Dämonen. Dies konnte der Ort sein, den ich suchte. Weite Teile des Tals waren ausgetrocknet und ich konnte nicht gleich alles erforschen. Als ich wieder einmal einen Dämon erschlug erschien eine verlorene Seele vor mir. Diese verriet mir von den Regenaltären im Tal. Es erschien mir nur logisch, dass ich nach dem Wind nun auch den Regen zurückbringen musste. In einem ausgetrocknetem Flussbett fand ich einen der Schreine. Hier erfuhr ich, dass ich vier Seelen finden musste, die dort für Regen beten mussten. Also machte ich mich wieder auf Dämonen zu erschlagen. Nachdem ich vier Seelen befreit hatte, kehrte ich zum Regenaltar zurück. Ich erlebte hautnah wie die Seelen ihr Gebet entrichteten und der Regen über das Land kam. Daraufhin konnte ich das Gras geradezu wachsen sehen. Und auch die Flüsse des Tals füllten sich wieder mit Wasser. Daraufhin hatte ich eine Eingebung. Selbst wenn ich alle Dämonen vernichtete konnten die Tiere noch nicht wieder erwachen. Erst wenn genügend Gras wuchs, wäre genügend Nahrung vorhanden. Deshalb wollte ich jeden der Altäre aufsuchen und für weiteren Regen sorgen.

Dämonischer Hinterhalt
Nachdem ich drei Altäre besucht hatte und für weiteren Regen gesorgt hatte, konnte ich den letzten der Altäre erreichen. Doch dieser war kein stiller Ort des Gebets mehr. Dämonen hatten diesen Ort übernommen und beschworen irgendetwas herbei. Bevor ich dazwischengehen konnte, erschien ein riesiges Skelett von... Ich habe keine Ahnung was das gewesen sein soll. Er griff mich mit seinen Klauensensen immer wieder an. Entweder schlug er nach mir oder warf sie umher. Zudem spie er noch sehr heiße Flammen und setzte einen Teil des Bodens in Brand. Nach und nach trennte ich seine Knochen ab. Nach kurzer Zeit warf mein Feind den Rest seiner Knochen ab und grinste höhnisch. Doch das war noch nicht alles. Zu meinem Schrecken setzte sich der Dämon wieder neu zusammen. Diesmal in einer fliegenden Form. Nun versuchte er mich einzuschüchtern indem er Wände rammte und Steinbrocken auf mich zufliegen lies. Nachdem das nicht klappte spie er wieder sein Feuer auf mich. Zuletzt versuchte er mir im Sturzflug Schaden zuzufügen. Leider bedachte er nicht, dass ihn das in meine Reichweite brachte und ich schlug sofort zu. Nach einigen Treffern hatte ich auch diesen Dämon vernichtet. Nun konnten die Tiere in die Welt zurückkehren. Langsam machte ich mich auf den Weg nach Safarium.


Rückkehr der Tiere

Mittwoch, 29. Mai 2024

Terranigma - Eintrag 5: Flora und Fauna

Ein totes Land
Ich erwachte in einem toten Land. Kein Leben. Weder Tier noch Pflanze war zu sehen. Die Luft war nicht angenehm zum atmen. Wasser war abgestanden und stellenweise giftig. Ich beschloss mich ein wenig umzusehen. Bald änderte sich meine Umgebung. Um mich herum waren nun lauter tote Bäume. Anscheinend war dies mal ein sehr dichter Wald gewesen. Bei einer Quelle an einem See hielt ich an. Eine Stimme sprach zu mir, dass ich ihr helfen sollte. Ich ließ meinen Blick umherschweifen auf der Suche nach dem Sprecher. Dabei fiel mein Blick auf den Überrest eines Baumes. Unter seinen Wurzeln hatte sich eine Höhle gebildet. Dort schien etwas zu sein und ich ging in die Tiefe.

Das Wasser wird gereinigt
Die Höhle folgte den Wurzeln des Baums und reichten weit ins Erdreich hinein. Überall fanden sich Dämonen, die die alten Wurzeln weiter schädigten. Während ich mich weiter umsah, fand ich eine verlorene Seele. Diese führte mich weiter in die Tiefen. Dort fand ich einige lebendige Pflanzen und sauberes Wasser. Nun stellte ich etwas erstaunliches fest: ich konnte mit Pflanzen reden. Die Pflanze namens Lilly übergab mir ein paar riesige Blätter. Damit konnte ich schwimmen. Fluffy erschien und fragte mich hämisch warum ich das nicht könnte. Bisher hatte ich dazu auch keinen Grund gehabt. In Krysta gab es nur ein kleines Flüsschen und ein paar Teiche. Und auf der Oberwelt wollte ich bisher nicht ins Wasser. Von einer weiteren Pflanze erhielt ich einige Tropfen reines Wasser. Dieses sollte mir gegen Vergiftungen helfen. Vorsichtig trank ich die wertvolle Flüssigkeit. Nun begann ich wieder nach oben zu klettern. In einem weiteren Raum bemerkte ich wie giftiges Gas ausströmte. Ich hoffte dass die Pflanze nicht zu viel versprochen hatte. Doch ich bemerkte keine Veränderung. Dann konnte ich mich umsehen. Offenbar hatten sich ein paar Parasiten hier eingenistet. Ich beschloss die Dämonen zu vernichten. Dabei störte mich immer wieder ein riesiger Tausendfüßler. Diesen ignorierte ich während ich mich einem rosafarbenem Klumpen mit Stacheln und riesigem Auge widmete. Gelegentlich warf es ein paar kleinere rosa Stachelklumpen nach mir. Aber davon ließ ich mich nicht abhalten.

Parasiten im Baum
Wieder an der Oberfläche traute ich meinen Augen kaum. Wo früher nichts als totes Land war, sah ich nun Grün soweit das Auge reichte. Das Wasser war klar und die Luft wundervoll. Überall sprossen Pflanzen und waren dankbar für meine Hilfe. Der riesige Baum war ebenfalls wieder zum Leben erwacht. Er war dankbar und überreichte mir ein magisches Amulett. Dieses konnte wie die Ringe verwendet werden. Der Sonnenbaum bat mich darum auch weitere Lebewesen zurückzubringen. Weiter im Norden könnte ich helfen. Auf meinem Weg dorthin bestaunte ich immer wieder die Veränderung die ich verursacht hatte. Eine Blume teilte mir mit, dass das Paradies der Vögel nicht mehr weit war. Als ich die Berge in der die Vögel leben sollten erreichte, stellte ich fest, dass diese ebenfalls Hilfe brauchten. Eine weitere Blume wartete hier auf mich. Sie erklärte mir wo ich die verlorenen Seelen der Vögel befreien konnte. Ein Stück weiter im Norden, lag ein riesiger Berg. Dort lebten Dämonen, die die Seelen in sich trugen. Ich brach gleich dorthin auf.

Ein höllisches Federvieh
Am Fuß des Berges staunte ich über dessen Höhe. Ein langer, schmaler Weg führte mich ein Stück nach oben. Bereits dort hatte ich eine wunderbare Aussicht. Immer wieder musste ich mich auch durch Höhlen kämpfen. In einer versteckten Truhe fand ich eine neue Waffe. Mit ihrer Hilfe konnte ich auch feste Gesteinsbrocken zerschlagen anstatt nur zu verschieben. Manchmal kam ich nur durch einen beherzten Sprung weiter und dann wiederum stand ich vor merkwürdigen Felswänden. In einem Raum waren tiefe Abgründe. Nur über schmale, recht instabile Brücken konnte ich vorankommen. Doch einige Dämonen hier konnten Erdbeben auslösen. Sollte eines davon eine Brücke treffen, durfte ich mich noch einmal daran versuchen. Aber mit genug Tempo war das leicht zu schaffen. Ich kam an einem Nebengipfel wieder an die Oberfläche. Nach einigem Umsehen stellte ich fest, dass ich noch eine ganze Weile klettern musste. Aber da war doch was? Ich hatte ganz deutlich ein Schimmern vernommen. Es kam aus einem alten Vogelnest. So beugte ich mich hinunter um das glänzende Teil aufzuheben. Wie es schien war es ein uraltes Artefakt. Es sah so aus als wäre es einst zum klettern verwendet worden. Mir ging ein Licht auf. Damit war es vielleicht möglich die merkwürdigen Wände zu erklimmen. Das musste ich gleich ausprobieren. Mein Bauchgefühl hatte mich nicht getäuscht: mit der Greifenklaue – so nannte Fluffy das Teil – konnte ich tatsächlich höher klettern. So erreichte ich bald den Gipfel. Ein riesiger dämonischer Vogel griff mich an. Entweder spie er etwas nach mir oder er versuchte mich von der Plattform zu schubsen. Ich musste mich in Geduld üben, bis der Dämon in Reichweite meines Stabes kam. Denn oft zog er sich in die Höhe zurück. Nach einigen Treffern rief der Vogel nach Hilfe. Ein weiterer Dämon kam dazu. Aber dieser blieb im Himmel und warf ab und zu Klumpen auf mich hinab. Ich wollte gar nicht so genau wissen was das war und vermied Treffer damit so gut ich konnte. Nach einigen weiteren Treffern mit meinem Stab war der Dämon vernichtet. Kurz darauf erlebte ich die Rückkehr der Vögel. Es war wunderschön sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.

Donnerstag, 7. März 2024

Terranigma - Eintrag 4: Das Ende der Reise?

Für eine sichere Heimkehr
Mitten in der Nacht wachte ich auf. Nachdem ich mich mehrmals hin und her gewälzt hatte, beschloss ich einen kleinen Spaziergang zu machen. Nachts war die Luft im Dorf viel klarer. Während ich umher schlenderte, bemerkte ich, dass ich nicht der Einzige war der nicht schlafen konnte. Durch Melinas Fenster fiel noch Licht. Ich beschloss sie kurz zu besuchen. Als ich ihr Zimmer betrat, hörte ich sie noch kurz für meine sicherer Rückkehr beten. Melina war kurz überrascht mich zu sehen. Wir führten ein kurzes Gespräch über meine Pläne nach den Türmen. Ich versicherte ihr, sie verlassen zu wollen. Danach war sie erleichtert und wollte ihr Webstück alleine fertigstellen. Vielleicht konnte ich nun weiterschlafen. Am Morgen besuchte ich Melina erneut. Sie übergab mir eine neue Weste. Diese war mit dem Kristallfaden gewebt und sollte mich vor bösen Zauber schützen. Ich legte sie gleich an und freute mich über dieses Geschenk.

Ein echter Bocken!
Mit der neuen Weste ausgerüstet, begab ich mich wieder zum fünften Turm. Wieder wurde ich beim Betreten gelähmt und wieder erschien der Wächter vor mir. Doch diesmal wurde sein Zauber abgewehrt. Wie es schien hatte Melina mit ihrer Ahnung recht gehabt. Während ich mich daran machte den Turm hinauf zu steigen, wunderte ich mich. Es gab keine Fallen, keine Abgründe, nichts besonderes an Rätseln. Weiter oben er schien der Turmwächter erneut. Diesmal griff er mich nicht an. Aber er teilte mir mit, dass meine letzte Prüfung mich erwartete. Beherzt ging ich in den letzten Raum des Turm. Zuerst sah ich nichts. Dann begannen sich links und rechts Fackeln zu entzünden, je weiter ich ging. Ganz am Ende sah ich dann was mich erwartete: ein riesiger Skorpion. Dieser Dämon übertraf alles was ich bis dahin bekämpft hatte. Er griff mich nicht nur mit seinen Klauen und seinem Schwanz an, sondern spie auch immer wieder kleinen grünen Lichtstrahlen aus seinem Maul. Seine Klauen benutzte er ähnlich wie Hämmer. Immer wieder holte er damit aus und knallte sie auf den Boden. Zudem blockierten sie den direkten Angriff auf ihn. Außerdem bewegte er sich auf der Plattform langsam in meine Richtung. Ich beschloss zuerst die Klauen zu zerstörten. Erst eine, dann die Andere. Dies zwang ihn zum Rückzug und ich hatte freie Bahn. Nachdem der Hauptkörper des Dämons genug Schaden erlitten hatte, löste er sich in Luft auf. Dann hörte ich die Stimme des Wächters wieder. Dieser verkündete meinen Erfolg und den Beginn meiner Reise. Was musste ich da hören? Ich dachte ich hätte alle Menschen befreit. Als ich das Portal durchschritt, sah ich das Auftauchen Australiens vor mir. Doch meine Gedanken waren bei der Bemerkung des Wächters.

Achtung, Abgrund!
Als ich wieder im Freien angekommen war, beschloss ich die Welt noch etwas zu erkunden. In der Ferne hatte ich weitere Gebäude ausgemacht und ich war neugierig. Und immerhin war es möglich dass der Weise den Ausgang aus Krysta wieder verschloss. Also zog ich los. Auch diesmal zeigte es sich dass sich Neugier auszahlte. Es gab insgesamt zwei weitere Ruinen mit Portalen. Beide Portale waren nicht schwer zu erreichen. Beim Ersten musste man nur ein paar Dämonen mithilfe einiger Krüge töten und beim Zweiten galt es einige Felsbrocken zu verschieben. Eines der Portale befreite Polynesien und das andere die Insel Mu. Nun war es Zeit ins Dorf zurück zu kehren.

Fall ins Ungewisse!
Der Weise erwartete mich schon zufrieden im Dorf. Doch noch sei die Arbeit nicht getan. Zwar war das Land zurück, das Leben darauf jedoch nicht. Ich blickte ihn fragend an. Er gab mir zu verstehen, dass ich ihm folgen sollte. Östlich des Dorfes lag eine tiefe Erdspalte, die er mir zeigen wollte. Etwas widerwillig folgte ich dem Alten. Am Spalt angekommen, erzählte er mir, dass dies der Weg zur Oberwelt wäre. Diese strotze einst vor Leben. Doch nun war nur noch ödes Land zurück geblieben. Jemand müsste nach oben reisen um das Leben ebenso wie das Land zurück zu bringen. Ich hatte das Gefühl dass dies ebenfalls meine Aufgabe wäre. Der Weise erklärte mir ebenfalls, dass es keinen Weg zurück gab, bis die Welt wiederhergestellt wäre. Bevor ich den Sprung in den Spalt machen würde, wollte ich mich noch von Melina verabschieden. Doch diese wollte mich nicht sehen. Um nicht weinen zu müssen, verbot sie mir den Eintritt in ihr Zimmer. Betrübt kehrte ich zum Weisen zurück um den Sprung zu wagen.


Australien ist zurück!


Samstag, 17. Februar 2024

Terranigma - Eintrag 3: Prüfungen ohne Ende

Ein mysteriöser Händler
Wieder im Dorf angekommen, sah ich mich nach den Befreiten um. Erfreut stellte ich fest, dass Melina nicht mehr gefroren war. Zudem waren alle in der Weberei befreit. Leider fehlten immer noch einige, aber ich hatte ja erst einen der fünf Türme bestiegen. Mit einem Lied auf den Lippen riskierte ich einen Blick in den Laden der Magier. Auch die waren frei vom Eis und waren bereit meine Kristalle gegen magische Ringe zu tauschen. Mit diesen konnte ich mächtige Zauber heraufbeschwören, allerdings jeweils nur ein einziges Mal. Für weitere Zauber müsste ich weitere Ringe kaufen. Auch der Händler ein Haus weiter war frei vom Fluch und verkaufte mir gegen kleines Entgelt heilende Knollen. Ich beschloss mir ein paar davon zu kaufen und sie Fluffy zur Verwahrung zu übergeben.

Südamerika kehrt zurück...
Da der Weise auf keine meiner Fragen antworten wollte, blieb mir im Dorf nichts weiter zu tun. Mein Ziel war der zweite der fünf Türme. Dieser war westlich des Dorfes gelegen. Von außen unterschied er sich nicht vom Ersten. Aber innen war er anders aufgebaut. Überall standen riesige Statuen. Aber es führte kein Weg nach oben. Eine verlorene Seele riet mir die Statuen genauer zu betrachten. Als ich mich an diesen Rat hielt entdeckte ich den Unterschied in einem Juwel. Ich versuchte sie zu verschieben und mit einigem Aufwand gelang es mir. Dieses Rätsel wiederholte sich im Turm immer wieder. Auf der Spitze erwartete mich wieder der Wächter. Diesmal ließ er mich ohne weitere Prüfung durch das Portal. Erneut hörte ich die Stimme als sie mir die Rückkehr Südamerikas verkündete. Was zum Kristallnebel war jetzt Südamerika?

... Afrika ebenso...
Der dritte Turm war mit Fallen aller Art gespickt: Fallende Böden, Abgründe, Speere aus der Wand... Zudem waren die Wege recht schmal und immer wieder musste ich weite Sprünge vollführen. Zwei Türen waren dann noch verschlossen und ließen sich nur über Schalter öffnen. Bei der zweiten Tür war auch noch eine Falle eingebaut und einige Dämonen stürmten auf mich zu. Wieder einmal an einer Turmspitze angelangt entdeckte ich gleich das Portal. Doch es öffnete sich nicht. Dann hörte ich den Wächter. Dieser forderte mich zu einer kleinen Prüfung heraus. Er beschwörte einen Schattenmagier auf eine der Plattformen. Der Magier hatte die Angewohnheit zwei Doppelgänger von sich zu erschaffen. Mein Ziel war es nun den Echten zu vernichten. Nach ein paar Fehltreffern hatte ich endlich Glück und der Magier zerfiel zu Staub. Nun konnte ich durch das Portal und das Erscheinen von Afrika beobachten. Was war... Ach ich frag besser nicht.

... wie Nordamerika!
Ich hatte Turm Nummer vier gerade betreten, als mich der Wächter überraschte. Er rief drei Dämonen zu sich die ich bekämpfen sollte. Kaum hatte ich das getan, betrachtete ich den Turm. Er bestand kaum aus Boden, sondern fast nur aus Abgrund und darüber ein paar gespannten Seilen. Mit meinem Stab überquert ich vorsichtig ein Seil. Einen Weg nach oben konnte ich wieder einmal nicht sehen. Wieder war es eine verlorene Seele die mir half. Sie teilte mir mit, dass mein Mut auf die Probe gestellt würde. Ich sah mich um und entdeckte eine verdächtige Stelle. Es sah so aus als würde der Weg nach unten führen. Man erwartete wohl von mir, dass ich sprang. Ich nahm meinen Mut zusammen, schloss meine Augen und sprang ins Ungewisse. Als ich die Augen wieder öffnete, war ich in einem tieferen Stockwerk gelandet. Dort musste ich noch einmal in die Tiefe, erst dann fand ich Treppen die nach oben führten. In einer Kiste fand ich eine Spule mit Faden wie die Weber ihn benutzten. Doch dieser war etwas ganz besonderes, dass konnte sogar ich erkennen. Mit bloßem Auge schätzte ich, dass der Faden wohl aus feinen Kristallen bestand. Das wäre ein prächtiges Geschenk für Melina. Ich steckte ihn ein und ging weiter nach oben. Auf der Turmspitze forderte der Wächter mich nochmals zu einer Prüfung heraus, ehe er einige Dämonen beschwor. Diese waren kein Problem für mich und ich durchschritt die Pforte. Diesmal erschien ein Kontinent namens Nordamerika.

Zur Zwangspause verdonnert!
Voller Tatendrang brach ich zum fünften Turm auf. Kaum trat ich durch das Tor des Turm spürte ich wie mein Körper gelähmt wurde. Daraufhin erschien der Turmwächter vor mir und warf einen Zauber auf mich. Dieser schleuderte mich aus dem Turm hinaus. Ich versuchte es noch einmal und noch einmal. Doch der Wächter gab nicht nach. Es handelte sich wohl um eine weitere Prüfung die ich bestehen sollte. Aber mir fiel nichts ein. Ich beschloss nach Krysta zu reisen um mich zu erholen und vielleicht den Ältesten um Rat zu fragen. Außerdem hatte ich noch ein Geschenk für Melina. Leider war mein Besuch beim Weisen nutzlos gewesen. Schlecht gelaunt ging ich zum Haus der Weber. Dort arbeitete Melina gerade an einem Webstück für mich. Lächelnd übergab ich ihr den Faden den ich gefunden hatte. Sie war überglücklich über mein Geschenk und wollte den Faden in ihr neustes Werk einarbeiten. Melina meinte mal gehört zu haben, dass Stoffrüstungen mit Kristallfäden Magie reflektieren konnten. Es war einen Versuch wert. Sie schätzte, dass sie bis morgen damit fertig wäre. Ich sollte bis dahin ein Schläfchen halten. Das war ein sehr guter Vorschlag wie ich fand.

Dienstag, 16. Januar 2024

Terranigma - Eintrag 2: Rätselhafte Türme

Die Außenwelt
Trotz meiner Schuldgefühle war ich aufgeregt, als ich zum ersten Mal in meinem Leben das Dorf verließ. Langsam ließ ich meinen Blick schweifen. Ich erkannte dass Krysta eine Oase in dieser Landschaft war. Überall wuchsen Kristalle in die Höhe und der Boden war von Lavaflüssen durchzogen. Weit im Himmel über mir, spiegelte sich der Boden. Vom Kristallnebel war weit und breit nichts zu sehen. In der Ferne konnte ich etwas erkennen. Es sah wie ein sehr hohes Gebäude aus, dass in den Himmel ragte. Nun wusste ich was der Weise mit „Turm“ gemeint hatte. Je näher ich dem kam, desto ergriffener war ich über dessen bloße Höhe. Und dort sollte die Rettung all meiner Freunde und Bekannten sein?

Der erste Turm
Vor dem Turm wurde ich vom Wächter der Türme begrüßt. Zuerst wollte er mich nicht hinein lassen. Doch als ich ihm von dem Vorfall im Dorf berichtete, öffnete er das Tor. Gleichzeitig ermahnte er mich, dass im Turm verlorene Seelen verweilen würden. Aber auf der Turmspitze würde ich finden, was ich suchte. Dann trat ich ins Unbekannte. Im Inneren stellte ich fest, dass sich überall Dämonen befanden. Mit meinem neuen Stab hielt ich sie mir vom Laib. Während ich den Turm hinaufstieg und erkundete, entdeckte ich einen blauen Kristall. Vorsichtig hob ich ihn vom Boden auf. Ich konnte eine magische Kraft in ihm fühlen. Aber so konnte ich ihn nicht benutzen. Vielleicht konnte der Magier im Dorf etwas damit anfangen. Also sollte er vom Eis befreit werden. Den Kristall steckte ich in meine Tasche.

Eine verlorene Seele
Als ich weiterging, bekämpfte ich weitere Dämonen. Gerade als ich wieder einen erschlug, erschien ein kleines Licht vor mir. Ich wollte es berühren als ich eine Stimme hörte. Diese gehörte dem Licht vor mir. Es erklärte mir, dass alle Dämonen vorher Lebewesen gewesen waren und entsprechende Seelen verwahrten. Um die Verlorenen zu befreien, sollte ich weitere Dämonen erschlagen. Dies war die Bitte der Seele vor mir, bevor sie verschwand. Mir wurde schwindlig bei dem Gedanken, wie viele Menschen, Pflanzen und Tiere es wohl einmal gegeben hatte. Doch in der Außenwelt hatte es keine Hinweise auf weitere Dörfer gegeben. Woher diese Seelen wohl kamen? Vielleicht wusste der Weise etwas?

Ein seltsamer Raum
Nachdem ich eine weitere Etage durch ein zerbrochenes Fenster erreicht hatte, war ich endlich an der Spitze des Turm. Wieder erschien der Wächter und betonte noch einmal meine Aufgabe, die Dämonen zu töten und die Seelen zu befreien. Um meinen Entschluss zu testen, rief er vier kleinere Monster um mich zu testen. Danach gestattete er mir den Zugang durch ein geheimnisvolles Portal. Ich hatte keine Ahnung was dahinter liegen mochte, doch meine Neugier und meine Schuld siegten schließlich. Doch dann war ich sprachlos. Mitten im Raum hing eine blaue Kugel, anscheinend aus Wasser. Ich konnte geradezu sehen, wie aus dem Wasser etwas entstieg. Es sah für mich aus wie Erdmassen. Kontinente, wie jemand im Dorf mal gesagt hatte. Eine weitere Stimme ertönte. Sie verkündete die Rückkehr Eurasiens aus den Tiefen des Meeres und die Befreiung einiger Dorfbewohner. Ich wusste weder was ein Meer, geschweige denn Eurasien war. Wieder neue Fragen für den Weisen. Ich hoffte langsam, dass der die Antworten kannte.


Eurasien kehrt an die Oberfläche zurück

Montag, 1. Januar 2024

Terranigma - Eintrag 1: Unfreiwilliger Held

Guten Morgen allerseits. Mein Name ist Ark, wenn ihr das noch nicht wissen solltet. Ich komme aus dem Dörfchen Krysta. Wenn ihr mich frag wo das liegt, kann ich nur sagen, dass es ein langweiliges kleines Örtchen unter dem Kristallnebel ist. In meinem Ort kennt mich jeder. Das liegt auch daran, dass ich für alle ein Unruhestifter bin und ständig Streiche spiele. Nahezu jeder wurde schon mehrmals von mir hereingelegt. Außer der Älteste. Vor dem hütete ich mich so gut es ging. Immerhin verdonnerte er mich dauernd zu heftigen Strafen, wenn die Dorfbewohner sich bei ihm über mich beschwerten.

Ein beschauliches Dörfchen
Meine Geschichte beginnt an einem Morgen wie jeder andere auch. Meine Kindheitsfreundin Melina weckte mich wie jeden Tag davor. Ich war ihr dankbar dafür, denn ich hatte jede Nacht Albträume. Einen ruhigen Schlaf hatte ich selten einmal. Melina riet mir zu einem Spaziergang. Doch bevor ich das Haus verlassen konnte, rief man mich zum Ältesten. Niedergeschlagen ließ ich meinen Kopf hängen und ging auf das Unvermeidliche zu. Anscheinend hatten sich die Weber bei ihm beschwert, weil ich Hühner in die Weberei getrieben hatte. Daher gab er mir die Anweisung, mich bei den Webern zu entschuldigen. Sollte ich das nicht machen, wäre die Strafe dafür drakonisch. Mit dieser Drohung im Hinterkopf verließ ich das Haus und machte mich auf zu den Webern. Als ich nach oben sah, entdeckte ich den Kristallnebel. Wenn ich genau hinsah, konnte ich Orte und Menschen entdecken, die ich nicht kannte. Ich zuckte die Schultern und ging weiter.

DIE Tür
Im Haus der Weber entdeckte ich meine Freundin Melina und ihre Mutter am Tisch. Melina war in der Weberei aufgewachsen und konnte bereits früh außergewöhnliche Sachen fertigen. Bevor ich hallo zu ihr sagen konnte, bedachte ihre Mutter mich mit einem wütenden Blick. Ich beschloss es hinter mich zu bringen und entschuldigte mich. Daraufhin war die Mutter recht gerührt und erzählte mir welche Bedeutung die Weberei für sie hatte. Ich hörte nur halbherzig zu. Danach machte ich mich wieder auf zum Haus des Weisen, wo ich wohnte. Vielleicht konnte ich mich heute nochmal ins Bett verkriechen, auf Streiche hatte ich erstmals keine Lust. Doch als ich zurück kam, standen meine Freunde in dem Raum mit DER blauen Tür. DIE Tür die für uns tabu war. DIE Tür von der keiner wusste, was dahinter war. DIE Tür, die der Weise uns bei Höchststrafe verboten hatte zu öffnen. DIE Tür, die wir immer heimlich öffnen wollten, wenn er nicht da war. DIE Tür, die wir trotzdem nicht auf bekamen. Meine Freunde wollten ein weiteres Mal ihr Glück versuchen und begannen zu dritt die Tür zu bearbeiten. Ihre Bitte an mich, ihnen zu helfen verneinte ich. Ich musste an die Standpauke denken, die ich am Morgen vom Ältesten erhalten hatte. Beleidigt nahmen meine Freunde ihre Arbeit an der Tür wieder auf. Plötzlich kam ein heftiger Wind auf und alles wurde hell. Ich wurde kurz ohnmächtig.

Geheimnisvolle Truhe
Als ich wieder zu mir kam war von meinen Freunden war nichts zu sehen. Ein weiterer meiner Freunde erzählte mir, dass die anderen von dem Wind durch die Tür gesogen worden waren. Nun war ich wütend. Erst lies sich die blöde Tür nicht öffnen, dann sowas. Mir waren alle Strafe egal, als ich einen Krug nahm und mit voller Kraft gegen die Tür warf. Sofort zeigten sich Risse im Holz. Mein Freund war erschrocken und lief so schnell er konnte davon. Mit einem weiteren Krug war die Tür Geschichte. Dahinter entdeckte ich einige Kellerräume. Darin fand ich meine Freunde reglos herumstehen. Erst als ich näher kam entdeckte ich was nicht stimmte. Alle von ihnen waren zu Eis erstarrt! Ich hatte ein komisches Gefühl als ich den Keller weiter erforschte. Noch konnte ich umkehren um auf den Weisen zu warten, doch mein Forschungsdrang war größer als die Furcht und ich ging weiter. Hätte ich geahnt was auf mich zukam, hätte ich mich sofort umgedreht. Im tiefsten Raum fand ich eine merkwürdige Truhe von der Licht ausging. Neugierig berührte ich sie. Dann wurde es wieder sehr hell. 

Gestatten: Fluffy!
Als ich die Augen öffnete, flog vor mir eine rosa Flauschkugel in der Luft. Diese stellte sich als Fluffy vor. Die Kugel erklärte mir dass ich nun der neue Herr der Truhe war und über ihre Macht verfügen sollte. Von nun an könnte ich die Truhe jederzeit betreten. Fluffy erklärte mir den Aufbau und den Nutzen der einzelnen Räume. Im Waffenraum erhielt ich ein zusätzliches Geschenk. Ein Kampfstab lag verstaubt in einer Ecke und wartete nur auf einen neuen Besitzer. Gerade als ich ihn aufhob verkündete mir Fluffy, dass Besuch außerhalb der Truhe wäre. Es war Melina. Beim Anblick von Fluffy wirkte sie überrascht. Doch bevor wir weiteres Besprechen konnten, gefror Melina zu Eis. Zu meinem Schock erklärte mir Fluffy, dass dies das Schicksal aller Dorfbewohner war, weil ich die Truhe geöffnet hatte. Nur ich konnte ihnen helfen, indem ich die Außenwelt bereiste. Die Außenwelt? Davon hörte ich nun das erste Mal. Bisher bestand meine Welt nur aus Krysta und seinen Bewohnern. Doch vielleicht war der Älteste nicht von dem Zauber betroffen. Immerhin hatte er die Truhe verwahrt. Tatsächlich fand ich den Weisen. Dieser war - wie erwartet - überhaupt nicht erfreut. Aber er befahl mir fünf Türme in der Außenwelt aufzusuchen, deren Wächter zu erschlagen und so den Fluch aufzuheben! Da alles letztlich meine Schuld war, nahm ich diese Strafe auf mich um alle zu retten.

Freitag, 22. Dezember 2023

Mystic Quest - Tag 12: Der Tempel des Mana

Imposanter Tempel
Wieder einmal erwachte ich vor den Mauern Glaives. Diesmal jedoch eilte ich zu den Wasserfällen und sah dass der Weg immer noch offen stand. Beherzt sprang ich hinein und wurde weiter auf den Gipfel gebracht. Dort, am anderen Ende der Wasserfälle, sah ich einen riesigen Tempel aufragen. Alles wirkte wie neu und blitzblank poliert. In meiner schmutzigen Rüstung fühlte ich mich zuerst wie ein Eindringling. Doch ich war nicht das einzige Schmutzige hier! Julius Monster bewegten sich durch den ganzen Tempel. Daher musste ich mich durch jeden einzelnen Raum kämpfen. Dazu kam noch eine Schutzmaßnahme der Erbauer: Magische Runenzirkel! Diese beförderten mich bei betreten in neue Flügel des Tempels. Und ehe ich mich versah hatte ich mich verlaufen. Während meiner Odyssee begegnete ich nacheinander zwei Drachen und einer Skelett-Hydra. Letztere war wohl aus den Überresten der Hydra aus dem Sumpf gewesen. Da ich ein Eindringling in ihrem Revier war, griffen sie mich auch gleich an.

Ein hilfreiches Treffen
Als ich die Hydra besiegt hatte, nutzte ich den Runenzirkel, der im Raum erschienen war. Nun befand ich mich auf einem schmalen Gebirgspass. In der Ferne konnte ich einen Wald mit einem riesigem Baum erspähen. Dies musste der sagenumwobene Mana-Baum sein. Kaum gelangte ich in den Wald fühlte ich Ruhe in mir einkehren. Als ich an einen kleinen See ankam, sah ich dort jemanden stehen. Erst als ich näher kam erkannte ich die Frau. Es war Maras Mutter. Diese erkannte mich als würdig und entfesselte die wahre Macht von Excalibur. Nun von Rost und Schmutz befreit, glänzte die Klinge so sehr, dass ich meine Augen abwenden musste. Damit hatte ich nun die Waffe um gegen Julius kämpfen zu können und war zudem nun ein wahrer Gemma-Ritter.

Julius greift an!
Mit dem legendären Schwert an meiner Seite gelangte ich nun auch zum Mana-Baum. Davor erwarteten mich bereits Julius und Mara. Letztere stand noch immer unter Julius Zauber und regte sich nicht. Höhnisch erklärte mir Julius dass ich zu spät wäre. Nun wollte er Neu-Vandol gründen. Doch zuerst wollte er mit mir abrechnen, da ich für ihn keinen Nutzen mehr hatte. Dafür beförderte er uns in einen neuen Raum. Zuerst erschuf Julius zwei Spiegelbilder seiner selbst und griff mich nun zu dritt an. Nach und nach zerstörte ich die Abbilder bis nur noch das Original übrigblieb. Nun war er wütend und verwandelte sich mit Mana in ein Ungeheuer. Jedoch hatte er einen Fehler gemacht und Excalibur übersehen. Die heilige Klinge fuhr durch sein Fleisch wie geschmolzene Butter. Wieder und wieder schlug ich zu. Nach und nach verwandelte sich Julius hochmütiges Gesicht in ein ungläubiges. Ich konnte beinahe seine Gedanken lesen. Die waren etwa so: „Wie nur kann das geschehen?“ Hätte er die Tafeln im Dunklen Turm gekannt, wüsste er warum. Nach einer Weile ging das Ungetüm zu Boden und löste sich auf.

Er gibt nicht auf!
Ich erwachte wieder im Freien, am Fuß des Mana-Baumes. Mara saß an meiner Seite im Gras. Sie schien endlich von dem bösen Zauber befreit. Gerade als ich ihr versicherte dass alles in Ordnung wäre, hörten wir Julius Stimme. Noch immer hatte der Zauberer nicht genug. Er nahm eine weitere Monstergestalt an, diesmal mit dem Baum verschmolzen. Und wieder hatte er einen furchtbaren Fehler begangen. Mara war diesmal an meiner Seite und heilte mich permanent. Julius nutzte seine neuen Fähigkeiten aus und teleportierte sich dauernd über das Schlachtfeld. Wieder war Excalibur von unschätzbarem Wert. Auch wenn es einige Zeit dauerte, irgendwann war Julius besiegt. Diesmal schien es für immer. Ein Grund zur Freude?

Letzte Offenbarung
Der Sieg blieb mir fast im Halse stecken, als ich entdeckte was Julius wirklich getan hatte. Durch sein Verschmelzen mit dem Baum, hatte dieser unglaublichen Schaden erlitten und begann sich aufzulösen. Ohne den Baum würde unsere Welt zusammenbrechen. Mana war die Energie gewesen die alles zusammenhielt. Wir waren bereits am verzweifeln, als wir eine weiter Stimme hörten. Es war wieder einmal Maras Mutter die uns Mut zusprach. Da der alte Baum verschwunden war, bräuchten wir einen Neuen. Als ob man solche Bäume bei Händlern kaufen könnte. Dann jedoch offenbarte uns die Mutter die wahre Natur ihrer Familie. Sie alle waren Samen des Baumes, bereit zu einem Neuen zu werden. Als Vandol zuvor den ersten Baum vernichtete, opferte sich Maras Mutter und wurde zu Gemma, der Knospe, und schließlich zum Mana-Baum selbst. Beschützt von den Gemma-Rittern sollte sich dieses Drama niemals wiederholen. Daher sollten die Ritter die nächste Gemma, also Mara, verteidigen. Leider kam alles anders. Und mir wurde klar, dass Julius Maras Mutter im Prinzip getötet hatte als er den Baum zerstörte. Die Frau ermahnte uns dass Mara die Letzte der Familie war und das es katastrophale Folgen hätte, sollte der nächste Mana-Baum verloren gehen. Doch zugleich gestand sie Mara die Freiheit selbst zu entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte. Meine Freundin überlegte reiflich und entschied sich dann die Welt zu bewahren. Sie wollte der neue Baum werden. Ich selbst sollte den Berg verlassen und von der Ferne auf Mara achten. Maras Mutter bat mich noch all ihren Rittern ein Lebewohl zu überbringen. Mit Tränen in den Augen machte ich kehrt und verließ den Tempel. Nach und nach reiste ich durch die Welt und besuchte ich noch einmal alle meine Gefährten. Dann begann ich durch die Welt zu ziehen um den Frieden dort zu wahren. So wie es sich Mara und ihre Mutter gewünscht hatten.